Sibiu Travel Festival

Ausgabe Nr. 2947

Die Instrumentalgruppe des Folkloreensembles „Cindrelul-Junii Sibiului ” machen nicht nur während der Messe gute Werbung für Hermannstadt. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die erste Auflage der Tourismusmesse „Sibiu Travel Festival” wurde am Internationalen Flughafen Hermannstadt am Freitag, dem 13. Februar, und am Samstag, dem 14. Februar, organisiert und die Hermannstädter wurden mit Reiseangeboten, einer Tombola und Vorführungen erwartet. Organisiert wurde die Messe im Passagierterminal des Flughafens im öffentlichen Ankunftsbereich und hatte als Ziel, Urlaubspakete mit Abflug von Hermannstadt zu bewerben. Hauptsächlich Vertreter der Hermannstädter Agenturen waren dabei, und schon bei der Eröffnung meldeten die Organisatoren eine gute Nachricht: Die Charterflüge nach Kreta von AnimaWings kann man in diesem Sommer kaufen, auch ohne eine Pauschalreise zu buchen. Warum man aber eine Pauschalreise (An- und Abreise, Transfers, Übernachtungen und Verpflegung) von einer Reiseagentur kaufen sollte, erklärte Ionuţ Zinca von MyWayTravel der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

Was bietet Ihre Reiseagentur an?Weiterlesen

Ausgewählte Werke

Ausgabe Nr. 2947

Unter dem Titel Flügel, zeigt die Galerie Schöne Höhe in Pirna/Deutschland vom 1. März bis zum 17. Mai 2026 ausgewählte Werke der Künstlerin Katharina Zipser in Zusammenarbeit mit Dr. Heinke Fabritius, der Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha. Katharina Zipser (Jahrgang 1931) kommt aus Siebenbürgen. In den 1950er Jahren hat sie in Bukarest und Klausenburg bildende Kunst studiert. Ihre Bilder – viele in der alten Technik der Eitempera gemalt – verbinden die Lebenswelten ihrer Herkunft mit den Gedanken und Hoffnungen einer Ankommenden. Seit Jahrzehnten in Deutschland zu Hause sucht Katharina Zipser in ihrem Werk den Dialog zwischen hier und dort. Die Vernissage findet am Sonntag, den 1. März, 15 Uhr statt. Am 29. März, 15 Uhr, findet ein Werkstattgespräch mit Pomona Zipser und Heinke Fabritius statt, am 19. April, 15 Uhr, eine Schreibwerkstatt mit Juliana Socher und am 17. Mai, 15 Uhr, die Finissage. Gefördert wird die Ausstellung vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Näheres unter www.schoenehoehe.art. Unser Bild: Katharina Zipser: Ave Leda (1977).

Reproduktion: Pomona ZIPSER

Zwischen Mythos und Realität

Ausgabe Nr. 2947

Fasching der Lyzealklassen an der Hermannstädter Brukenthalschule

Die 12. C-Klasse freute sich gemeinsam mit Klassenlehrerin Camelia Tudor über den ersten Preis. Fotos: Lukas STOIA-HELTMANN

Faszinierende Figuren, überraschende Begegnungen und ein spannendes Spiel zwischen Realität und Fantasie – so präsentierte sich der diesjährige Fasching der Hermannstädter Brukenthalschule, der am Donnerstag der Vorwoche in der Turnhalle der Schule stattfand. Das diesjährige Hauptthema lautete „Between Myth and Reality“ (zwischen Mythos und Realität), und die 12. C-Klasse konnte sich über den Sieg freuen. Moderiert wurde der Abend von den Schülern Ana Cazan und Luca Mara.

