Alle Jahre wieder

Faschingstreiben im Unterwald bei Lutsch

Ausgabe Nr. 2946

Der Kurator der Petersdorfer evangelischen Kirchengemeinde Rolf Pfaff (rechts) ging mit gutem Beispiel voran und erschien im Indianerkostüm.

Der Fasching bei Familie Lutsch, Inhaber und Betreiber des Gasthofes LUTSCH 2000, ist schon eine Eigenmarke. Seit über 20 Jahren organisieren Michael und Rita Lutsch im Februar den traditionellen Fasching, wie ihn früher alle Nachbarschaften gefeiert haben, zu dem „Narren“ aus der gesamten Mühlbacher Gegend eingeladen werden. Weiterlesen

Hoch auf dem Narrenwagen

Ausgabe Nr. 2945

Ein Urzellauf fand auch in diesem Jahr in Großschenk/Cincu statt, veranstaltet von den Vereinen „Großschenker Urzellauf/Fuga Lolelor Cincu”, „SOXEN” und dem Großschenker Bürgermeisteramt. Einen Bericht darüber können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen.   Unser Bild: Nicht nur Schelte sondern auch Klettiten: Auf dem hinteren Teil des Narrenwagens wurden auch dieses Mal „Klettiten” (Pfannkuchen) zubereitet und Sorin Țerbea sorgte mit seiner Ziehharmonika für gute Stimmung.                                            

Foto: Werner FINK

,,Die Tanzfläche war immer voll“

Großer Siebenbürgerball 2026 fand mit Ehrengästen in München statt

Ausgabe Nr. 2945

Manfred Binder, Ovidiu Ganţ, Dr. Bernd Fabritius, Dr. Petra Loibl, Rainer Lehni, Michael Dzeba (CSU), Münchner Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter (v. l. n. r.). Foto: Nicole RICHTER BOSSMANN

Ballsaison in München – und die tanzfreudigen Siebenbürger Sachsen sind natürlich mit dabei. Seit vielen Jahren gehört der Große Siebenbürgerball am letzten Januarwochenende fest zum Veranstaltungskalender und wird von den Landsleuten herbeigesehnt; kaum ist der Kartenvorverkauf gestartet, muss er auch schon wieder beendet werden, weil alle Plätze im Festsaal des traditionsreichen Hofbräukellers vergeben sind. So auch dieses Mal: Aus Bayern, ganz Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz waren am 31. Januar Gäste gekommen, unter ihnen auch viele Prominente, die den Abend ebenso zum Tanzen wie zum Netzwerken nutzten und sich sichtlich wohl fühlten. Und eine Überraschung gab es auch… Weiterlesen

Das muss man erlebt haben

Urzellauf in Agnetheln: 20 Jahre seit der Wiederaufnahme dieses Brauches

Ausgabe Nr. 2944

In zotteligen Anzügen aus grobem Leinen mit aufgenähten schwarzen Stoffstreifen und ausgestattet mit schweren Kuhglocken um die Hüften, Peitschen sowie der Quetsche zogen die Urzeln durch die Straßen.       Foto: Eduard RESCHKE

Agnetheln zeigte sich beim diesjährigen Urzellauf von seiner eindrucksvollsten Seite. Peitschenknallen, Kuhglocken und Blasmusik erfüllten die Stadt am Harbach, während sich Straßen, Fenster und Balkone rasch mit Zuschauerinnen und Zuschauern füllten. Sie waren sich einig: Das muss man erlebt haben. Der Urzellauf am 25. Januar 2026 hatte eine besondere Bedeutung: 20 Jahre sind vergangen, seit der 1689 erstmals urkundlich erwähnte Brauch in Agnetheln wiederbelebt wurde. Entsprechend groß war die Beteiligung. Weiterlesen

Jubiläumslauf

Ausgabe Nr. 2942

Bei dem diesjährigen Urzellauf in Agnetheln wird am 25. Januar ein kleines Jubiläum gefeiert: 20 Jahre seit der Wiederaufnahme dieses 1689 erstmals urkundlich erwähnten Brauches in dem Städtchen am Harbach. 2006 hatte nämlich der Lehrer Bogdan Pătru die Initiative, ein diesbezügliches Projekt mit seinen Schülern durchzuführen. Seither laufen in Agnetheln die Urzeln jedes Jahr, es wurde ein einschlägiger Verein „Breasla Lolelor” (Urzelzunft) gegründet und fast alle der damaligen 14 Schüler der 4. Klasse machen dabei mit. Geplant ist auch eine Ausstellung mit Fotos aus den 20 Jahren in der „Georg Daniel Teutsch”-Schule. Hier werden am 25. Januar auch verschiedene Aktivitäten für Schulkinder angeboten sowie ein Film gezeigt. Der Abmarsch der Urzelparade findet ab 10 Uhr von dem IMIX-Werk (Str. Avram Iancu) statt, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die traditionellen Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr vor dem Bürgermeisteramt und um 11 Uhr an der Abzweigung nach Kirchberg, danach laufen die Urzeln bis 18 Uhr in Parten durch die Stadt. Unser Bild: 2018 fand der Urzellauf bei klirrender Kälte statt, heuer wird ebenfalls Frost erwartet.      

Foto: Beatrice UNGAR

Feste und Feiern im Advent

Ausgabe Nr. 2941

Altbekannte Weihnachtslieder erklangen in deutscher, rumänischer, englischer und sogar spanischer Sprache am Dienstagnachmittag, dem 16. Dezember, in der vollen evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. 130 Schülerinnen und Schüler der Klassen 0-4 der deutschen Abteilung der Hermannstädter Gymnasialschule Nummer 18 erfüllten bei der Weihnachtsfeier den Raum mit ihren hellen Kinderstimmen. An der Gitarre begleitet von dem Lehrer der 4. Klasse Bogdan Pătru sangen sie u. a. die Lieder „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Leise rieselt der Schnee“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, „Domn, Domn să-nălțăm“ oder „Jingle Bell Rock“.

Die Lehrerinnen Roxana Teușan (Vorbereitungsklasse), Liana Butoi (1. Klasse), Andreea Albu (2. Klasse) und Cristina Oltean (3. Klasse), sowie die Schulleiterin Dr. Rodica Tănasie dirigierten ihre Klassen ebenfalls mit Leib und Seele. Zum Schluss durften die in der Kirche anwesenden Eltern und Großeltern als Überraschung für die Kinder alle gemeinsam „O, ce veste minunată!“ singen, sehr zur Freude der Kinder.

Foto: Cynthia PINTERWeiterlesen

,,Als die Stille kam“

Schulvortrag über Lawinenunglück am Bulea-See 1977

Ausgabe Nr. 2940

Friedrich Philippi (links) und Monika Hay.                         Foto: Max GALTER

„Jetzt kommt bitte die letzte Reihe erstmal vor und setzt sich in die erste“. Mit diesem einleitenden Satz schlägt Friedrich Philippi, ehemaliger Erdkundelehrer des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, zwei Fliegen mit einer Klappe. Er bringt nicht nur einige Schüler mit einer Aufmerksamkeitsschwäche näher zum Geschehen, sondern füllt auch die leer gebliebene erste Reihe. Weiterlesen