Einblicke in eine faszinierende Welt

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Die Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“ in Gundelsheim

Gastgeschenke (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță überreichte Dr. Irmgard Sedler und Markus Lörz vom Siebenbürgischen Museum u. a. die beiden von der Rumänischen Akademie herausgegebenen Bände ,,Arta din România“ (Die Kunst in Rumänien). Foto: Privat

Mit der Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“, die am 28. Juli feierlich eröffnet worden ist, präsentiert das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim erstmals erstmals in Deutschland bedeutende Kirchenschätze der Diözese Tulcea, die in Hermannstadt aufwendig restauriert wurden. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Brukenthalmuseum Hermannstadt, dem Kulturverein Pictor Octavian Smigelschi und der rumänisch-orthodoxen Diözese Tulcea und ist bis zum 13. Oktober d. J. von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr zu besichtigen.

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Unheilbar optimistisch und geistig jung…

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Die Volkskundlerin Hanni Markel wird heute 80

Hanni Markel. Foto: Michael MARKEL

Unglaublich! Heute feiert Hanni Markel, meine gute Freundin von der ,,Arhiva de folclor“ (Folkorearchiv) in Klausenburg, ihren 80. Geburtstag! Obwohl wir uns vor zig Jahren kennen gelernt haben (sicher schon im vorigen Jahrhundert!), konnte ich mir nicht vorstellen, dass die unheilbar optimistische und geistig junge Hanni altern würde. Aber… die Zeit ist auch in ihrem Fall stetig verronnen und bei dem Blick auf den Kalender erkennen wir, dass Hanni Markel am 9. August 2019, also heute,  achtzig Frühlinge zählen wird. 

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Burgen, Drachen, Haferland

Streiflichter von der siebenten Auflage der Haferland-Kulturwoche

Ausgabe Nr. 2635

Der Rockstar Peter Maffay (rechts) mit dem Verfasser des Berichts über die Haferland-Kulturwoche, dem derzeitigen HZ-Praktikanten Jan Christian-Brewer, auf dem Gelände des Pfarrhofs in Radeln.    Foto: Alexandru CALCAN

Die von der Michael Schmidt-Stiftung veranstaltete Haferland-Kulturwoche hat nun schon seit sieben Jahren einen festen Platz in den Kalendern hunderter Besucher, und deren Anzahl ist tendenziell steigend. Es ist ein wichtiges Event, das Menschen von nah und fern für einige Tage in die historische Region in Siebenbürgen lockt und dazu beiträgt, die Traditionen und Bräuche der Siebenbürger Sachsen ins kollektive Gedächtnis zu rufen. Die Highlights in diesem Jahr zwischen dem 25. und 29. Juli fanden wohl ohne Frage in Reps, Deutsch-Kreuz und in Radeln statt, jedoch gab es auch viele kleinere Angebote, etwa in Arkeden, Deutsch-Weißkirch und in Meschendorf, bei denen u. a. Gottesdienste oder Ausstellungen zu erleben waren.Weiterlesen

Die Hand als Nudelwalker

Beim „Astra Multicultural“-Festival gab es auch leckere Kartoffelwuzerl

Ausgabe Nr. 2633

Kartoffelwuzerl zubereiten wie in Neppendorf (v. l. n. r.): Michael Gierlich sorgte nicht nur für ein gutes Feuer im Holzofen in der Küche des siebenbürgisch-sächsischen Hauses aus Kleinschelken sondern machte nach Anweisungen von Elisabeth Rosenauer auch beim Wuzeln“ mit, ebenso ein lernbegieriger Junge und die Museografin Camelia Ștefan.
Foto: Beatrice UNGAR

Beim Herstellen von „Kartoffelwuzerln“ dient die Hand als Nudelwalker… Dabei hatten nicht nur die Neppendorferin Elisabeth Rosenauer Spaß sondern eine Menge Kinder, die nach und nach in dem Haus aus Kleinschelken eintrafen und mit oder ohne Schürze mitmachten beim Ausrollen der leckeren Mehlspeise aus Kartoffelteig. Dafür braucht es viel Mehl, so dass die kleinen Köchinnen und Köche bald recht gepudert aussahen. Ihrer Freude am Mitmachen tat das keinen Abbruch. Und schon beim Zusehen lief so mancher Mutter und so manchem Vater das Wasser in den Mund.Weiterlesen

„Weil Gott uns besucht!“

Kronenfest in Kerz am Alt mit hohen Gästen

Ausgabe Nr. 2631

Bei dem 20. Kronenfest nach der Wende in Kerz waren mehr als 400 Teilnehmer dabei. Unser Bild: Die von Bianke Grecu geleitete Tanzgruppe der Brukenthalschule führte vor der Kulisse des ehemaligen Zisterzienserklosters siebenbürgisch-sächsische Volkstänze auf.                
Foto: Fred NUSS

