Ausgabe Nr. 2971
Zum 11. Mal wurde in Halvelagen das Tuberosenfestival organisiert und zum ersten Mal fand es an zwei Wochenenden statt – am 1. und 2. August, bzw. am 8. und 9. August – das deutlichste Zeichen, dass das Event wächst. Das Bürgermeisteramt kämpft dafür, dass die Tuberose, eine Pflanze aus der Gattung der Agaven, die Zertifizierung als geschützte geografische Angabe erhält. Die Besucher konnten nicht nur Blumen und Tuberosenöl kaufen, sondern auch die Zwiebel, in der Hoffnung, dass in wenigen Jahren auch im eigenen Garten die duftenden Blüten die Sommerabende verschönern. Im Hof der Kirchenburg wurden verschiedene Aktivitäten und Konzerte organisiert, am Platz davor verkauften die Dorfbewohner Handgemachtes und Leckereien – von frischen Tomaten bis Zacusca, von Fettbroten mit Zwiebeln bis Krapfen und von Limonade bis Schnaps. Sogar schwarze Sommertrüffel aus der Schäßburger Gegend konnten hier gekauft werden. Unser Bild: Im Hof einer der rund 40 Familien, die Tuberosen züchten, sind am 9. August nur noch wenige Blumen zu sehen, denn die meisten wurden bereits geerntet und verkauft. Da die Blumen nicht aufblühen, nachdem sie geschnitten wurden, passen die Besitzer ganz genau auf, dass sie die Tuberosen im richtigen Moment ernten. So mussten die Kunden zum Teil bis zu zwei Stunden warten, bis die Tuberosen in der Sommerhitze poppten, um sie kaufen zu können. Foto: Mugur FRĂȚILĂ
Kategorie-Archiv: Gesellschaft
Optimale Bedingungen
Ausgabe Nr. 2971
Mehr als 300 Teilnehmende beim Triathlon Challenge

Gestartet wurde mit der Schwimmprobe im See des Hermannstädter Tiergartens. Fotos: Andrei BĂLĂȘAN
Die fünfte Ausgabe der Sibiu Triathlon Challenge. Powered by Biosynergie, die am Sonntag, dem 2. August, stattfand, brachte mehr als 300 Teilnehmende aus dem In- und Ausland an den Start, die entschlossen waren, sich den Herausforderungen dieses spektakulärenTriathlon-Wettkampfes auf Asphalt zu stellen.
„Gemeinsam sind wir fünfzig“
Das Gartenfest des Erasmus-Büchercafés war mehreren Jubiläen gewidmet
Ausgabe Nr. 2968

Die Band der Charlotte-Dietrich-Schule brachte unter der Leitung des Musiklehrers Costi Mihai Schwung in das Geschehen im Innenhof des Teutsch-Hauses. Fotos: Beatrice UNGAR
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir 50“ hat das Erasmus-Büchercafé am Freitag, den 17. Juli, von 10 bis 22 Uhr ein Gartenfest im Hof des Friedrich-Teutsch-Hauses veranstaltet. Anlass dazu boten mehrere Jubiläen befreundeter Organisationen, die in diesem Jahr gefeiert werden: 20 Jahre seit der Eröffnung des Erasmus-Büchercafés, 20 Jahre seit der Gründung des Diakoniewerks Rumänien, 10 Jahre seit der Eröffnung der Charlotte-Dietrich-Schule, eine deutsche Auslandsschule in Hermannstadt.Weiterlesen
Ausgezeichnet musiziert
Streiflichter vom Hamlescher Gemeindetreffen
Ausgabe Nr. 2968

