Nachrichten

Ausgabe Nr. 2856

Gast aus Norwegen: Stadtpfarrer Kilian Dörr (links) begrüßte im Hauptgottesdienst der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde A. B. in der Stadtpfarrkirche am Sonntag Pfarrer Frode Wigum, der die Gemeinden der Norwegischen Kirche in Borge, Stamsund und Valberg auf den Lofoten in Norwegen. Foto: Beatrice UNGAR

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,,Transmissionsriemen“ geehrt

Ausgabe Nr. 2855

Die Heltauer evangelischen Kirchengemeinde feierte das Walburgafest

Stadtpfarrer László Zorán Kézdi überreichte in der schmuck sanierten evangelischen Kirche die Ehrendiplome an die anwesenden Ehrenamtlichen, die sich dann zu einem Gruppenbild aufstellten. Foto: Beatrice UNGAR

Das traditionelle Walburgafest feierte die evangelische Kirchengemeinde Heltau am Sonntag, dem 3. März. Das Walburgafest, das 2006 erstmals gefeiert wurde, ist der Schutzpatronin der im 12. Jahrhundert von den damals katholischen deutschen Siedlern gebauten Kirche gewidmet, der Heiligen Walburga. Der Stichtag ist der 25. Februar. Bis 2016 wurde auch der Walburgapreis für soziales Engagement jährlich verliehen, seither nur noch jedes zweite Jahr. In diesem Jahr wurden die ehrenamtlichen Gemeindehelferinnen und -helfer geheert.

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Nur eine Illusion?

Ausgabe Nr. 2855

Weltgebetstag der Frauen 2024 in Neppendorf

Gruppenbild der Leserinnen mit Pfarrer Dietrich Galter (1. v. l.), der die Lieder zur Gitarre begleitete. Foto: Cristina LUCA

„Durch das Band des Friedens sind wir vereint”, das Lied zum Thema des Weltgebetstages 2024 ertönte am 1. März auch im Terrassensaal des „Hans Bernd von Haeften”-Tagungshauses der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und sollte sich zum Ohrwurm entwickeln. Es bleibt zu hoffen, dass es auch die entsprechenden Ohren erreicht…

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Woyzeck und TSCHICK

Ausgabe Nr. 2855

UNITER-Preis-Nominierungen für deutsche Theaterszene

Szenenfoto aus der „Woyzeck”-Inszenierung in Hermannstadt. Foto: TNRS

Drei Nominierungen für die 32. Preisgala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER), die am 27. Mai im „Ion Caramitru”-Saal im „I.L. Caragiale”-Nationaltheater in Bukarest stattfinden wird, betreffen die deutsche Theaterszene in Rumänien. Ladies first: Zunächst ist es die Regisseurin Irisz Kovács, für die Inszenierung des Stückes „TSCHICK”, eine Bühnenfassung von Robert Koall nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf. Die Inszenierung hatte am 12. Januar 2023 am Deutschen Staatstheater Temeswar Premiere gefeiert.

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Unfassbar aber machbar

Ausgabe Nr. 2855

Zur jüngsten Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater

Szenenfoto mit Gabriela Pirlițeanu und Marius Turdeanu.
Foto: TNRS/Andrei VĂLEANU

Drunter und drüber geht es bei der jüngsten Inszenierung am Radu Stanca-Nationaltheater, die am vergangenen Wochenende Premiere gefeiert hat. Es handelt sich um die Farce „Scandal în culise” („Der nackte Wahnsinn”) des britischen Autors Michael Frayn (Jahrgang 1933), die 1982 unter dem Titel „Noises off” in London uraufgeführt worden ist.

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Koproduktion

Ausgabe Nr. 2855

Zählt man die Nominierung der Koproduktion „Povești invizibile“ in der neuen Kategorie „Animationstheater/Kindertheater” hinzu, so befindet sich Hermannstadt viermal in der Liste der Nominierten für den diesjährigen UNITER-Preis. Die Koproduktion des Bukarester Replika-Zentrums für Theaterpädagogik und des Hermannstädter Gong-Theaters war Teil des Projekts „Povești invizibile. În lumea copiilor nevăzători” (Unsichtbare Geschichten. In der Welt der blinden Kinder). Das Stück schrieb Michaela Mihailov, Regie führte Selma Dragoș, es spielten Eliza Păuna und Mihaela Rădescu (unser Bild). Foto: Gong-Theater

Unterschiedliche Strömungen

Ausgabe Nr. 2855

Zur Festschrift für Eginald Schlattner / Von Sunhild GALTER

Bandi, András/ Andreea Dumitru/ Florian Gassner/ Roger Pârvu (Hgg.): Die Erde ist gewachsen. Festschrift für Eginald Schlattner/ Pământul a crescut. Volum jubiliar pentru Eginald Schlattner. Serie ACADEMIA, Band XV, MEGA Verlag Klausenburg 2023, 318 S., ISBN 978-606-020-652-1. Auf Nachfrage bei den Herausgebern erhältlich.

