Freiheit und Freilicht

Ausstellung zu 130 Jahren Malschule Frauenbach

Ausgabe Nr. 2951

Den größten Blickfang erntete die größte Malerei der Ausstellung, „Die Burg von Huszt“ (links außen), das 1896 von Simon Hollósy, dem Gründer der Malschule, gemalt wurde und im Brukenthalmuseum restauriert wurde. Hollósy gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Maler des Naturalismus und Realismus in der Malerei des 19. Jahrhunderts im Königreich Ungarn.
Foto: Cynthia PINTER

Das Jahr 2026 kennzeichnet den 130. Jahrestag der Gründung eines der bedeutendsten künstlerischen Zentren Mitteleuropas: der Künstlerkolonie, aus der später die Malschule von Nagybánya/Frauenbach/Baia Mare hervorging. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Freitag, dem 6. März die groß angelegte Ausstellung „130 Jahre Malschule Nagybanya/Frauenbach/Baia Mare: Fokus – József Klein“ im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums eröffnet, die Werke von den bedeutendsten Vertretern der Schule zeigt: Traian Bilțiu-Dăncuș, Tibor Boromisza, D.N. Cabadaeff, Béla Czóbel, Simon Hollósy, József Klein, Tasso Marchini, Letiția Munteanu, Aurel Popp, Vilmos Perlrott-Csaba, Ipolit Strâmbu, Sándor Ziffer und andere.Weiterlesen

Sehenswerte Kunstwerke

46 Künstlerinnen stellen in der UAP-Galerie aus

Ausgabe Nr. 2950

Blick in einen der drei Ausstellungsräume.                  Foto: Beatrice UNGAR

Sie beteilige sich nicht an der Ausstellung mit Werken von Frauen, die im März in der Galerie der Hermannstädter Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) am Großen Ring/Piața Mare 12 zu besichtigen ist, sagte gegenüber der Hermannstädter Zeitung eine bekannte Hermannstädter Malerin. Sie wolle als Kunst-Schaffende wahr- und ernstgenommen werden, nicht bloß als Frau.Weiterlesen

Gemälde von Reinhardt Schuster in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2949

Vom 20. März bis 26. Mai wird im Terrassensaal des „Friedrich Teutsch” Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt die Ausstellung „Memento” mit Werken des siebenbürgischen Künstlers Reinhardt Schuster (geboren 1936 in Brenndorf) präsentiert. Entstanden in den letzten vier Jahrzehnten, erinnern die Bilder an verschiedene Ereignisse, die in diesem Zeitraum stattfanden. In einem ihm eigenen Stil „wollen Reinhardt Schusters Leinwände Zustandserscheinungen von Welt und Leben, gefiltert durch das Wesen des Malers sein” (Irmgard Sedler). Die Vernissage findet am 20. März, 12 Uhr, statt. Die Einführung hält Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e. V.. Partner der Ausstellung ist das Siebenbürgische Museum Gundelsheim, unterstützt wird sie von der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer” (HOG Brenndorf), dem Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Unser Bild: Reinhardt Schuster: Verriegelter Eingang, 1991.

Positive Bilderflut

Ein besonderer Ausstellungskatalog: PANORAMA TRANSILVANIA 2005-2025

Ausgabe Nr. 2949

Stefan Jammer: PANORAMA TRANSILVANIA. 2005-2025. Text: Heidrun König, Honterus Verlag Hermannstadt, 2025, 262 Seiten, ISBN 978-606-008-210-1. Gedruckt mit der finanziellen Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung durch das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen. Alle Fotos aus dem Buch sowie Informationen zum historischen Hintergrund sind auf der Webseite https://transilvania.stefan jammer.de/index_de.html abrufbar.

Siebenbürgen ist reich an Geschichte, Architektur und kultureller Vielfalt. Und ebenso reich an Bildern. Der Bildband zur letztjährigen Ausstellung im Teutsch-Haus bündelt Fotografien aus mehr als zwei Jahrzehnten und verbindet sie mit historischen Einordnungen zu einer visuellen Reise durch unsere Region.

