Schatzkästlein ab Mai wieder offen

Ausgabe Nr. 2854
Investition in einen Kreativ-Hub: rund 2,5 Millionen Euro in knapp vier Jahren

Museumsdirektor Ciprian Ștefan und Oana Zaharia, Leiterin des Nationalen Kulturerbe-Instituts (INP) im zukünftigen Mehrzweckraum.

Am 7. Mai ist es soweit: Das Schatzkästlein, heute „Haus der Künste” (Casa Artelor), soll als Kreativ-Hub des Astra-Museums wieder eröffnet werden. Vertreter des Museums haben am Freitag, dem 23. Februar, im Beisein der Direktorin des Nationalen Instituts für Kulturerbe (Institutul Național al Patrimoniului) Oana Zaharia das Bildungsprogramm des Hubs und die Fortschritte des Projekts „Casa Artelor – Centrul de Activități și Resurse Regionale” („Haus der Künste – Regionales Zentrum für Aktivitäten und Ressourcen”) vorgestellt.  Weiterlesen

„Brukenthal Hall of Fame“

Ausgabe Nr. 2854

„Brukenthal Hall of Fame“ lautete das Thema des diesjährigen Faschings der Brukenthalschule, der am vergangenen Freitag in der Sporthalle der Schule stattfand und wie immer von den 11. Klassen ausgerichtet wurde. Jede Klasse wählte sich bestimmte Sänger oder Bands aus und stellte Szenen mit diesen nach. Die Jury, die aus zwei Lehrerinnen, der Direktorin Monika Hay und drei ehemaligen Schülern bestand, hatte auch dieses Mal keine leichte Aufgabe. Schließlich ging der 1. Preis an die 10. D-Klasse, die sich die Band Voltaj ausgewählt hatte. Sport- und Klassenlehrer Adrian Fușle-Țană (unser Bild) gab als Leadsänger Călin Goia den Hit Ca la 20 de ani” zum Besten, Zeichenlehrer Bogdan Muntean und ein Schüler begleiteten auf ihren E-Gitarren. Außerdem bot eine Schülerin im Rahmen der Aufführung eine Tanzshow, die am besten mit dem Wort „Profi” beschrieben werden kann. Der 2. Preis ging an die 12. D-Klasse mit dem Thema J. Balvin” und der 3. an die 10. C mit Alex Velea”. Den Preis für das beste Kostüm erhielt Tudor Opincariu und den Preis für die beste Bühnendarstellung Mihnea Cipariu. Foto: Werner FINK

Märzchen-Straße

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Eine regelrechte Märzchen-Straße ist derzeit die Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu in Hermannstadt. An unzähligen Ständen versuchen die Anbieter möglichst viele der traditionellen Frühlingsboten zu verkaufen, die man in Rumänien vom 1. bis 8. März verschenkt. Die Käufer haben die Qual der Wahl…                   Foto: Rebecca HOFFMAN

Japans legendäre Samurai

Ausgabe Nr. 2854

 

Im Landkartenkabinett im Brukenthalpalais in Hermannstadt wurde im Beisein SE Katae Takashi (rechts), des japanischen Botschafters in Bukarest, eine Ausstellung mit japanischen Farbdrucken und Samurai-Statuetten am Mittwoch, dem 21. Februar, eröffnet. Damit wurde der Geburtstag des Kaisers Naruhito am 23. Februar – ein Nationalfeiertag in Japan – gewürdigt.

SE Katae Takashi ist seit dem 22. Januar d. J. Botschafter Japans in Bukarest und das war seine erste Reise in Rumänien. Der Geburtstag des japanischen Tennō wird seit fast 150 Jahren als Nationalfeiertag begangen. Zurzeit fällt dieser Tag auf den 23. Februar, den Tag, an dem der amtierende Kaiser Naruhito im Jahr 1960 geboren wurde.

Die Ausstellung „Samurai. Japans Legenden“ stellt die militärische Elite in den Vordergrund, die zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert die japanische Politik, Wirtschaft und Sozialpolitik beherrschte. „Die Anforderungen auf dem Schlachtfeld inspirierten die Samurai dazu, die Tugenden Mut und Treue zu pflegen und sich der Zerbrechlichkeit des Lebens bewusst zu sein“, so die Organisatoren.

Die Drucke für die Ausstellung hat der Rechtsanwalt George Şerban (links) aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt. Seit 2018 wurden durch die Zusammenarbeit mit der japanischen Botschaft in Rumänien, dem Hermannstädter Internationalen Theaterfestival und der Privatsammlung George Șerban 17 Ausstellungen japanischer Drucke in Rumänien organisiert, wobei diese in Hermannstadt die größte davon sein soll, erklärten die Mitarbeiter des Brukenthalmuseums.

Die Besucher der Ausstellung haben die Chance, einen japanischen Farbdruck im Wert von 500 Euro zu gewinnen, wenn sie bis zum 20. April 2024 im Museumsladen ein Ausstellungs-Souvenir im Wert von mindestens 25 Lei kaufen. Näheres unter https://www.brukenthalmuse um.ro/events/detaliu/1626.

