Damals eine kleine Revolution

Vor 25 Jahren wurde das Dr. Carl Wolff-Altenheim eröffnet

Ausgabe Nr. 2653

Einen Blumenstrauß mit 25 Blumen überreichte seitens der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien Bischof Reinhart Guib (stehend) an Heimleiterin Ortrun Rhein (links), die übrigens alle Anwesenden aufforderte, die Facebook-Seite des Vereins zu besuchen, wo der 25 Jahre auf originelle Art und Weise gedacht wird.Foto: Beatrice UNGAR

Eine kleine Revolution war der Bau eines Alten- und Pflegeheims, der 1990 angedacht worden war, für die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien. Ging es doch darum, gegen den Strom der Auswanderung zu schwimmen. Am besten verstand es wohl die in der Bauphase Ende 1992  von dem Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien mit der Leitung des Heimes beauftragte Musikdirektorin Gerlinde Gabler-Braun, die als gebürtige Siegenerin ,,unbeleckt“ war und feststellte, dass alles gen Westen zog als sie sich 1991 entschlossen hatte, in Rumänien tätig zu werden. Am 5. Dezember fand im Dr. Carl Wolff-Altenheim im Rahmen der Vollversammlung des betreibenden gleichnamigen Vereins eine kleine Feier aus Anlass des 25. Jubiläums der Eröffnung dieser Sozialeinrichtung.Weiterlesen

Vereinigt durch Musik und Tanz

Streiflichter von der 31. Auflage des Ioan Macrea-Folklorefestivals

Ausgabe Nr. 2652

Die Tänzerinnen und Tänzer des Nationalballetts ,,Joc“ aus Chișinău/Republik Moldova legten einen hinreißenden Auftritt hin und ernteten begeisterten Applaus.                  Foto: Fred NUSS

75 Jahre alt und kein bisschen müde. So könnte man in Kürze das Folkloreensemble ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ nennen, das in der Vorwoche einen regelrechten Marathon hingelegt hat. Von Dienstag bis einschließlich Sonntag waren die Mitglieder des von Silvia Macrea geleiteten Ensembles an verschiedenen Veranstaltungen beteiligt. Zunächst boten sie am Dienstag, den 26. November, ein außerordentliches Programm zu ihrem 75. Gründungsjubiläum, bei dem 275 Tänzerinnen und Tänzer der fünf Generationen auf der Bühne zu sehen waren: die des Jubilars, die Veteranen, die Jugend („Ceata Junilor”) und nicht zuletzt die von der „Ioan Macrea”-Tanzschule.Weiterlesen

Musik, Tanz, Literatur, Journalistik

Deutscher Kulturabend in Sathmar unter dem Motto ,,Werte fördern“

Ausgabe Nr. 2652

Der Männerchor Großkarol-Petrifeld-Sathmar eröffnete den Abend mit dem Heimatlied der Sathmarschwaben. Leiter des Chors ist Karl Heinz Rindfleisch, der musikalische Leiter ist Johann Veser. Foto: Beatrice UNGAR

,,In allen Aspekten der letzten hundert Jahre und etwas mehr haben unsere Ahnen, Urgroßeltern, Großeltern und Eltern wie auch wir selbst, unsere Kinder und Enkel so manches erlebt. Wir haben in unserer kollektiven Erinnerung so manche Gegensätze und krasse Widersprüche zu vermerken, unsere Familien mussten sich anpassen und daraus selbst Neues schaffen.“ Mit diesen Worten leitete Michael Szellner, der stellvertretende Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat seine Festansprache beim Deutschen Kulturabend Mitte November im wunderschönen Saal der Dinu Lipatti-Staatsphilharmonie in Sathmar ein.Weiterlesen

Im Zeichen der Freundschaft

Eurorando 2021 findet in Rumänien statt

Ausgabe Nr. 2652

Der SKV-Vorsitzende Marcel Șofariu bei seiner Präsentation im Sitzungssaal des Hermannstädter Kreisrates. Auf dem Bildschirm zu sehen ist die in desolatem Zustand befindliche Prejba-Hütte.         Foto: Werner FINK

Unter dem Titel „Sibiul și civilizația muntelui – trecut, prezent si viitor“ (Hermannstadt und die Zivilisation der Berge – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) fand am Donnerstag der Vorwoche im Sitzungssaal des Hermannstädter Kreisrates eine Konferenz statt, in deren Rahmen Marcel Șofariu, Vorsitzender des Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) bekanntgab, dass das Eurorando 2021 in Rumänien stattfinden wird, wobei der SKV als Mitglied der Europäischen Wandervereinigung (EWV) der Gastgeber sein wird. Weiterlesen

,,Schön, bunt und interessant“

Deutsche TV-Sendung und DFDR feierten ihre Jubiläen gemeinsam

Ausgabe Nr. 2651

 

