„Lasst uns gemeinsam gehen”

Papst Franziskus wurde auf seiner Rumänienreise von Hunderttausenden erwartet

Ausgabe Nr.2627

Papst Franziskus verabschiedete sich am Sonntag, dem 2. Juni, auf dem Hermannstädter Flughafen nach seiner dreitägigen Rumänienreise vom rumänischen Volk. Bis zum Flugzeug begleiteteten ihn Staatspräsident Klaus Johannis und Ehefrau Carmen, dabei waren u. a. auch Bürgermeisterin Astrid Fodor, Bischof Reinhart Guib, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und Präfektin Adela Muntean. 
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Papst Franziskus hat vom 31. Mai bis 2. Juni Rumänien besucht. Unter dem Motto „Lasst uns  gemeinsam gehen” hat er für mehr Zusammenhalt gepredigt. Hunderttausende haben den Papst in Bukarest, Jassy, Şumuleu Ciuc/Csiksomlyó und Blasendorf/Blaj empfangen. Vor 20 Jahren hatte Papst Johannes Paul II. Rumänien besucht, war allerdings nur in Bukarest. Papst Pius II. soll Hermannstadt im 15. Jahrhundert besucht haben, behaupten die Historiker, allerdings bevor er zum Haupt der Katholischen Kirche gewählt wurde.Weiterlesen

Ehrendoktorwürde für Hermann Pitters

Ausgabe Nr. 2626

Der Hermannstädter Theologe Prof. Dr. Hermann Pitters (vorne rechts) nahm am 23. Mai d. J. die Ehrendoktorwürde der Ovidius-Universität Konstanza von Rektor Prof. Dr. Sorin Rugina entgegen. Geehrt wurde Pitters vor allem für seine Übersetzung der Orthodoxen Dogmatik des Theologen Dumitru Stăniloaie und für seinen Einsatz für den ökumenischen Dialog.                                                                    Foto: Dietrich GALTER

 

Er sucht die Herausforderung

Prof. Dr. Sabin Adrian Luca zum sechzigsten Geburtstag

Ausgabe Nr. 2624

IN HONOREM Prof. univ. dr. Sabin Adrian Luca. istorie și destin. Band LXXIII der Reihe Bibliotheca Brukenthal, Editura Muzeului Național Brukenthal, Hermannstadt, 2019, 450 Seiten, ISBN 978-606-8815-36-7

Ich stelle mich gerne den Herausforderungen, ja, ich suche sie sogar“, schreibt Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, der amtierende Generaldirektor des Hermannstädter Brukenthalmuseums in seinem Lebenslauf. Betrachtet man diesen, stehen Archäologie, Museumswissenschaften, Hochschulwesen und Forschungstätigkeit im Mittelpunkt.Weiterlesen

„Die Stadt ist wie ein Festival“

Der neue Leiter der deutschen Abteilung heißt Hunor Horváth

Ausgabe Nr. 2620

Hunor Horváth fühlt sich in Hermannstadt (hier auf dem Großen Ring) sehr wohl.                                                                        
Foto:  Jan Christian BREWER

Wenn man ihn zum ersten Mal sieht, mit seinen klaren, blauen Augen, seinem struppigen Bart, der Stoffweste und dem ausgefransten Schal, könnte man ihn glatt für einen Freibeuter oder einen Wandergesellen halten. Im Gespräch dagegen gibt er sich überlegt, drückt sich differenziert aus und man merkt ihm schnell eine sehr progressive Haltung an. Hunor Horváth ist seit kurzer Zeit Leiter der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Er ist 33, kümmert sich hauptsächlich um die Organisation der deutschsprachigen Stücke und um all das, was darüber hinaus für einen reibungslosen Ablauf wichtig ist.Weiterlesen

„Keine Spielwiese für Hobbyhistoriker“

Gespräch mit dem Architekten Dr. Hermann Fabini rund um die Denkmalpflege

Ausgabe Nr. 2618

 

