,,Quasi ein Transmissionsriemen”

DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa ist Sprecher der ADGM

Ausgabe Nr. 2937

Benjamin Józsa bei einer ADGM-Sitzung.                     
Foto: László Mihály

Benjamin Józsa, der Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) wurde zum Sprecher der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) gewählt. Er löst Bernard Gaida, Präsident des Verbandes der deutschen Sozial Kulturellen Gesellschaften in Polen, in dieser Funktion ab. Die Wahl fand im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten am 7. November d. J. in Berlin statt. „Ein Ehrenamt und für mich eine Auszeichnung”, erklärte Józsa in dem Interview mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

,,Absolut zuverlässig und wohlüberlegt”

Laudatio auf Martin Bottesch / Von Gerold HERMANN

Ausgabe Nr. 2937

Ehrennadel für Martin Bottesch: Die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die deutsche Minderheit, die Goldene Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), überreichte im Anschluss an die Vertreterversammlung des DFDR am vergangenen Freitag im Spiegelsaal des DFDH der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (links) an Martin Bottesch.                                              Foto: Benjamin JÓZSA

Es bietet sich mir heute eine ganz besondere Gelegenheit, die Tätigkeit und Persönlichkeit von Martin Bottesch zu würdigen. Der Anlass ist bekannt: Der Vorstand des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien hat einstimmig beschlossen, Martin Bottesch die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die deutsche Minderheit, die Goldene Ehrennadel, zu verleihen.

Zum Biographischen: Martin Bottesch wurde am 27. September 1953 in Großpold/Apoldu de Sus in einer Landlerfamilie geboren. Nach dem Studium der Mathematik an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg war er zunächst 14 Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Mühlbach und seit 1992 bis zum Schuljahresende 2023 am Brukenthalgymnasium in Hermannstadt.Weiterlesen

Neuer AGDM-Sprecher

Ausgabe Nr. 2936

Benjamin Józsa (rechts), der Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien wurde zum Sprecher der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) gewählt. Er löst Bernard Gaida (links), Präsident des Verbandes der deutschen Sozial Kulturellen Gesellschaften in Polen, in dieser Funktion ab. Die Wahl fand im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten am 7. November in Berlin statt.                                                      Foto: Privat

 

Kinder stark machen – von Anfang an

Interview mit Teresa Leonhard zum Kinderparcours ,,Mein Körper…“

Ausgabe Nr. 2936

Camelia Proca vom A.LE.G.-Verein, Julia Heyden, Teresa Leonhard und Dr. Liane Junesch vom Studiengang Grundschul- und Vorschulpädagogik in deutscher Sprache der Lucian Blaga-Universität bei der Vernissage am 8. Oktober 2025 (v. l. n. r.).                              Foto: Privat

Der interaktive Kinderparcours „Mein Körper – Ich kenne mich und hör’ auf mich“ in der Ferula der evangelischen Stadtpfarrkirche Hermannstadt sensibilisiert Kinder auf spielerische Weise für Themen wie Selbstwahrnehmung, Grenzen, Nähe und den Wert jedes einzelnen Kindes. Das Projekt wurde vom Studiengang Grund- und Vorschulpädagogik in deutscher Sprache (PIPP DE) an der Universität „Lucian Blaga“ initiiert und begleitet. Die Kuratorinnen Teresa Leonhard und Julia Heyden bekamen das Ausstellungsmaterial vom Schweizer Verein LIMITA geschenkt und entwickelten eine Umsetzung für Siebenbürgen. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg und des Landes Kärnten sowie durch die Kooperation mit zahlreichen Partnerorganisationen vor Ort. Im Gespräch berichtet Co-Projektleiterin Teresa Leonhard dem HZ-Praktikanten Eduard R e s c h k e von den bisherigen Erfahrungen, den Rückmeldungen der Lehrpersonen und den Herausforderungen bei der Umsetzung.Weiterlesen

Ein herausragender Forscher

Gedenken an den Mathematiker Prof. Mircea-Eugen Craioveanu (1942-2012)

Ausgabe Nr. 2936

Prof. Mircea-Eugen Craioveanu (1942-2012).                 Foto: Privat

Mit diesem Beitrag möchte ich einer herausragenden Persönlichkeit der rumänischen Mathematik gedenken, ein großartiger Mensch und Mentor vieler Studenten, einschließlich meiner. Prof. Dr. Mircea-Eugen Craioveanu war ein wichtiger Mathematiker im Bereich Geometrie, der während seines Lebens enge Kontakte zur deutschen Minderheit hatte, nicht nur weil er germanophil und germanophon war, sondern auch, weil er in Czernowitz, Hermannstadt und Temeswar lebte und viele Studenten, darunter auch Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, unterrichtet hat. Weiterlesen

Ein prominentes Mitglied

Zum 120. Geburtstag des Schauspielers Ottmar Strasser

Ausgabe Nr. 2935

Szenenfoto mit Ottmar Strasser und Käthe Fritsch bei der Aufführung des Lustspiels „Alles für die Katz“ 1938 in Hermannstadt.
Foto: Archiv Luzian Geier

