Sehenswerte urbane Interventionen

Fahrradtour zu den Wandbildern des 6. Hermannstädter Streetart-Festivals

Ausgabe Nr. 2686

Das größte Straßenkunstwerk Rumäniens trägt den Titel ,,Gemeinschaft“.Foto: der Verfasser

Vom 10. bis 16. August hat das sechste Sibiu International Street ART Festival (SISAF) stattgefunden. 14 Einzelkünstler und Kollektive machten sich daran, Hermannstadts Wände mit moderner Straßenkunst zu beleben. Trotz der Covid-19 Pandemie konnte das Festival neben Künstlern aus ganz Rumänien auch Gäste aus der Ukraine sowie Spanien empfangen. Im Verlauf der Woche entstanden 17 neue Straßenkunstwerke, die am vergangenen Sonntag während einer Fahrradtour durch die Stadt eingeweiht wurden.Weiterlesen

Von Picasso bis Matisse

Werke der größten europäischen Künstler im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2684

Blick in die Ausstellung, in der u. a. Werke von Henri Matisse (im Schaukasten rechts) neben Werken von Victor Vasarely zu sehen sind. Foto: Fred NUSS

Picasso, Chagall, Munch, Matisse, Dali, Klimt, Kandinski, Renoir und die Liste geht weiter. „Empowered/Puterea de a crede. Greatest Artists of the World“ heißt die neueste Sonderausstellung, die am vergangenen Freitag im Brukenthalmuseum in Hermannstadt eröffnet wurde. Insgesamt 70 Werke, Lithografien und Gravuren von 30 der bekanntesten europäischen Künstler des 19. und 20. Jahrhundert sind im Stichekabinett des Brukenthalpalais zu sehen.

Die Werke stammen aus der Kollektion des Rechtsanwalts und Sammlers George Șerban aus Bukarest, der schon des öfteren in Hermannstadt Werke aus seiner Sammlung ausgestellt hat. Die Ausstellung ist bis zum 27. September d. J. zu sehen.Weiterlesen

Im Museum getöpfert und gekocht

8. Auflage des Sonder-Töpfermarktes „Schön. Keramisch. Nützlich”

Ausgabe Nr. 2683

Der 8. ,,Schön. Keramisch.Nützlich“-Töpfermarkt hat am Wochenende stattgefunden. Unser Bild: Krineläwend (Krensuppe) kochten Teilnehmenden die Vertreter der Tonal-Werkstatt.    Foto: Fred NUSS

Die andere Art Töpfermarkt – „Schön. Keramisch. Nützlich” – hat an diesem Wochenende im Freilichtmuseum stattgefunden, diesmal allerdings ein bisschen anders als in den Vorjahren, denn wegen der Corona-Pandemie wurde jetzt die Sommerauflage ausschließlich mit Töpfern aus dem Inland organisiert. Eine Herbstauflage soll ebenda vom 18. bis 20. September stattfinden. Weiterlesen

Die Zukunft neu definiert

Vier slowakische Künstlerinnen im Kunsthaus 7B

Ausgabe Nr. 2683

Der Galerist Thomas Emmerling zeigt eines seiner Lieblingsbilder: Die Tuschezeichnung ,,Grenzen, Schranken, Hindernisse und andere lustige Dinge“ von Mária Čorejová aus der Serie ,,Stationen der Krise“.    Foto: Beatrice UNGAR

Noch bis Ende September ist im Kunsthaus 7B in Michelsberg die Ausstellung ,,Remapping the Future“ mit Malerei, Zeichnung und Objektkunst der vier slowakischen Künstlerinnen Alena Adamíková, Mária Čorejová, Kristina Mésároš und Olga Paštéková zu besichtigen.Weiterlesen

,,Nichts, aber ich bin glücklich“

Rose Ausländer-Ausstellung im Chorraum der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2682

Rose Ausländer (1901-1980).

,,Dennoch Rosen – die Lyrikerin Rose Ausländer“ lautet der Titel der Ausstellung der Friedensbibliothek des Antikriegsmuseums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, die bis Ende September im Chorraum der evangelischen Stadtpfarrkirche (Eintritt durch die Sakristei) täglich zwischen 9 und 17 Uhr zu besichtigen ist.Weiterlesen

Detailfreudige Bildchronik der Stadt

Panoramafotos von Stefan Jammer im Teutsch-Haus ausgestellt

Ausgabe Nr. 2680

Blick in die Ausstellung bei der Vernissage, die am 1. Juli in kleinem Rahmen und mit Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen stattgefunden hat.                                                     Foto: Fred NUSS

So hat man Hermannstadt noch in keiner Ausstellung gesehen. Detailreich und in insgesamt 700 Fotografien zeigt der Fotograf Stefan Jammer in der Ausstellung „PANORAMA. Hermannstadt/Sibiu“ seine Sicht von Hermannstadt. Die Ausstellung wurde am 1. Juni im Terrassensaal des „Friedrich Teutsch“ Kultur- und Begegnungszentrum eröffnet und kann das ganze Jahr über (bis zum 15. Dezember) kostenlos besichtigt werden. Man könnte stundenlang in der Ausstellung verweilen und sich die verschiedenen Panorama-Bilder ansehen. Weiterlesen

Das älteste Fresko Siebenbürgens?

