„Keine Spielwiese für Hobbyhistoriker“

Gespräch mit dem Architekten Dr. Hermann Fabini rund um die Denkmalpflege

Ausgabe Nr. 2618

 

Dr. Hermann Fabini an seinem Arbeitstisch.      Foto: Cynthia PINTER

Der Architekt, Autor und Verleger Dr. Hermann Fabini blickt auf 55 Jahre Tätigkeit zurück. Am 8. Oktober 2018 hatte der in Kronstadt Geborene seinen 80. Geburtstag gefeiert. Nach der Matura 1955 in Mediasch studierte Hermann Fabini von 1955 bis 1962 an der Architekturhochschule „Ion Mincu“ in Bukarest. Nach Abschluss des Studiums war er in chronologischer Reihenfolge Architekt und Stadtarchitekt in Mediasch (1962-1968), Leiter der Bauabteilung des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (1968-1971), Projektchef im Rahmen der Direktion für Denkmalpflege Bukarest (1971-1977), Leiter des Planungsbüros des Kommunalunternehmens des Kreises Hermannstadt (1977-1987) und Kulturreferent des Landeskonsistoriums (1987-1990). Seit 1990 ist er als Gründer und Inhaber des Architekturbüros ABF in Hermannstadt tätig. Mit Dr. Hermann Fabini sprach die HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Fassbare Form gewordenen Glaubens

Gespräch mit dem Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr

Ausgabe Nr. 2613

Stadtpfarrer Kilian Dörr.            
Foto: Rareș HELICI

Der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr ist 1966 in Hermannstadt geboren, hat 1985 die Brukenthalschule absolviert und studierte danach Theologie in Hermannstadt, Jena und Berlin.  Nach dem Abschluss 1993 machte er sein Lehrvikariat 1993-1994 in Mediasch, wo er 1994 als Pfarrer ordiniert worden ist und bis 1999 diente. 1999 wählte ihn die Gemeindevertretung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt zum Stadtpfarrer.   Im Gespräch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r lässt Kilian Dörr die zwanzig Jahre Revue passieren.Weiterlesen

„Das ist einfach nur schmutzige Politik”

2611

Gespräch mit Prof. Dr. Zeno Pinter, Vorsitzender des Hermannstädter Forums

 


Prof. Dr. Zeno Pinter ist seit vielen Jahren Forumsmitglied und hat das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien auch als Unterstaatssekretär in Bukarest vertreten, bevor er 2018 die Leitung übernahm, nachdem der langjährige Forumschef Hans Klein das Amt niedergelegt hat. Foto: die Verfasserin

Prof. Dr. Zeno Pinter leitet seit April des vergangen Jahres das Hermannstädter Forum, ist auch an der Lucian Blaga-Universität als Professor für Geschichte und Archäologie des Mittelalters tätig und hat eine halbe Norm beim Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie als Forscher ersten Grades, ist verheiratet und hat eine Tochter. Über seine Tätigkeiten sprach er mit HZ-Redakteurin Ruxandra STĂNESCU.

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„Beispiellose Solidarität“

FCER-Vorsitzender Aurel Vainer ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2609

Unser Bild (v. l. n. r.): der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, der FCER-Vorsitzende Aurel Vainer, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (der die Laudatio hielt) und der Vorsitzende des Regionalforums Altreich, Klaus Fabritius.
Foto: George DUMITRIU

Die höchste Auszeichnung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), die Goldene Ehrennadel, überreichte am vergangenen Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Friedrich Schiller-Kulturhaus in Bukarest der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr dem Vorsitzenden der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften (FCER) in Rumänien, Aurel Vainer, als Anerkennung für die Unterstützung der deutschen Minderheit.Weiterlesen

Cornel Irimie – 100 Jahre seit der Geburt

Der Ethnologe hat das Brukenthalmuseum geleitet und das Freilichtmuseum gegründet

Ausgabe Nr. 2608

War sehr oft unterwegs: Cornel Irimie in Wien, 1961.

Am 17. Januar 1919 wurde der Hermannstädter Ethnologe Cornel Irimie geboren, der seinen Lebenstraum verwirklicht hat und als Direktor des Brukenthalmuseums 1963 das Freilichtmuseum im Jungen Wald gegründet und bis zu seinem Tod 1983 geleitet hat.

