,,Eine empathische Art zu fotografieren“

Fotos von Sibylle Bergemann bis Oktober in Hermannstadt zu sehen

Ausgabe Nr. 2926

Frieda Wild beim Auspacken der Fotografien. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Ein Blick auf die Ränder, ein Gespür für das Subtile und Außergewöhnliche: Eine der umfassendsten Retrospektiven der ikonischen Berliner Fotografin Sibylle Bergemann (1941-2010) wird vom 6. September bis 6. Oktober 2025 im Museum für Zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums, in Kooperation mit dem Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt und dem Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart gezeigt.

Mit Frieda von Wild, der Kuratorin der Ausstellung und Tochter der Künstlerin, sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u, während die Ausstellung, die im Rahmen des Internationalen Festivals für Zeitgenössische Kunst (SCAF) stattfindet, aufgebaut wurde.Weiterlesen

Neue Ausstellung im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2925

„PANORAMA TRANSILVANIA 2005-2025. Fotografie von Stefan Jammer” lautet der Titel der neuen Sonderausstellung im Terrassensaal des „Friedrich Teutsch”-Begegnungs- und Kulturzentrums, die jeweils von Montag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr zu besichtigen ist. Am Dienstag fand daselbst eine Begegnung mit dem Fotografen Stefan Jammer statt, der mit den Anwesenden, darunter auch Bischof Reinhart Guib, ins Gespräch kam. Mehr zu der Begegnung lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben. Unser Bild (v. l. n. r.): Dr. Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses, Fotograf Stefan Jammer und Dr. Heidrun König, Leiterin des Landeskirchlichen Museums und Kuratorin der Ausstellung.                                                              

Foto: Aurelia BRECHT

 

Zeugnisse einer reichen Kultur

Eröffnung einer Keramikausstellung im Kreismuseum Bistritz

Ausgabe Nr. 2924

Dr. Zoltán Mlatzsi Ionescu, Dr. Irmgard Sedler und Gela Neamţu (v. l. n. r.) bei der Vernissage.                                                                 Foto: der Verfasser

Die neue Sommerausstellung Kreismuseum Bistritz eröffnete am 8. August d. J.. Die alljährlich im August und September gezeigten Themenausstellungen des Museums in Bistritz werden nunmehr seit vier Jahren in der Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim konzipiert und gestaltet. In diesem Jahr beteiligte sich zudem auch der Kulturverein „Haus der Sammlungen“ (Casa colecţiilor) in Torda/Turda am Projekt. Weiterlesen

Pilz-Zacusca, ein ,,Gaumen-Regenbogen”

,,Schön. Keramisch. Nützlich.” war der Salzburger Keramik gewidmet

Ausgabe Nr. 2922

Mihaela (Miky) Pleșea aus Galaţi (rechts) ist nicht nur die jüngste Teilnehmerin an der Keramik-Messe „Schön. Keramisch. Nützlich.” sondern auch eine Erfolgsgeschichte des Astra-Freilichtmuseums: Sie war gerade mal sieben Jahre alt, als sie zum ersten Mal im Rahmen einer Schülerolympiade in Hermannstadt töpferte, und ist jetzt, mit 18 Jahren, eine der bekanntesten Keramikerinnen Rumäniens. Sie hat bei den Schülerolympiaden nicht nur durchgehend den 1. Preis erhalten, sondern wurde bei vielen Wettbewerben preisgekrönt – viele von ihnen im Freilichtmuseum -, und ist auch bei den Mitarbeitern des Museums für ihr Talent und auch für ihre frohe Natur sehr beliebt. Unser Bild: Miky zeigt den Besuchern, wie man an der Töpferscheibe arbeitet.                           Foto: Beatrice UNGAR

Getöpfert, gekocht, erzählt und verkauft: Nicht einmal der Sturm am Samstag Nachmittag und die vielen Unwetterwarnungen des Inspektorates für Notsituationen konnte die Keramik-Messe „Schön. Keramisch. Nützlich.” im Astra-Freilichtmuseum stören. Gewidmet war die Messe in diesem Jahr der Salzburg-Keramik (Vizakna/Ocna Sibiului, Kreis Hermannstadt).Weiterlesen

Auf der Suche nach der Stofflichkeit

Irina Minodora Ene stellt im Museum für zeitgenössische Kunst aus

Ausgabe Nr. 2922

Irina Minodora Ene, neben ihrem Lieblingsporträt und dem einem menschlichen Gehirn nachempfundenen Brotlaib.     Foto: die Verfasserin

Der auf einem Stativ thronende Brotlaib in Form eines menschlichen Gehirns ist möglicherweise ein Hinweis auf die doppelte Ausbildung der Künstlerin Irina Minodora Ene, deren Ausstellung unter dem Titel „Mit allen Augen sehen” noch bis zum 24. August im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei zu besichtigen ist. Ene hat nämlich sowohl bildende Kunst als auch Psychologie studiert und ist in beiden Branchen tätig.Weiterlesen

Mit Winckelmanns Augen

Ausstellung zum Begründer der Kunstgeschichte

Ausgabe Nr. 2921

Anton von Maron: Johann Joachim Winckelmann, 1768. Reproduktion: G._Draschowski/https://www.winckelmann-gesellschaft.com/johann-j-winckelmann/

„Durch Winckelmanns Augen: Die Sehnsucht nach der klassischen Welt in Werken aus den Sammlungen des Brukenthalmuseums“ lautet der Titel der von Alexandra Postelnicu kuratierten Sonderausstellung, die am 16. Juli eröffnet wurde und bis zum 31. August im 2. Stock des Brukenthalpalais besichtigt werden kann. Die Ausstellung führt die Besucher in die Antike und präsentiert eine Auswahl an Kunstwerken aus dieser Epoche, um Einblicke in deren künstlerische Produktion zu geben. Die Konzeption orientiert sich an den Ideen und Theorien des deutschen Kunsthistorikers und Archäologen Johann Joachim Winckelmann.Weiterlesen

Er löckt wider den Stachel

Der Künstler Roman Tolici stellt in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2921

Roman Tolici vor einem seiner Lieblingsbilder.         Foto: Beatrice UNGAR

„Diese Gemälde erinnern mich an die Wimmelbilder, die heute so en vogue sind”, stellte eine Vernissage-Besucherin am Donnerstag der Vorwoche fest. Auf Rumänien-Tournee macht die von der Mobius Galerie Bukarest veranstaltete Ausstellung mit Bildern von Roman Tolici bis zum 17. August in dem Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums Station. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.Weiterlesen