Der deutsche Medienphilosoph Norbert Bolz beschreibt die „Bilderflut“ als strukturelle Überproduktion und allgegenwärtige Präsenz von Bildern in der modernen Medienkommunikation. Gerade in einer Zeit, in der digitale Technologien und künstliche Intelligenz die Produktion visueller Inhalte immer weiter beschleunigen, erscheint dieser Begriff aktueller denn je. In der Kommunikationswissenschaft wird häufig darauf hingewiesen, dass die stetig wachsende Menge an Bildern zu einer verkürzten Wahrnehmung führen kann und Texte zunehmend von Bildern verdrängt werden. Kontextualisierung rückt damit in den Hintergrund.Weiterlesen

„Sucht nicht obskure Formeln…“

Constantin Brâncuși 150: Österreich setzte den internationalen Auftakt

Ausgabe Nr. 2948

Blick in die Fotoausstellung von Nicolae Cristinel Cavan im Rumänischen Kulturinstitut in Wien.                                                                     Foto: RKI Wien

Mit zwei koordinierten Schwerpunktaktionen in der Steiermark und in Wien ist Österreich in das weltweite Kulturprogramm „Brâncuși 150“ gestartet, das 2026 den 150. Geburtstag des rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957) würdigt. Den Auftakt bildeten eine Ausstellung mit zeitgenössischer Grafik im Kunsthaus Köflach sowie eine fotografische Hommage an das Monumentalensemble von Târgu Jiu im Rumänischen Kulturinstitut Wien.Weiterlesen

Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit

Fotoausstellung Hypnopomp von Iwajla Klinke bis Ende März zu sehen

Ausgabe Nr. 2948

Iwalja Klinke in Hermannstadt.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Fotoausstellung „Hypnopomp“ der deutschen Künstlerin Iwajla Klinke kann derzeit im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei 6 besichtigt werden. In klein- und großformatigen Fotografien werden junge Männer auf schwarzem Hintergrund dargestellt und ihre Transformationen zwischen Identitäten und Lebensphasen, mit einem tiefen Blick auf Themen wie Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit. Kuratorin der Ausstellung ist Iris Ordean. Nach Hermannstadt wurde die Ausstellung vom Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Brukenthalmuseum gebracht.Weiterlesen

Ausgewählte Werke

Ausgabe Nr. 2947

Unter dem Titel Flügel, zeigt die Galerie Schöne Höhe in Pirna/Deutschland vom 1. März bis zum 17. Mai 2026 ausgewählte Werke der Künstlerin Katharina Zipser in Zusammenarbeit mit Dr. Heinke Fabritius, der Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha. Katharina Zipser (Jahrgang 1931) kommt aus Siebenbürgen. In den 1950er Jahren hat sie in Bukarest und Klausenburg bildende Kunst studiert. Ihre Bilder – viele in der alten Technik der Eitempera gemalt – verbinden die Lebenswelten ihrer Herkunft mit den Gedanken und Hoffnungen einer Ankommenden. Seit Jahrzehnten in Deutschland zu Hause sucht Katharina Zipser in ihrem Werk den Dialog zwischen hier und dort. Die Vernissage findet am Sonntag, den 1. März, 15 Uhr statt. Am 29. März, 15 Uhr, findet ein Werkstattgespräch mit Pomona Zipser und Heinke Fabritius statt, am 19. April, 15 Uhr, eine Schreibwerkstatt mit Juliana Socher und am 17. Mai, 15 Uhr, die Finissage. Gefördert wird die Ausstellung vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Näheres unter www.schoenehoehe.art. Unser Bild: Katharina Zipser: Ave Leda (1977).

Reproduktion: Pomona ZIPSER

Industrie, Mythologie und Folklore

Ausgabe Nr. 2946

„Halbschatten und Masken. Die Welt des Graphikers Marcel Chirnoagă (1930-2008)” lautet der Titel der ersten Sonderausstellung, die von der neuen Managerin des Brukenthalmuseums, Dr. Raluca Teodorescu (rechts) am Mittwoch der Vorwoche im ehemaligen Landkartenkabinett im Brukenthalpalais eröffnet worden ist. Eine Stunde vor der Vernissage erhielt sie den Bescheid vom Kulturministerium, dass sie nach Ablauf der Einspruch-Frist diese Stelle offiziell antreten kann. Kuratiert wird die Ausstellung von Nicoleta Niță (links), die im wahrsten Sinn des Wortes aus dem Vollen schöpfen konnte, denn das Brukenthalmuseum besitzt eine große Zahl von Werken des Graphikers, der zunächst Mathematik und Physik studiert hat, bevor er sich der bildenden Kunst widmete. International bekannt wurde Chirnoaga mit seinem Zyklus „Die Apokalypse”.                                  