Die neue Hamlescher evangelische Kirche wurde 1889 durch Bischof Friedrich Müller I. eingeweiht.
Wer auf der Autobahn von Hermannstadt nach Mühlbach unterwegs ist, kann, vorausgesetzt er oder sie sitzt nicht am Steuer, auf halbem Wege rechts im Tal eine imposante Kirche aufragen sehen: Es ist die 1897-1898 im neuromanischen Stil erbaute evangelische Kirche in Hamlesch/Amnaș. Am Sonntag, dem 12. Juli, fand hier nach zehn Jahren Pause wieder ein Gottesdienst statt.Weiterlesen
Das Festival ist organisch gewachsen
Streiflichter von der 17. Auflage der Hungarikum-Tage
Ausgabe Nr. 2967

Die Mannschaft „A barátok“ aus Hermannstadt setzte sich in der Kategorie Gulasch durch. Foto: Werner FINK
Zwischen dem 3. und 5. Juli fand die 17. Auflage der Hungarikum-Tage statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitag mit der Vernissage der Ausstellung „Kallós 100“ im Schatzkästlein auf dem Kleinen Ring wo die Besucher mehr über das Leben und Werk des siebenbürgisch-ungarischen Volkskundlers und Volksmusiksammlers Zoltán Kallós erfahren konnten. Später ging es ins ASTRA-Freilichtmuseum, wo beim Haus aus Korond eine zweite Vernissage mit Fotos von Kallós stattfand. Der Höhepunkt war wie immer der Gulaschkochwettbewerb am Samstag, an dem dieses Mal 22 Mannschaften in 25 Kesseln kochten. Das Wettkochen wurde wie immer von einem reichen Kulturprogramm begleitet. Insgesamt 6.500 Besucher sollen das Freilichtmuseum an diesen drei Tagen besucht haben.Weiterlesen
Kulinarik, Kunst und Kirchenmusik
In Heltau hat Anfang Juli der erste Transylvanian Brunch stattgefunden
Ausgabe Nr. 2966

Für die Kinder gedacht war der Workshop, bei dem Iulia Lavu vorzeigte, wie man aus Wolle ein Schäfchen basteln kann. Im Hintergrund sind Kirchturm und Pfarrhaus der Kirchenburganlage zu sehen. Foto: Beatrice UNGAR
Da lief wohl allen das Wasser im Mund zusammen, als sie das reich bestückte Buffet erblickten, das die Heltauer Kirchengemeinde beim ersten Transylvanian Brunch auf dem Pfarrhof in Heltau am Samstag, den 4. Juli, vorbereitet hatte. Dazu brutzelte noch im Kessel über offenem Feuer ein traditioneller Brodelawend und der Duft berauschte auch die Organisatoren. Allen voran Cristian Cismaru vom Verein My Transylvania, seit geraumer Zeit auch Geschäftsführer der Stiftung Kirchenburgen – die übrigens vor kurzem 10 Jahre seit ihrer Gründung gefeiert hat – und Ortspfarrer Lászlo Zorán Kézdi. Die beiden begrüßten alle ca. 60 Angemeldeten aus dem ganzen Land aufs Herzlichste. Weiterlesen
Im Schatten der Weiden
4. Waldgottesdienst in Petersdorf bei Mühlbach
Ausgabe Nr. 2966

„In den Weiden, in dem Park mit der Quelle“, wie Ortskundige diesen Platz neben dem Mühlbach nennen, fand am Sonntag, dem 5. Juli, erneut ein Waldgottesdienst statt. Im Anschluss an den Gottesdienst traten die Tanzgruppen auf und luden zum Schluss zu einem offenen Tanzen ein.. Foto: Beatrice UNGAR
Wo kann man noch so etwas erleben wie in Petersdorf? Zwei Dechanten heizten am Sonntag mit Gesang und Gitarrenspiel die Stimmung im Schatten der Weiden am Ufer des Mühlbachs ein. Zu der Band Trio Saxones plus gehören außer den Dechanten Alfred Dahinten und Dietrich Galter das Musikerehepaar Alexandra und Adrian Pamfilie und der Schlagzeuger Wolfgang Schüller.Weiterlesen
Gemeinschaft gesellig gefeiert
Das 25. Kronenfest nach der Wende mit zahlreichen Gästen in Kerz gefeiert
Ausgabe Nr. 2966

