Freude an Rätsel und Magie

Bei der achten Auflage des Hermannstädter Magie-Festivals „Sibiu Magic Show“
Ausgabe Nr. 2509
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Entdecke die Magie. Mit diesem Slogan locken die Organisatoren vom Gong Kinder- und Jugendtheater zur 8. Auflage der „Sibiu Magic Show“, die vom 2.-6. Dezember im eigenen Haus und im Thaliasaal stattgefunden hat. Die Veranstaltung hat fast jährlich ihren Namen gewechselt, vom Magiefestival zum „MagicArtFest“ und „MagicShowFest“ und schließlich zum diesjährigen Titel „Sibiu Magic Show“. Egal wie das mehrtätige Festival heißt, es ist immer ein voller Erfolg, wobei sich Jung und Alt der Tricks der Künstler gleichermaßen erfreuen.Weiterlesen

Apollodor, ein deutsch-rumänischer Ohrwurm

Ada Milea inszeniert Gellu Naums Kinderbuch am Gong-Theater
Ausgabe Nr. 2509
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Es war einmal, im Jahr 2003. Die 28-jährige Musikerin und Schauspielerin Ada Milea ist nur wenig in intellektuellen Kreisen bekannt. Sie textet und komponiert rumänische Lieder mit absurdem Inhalt und schwarzem Humor und stellt sie in Konzerten vor. Und dann schreibt sie die Musik zu Gellu Naums Kinderbuch „Apolodor“. Die CD sorgt für eine neue Kategorie Fans: Kinder und Eltern. Ab diesem Moment ist ihr Publikum bei Konzerten immer gemischt, von 3-99 Jahren. 13 Jahre später findet am Gong Kinder- und Jugendtheater eine Weltpremiere statt: „Apollodor“ bekommt noch ein „L“ im Namen und wird auf Deutsch gespielt. Interpreten sind die Schauspieler der Deutschen Abteilung des Gong-Theaters, den Text von Gellu Naum übersetzte Ada Milea, schrieb die Musik dazu und führte Regie. Weiterlesen

Was kann Theater bieten?

Szenische Collage Theatergeschichte(n)“ im DKH
Ausgabe Nr. 2507
 

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Plötzlich sitzt da eine nackte alte Frau auf der Bühne. Sie sitzt da nicht wirklich, aber man kann sie trotzdem sehen. Wenn Schauspielerin Emöke Boldizsár den Text über eine russische Charakterdarstellerin vorliest, die langsam in die Rolle einer alten Verrückten schlüpft, meinen auch die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt (DKH), nun die alte Frau vor sich zu haben. Der Text ist Teil einer szenischen Collage, die der Luxemburger Regisseur und Autor Rafael David Kohn zusammengestellt hat. Emöke Boldizsár und ihre Kollegen Daniel Plier und Valentin Späth von der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters lasen ihn am 10. November vor.Weiterlesen

Toleranz kann töten

Premiere von Biedermann und die Brandstifter
Ausgabe Nr. 2506
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Eines der im deutschsprachigen Raum am meisten aufgeführten Theaterstücke feierte am Samstagabend (5. November) Premiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Hermannstadt. Gavriil Pinte inszenierte Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“, von dem er sagt, es sei eines jener Stücke, das heute aktueller sei als zur Zeit seiner Erschaffung.
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Der Schlüssel für die Zukunft

Über die zweite Auflage des „Jungen Festivals aus Hermannstadt“
Ausgabe Nr. 2503
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Anspruchsvolles Theater für Kinder und Jugendliche zu bieten. Das scheint das Ziel des jüngsten Theaterfestivals am Hermannstädter Gong-Theater für Kinder und Jugendliche zu sein. „Festivalul Tânăr de la Sibiu“ bedeutet so viel wie „Das junge Festival aus Hermannstadt“ und fand vom 10.-16. Oktober in den beiden Sälen des Gong-Theaters statt. Zur zweiten Auflage des Festivals waren 150 Künstlerinnen und Künstler aus Armenien, Deutschland, Polen, Rumänien und Ungarn eingeladen. 14 Theatervorstellungen, Workshops, eine Ausstellung und ein Konzert waren Teil des komplexen Programms. Weiterlesen

Eine baumelnde Glühbirne im Nichts

Premiere mit Ibsens „Die Gespenster“ am Ion D. Sârbu-Theater in Petroșani
Ausgabe Nr. 2501
 

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Bereits zwei Wochen vorher waren sie ausverkauft – die Karten zu Alexander Hausvaters grandioser Inszenierung von Henrik Ibsens Die Gespenster“. Ein altes Stück aus dem Jahr 1881. Es handelt verblüffend aktuell davon, dass das Leben in Krisenzeiten nicht weitergeht. Dass die Toten über die Lebenden herrschen. Dass das Falsche alles Richtige vergiftet. Wer zu fliehen versucht, gerät umso gnadenloser in die alten Schlingen. Es gibt kein Entkommen aus Ibsens Weltgerichtssaal. Mit dieser tiefgreifenden und aufwühlenden Premiere sollte am 24. September d. J. das Ion D. Sârbu-Theater in Petroşani die neue Spielzeit eröffnen. Weiterlesen