Weiterlesen

Diplomaten auf Zeit

Ausgabe Nr. 2947

BrukMUN 2026 im Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt

Blick in die Aula der Brukenthalschule bei einer der Debatten.
Foto: Stephanie DENGEL

Internationale Konflikte, Menschenrechte und Sicherheitsfragen standen drei Tage lang im Mittelpunkt der Model United Nations (MUN), die von Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen seit letztem Sommer selbst organisiert wurde. Mit BrukMUN 2026 verwandelte sich das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium vom 5. bis 7. Februar in einen Ort intensiver politischer Debatten. Planung, Ablauf und technische Umsetzung lagen weitgehend in Schülerhand, begleitet wurden sie auch von ihrer Lehrerin Cristina Varga.

 

Weiterlesen

Zwischen Hunger und Neuanfang

Ausgabe Nr. 2947

Lothar Schelenz erinnerte an die Nachkriegszeit in Nidda

Lothar Schelenz (stehend) bei seinem interessanten Vortrag im Spiegelsaal des DFDH. Foto: Beatrice UNGAR

Die Jahre 1945 bis 1950 brachten tiefgreifende Veränderungen für viele Städte in Deutschland. Auch für die hessische Kleinstadt Nidda. Über diese Zeit sprach Lothar Schelenz beim Kaffeenachmittag des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Spiegelsaal am 10. Februar d. J..

Weiterlesen

,,Die Stasi war mein Eckermann“

Ausgabe Nr. 2947

Zum 100. Geburtstag des ost-west-deutschen Schriftstellers Erich Loest (1926-2013)

Erich Loest (1926-2013).

Der am 24. Februar 1926 geborene Schriftsteller Erich Loest ist seit seinem Tod zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten.  Aus dem Nachlass erschienen 2014 die Tagebücher von 2011 bis 2013 unter dem Titel „Gelindes Grausen“.  Seither ist es es still um ihn geworden, obwohl die über 75 Bücher, die er im Laufe seines langen Lebens verfasst hat, zum Teil  Neuauflagen erlebt haben.

Weiterlesen

Hauptsache die Gemeinschaft kommt zusammen

Urzellauf in Großschenk: Eine Tradition, die Verbindungen schafft

Ausgabe Nr. 2946

Gruppenbild mit Urzeln und Narrenwagen vor dem Hintergrund der imposanten Großschenker Kirchenburg.
Fotos: Werner FINK

„Läw Schoinker Sochsen,/ Dä nea schun vuir longer Zet,/ Mät oallen ausgewemdert set./ Doch vuir det Urzelleofen nin ech un,/ set ihr extra än de Hoimet kun.”, begrüßte Narrenrichter Helmuth Zink die Anwesenden. Heimgekommen waren auch dieses Mal etwa 35 Großschenker, die in Deutschland leben, um gemeinsam mit den hier Lebenden den Urzellauf in Großschenk mitzumachen. Insgesamt 99 Urzeln nahmen in diesem Jahr teil.Weiterlesen

Alle Jahre wieder

Faschingstreiben im Unterwald bei Lutsch

Ausgabe Nr. 2946

Der Kurator der Petersdorfer evangelischen Kirchengemeinde Rolf Pfaff (rechts) ging mit gutem Beispiel voran und erschien im Indianerkostüm.

Der Fasching bei Familie Lutsch, Inhaber und Betreiber des Gasthofes LUTSCH 2000, ist schon eine Eigenmarke. Seit über 20 Jahren organisieren Michael und Rita Lutsch im Februar den traditionellen Fasching, wie ihn früher alle Nachbarschaften gefeiert haben, zu dem „Narren“ aus der gesamten Mühlbacher Gegend eingeladen werden. Weiterlesen

Hoch auf dem Narrenwagen

Ausgabe Nr. 2945

Ein Urzellauf fand auch in diesem Jahr in Großschenk/Cincu statt, veranstaltet von den Vereinen „Großschenker Urzellauf/Fuga Lolelor Cincu”, „SOXEN” und dem Großschenker Bürgermeisteramt. Einen Bericht darüber können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen.   Unser Bild: Nicht nur Schelte sondern auch Klettiten: Auf dem hinteren Teil des Narrenwagens wurden auch dieses Mal „Klettiten” (Pfannkuchen) zubereitet und Sorin Țerbea sorgte mit seiner Ziehharmonika für gute Stimmung.                                            