Flott und jugendlich beschwingt traten die Brukenthalschülerinnen und Brukenthalschüler vor das Publikum.
Wer aus Hermannstadt zum Kronenfest nach Kerz – das am 28. Juni schon zum 25. Mal nach der Wende stattgefunden hat – fahren möchte, muss früh aufstehen, erfuhren die Mitglieder der Tanzgruppen – die Lehrerinnentanzgruppe und die Tanzgruppe der Brukenthalschule. Beide Gruppen trafen schon 8.30 Uhr auf dem Bus-Parkplatz unterhalb des Thaliasaals ein, damit der Großraumbus pünktlich um 9 Uhr abfahren konnte. Fast alle trugen schon siebenbürgisch-sächsische Volkstrachten oder Dirndl, Lehrerin Elke Dengel prüfte noch diese oder jene Schürze, dieses oder jenes Bändchen und es ging los. Weiterlesen
25. Kronenfest in Kerz
Ausgabe Nr. 2965

Das 25. Kronenfest nach der Wende fand als Gemeindefest des Hermannstädter Bezirks der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am 28. Juni in Kerz statt. Einen Bericht dazu gibt es in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Der waschechte Kronenbezwinger Radu Pop hält die traditionelle Rede, es folgte ein regelrechter Bonbon-Regen aus der Krone, bei dem alle anwesenden Kinder voll auf ihre Rechnung kamen. Foto: Beatrice UNGAR
Von A bis Z!
Zum Chortreffen der EKR 2026 in Kronstadt
Ausgabe Nr. 2963

36 Weitestgereiste aus Bistritz und ihr Pfarrer Andreas Hartig (außen links) winken fröhlich im Bartholomäer Kirchhof. Foto: Jürg LEUTERT
Ein Chortreffen fand am Samstag, dem 6. Juni in Bartholomæ Kronstadt statt. Musikwart Jürg LEUTERT berichtete dazu und stellte seinen Report auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung.Weiterlesen
Lebensfreude verbindet Generationen
Streiflichter vom 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl
Ausgabe Nr. 2962

Die Vertreter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD bei dem Trachtenumzug durch die Innenstadt von Dinkelsbühl. Foto: Laura MICU
Das Motto „Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“ wurde beim 76. Heimattag vom 22. bis 25. Mai in Dinkelsbühl mit großem Erfolg umgesetzt und gelebt. Rund 20.000 Siebenbürger Sachsen feierten mit vielen Ehrengästen und Freunden ein großes Fest der Begegnung und Lebensfreude. Bei herrlichem Pfingstwetter nahmen über 3.200 Trachtenträger in 116 Trachtengruppen und Blaskapellen am Festumzug durch die mittelalterliche Altstadt teil, der so lang war wie noch nie in der Geschichte des Heimattages. Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) und das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen, die ihr 40-jähriges Bestehen feierten, steuerten als Mitausrichter ein vielseitiges und niveauvolles Programm bei.Weiterlesen
Haferland-Kulturwoche 2026
Ausgabe Nr. 2961

Die 14. Haferland-Kulturwoche steht unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“, findet vom 6. bis 9. August unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats, Mircea Abrudean, sowie der Gymnastik-Legende Nadia Comăneci statt. Die von der Michael Schmidt Stiftung in Zusammenarbeit mit der Tabaluga/Peter Maffay Stiftung organisierte Veranstaltung findet in zehn Ortschaften der Region Haferland statt: Arkeden, Keisd, Hamruden, Reps, Deutsch-Kreuz, Radeln, Meschendorf, Klosdorf, Bodendorf und Deutsch-Weißkirch. Unter https://haferland.ro/de/kulturwoche-haferland-2026/ ist das genaue Programm zu finden. Unser Bild: Am 20. Mai gaben die Veranstalter in Bukarest auf einer Pressekonferenz Auskunft über die Kulturwoche. Foto: Michael Schmidt Stiftung