Text: Ruxandra STĂNESCU Foto: Cynthia PINTER

 

Kommunikation und Pandemie

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Wanderausstellung in der Bibliothek der ULBS

Ioana Mărginean, Leiterin der Hermannstädter Filiale des Staatsarchivs, Valer Simion Cosma, Direktor der ULBS-Bibliothek, Thomas Șindilariu und Roger Pârvu, Programmleiter an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, bei der Eröffnung der Ausstellung (v. l. n. r.). Foto: Beatrice UNGAR

Was haben Muttersprache und Pandemien miteinander zu tun? Dieser Frage geht die Wanderausstellung „Pandemien und Epidemien der Vergangenheit – Herausforderungen der mehrsprachigen Kommunikation” nach, die am 22. Februar in der Bibliothek der „Lucian Blaga“-Universität Hermannstadt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Siebenbürgen eröffnet wurde und daselbst bis zum 14. März d. J. zu besichtigen ist. Weiterlesen

Zwei Ausnahmemusiker zu Gast

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„Es ist wunderbar! Das Orchester ist sehr freundlich und flexibil. Ich fühle mich sehr gut in Hermannstadt, wo die Menschen freundlich sind und das Essen außerordentlich gut“, sagte der Dirigent Gerald Karni (rechts) bei der Pressekonferenz im Vorfeld des sinfonischen Konzerts vom 22. Februar, das er gemeinsam mit dem Geigenvirtuosen Michael Barenboim (links) auf der Bühne des Thaliasaals bestritten hat. Barenboim spielte Beethovens Violinkonzert und erntete begeisterten Applaus, für den er sich mit einer Zugabe bedankte. Minutenlangen Stehapplaus gab es im Anschluss auch den Dirigenten Gerald Karni und das Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie für die fabelhafte Interpretation von Beethovens 3. Sinfonie.                          Foto: filarmonicasibiu.ro

Mehr geboten als geplant

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Kleinkomloscher gewann die Worschtkoschtprob 2024

Die 50 Wurstproben stellten nicht nur für die Jury eine große Herausforderung dar, sondern auch für die rund 400 Anwesenden, die mit dem Probieren warten mussten, bis die Jury ihre Entscheidung gefällt hat. Foto: Laura MICU

Die Worschtkoschtprob, der von der Banater Zeitung seit 30 Jahren wieder veranstaltete Wettbewerb der Wurstverkostung hat in diesem Jahr am 22. Februar in Lowrin stattgefunden und verzeichnete, laut Organisatoren, gleich zwei Rekorde. Erstens gab es 50 Wurstproben, über die die Jury entscheiden musste und zweitens beteiligten sich zahlreiche ausgewanderte Banater Schwaben am Wettbewerb, die sich speziell für das Ereignis in Deutschland hatten beurlauben lassen. Laut Jury hat der aus Deutschland angereiste gebürtige Kleinkomloscher Christof Siller die beste Wurst für die Worschtkoschtprob 2024 hergestellt.Weiterlesen

,,Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“

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Zum 125. Geburtstag von Erich Kästner / Von Konrad WELLMANN

Tobias Lehmkuhl: Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich, Rowohlt Verlag Berlin 2023, 304 Seiten, ISBN 978-3-7371-0150-9, gebundene Ausgabe 24 Euro, E-Book 19,99 Euro.

Viele Leser kennen zumindest ein paar Titel seiner Kinderbuch-Klassiker wie „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“, doch weitaus weniger sind seine kritischen, satirischen und politischen Texte für Erwachsene bekannt. Zur Würdigung seines 125. Geburtstags und gleichzeitig zum 50jährigen Todesjahr (1974) lohnt es sich, einen Blick auf sein feuilletonistisches, schriftstellerisches und politisches Engagement zu werfen. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

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Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

 

„Ach bleib!“ – Gott hört auch unsere Seufzer als Gebet. „Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.“ (Paulus an die Römer 8,26b)

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Aus Anton Kobergers Werkstatt

Ausgabe Nr. 2854

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (IV)


Der für die Bibliothek des Barons Samuel von Brukenthal zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean (2. v. r.) bei der Vorstellung der ersten Inkunabel.
Foto: Beatrice UNGAR

Liebe Bibliophile, oder „Amateurs”, wie die Buchliebhaber im 18. Jahrhundert genannt wurden, das Brukenthalmuseum hat dieses Jahr eine Ausstellungsreihe mit dem Titel Brukenthal-Inkunabeln gestartet. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojekts werden im zweiten Stock des Brukenthalpalais nacheinander mehrere solcher Ausgaben von Büchern ausgestellt, die in der Frühzeit des Buchdrucks in Europa, gedruckt wurden. Für diejenigen, die mit dem Begriff vielleicht nicht vertraut sind: Inkunabel kommt vom lateinischen incunabulum, was „Wiege” bedeutet. Daraus lässt sich ableiten, dass Inkunabeln jene Bücher sind, die in der frühen, „Wiege”-Zeit der Einführung des Buchdrucks in Europa gedruckt wurden. Mit anderen Worten, es handelt sich um die ersten Bücher, die auf dem europäischen Kontinent gedruckt wurden. Im Großen und Ganzen handelt es sich um die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der vierten Folge der Reihe „Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal” stellt der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean diese Sonderveranstaltung des Brukenthalmuseums ausführlich vor.Weiterlesen