Text und Foto: Beatrice UNGAR

Drei Künstler – drei Perspektiven

Die Ausstellung ,,TREI“ wurde am Nationalen Kulturtag eröffnet

Ausgabe Nr. 2943

Bei der Vernissage anwesend waren (v. l. n. r.) Sorin Purcaru, Alexandru Constantin Chituță und Adrian Stoleriu.                
Foto: Eduard RESCHKE

Die Ausstellung „TREI“ (rumänisch für „drei“) bringt in Hermannstadt drei zeitgenössische künstlerische Positionen zusammen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzten. Die Werke von Dragoș Pătrașcu, Sorin Purcaru und Adrian Stoleriu zeigen im Touristeninformationszentrum im Foyer des Rathauses am Großen Ring eindrucksvoll, wie vielfältig zeitgenössische rumänische Kunst sein kann.Weiterlesen

Ausstellung mit Darstellungen von Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2941

Die Vernissage der Ausstellung „Sibiul în colecția Muzeului Național Brukenthal“ mit Malereien und Grafiken aus der Sammlung des Brukenthalmuseums fand am Dienstag, dem 16. März, in der Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums statt.

Ausgehend von den ersten Darstellungen der Stadt, den Ansichten aus dem 18. Jahrhundert, konnte man den Stich von Hans Jakob Schollenberger aus Nürnberg, die Darstellungen von Johann Böbel und die dokumentarischen Zeugnisse von Glatz und Krabs bewundern. Das 20. Jahrhundert ist in der Ausstellung durch die Werke von Hans Hermann, Karl Closius, Anna Maria Dörschlag, Juliana Fabritius Dancu und durch die Gemälde von Schweitzer Cumpăna und Incze Ferencz vertreten. Aus der Zeit nach 1990 sind Darstellungen oder Allegorien der Stadt von Gheorghe Pârcălăboiu und Eugen Tăutu zu sehen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Museograf Dr. Alexandru Chituță. Bei der Vernissage sprachen außerdem die Leiterin ad interim des Brukenthalmuseums, Raluca Teodorescu, und Raluca Turcan, Mitglied der Abgeordnetenkammer des Rumänischen Parlaments. Im Rahmen der Eröffnung wurde das gleichnamige Album von Alexandru Chituță vorgestellt, das es beim Brukenthalmuseum zu erwerben geben wird. Die Ausstellung wird noch bis Ende des Monats Dezember zu sehen sein.                                        

Foto: Cynthia PINTER

26. Fotosalon

Ausgabe Nr. 2938

Der 26. Internationale Hermannstädter Fotosalon wurde am Samstag im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring eröffnet und ist daselbst bis Sonntag, den 30. November, zu besichtigen. Unser Bild (v. l. n. r.): Oscar Iustin Mărgărintoni, der Vorsitzende des Orizont-Fotoklubs, Jurymitglied Radu Stănese, Jurymitglied Louis Guermond und die Leiterin des Hermannstädter Studentenkulturhauses Liliana Popescu vergaben auch die zahlreichen Preise.   Foto: Beatrice UNGAR

Zwei Museen reichlich beschenkt

Peter Connerths 2012 erfolgte Schenkung wurde ausgewertet und dokumentiert

Ausgabe Nr. 2936

Peter Connerth (sitzend) und Adriana Avram posieren vor dem Hintergrund eines Bildes aus Indien mit dem Ausstellungskatalog.
Foto: Beatrice UNGAR

„Was lange währt, wird endlich gut, heißt es im Volksmund. diese Aussage passt zu der Ausstellung, die am Freitag im Schatzkästlein am Kleinen Ring in Hermannsatadt eröffnet worden ist. Es hat 13 Jahre gedauert, bis die umfangreiche Schenkung, die der seit 1961 in der Schweiz lebende Lehrer im Ruhestand und aktive Künstler Peter Con-nerth (1939 in Hermannstadt geboren) dem Hermannstädter Franz-Binder-Museum eine umfangreiche Schenkung von Volkskunst-Objekten (Holzskulpturen, Marionetten, Masken, Musikinstrumente und Textilien) aus Afrika, Asien und Kuba hatte zukommen lassen, entsprechend ausgewertet und dokumentiert wurde. Weiterlesen

„Hermannstadts Frauen”

Ausgabe Nr. 2934

Porträts von Frauen verschiedener Altersklassen und Berufe aus Hermannstadt zeigt die in Bukarest geborene Fotografin Mihaela Noroc (links außen) noch bis zum 6. November d. J. im Informationszentrum für Touristen im Rathaus am Großen Ring in Hermannstadt. Die Bilder sind Teil eines neuen Buchprojekts, „Rumäniens Frauen”. Noroc hat sich mit ihrem Fotoprojekt „Der Atlas der Schönheit” (der entsprechende Bildband ist in rumänischer, deutscher und englischer Sprache erschienen) einen Namen gemacht und lebt seit fünf Jahren mit Mann und Tochter in Hermannstadt.                           Foto: Beatrice UNGAR