In Heltau wird an der Freilegung eines 800 Jahre alten Freskos gearbeitet

Ausgabe Nr. 2676

Die Restaurierungsarbeiten an der Kirchenburg in der Stadtmitte von Heltau sind sowohl außen als auch innen in vollem Gange. Archäologen, Restaurateure und Bauarbeiter sind hier fleißig am Werk und lassen hoffen, dass die Kirche bald wieder für alle Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Heltau und für Touristen geöffnet sein wird.Foto: Cynthia PINTER

Eine Überraschung folgt der anderen in der romanischen Basilika in der Heltauer Kirchenburg. Die größte Überraschung, die von den Archäologen und Restaurateuren gelüftet wurde, ist, dass sich im gesamten Innenraum der evangelischen Kirche unter dem Putz ein mittelalterliches Fresko aus dem 13. Jahrhundert befindet, das gerade unter größter Sorgfalt freigelegt wird. Das Fresko ist sowohl im Chorraum als auch im Mittelschiff der Kirche sichtbar und gilt den Fachleuten zufolge als ältestes Fresko Siebenbürgens.

Die Archäologen und Restaurateure arbeiten hier im Rahmen des EU-Projekts „Reparatur und Konservierung der Heltauer Kirchenburg und deren Einführung in das touristische Angebot der Region“. Der Finanzierungsvertrag dafür wurde Ende April 2017 unterzeichnet, der erste Spatenstich erfolgte am 3. März 2019, die Bauarbeiten am 4. März 2019.Weiterlesen

Vernissage als watch party

Neuer kultureller Veranstaltungsort in Wien

Ausgabe Nr. 2668

Birgit Reiner: Corrosive Memory, Öl auf Leinwand, 90×70, 2010.

Ein neuer kultureller Veranstaltungsort wurde vor kurzem im 19. Wiener Bezirk (Döbling) gegründet: ART 9TEEN – Viennas Private Art Club & events. Kurator des künstlerischen Programms von ART 9TEEN ist der Kunstsammler Thomas Emmerling, der die Galerie Kunsthaus 7b in Michelsberg betreibt.Weiterlesen

Stalins Order 7161 vor 75 Jahren

Marc Schroeders Zeitzeugenporträts einer Deportation

Ausgabe Nr. 2668

Marc Schroeder (links) und Heinke Fabritius bei der Vernissage der Ausstellung in Berlin.                     Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Im Rahmen der Ausstellung ,,Order 7161 – Zeitzeugenportraits einer Deportation“ von Marc Schroeder aus Luxemburg in der Galerie des Rumänischen Kulturinstituts in Berlin, fand am 14. Januar 2020 ein literarischer Abend zu diesem schweren politischen Thema statt. Monica Broos, die Schauspielerin, las Textpassagen aus dem gerade in deutscher Übersetzung erschienenen Buch „Diesseits und jenseits des Tunnels 1945“ von Mariana Gorczyca und der Schauspieler Konstantin Bez aus Herta Müllers „Atemschaukel“. Dr. Heinke Fabritius, die Kulturreferentin für Siebenbürgen führte durch den Abend, erinnerte an die 70.000 Deutsche, die vor 75 Jahren in die Sowjetunion deportiert wurden. Die Berliner Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler war dabei und berichtet im Folgenden von ihrer Begegnung mit dem Luxemburger Fotografen Marc Schroeder.Weiterlesen

Er erzählt von dem Großen Ganzen

Album mit Porträts des Hermannstädter Fotografen Fred Nuss erschienen

Ausgabe Nr. 2661

Er kann immer mit einem Lächeln und einem warmen Händedruck aufwarten. Fred Nuss begrüßte auch nach der Buchvorstellung im Spiegelsaal viele Freunde und Bekannte und signierte Bücher. Das Erscheinen eines zweiten Porträt-Albums ist nicht ausgeschlossen.                Foto: Cynthia PINTER

„Wenn es stimmt, dass eine Fotografie mehr aussagt als tausend Worte, dann hat Fred Nuss Millionen Worte geschrieben“, sagte Ion Onuc Nemeș über seinen Kollegen und Freund Fred Nuss bei der Vorstellung dessen neuesten Fotografiealbums „Regal de portrete/Porträts“ am Dienstag, dem 18. Februar, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums.

Über Fred Nuss und sein Buch sprachen Benjamin Jozsa, Verlagsleiter des Honterus-Verlags, Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, Mircea Bițu, Direktor des Presse- und Verlagshauses Tribuna und Ion Onuc Nemeș, ehemaliger Redakteur bei der Hermannstädter Tageszeitung Tribuna. „Regal de portrete/Porträts“ ist im Honterus Verlag Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung erschienen und ist kostenlos beim DFDR zu finden.Weiterlesen