Über Gott und die Welt

Deutsche Theaterpremiere über religiösen Fanatismus
Ausgabe Nr. 2499
 

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Vom „normal schwererziehbaren Schüler“ zum „Jesusspinner“. Diesen Werdegang des Teenagers Benjamin können die Theaterliebhaber im neuesten Theaterstück, das an der deutschen Abteilung inszeniert wurde, erleben. Die Vorpremiere von „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg fand am vergangenen Donnerstag, im Radu Stanca-Nationaltheater statt. Regie führt der gebürtige Hermannstädter Radu-Alexandru Nica, der hier in der Vergangenheit schon einige Erfolge feiern konnte, zum Beispiel mit der Inszenierung der Theaterstücke „Nora“, „Norway.today“ oder „Wie feuere ich meinen Mörder“.Weiterlesen

Mit Fräulein Sauer durch Siebenbürgen

Schweizer Straßentheatergruppe gastierte mit Postauto in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2495
 

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Er war nicht zu übersehen. Ein alter, gelber Bus mit Schweizer Nummernschildern (im Kanton Bern zugelassen) parkte zwei Tage lang (22.-23. August) im Hof des Brukenthalgymnasiums am Huetplatz. Und nein, er hatte weder mit der Schauwerkstatt der Wandergesellen noch mit dem Mittelalterfestival zu tun, wie einige auf Facebook rätselten. Der Schweizer Bus war Teil eines Straßentheaterstücks der Compagnie TheaterErschaffen Adam&Eva aus Erlach in der Schweiz. „P.O.T.R. – Die Reise“ hieß das lustige Theaterstück, mit dem die Künstler Susanna Hug, Bernd Somalvico und Lukas Keller auf Tournee durch die Schweiz, Deutschland, Tschechien, Ungarn und Rumänien reisten. Hauptattraktion der Show war allerdings das 10 Meter lange, 2,30 Meter breite und 3,50 Meter hohe und 59-jährige „Fräulein Sauer”.Weiterlesen

Theater im Postauto

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Die Theatercompagnie TheaterErschaffen Adam&Eva aus Erlach/Schweiz befindet sich derzeit auf Tournee in Siebenbürgen. Sie spielen P.O.T.R. – Die Reise“ auf und in einem alten Postauto (Baujahr 1957) mit viel Musik und wenig Worten. Das Stück ist für Kinder und Erwachsene bestimmt und wird für alle Sprachen verständlich sein. Die nächsten Auftritte: Heute, 19 Uhr, vor dem Schullerhaus in Mediasch, Samstag, den 20. August, 16 Uhr, in Tobsdorf/Dupuș und Sonntag, den 21. August, 12 Uhr, vor dem Gemeindehaus in Mediasch. In Hermannstadt gibt es zwei Vorstellungen: Montag, den 22. und Dienstag, den 23. August, jeweils um 18 Uhr auf dem Huetplatz vor der Brukenthalschule. Unser Bild: Bernd Somalvico, Susanna Hug und Lukas Keller vor dem Postauto (v. l. n. r.)

 

Spiel mit „groß“ und „klein“

Vorpremiere am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2490
 
 

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Zum Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche am 20. März hatte das Gong-Theater für Kinder und Jugendliche zu einer Probe mit Publikum eingeladen. Vorgestellt wurde der musikalische Teil des Theaterstücks „Cel mai mare Gulliver“ (Der größte Gulliver) von Gellu Naum, komponiert und in Szene gesetzt von Ada Milea. Mit Gitarre, Trommel und mit nach Ada-Milea-Art anderen improvisierten Klopf- und Geräuschinstrumenten faszinierten und amüsierten die Schauspieler des Gong-Theaters die vielen Kinder im Saal. Genauso fasziniert und amüsiert waren die Zuschauer aller Altersklassen von der Vorpremiere des Stückes, das in der Regie von Alexandru Dabija am 14. und 15. Juli aufgeführt wurde. Weiterlesen

Shakespeare mit Marionetten

Premiere des Hermannstädter „Gong“-Theaters mit Der Sturm“ im Freien
Ausgabe Nr. 2487
 
 

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Samstag, 25. Juni, 22 Uhr, Kleiner Ring. Es blitzt und donnert. Täuschend echt, dabei kommen die Geräusche und das Licht von der kleinen Bühne, die vor dem Schatzkästlein aufgebaut wurde. Mr. William Shakespeare wurde vom „Gong“ -Theater für Kinder und Jugendliche gefeiert, wie es sich gehört: mit einem Theaterstück. Zum 400. Todestag von Shakespeare feierte „Der Sturm“ auf dem Kleinen Ring Premiere. Zum ersten Mal wurde in Rumänien ein Theaterstück von Shakespeare mit Puppen im Freien inszeniert. Dafür zuständig war Alina Hiristea.Weiterlesen

Vorhang auf und Bühne frei!

10 Tage Theaterfestival in Hermannstadt vergingen wie im Flug
Ausgabe Nr. 2486
 
 

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Alles hat ein Ende. Auch das von meisten Hermannstädtern langersehnte Internationale Theaterfestival. 10 Tage lang war die Stadt so lebhaft wie ein Bienenstock. Dazu trugen die insgesamt 2.850 Künstler bei, die aus 70 Ländern der Welt angereist waren und in insgesamt 449 Shows aufgetreten waren. Ein Erlebnis, das nur so enden konnte, wie es begonnen hatte: mit einem riesigen Feuerwerk am Sonntagabend. Sogar fußballerisch gesehen, war das Ende wie der Anfang. Denn wieder verlor Rumänien genau zeitgleich mit dem Feuerwerk, diesmal gegen Albanien und musste die Europameisterschaft in Frankreich verlassen. Weiterlesen