Am 13. September 2023 erfüllte der siebenbürgische Pfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner sein 90. Lebensjahr. Anlass genug, um auf ein bewegtes Leben zurückzublicken, in dem nichts so kam, wie es gedacht war, aber so, wie es letztendlich gut war. Erst Student, dann politischer Häftling, Bauarbeiter, wieder Student, Ingenieur, dann – spät berufen – evangelischer Pfarrer, Gefängnisseelsorger und nicht zuletzt Schriftsteller.

Seine beginnend mit dem Rentenalter verfassten Romane zum Untergang der achthundertjährigen siebenbürgisch-sächsischen Kultur auf dem Hintergrund der jüngeren Geschichte Rumäniens, stark autobiografisch eingefärbt, verweben sich zu einem magischen Teppich an Erinnerungen, der auf weltweites Interesse sowohl der Leserschaft als auch der Forschungsgemeinschaften gestoßen ist.

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Ein wahres Informationsjuwel

Ausgabe Nr. 2855

Wanderausstellung zu Samuel von Brukenthal kurzfristig in Wien

An dem Maria-Theresien-Denkmal auf dem Maria-Theresien-Platz in Wien, zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum, arbeitete Kaspar von Zumbusch 13 Jahre (Modell 1874, Vollendung 1887, enthüllt am 13. Mai 1888, dem Geburtstag der Herrscherin). Auf der historischen Wissensplattform der Stadt Wien „Wien Geschichte Wiki“ ist zu lesen: „In den Bogenfeldern 16 Hochreliefs verdienter Persönlichkeiten: Bartenstein, Starhemberg, Marcy, Lacy, Hadik, Nádasdy, Eckhel, Prayberg, Christoph Willibald Gluck, Haydn, Mozart, Grassalkovics, Brückenthal, Rieppen, Martini und Sonnenfels.” https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Maria-Theresien-Denkmal. Unser Bild: In dem Bogenfenster mit dem Thema Verwaltung ist Samuel von Brukenthal als zweiter von links dargestellt, ebenda zu sehen sind Anton Graf Grassalkowich (Ürmény 1694 – Gödöllő 1771), Paul Joseph von Riegger (Freiburg im Breisgau 1705 – Wien 1775), Joseph Freiherr von Sonnenfels (Nikolsburg/Mikulov 1732/33 – Wien 1817) und Karl Anton von Martini, Freiherr zu Wasserberg (Revò 1726 – Wien 1800). Foto: Ingrid WEISS

„Kein anderer siebenbürgisch-sächsischer Politiker oder Staatsmann sollte für sein Volk die Bedeutung erreichen, die jener des Gouverneurs Baron Samuel von Brukenthal nahegekommen wäre.“ Mit diesen gewichtigen Worten eröffnete am Abend des 19. Februar d. J. der Obmann des Vereins der Siebenbürger Sachsen in Wien und Kenner der Materie, Medizinalrat Dr. Thomas Ziegler die Wanderausstellung „Samuel von Brukenthal – ein früher Europäer“, die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam (www.kulturforum.de) aus Anlass des 300. Geburtstags 2021 des Barons von Brukenthal mit Partnern gestaltet worden war. Als Ort der Veranstaltung fungierte das Haus der Heimat in Wien-Landstraße. Ziegler setzte mit einem Abriss der steilen Karriere Brukenthals fort.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2855

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

 

Ein Lieblingslied? Nein: „Gott ist mein Lied, er ist der Gott der Stärke“ (272). Also viele Lieder, die von Gott und seinem Handeln an den Menschen erzählen.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2855

Der Frühling ist da! Auch wenn vorgestern und gestern die Außentemperaturen deutlich niedrig waren, ist in Hermannstadt überall zu sehen: Der Frühling ist da. Zur Not kann man ja die blühenden Bäume aus einem warmen Raum aus betrachten. Foto: Mugur FRĂȚILĂ

 

Osterbasar im Spiegelsaal am 23. März

Hermannstadt. – Der traditionelle Osterbasar der Handarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises Hermannstadt findet am Samstag, den 23. März, von 10 bis 14 Uhr, im Spiegelsaal und im Foyer des Demokratischen Forums der Deutschen Hermannstadt statt. Geboten werden österlich gestaltete Lebkuchen, Gesticktes, Gestricktes, Gebasteltes. Wie immer gibt es in der Kaffee- und Teestube selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee und Tee zu kaufen. Mit dabei ist der Handarbeitskreis der evangelischen Kirchengemeinde Neppendorf. (BU)

 

Freier Eintritt

Hermannstadt. – Zum Frauentag am Freitag, dem 8. März, haben Frauen freien Eintritt im Museum für zeitgenössische Kunst (Quergasse/Tribunei Nr. 6). (RS)

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