Dr. Hermann Fabini an seinem Arbeitstisch.      Foto: Cynthia PINTER

Der Architekt, Autor und Verleger Dr. Hermann Fabini blickt auf 55 Jahre Tätigkeit zurück. Am 8. Oktober 2018 hatte der in Kronstadt Geborene seinen 80. Geburtstag gefeiert. Nach der Matura 1955 in Mediasch studierte Hermann Fabini von 1955 bis 1962 an der Architekturhochschule „Ion Mincu“ in Bukarest. Nach Abschluss des Studiums war er in chronologischer Reihenfolge Architekt und Stadtarchitekt in Mediasch (1962-1968), Leiter der Bauabteilung des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (1968-1971), Projektchef im Rahmen der Direktion für Denkmalpflege Bukarest (1971-1977), Leiter des Planungsbüros des Kommunalunternehmens des Kreises Hermannstadt (1977-1987) und Kulturreferent des Landeskonsistoriums (1987-1990). Seit 1990 ist er als Gründer und Inhaber des Architekturbüros ABF in Hermannstadt tätig. Mit Dr. Hermann Fabini sprach die HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Fassbare Form gewordenen Glaubens

Gespräch mit dem Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr

Ausgabe Nr. 2613

Stadtpfarrer Kilian Dörr.            
Foto: Rareș HELICI

Der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr ist 1966 in Hermannstadt geboren, hat 1985 die Brukenthalschule absolviert und studierte danach Theologie in Hermannstadt, Jena und Berlin.  Nach dem Abschluss 1993 machte er sein Lehrvikariat 1993-1994 in Mediasch, wo er 1994 als Pfarrer ordiniert worden ist und bis 1999 diente. 1999 wählte ihn die Gemeindevertretung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt zum Stadtpfarrer.   Im Gespräch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r lässt Kilian Dörr die zwanzig Jahre Revue passieren.Weiterlesen

„Das ist einfach nur schmutzige Politik”

2611

Gespräch mit Prof. Dr. Zeno Pinter, Vorsitzender des Hermannstädter Forums

 


Prof. Dr. Zeno Pinter ist seit vielen Jahren Forumsmitglied und hat das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien auch als Unterstaatssekretär in Bukarest vertreten, bevor er 2018 die Leitung übernahm, nachdem der langjährige Forumschef Hans Klein das Amt niedergelegt hat. Foto: die Verfasserin

Prof. Dr. Zeno Pinter leitet seit April des vergangen Jahres das Hermannstädter Forum, ist auch an der Lucian Blaga-Universität als Professor für Geschichte und Archäologie des Mittelalters tätig und hat eine halbe Norm beim Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie als Forscher ersten Grades, ist verheiratet und hat eine Tochter. Über seine Tätigkeiten sprach er mit HZ-Redakteurin Ruxandra STĂNESCU.

 Weiterlesen

„Beispiellose Solidarität“

FCER-Vorsitzender Aurel Vainer ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2609

Unser Bild (v. l. n. r.): der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, der FCER-Vorsitzende Aurel Vainer, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (der die Laudatio hielt) und der Vorsitzende des Regionalforums Altreich, Klaus Fabritius.
Foto: George DUMITRIU

Die höchste Auszeichnung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), die Goldene Ehrennadel, überreichte am vergangenen Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Friedrich Schiller-Kulturhaus in Bukarest der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr dem Vorsitzenden der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften (FCER) in Rumänien, Aurel Vainer, als Anerkennung für die Unterstützung der deutschen Minderheit.Weiterlesen

Cornel Irimie – 100 Jahre seit der Geburt

Der Ethnologe hat das Brukenthalmuseum geleitet und das Freilichtmuseum gegründet

Ausgabe Nr. 2608

War sehr oft unterwegs: Cornel Irimie in Wien, 1961.

Am 17. Januar 1919 wurde der Hermannstädter Ethnologe Cornel Irimie geboren, der seinen Lebenstraum verwirklicht hat und als Direktor des Brukenthalmuseums 1963 das Freilichtmuseum im Jungen Wald gegründet und bis zu seinem Tod 1983 geleitet hat.

„Das Freilichtmuseum war mit Sicherheit ein erfüllter Traum unseres Vaters, Cornel Irimie”, erinnern sich seine Tochter, Rodica Irimie Pascu und sein Sohn, Radu Irimie, kurz vor dem 100. Geburtstag des Ethnologen, der vor knapp 36 Jahren verstorben ist.Weiterlesen