„Zukunft braucht Erinnerung‟

Zehntes Heimattreffen und Landlerhochzeit in Großau

Ausgabe Nr. 2637

Gruppenbild mit dem Brautpaar Annemarie und Gottfried Engel, der Großauer Volkstanzgruppe und Maria Schenker.
Foto: Beatrice UNGAR

„Es ist nicht leicht, hier allein auf der Burg zu sein. Aber die Hoffnung, dass die Großauer kommen und unsere Freunde gibt uns Kraft“. Mit diesen Worten begann Kurator Matthias Krauss seine Begrüßung zum Auftakt des Festgottesdienstes anlässlich des zehnten Großauer Heimattreffens in der Großauer evangelischen Kirche am 4. August d. J. Als „besonderen Freund“ begrüßte Krauss Pfarrer i. R. Egbert Schlarb, der gemeinsam mit seiner Gattin Cornelia Schlarb von 1995 bis 1998 die Kirchengemeinde Großau betreut hat.Weiterlesen

,,Ihr erhaltet uns die Heimat“

Elftes Heimattreffen der Neppendorfer

Ausgabe Nr. 2637

Zur Gitarrenbegleitung von Pfarrer Dietrich Galter sang der spontan zusammengestellte Chor einige bekannte Lieder. An der Wand links über dem Aufgang zur Kanzel ist die bei den Sanierungsarbeiten aufgetauchte Inschrift zu sehen.                                                        
Foto: Beatrice UNGAR

,,Heimat ist dort, wo wir uns nicht erklären müssen. Hier in Neppendorf müssen wir uns nicht erklären“, sagte sichtlich gerührt Helmut Gromer, der Vorstandsvorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Neppendorf bei der Eröffnungsveranstaltung des 11. Heimattreffens am 10. August in der evangelischen Kirche in Neppendorf.Weiterlesen

Immer eine Reise wert

Regionalgruppe Mediasch besucht Heimatregion

Ausgabe Nr. 2637

Die Gruppe zu Besuch bei Familie Schaas in Reichesdorf.        
Foto: Privat

Die Teilnehmer der Begegnungsfahrt „Die Siebenbürger Sachsen in Mediasch – gestern und heute“, die von der Regionalgruppe Mediasch und Umgebung des Verbandes der siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG) vom 13. bis 20. Juli 2019 durchgeführt wurde, konnten sich davon überzeugen, dass das Weinland immer eine Reise wert ist.  Die Veranstaltung fand mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Maßnahmen der Vertriebenen zur Förderung des friedlichen Miteinanders mit den Völkern Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas statt. An der Fahrt beteiligten sich Vertreter der HOG-s Baaßen, Mardisch, Mediasch, Reichesdorf, Tobsdorf und Wurmloch. Demzufolge wurde auch der Hauptfokus auf Besuche und Begegnungen in diesen Orten gelegt.Weiterlesen

,,Die Zukunft kann gestaltet werden“

2636

Die Kirchenorgel stand im Mittelpunkt der 700-Jahr-Feier von Holzmengen

Bei der von der jüngst gegründeten Volkstanzgruppe Holzmengen aufgeführten Sternpolka standen die Tanzgruppenleiterin Franziska Staufert und die beiden Vorstandsmitglieder der HOG Holzmengen, der Vorsitzende Thomas Schneider und sein Stellvertreter Helmut Krauss im Vordergrund. Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zeit kann nicht zurückgedreht, aber die Zukunft kann gestaltet werden“ lautete das Motto, unter dem die von den nach Deutschland ausgewanderten Siebenbürger Sachsen aus diesem Ort im Unteren Harbachtal gegründete Heimatortsgemeinschaft (HOG) Holzmengen am vergangenen Wochenende zum 700. Ortsjubiläum eingeladen hat. Und die Veranstalter machten ihrem Namen ,,Gemeinschaft“ alle Ehre, indem sie gemeinsam mit allen anderen Holzmenger ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellte.

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„Romaii Poesia”

2636

4. Poesiefestival der Roma hat stattgefunden

Ramona Ioana Bruynseels (links) und Luminiţa Cioabă tauschten Gedichtbände aus. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zum 4. Mail fand vom 1. bis 4. August in Hermannstadt das Festival „Romaii Poesia”, das im Mittelpunkt die Roma-Literatur aus aller Welt hat, statt. Organisiert wurde das Festival von der Sozial-Kulturellen Stiftung der Roma „Ion Cioabă”, genauer gesagt von Luminiţa Cioabă, die selber Gedichte schreibt und im Laufe der Jahre auch viele ihrer Kollegen nach Hermannstadt eingeladen hat, um ihre Gedichte vor dem hiesigen Publikum vorzustellen. 

