Eine Statue zum 300. Geburtstag

Wettbewerb für Standbild von Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2706

Johann Georg Weikert (1743/1745-1799): Baron Samuel von Brukenthal.

Einen Wettbewerb für das Projekt eines Standbilds des Barons Samuel von Brukenthal schreibt das Brukenthalmuseum auf Initiative und mit der Unterstützung des Rotary Clubs Hermannstadt und der Firma Boromir aus. Das Standbild soll in der Nähe des Brukenthalpalais auf dem Großen Ring auf einem barocken 60 cm hohen Sockel platziert werden und sollte höchstens drei Meter hoch sein.

 

In der diesbezüglichen Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass der Baron stehend dargestellt werden soll und die Insignien des Königlich ungarischen Sankt-Stephans-Ordens tragen sollte. Einsendeschluss für die Entwürfe ist der 26. Februar 2021. Der Gewinner wird am 1. März 2021 bekanntgegeben. Die Wettbewerbsbedingungen und weitere Informationen sind auf der Homepage des Brukenthalmuseums unter www.brukenthal museum.ro zu finden. Erwartet werden Entwürfe von Bildhauern, die Erfahrung in diesem Bereich haben.

Die Ausschreibung erfolgte am 15. Januar, dem Nationalen Kulturtag in Rumänien und der Leiter der Abteilung für Bildung, Marketing, Presse des Museums, Dr. Alexandru Constantin Chituță erklärte: ,,Wir haben in diesem Jahr die Gelegenheit, zum 300. Geburtstag des Museumsgründers und Namensgebers, Baron Samuel von Brukenthal ein schon vor Jahren von dem Generaldirektor des Brukenthalmuseums, Dr. Sabin Adrian Luca, angedachtes Projekt in die Tat umzusetzen. Dank der Unterstützung des Rotary Clubs Hermannstadt und der Firma Boromir, die die Kosten übernehmen, können wir nun diese herausragende Persönlichkeit entsprechend würdigen. Brukenthal war nicht nur eine bemerkenswerte Persönlichkeit unserer Stadt und ein Sammler, der das Brukenthalmuseum und damit das dritte öffentlich zugängliche Museum der Welt gegründet hat sondern der auch ein Vorbild darstellt.“

Seitens des Rotary Clubs Hermannstadt sagte der amtierende Präsident Cosmin Iuga: ,,Der Baron Samuel von Brukenthal hat es vermocht, sein gesamtes Vermögen der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Jetzt ist es unsere Aufgabe und Pflicht, nach Möglichkeit zu dem Gelingen dieses Projektes beizutragen. Das Standbild Brukenthals betrachten wir als eine Geste der historischen und kulturellen Wiedergutmachung.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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