Ottmar Strasser – Gründungsschauspieler an beiden größten deutschen Bühnen Rumäniens im vergangenen Jahrhundert – wurde vor 120 Jahren, am 15. November, im Banater Weinstädtchen Weißenkirchen geboren. 1919 zog die Familie nach Wien, wo Strasser das Reinhardt-Seminar besuchte. Im böhmischen Brüx debütierte er in der Operette Madame Pompadour. In kleineren Rollen war er auch in Saaz und Budweis zu sehen, bevor er sich 1927 in Hermannstadt niederließ, wo er zunächst als Mitarbeiter an der „Neppendorfer Zeitung“ wirkte. Weiterlesen

Eigenwillig und einfallsreich

Helmut Stürmer ist tot

Ausgabe Nr. 2933

Helmut Stürmer (1942-2025).
Foto: Corina GRAMOȘTEANU

„Ohne seine Vision hätte die Faust-Inszenierung nicht die gleiche Durchschlagskraft entwickelt”, erklärte Constantin Chiriac, der Intendant des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters am Mittwoch, dem 22. Oktober, als er erfuhr, dass der Bühnenbildner und Kostümbildner Helmut Stürmer gestorben ist.Weiterlesen

Kompetente Arbeit gewürdigt

Hohe Auszeichnung für Prof. Dr. Erika Schneider

Ausgabe Nr. 2933

Prof. Dr. Erika Schneider (links) empfängt von Rastatts Oberbürgermeisterin Monika Müller die Urkunde und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.           Foto: Werner SEDLER

Der international anerkannten Botanikerin und Wissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Prof. Dr. Erika Schneider, wurde im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Übergabe erfolgte in einem festlichen Rahmen im Rathaus in Rastatt durch Oberbürgermeisterin Monika Müller. Weiterlesen

,,Meisterwerk an edler Knappheit“

Laudatio auf Dr. Harald Roth zur Verleihung der Honterus-Medaille 2025

Ausgabe Nr. 2931

Dr. Harald Roth bei der Vorstellung des 11. Bandes des Schriftsteller-Lexikons im Teutsch-Haus am 22. September d. J..           Foto: Beatrice UNGAR

Der gebürtige Schäßburger Historiker Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa, wurde im Rahmen des 35. Sachsentreffens, das am 19. und 20. September d. J. in Zeiden stattgefunden hat, mit der Honterus-Medaille ausgezeichnet, die gemeinsam von dem Siebenbürgenforum und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien verliehen wird. Die Laudatio auf den Geehrten hielt der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa, der sie dankenswerterweise der HZ zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte:Weiterlesen

,,Ein Stück evozierender Stimmungsprosa“

Lesung mit Eginald Schlattner auf dem evangelischen Pfarrhof in Freck

Ausgabe Nr. 2926

Bei der Autogrammstunde neben dem Brunnen unter dem Nussbaum mit Blick auf die evangelische Kirche in Freck nahm sich Eginald Schlattner für jede und jeden der Anwesenden Zeit für ein kleines Gespräch.                                
Foto: Beatrice UNGAR

Irgendwann habe er auf die Frage, wo er zuhause sei, die Antwort gefunden: „Wo man die meisten Gräber hat”, sagte der Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner bei der Lesung am Samstag in Freck. Hier seien die meisten Gräber von Familienmitgliedern, hier habe er seine Kindheit verbracht und der Beginn seiner Pfarramtszeit liegt auch hier. Die äußerst gut besuchte Veranstaltung fand auf dem evangelischen Pfarrhof in Freck statt und war wie jede Begegnung mit Eginald Schlattner ein Erlebnis der besonderen Art.Weiterlesen

,,Man sollte den Zuschauer nie langweilen“

Gespräch mit Elise Wilk über Theater und die neueste Premiere

Ausgabe Nr. 2925

Elise Wilk.
Foto: Alexandra BORDEIANU

Den Namen Elise Wilk kennt man als Leserin oder Leser der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) und der Karpatenrundschau in Kronstadt – wo sie als Redaktionsleiterin tätig ist. Seit 2012 ist die 44-Jährige auch in der Theaterwelt bekannt wie… eine „grüne Katze“. „Die grüne Katze“ (Pisica verde) war nämlich ihr drittes Theaterstück nach „Es geschah an einem Donnerstag“ (2008) und „Die mittlere Lebenserwartung von Waschmaschinen“ (2010) mit dem sie ihre ersten Erfolge feierte. Seitdem hat Elise Wilk 25 Theaterstücke geschrieben, viele davon preisgekrönt, von denen drei am „Radu Stanca“-Nationaltheater (TNRS) in Hermannstadt inszeniert wurden („Pisica verde“, „Avioane de hârtie“ und „S-a întâmplat într-o joi“) und eines („Kinderzimmerzauberei“) auf der Bühne des Kinder- und Jugendtheaters „Gong“ zu sehen war. Am 11. September darf sich das Hermannstädter deutschsprachige Publikum auf die neueste Inszenierung „Union Place“ freuen, die von der deutschen Abteilung des TNRS in der Regie von Cristian Ban gezeigt wird. Über die anstehende Premiere und andere Projekte führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit Elise Wilk folgendes Gespräch:Weiterlesen