Foto: Werner FINK

,,Die Tanzfläche war immer voll“

Großer Siebenbürgerball 2026 fand mit Ehrengästen in München statt

Ausgabe Nr. 2945

Manfred Binder, Ovidiu Ganţ, Dr. Bernd Fabritius, Dr. Petra Loibl, Rainer Lehni, Michael Dzeba (CSU), Münchner Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter (v. l. n. r.). Foto: Nicole RICHTER BOSSMANN

Ballsaison in München – und die tanzfreudigen Siebenbürger Sachsen sind natürlich mit dabei. Seit vielen Jahren gehört der Große Siebenbürgerball am letzten Januarwochenende fest zum Veranstaltungskalender und wird von den Landsleuten herbeigesehnt; kaum ist der Kartenvorverkauf gestartet, muss er auch schon wieder beendet werden, weil alle Plätze im Festsaal des traditionsreichen Hofbräukellers vergeben sind. So auch dieses Mal: Aus Bayern, ganz Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz waren am 31. Januar Gäste gekommen, unter ihnen auch viele Prominente, die den Abend ebenso zum Tanzen wie zum Netzwerken nutzten und sich sichtlich wohl fühlten. Und eine Überraschung gab es auch… Weiterlesen

Das muss man erlebt haben

Urzellauf in Agnetheln: 20 Jahre seit der Wiederaufnahme dieses Brauches

Ausgabe Nr. 2944

In zotteligen Anzügen aus grobem Leinen mit aufgenähten schwarzen Stoffstreifen und ausgestattet mit schweren Kuhglocken um die Hüften, Peitschen sowie der Quetsche zogen die Urzeln durch die Straßen.       Foto: Eduard RESCHKE

Agnetheln zeigte sich beim diesjährigen Urzellauf von seiner eindrucksvollsten Seite. Peitschenknallen, Kuhglocken und Blasmusik erfüllten die Stadt am Harbach, während sich Straßen, Fenster und Balkone rasch mit Zuschauerinnen und Zuschauern füllten. Sie waren sich einig: Das muss man erlebt haben. Der Urzellauf am 25. Januar 2026 hatte eine besondere Bedeutung: 20 Jahre sind vergangen, seit der 1689 erstmals urkundlich erwähnte Brauch in Agnetheln wiederbelebt wurde. Entsprechend groß war die Beteiligung. Weiterlesen

Jubiläumslauf

Ausgabe Nr. 2942

Bei dem diesjährigen Urzellauf in Agnetheln wird am 25. Januar ein kleines Jubiläum gefeiert: 20 Jahre seit der Wiederaufnahme dieses 1689 erstmals urkundlich erwähnten Brauches in dem Städtchen am Harbach. 2006 hatte nämlich der Lehrer Bogdan Pătru die Initiative, ein diesbezügliches Projekt mit seinen Schülern durchzuführen. Seither laufen in Agnetheln die Urzeln jedes Jahr, es wurde ein einschlägiger Verein „Breasla Lolelor” (Urzelzunft) gegründet und fast alle der damaligen 14 Schüler der 4. Klasse machen dabei mit. Geplant ist auch eine Ausstellung mit Fotos aus den 20 Jahren in der „Georg Daniel Teutsch”-Schule. Hier werden am 25. Januar auch verschiedene Aktivitäten für Schulkinder angeboten sowie ein Film gezeigt. Der Abmarsch der Urzelparade findet ab 10 Uhr von dem IMIX-Werk (Str. Avram Iancu) statt, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die traditionellen Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr vor dem Bürgermeisteramt und um 11 Uhr an der Abzweigung nach Kirchberg, danach laufen die Urzeln bis 18 Uhr in Parten durch die Stadt. Unser Bild: 2018 fand der Urzellauf bei klirrender Kälte statt, heuer wird ebenfalls Frost erwartet.      

Foto: Beatrice UNGAR