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und die deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen feierten am Freitag gemeinsam ihr 30. bzw. ihr 50. Gründungsjubiläum mit einer Show auf der Bühne des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Unser Bild: Einen Höhepunkt stellte der gemeinsame Aufmarsch der Trachtenträger aus allen Regionen dar.                                 Foto: Fred NUSS

,,Das war ein langer wie schöner Abend, bunt und interessant, wie die deutsche Sendung uns seit Jahrzehnten erfreut“, sagte Bischof Reinhart Guib nach der Festveranstaltung zum 50. Gründungsgjubiläum der deutschen Sendung im Rumänischen Fernsehen und zum 30. Gründungsjubiläum des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, die am Freitag im Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater über die Bühne gegangen ist. Die vierstündige Veranstaltung, bei der mehr als 400 Mitglieder verschiedener Kulturgruppen des DFDR sowie Überraschungsgäste aus verschiedenen Regionen Rumäniens und aus Deutschland auftraten, moderierte die Leiterin der deutschen Sendung, Christel Ungar-Țopescu. Eingangs erinnerte sie sich an den Beginn ihrer Karriere als Fernsehjournalistin: ,,Januar 1990. Bukarest. Meine erste Reportage bei der deutschen Sendung. Thema: die rumänische Revolution aus der Sicht der Schüler der deutschen Schule Bukarest. Das wurde zu meinem Schicksal. Vor 30 Jahren.“ Weiterlesen

Professionell und pünktlich

Mitgliederversammlung des DFDH im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2651

Während Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter (am Rednerpult) seinen Bericht vorlegte, konnten die Anwesenden auf einer Leinwand Bilder von den Bauarbeiten im Forumshaus betrachten.                           Foto: Cynthia PINTER

Die letzte Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Jahr 2019 hat am 26. November im Spiegelsaal stattgefunden. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Bericht des Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter.Weiterlesen

„Werte nebeneinanderlegen”

14. Auflage des Ars Hungarica-Festivals der ungarischen Kultur

Ausgabe Nr. 2650

 

Das Ensemble Maros aus Neumarkt am Mieresch zeigte beim Ball im Neppendorfer Gemeindesaal nicht nur ungarische sondern auch siebenbürgisch-sächsische und Roma-Tänze. Foto: Werner FINK

Vergangene Woche fand zwischen dem 9. und 17. November die  14. Auflage des Ars Hungarica-Festivals statt. Eröffnet wurde das acht Tage dauernde Festival mit den Grußworten der Gäste und Gastgeber sowie mit einer Opern- und Operettengala mit Benedekffy Katalin und Turpinszky Gippert Béla (Tenor). Das diesjährige Festival bot wieder eine reiche Palette an Veranstaltungen, die von klassischen Konzerten, über Leichtmusikkonzerte, Vernissagen, Buchvorstellungen und Verkostungen bis zum Ball des Festivals alles enthielt. Dabei gab es wie immer die Möglichkeit, bereits etablierte aber auch junge Talente der ungarischen Welt zu erleben.Weiterlesen

Frauen standen im Mittelpunkt

Erste Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2648

Bei der Vernissage der Ausstellung im Foyer des Rathauses sprachen (v. l. n. r):  Bürgermeisterin Astrid Fodor, Thomas Koiber, Direktor des Österreichischen Kulturforums Bukarest, der Luxemburger Honorarkonsul Daniel Plier, die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens und Teresa Leonhardt. Foto: Fred NUSS

Mit der Vernissage der Ausstellung ,,KALLIOPE Austria – Frauen in Gesellschaft“, die eine beeindruckende Sammlung herausragender Frauenpersönlichkeiten aus Österreich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigt, die Österreich geprägt und Zeitgeschichte geschrieben haben, wurde die erste Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt am 25. Oktober d. J. im Foyer im Rathaus am Großen Ring offiziell eröffnet. Die Kulturtage standen unter dem Motto ,,@Home in Central Eastern Europe/Heimat bist du großer Töchter“. Am gleichen Tag hatte die Initiatorin und Hauptorganisatorin vor Ort, Teresa Leonhard, in der Aula der Brukenthalschule Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden der Lucian Blaga-Universität einen Workshop zur Ausstellung angeboten.Weiterlesen

,,70 Jahre für die Gemeinschaft“

Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland feierte Jubiläum in München

Ausgabe Nr.2647

Die Kindertanzgruppe aus Geretsried eröffnete die Festlichkeiten im Senatssaal.
Foto: Maria WEBER

Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens wurde der  Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. im Rahmen der Festlichkeiten am 26. Oktober 2019 in München nicht selten als Brückenbauer genannt, gelobt, geehrt und gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein, klarem blauen Himmel und in Anwesenheit politischer und geistlicher Ehrengäste, sowie auch zahlreicher Vertreter der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, wurde im Senatssaal des Bayerischen Landtages das Jubiläum begangen.

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