Wahrscheinlich hatte es ihm so gut gefallen, denn Bischof Martin Hein von der Evangelischen Landeskirche Kurhessen-Waldeck beehrte nun schon zum zweiten Mal in Folge das Kronenfest in Kerz, das am Sonntag nach Peter und Paul nun schon zum 20. Mal nach der Wende stattgefunden hat. Als Gemeindefest des Hermannstädter Evangelischen Kirchenbezirks mit finanzieller Unterstützung seitens des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt aus Mitteln des Departements für interethnische Beziehungen.Weiterlesen

Ein fester Termin im Veranstaltungskalender

Zum neunten Mal wieder Kronenfest in Frauendorf gefeiert

Ausgabe Nr. 2631

Den Umzug führte das Pfarrerehepaar Hildegard und Gerhard Servatius-Depner an.
Foto: Privat

„Der Johannes-Tag bedeutet auch für uns, dass der Herr gnädig ist, dass der Herr Gnade gegeben hat! Wo uns das bewusst wird, da geht es wieder aufwärts, da geht es weiter, immer wieder und zu jeder Zeit!“ Mit diesen Worten schloss die Ortspfarrerin Hildegard Servatius-Depner ihre Predigt beim 9. Kronenfest in Frauendorf/Axente Sever. Am Tag vor dem Johannes-Tag (24. Juni), wurde in der schönen altehrwürdigen Kirchenburg in Frauendorf das Kronenfest als eine alt-neue Tradition gefeiert. Erst 2011 wurde es wieder ins Leben gerufen. Gerne erinnern wir uns an die damalige gemeinsame Initiative von Gemeindekuratorin Ilse Constantin (heute einziges evangelisches Mitglied in Frauendorf!), von mehreren beherzten Dorfbewohnern, unter anderem Familie Gabor und Familie Vasilescu sowie Frau Stefan, aber auch zu der Zeit in Frauendorf tätige Wandergesellen aus Deutschland, die den schönen Stamm gedrechselt haben. Nun ist das Kronenfest in Frauendorf ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde und auch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, was uns alle natürlich mit Stolz erfüllt.Weiterlesen

Im Zeichen von Tradition und Moderne

Streiflichter von den Banater Heimattagen 2019

Ausgabe Nr. 2629

 

Trachtenumzug auf dem Opernplatz am Sonntag nach der Messe.
Foto: Jan-Christian BREWER

Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Hunderte und aberhunderte Banater Deutsche folgten dem Ruf, oder besser gesagt der Einladung des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, zu den 14. Banater Heimattagen nach Temeswar. Das Motto der Heimattage lautete diesmal „Tradition und Moderne – Die Deutschen im Banat und 100 Jahre Rumänien”. Veranstalter sind das DFDB und das Deutsche Forum der Banater Jugend (DFBJ). Die jährlichen Treffen der ausgewanderten und ansässigen Deutschen finden abwechselnd in Ulm und in Temeswar statt.

Zwei Jahre nach dem letzten Treffen in Rumänien kamen die Banater dann am Samstagvormittag in der Nationaloper endlich wieder zusammen. Euphorie und Nostalgie standen spürbar in dem Raum, der von kunstvollen griechischen Verzierungen und anderen altertümlichen Malereien rund um die riesige Dachkuppel gesäumt war. Nicht nur ältere, auch viele junge Menschen waren zugegen.Weiterlesen

Sommerfest beim Konsulat

Ausgabe Nr. 2629

Das traditionelle Sommerfest des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt fand bei schönstem Sommerwetter am Donnerstag der Vorwoche in dem Garten der Auslandsvertretung statt. Dabei stellte eine Delegation des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ihr Bundesland vor. Unser Bild: Minister Karl-Josef Laumann (rechts) überreichte Konsul Hans Erich Tischler als Gastgeschenk ein in Nordrhein-Westfalen gebackenes Brot.

Foto: Fred NUSS

Pfingstmontag auf der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2628

Am Pfingstmontag fanden sich zahlreiche Besucher auf der Michelsberger Burg ein. Auf das Besinnliche (die Pfarrer Stefan Cosoroabă und Zoran Kezdi lasen dreisprachig aus der Bibel) und Musische (geboten von der Geigerin Iuliana Cotîrlea und dem Bratschisten Gabriel Silișteanu) folgten Spiele im Freien, an denen Vertreterinnen und Vertreter aller Altersklassen mit vollem Einsatz mitmachten. Unser Bild: Bei diesem Spiel hieß es „auf die Säcke fertig: los“ und man musste Säckchen in die Mitte von Reifen werfen.  

Foto: Beatrice UNGAR