„Das Freilichtmuseum war mit Sicherheit ein erfüllter Traum unseres Vaters, Cornel Irimie”, erinnern sich seine Tochter, Rodica Irimie Pascu und sein Sohn, Radu Irimie, kurz vor dem 100. Geburtstag des Ethnologen, der vor knapp 36 Jahren verstorben ist.Weiterlesen

„Im Sinne unserer Gemeinschaft“

Interview mit dem Softwareingenieur und Restaurantbetreiber Martin Müller

Ausgabe Nr. 2608

Martin Müller  im Hermania-Restaurant.
Foto: Werner FINK

Es ist nun 10 Jahre her seit das „Hermania“-Restaurant in dem ehemaligen Gebäude des Hermannstädter Musikvereins auf der Kleinen Erde/Str. Filarmonicii von Martin Müller eröffnet wurde. Hier werden  die Gäste von Kellnern in siebenbürgisch-sächsischen Trachtenhemden empfangen und die Gerichte zu 80 Prozent aus hauseigenen Produkten zubereitet. Im Gebäude übte einst auch der Männerchor „Hermania“, und der vor 180 Jahren gegründete Hermannstädter Musikverein trug nach der Fusion mit dem Chor ebenfalls diesen Namen. Später beherbergte das Gebäude auch die Hermannstädter Staatsphilharmonie. Martin Müller ist Softwareingineur und ein gebürtiger Mediascher, der 1978 im Alter von 21 Jahren nach Deutschland auswanderte, wo er studierte und 15 Jahre lang arbeitete. 1998 ist er nach Rumänien zurückgekommen, wo er seitdem an der Spitze seiner Firma SOBIS Solutions for Business im Bereich Softwarelösungen tätig ist. Im Laufe der Zeit erweiterte er hier seine unternehmerische Aktivität auch auf andere Bereiche. Über die Entstehung des „Hermania“-Restaurants sowie seine Erfahrungen als Unternehmer in Rumänien sprach Martin Müller mit dem HZ-Redakteur Werner F i n k.Weiterlesen

„Liebt das Theater!”

Die Schauspielerin Ildiko Jarczek-Zamfirescu ist tot

Ausgabe Nr. 2607

Ildiko Jarczek-Zamfirescu (Bildmitte) mit  ihrem Gatten, dem Bühnenbildner Traian Zamfirescu (rechts) und Elke Sabiel, ehemalige Vertreterin der Friedrich Ebert-Stiftung in Rumänien, bei der Gala zum 55. Gründungsjubiläum des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) am 29. November 2008.                                   
Foto: Beatrice UNGAR

„Sie hat nicht nur als Schauspielerin sondern auch als Intendantin geradezu Übermenschliches geleistet.“ Mit diesen Worten würdigte der Dramaturg Franz Csiky (1950-2016) die Schauspielerin, Intendantin und Regisseurin Ildiko Jarczek-Zamfirescu bei der Jubiläumsgala am 29. November 2008, als das Deutsche Staatstheater Temeswar sein 55jähriges Bestehen feierte. Am 9. Januar d. J. ist Ildiko Jarczek-Zamfirescu in Temeswar gestorben.Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch zum 70.!

Ausgabe Nr. 2605

Der Künstler Michael Lassel feiert am 19. Dezember seinen 70. Geburtstag. Dazu gratuliert auch die Hermannstädter Zeitung ganz herzlich. Michael Lassel ist in Ludwigsdorf/Logig in Nordsiebenbürgen geboren und studierte an der Kunstakademie Bukarest. Danach unterrichtete er an der Bergschule in Schäßburg und wanderte 1986 mit der Familie nach Deutschland aus, wo er seither als freischaffender Kunstmaler in Fürth tätig ist. In Hermannstadt eröffnete Lassel im August 2017 seine erste Ausstellung im Brukenthalmuseum, die für Aufsehen gesorgt hat und schenkte dem Museum vor kurzem als Dank eines seiner unverwechselbaren Bilder. 

Foto: Josef BALAZS

 

Offen und an allem interessiert

Nachruf auf den Naturwissenschaftler Hansgeorg v. Killyen

Ausgabe Nr. 2604

Hansgeorg v. Killyen als Redner bei einer Tagung in Landau/Pfalz 2015.          
Foto: Konrad KLEIN

Als „Aktiv, warmherzig, offen und an allem interessiert – man musste ihn sofort mögen“ kennzeichnete ihn eine der Mitarbeiterinnen der Sektion Naturwissenschaften im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde, in der er lange als deren Schriftführer tätig war. So kannten viele von uns Hansgeorg v. Killyen: als vielseitig interessierten Kollegen, als kompetenten Mitarbeiter und Berater in fachlichen, wie auch vielen fachübergreifenden Fragen, die immer wieder mit ihm besprochen werden konnten, als einem offenen, fröhlichen und geselligen Menschen. Seine vielfältigen Interessen umspannten einen weiten Bogen unterschiedlicher Tätigkeiten und lagen sowohl im naturwissenschaftlichen, landeskundlichen, kulturhistorischen Bereich, aber auch in jenem der Literatur, der Musik und darüber hinaus. Weiterlesen