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Ein Teil eines größeren Projekts

2636

Die Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz ist eröffnet

Gruppenbild mit Wandergesellen, Bierstiefel und Ehrengästen (v. l. n. r.): Dr. Andreas H. Apelt (1. v. l.), Vizebürgermeister Tiberiu Dragan (2. v. l.), Konsul Hans Erich Tischler (2. v. r.) und Stadtpfarrer Kilian Dörr (1. v. r.).
Foto: Jan-Christian BREWER

Die feierliche Eröffnung des 13. „Treffens europäischer Wandergesellen“ fand am Mittwoch der Vorwoche im Beisein der Wandergesellen, Mitgliedern des Vereins Gesellenherberge Hermannstadt „Asociația Casa Calfelor Sibiu“ und zahlreichen Gästen statt. Die Schauwerkstatt wird dieses Jahr bis zum 18. August auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche zu sehen sein. In diesem Jahr wird die Gastronomie hervorgehoben, bei der die Wandergesellen ihre Koch- und Backkünste bei einigen Gastronomiewerkstätten zeigen.

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Einblicke in eine faszinierende Welt

2636

Die Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“ in Gundelsheim

Gastgeschenke (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță überreichte Dr. Irmgard Sedler und Markus Lörz vom Siebenbürgischen Museum u. a. die beiden von der Rumänischen Akademie herausgegebenen Bände ,,Arta din România“ (Die Kunst in Rumänien). Foto: Privat

Mit der Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“, die am 28. Juli feierlich eröffnet worden ist, präsentiert das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim erstmals erstmals in Deutschland bedeutende Kirchenschätze der Diözese Tulcea, die in Hermannstadt aufwendig restauriert wurden. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Brukenthalmuseum Hermannstadt, dem Kulturverein Pictor Octavian Smigelschi und der rumänisch-orthodoxen Diözese Tulcea und ist bis zum 13. Oktober d. J. von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr zu besichtigen.

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Unheilbar optimistisch und geistig jung…

2636

Die Volkskundlerin Hanni Markel wird heute 80

Hanni Markel. Foto: Michael MARKEL

Unglaublich! Heute feiert Hanni Markel, meine gute Freundin von der ,,Arhiva de folclor“ (Folkorearchiv) in Klausenburg, ihren 80. Geburtstag! Obwohl wir uns vor zig Jahren kennen gelernt haben (sicher schon im vorigen Jahrhundert!), konnte ich mir nicht vorstellen, dass die unheilbar optimistische und geistig junge Hanni altern würde. Aber… die Zeit ist auch in ihrem Fall stetig verronnen und bei dem Blick auf den Kalender erkennen wir, dass Hanni Markel am 9. August 2019, also heute,  achtzig Frühlinge zählen wird. 

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Burgen, Drachen, Haferland

Streiflichter von der siebenten Auflage der Haferland-Kulturwoche

Ausgabe Nr. 2635

Der Rockstar Peter Maffay (rechts) mit dem Verfasser des Berichts über die Haferland-Kulturwoche, dem derzeitigen HZ-Praktikanten Jan Christian-Brewer, auf dem Gelände des Pfarrhofs in Radeln.    Foto: Alexandru CALCAN

Die von der Michael Schmidt-Stiftung veranstaltete Haferland-Kulturwoche hat nun schon seit sieben Jahren einen festen Platz in den Kalendern hunderter Besucher, und deren Anzahl ist tendenziell steigend. Es ist ein wichtiges Event, das Menschen von nah und fern für einige Tage in die historische Region in Siebenbürgen lockt und dazu beiträgt, die Traditionen und Bräuche der Siebenbürger Sachsen ins kollektive Gedächtnis zu rufen. Die Highlights in diesem Jahr zwischen dem 25. und 29. Juli fanden wohl ohne Frage in Reps, Deutsch-Kreuz und in Radeln statt, jedoch gab es auch viele kleinere Angebote, etwa in Arkeden, Deutsch-Weißkirch und in Meschendorf, bei denen u. a. Gottesdienste oder Ausstellungen zu erleben waren.Weiterlesen