Tanzspaß zum Abheben

Zu Gast beim Marienball des DFDH

Ausgabe Nr. 2851

Völlig losgelöst: Sehr gut besucht war der traditionelle Marienball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt am 2. Februar im Neppendorfer Gemeindesaal. Unser Bild: Bei der Sternpolka hoben die Tänzerinnen des Hermannstädter Jugendforums bei manchen Tanzfiguren vom Boden ab.   Foto: Mareike LEISTER

Völlig losgelöst: Sehr gut besucht war der traditionelle Marienball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt am 2. Februar im Neppendorfer Gemeindesaal. Unser Bild: Bei der Sternpolka hoben die Tänzerinnen des Hermannstädter Jugendforums bei manchen Tanzfiguren vom Boden ab.   Foto: Mareike LEISTER

Auch in diesem Jahr sorgte der Marienball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH), der am Freitag, den 2. Februar, im Neppendorfer Gemeindesaal stattfand, für eine rege Teilnahme. Insgesamt 340 Gäste hatten sich angemeldet – gekommen sind etwa 360. Ähnlich wie im letzten Jahr galt bei der Platzvergabe die Devise: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Wer also nicht den ganzen Abend stehen wollte, der musste pünktlich erscheinen, um noch einen Platz zu erhaschen. Da der Platz des Veranstaltungsortes jedoch nicht für alle Gäste ausreichte, wurde kurzerhand ein zusätzlicher Tisch auf der Bühne hinter der Band untergebracht.Weiterlesen

Frieren im Marlene Dietrich-Zimmer

Ausgabe Nr. 2849

An der 17. Auflage des Eishotels am Buleasee wird noch fleißig gearbeitet

Blick in eines der sechs fertigen Zimmer. Fotos: Arnold KLINGEIS

Der Kunst gewidmet sei in diesem Jahr das Eishotel am Buleasee, gaben die Betreiber um den Unternehmer Arnold Klingeis, der auch die Bulea-Hütte am gleichnamigen See betreibt, vor kurzem bekannt. Die Zimmer sollen jeweils Namen von Persönlichkeiten aus diesem Bereich tragen. Weiterlesen

Buffalo Bill in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2849

Neue Premiere am Gong-Theater

Die neueste Premiere am Gong-Theater in Hermannstadt heißt „Circul lui Buffalo Bill“ (Buffalo Bills Zirkus) von und in der Regie von Éva Lábadi-Megyes. Mehr dazu auf Seite 5. Unser Bild: Buffalo Bill (Jenö Major) ließ die Kinder sein (Stecken)-Pferdchen streicheln. Foto: Cynthia PINTER

Wussten Sie, dass der berühmte Buffalo Bill mit seiner Zirkusshow 1906 in Hermannstadt war? Einen Monat lang besuchte William Cody alias Buffalo Bill, Begründer des Mythos „Wild West“ mit seiner Show, einem Tross aus 800 Personen und 500 Pferden, Siebenbürgen. In über 50 Ortschaften aus dem damaligen Österreich-Ungarn fanden Auftritte statt. Diese einmalige Zirkusshow brachte das Kinder- und Jugendtheater Gong am Wochenende (20. und 21. Januar) den Hermannstädtern wieder in Erinnerung, anhand der neuesten Premiere „Circul lui Buffalo Bill“ (Buffalo Bills Zirkus) in rumänischer Sprache von und in der Regie von Éva Lábadi-Megyes.

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Von mythischen Helden und geliehenen Göttern

Ausgabe Nr. 2849

Zwei neue Sonderausstellungen im Brukenthalmuseum

Kuratorin Alexandra Postelnicu, die Tochter der Künstlerin, Adriana Fiorentoini und ad interim-Generaldirektor Alexandru Constantin Chituță (v. l. n. r.) bei der Vernissage der Ausstellung mit Werken von Legendina Hurdugaciu Di Paolo. Fotos: Beatrice UNGAR

Zwei Sonderausstellungen sind am Freitag im Brukenthalmuseum eröffnet worden: Im Museum für zeitgenössische Kunst „Dialoge zwischen Antike und Gegenwart“ mit Werken von Legendina Di Paolo, kuratiert von Alexandra Postelnicu, und im Multimediasaal im Blauen Stadthaus „Geliehene Götter. Steinerne Wiener“ der Fotografin Christine de Grancy, ein jahrzehntelanges Forschungsprojekt, dessen Ergebnis dank der Zusammenarbeit zwischen dem Brukenthalmuseum und dem Österreichischen Kulturforum in Hermannstadt zu besichtigen ist.

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Treu und unermüdlich

Ausgabe Nr. 2849

Edith Guip-Cobilanschi (1937-2024) bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza. Foto: DFDBB

Schweren Herzens bekamen wir die traurige Nachricht, dass unsere liebe und treue Edith Guip-Cobilanschi am 17. Januar 2024 in einem Temeswarer Krankenhaus im Herrn entschlafen ist. Mal im Scherz, mal im Ernst, oft sprachen wir beide gemeinsam darüber, wer den Nachruf auf sie schreiben wird… Und nun ist es so weit…

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2848

Foto: Max SCHUZ

Urzellauf und Marienball

Hermannstadt/Agnetheln. – Der traditionelle Urzellauf findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 28. Januar, in Agnetheln statt. Veranstalter ist der Verein „Breasla Lolelor (Urzelzunft-Verein) mit Unterstützung des Bürgermeisteramtes Agnetheln, der Mikroregion Harbachtal und des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH).

Es ist die 17. Auflage, nachdem dieser Brauch 2006 von Lehrer Bogdan Pătru wiederbelebt worden war und 2007 erstmals die Parade stattgefunden hat. Der Abmarsch der Urzelparade findet ab 10 Uhr von dem IMIX-Werk (Str. Avram Iancu) statt, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die traditionellen Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr vor dem Bürgermeisteramt und um 11 Uhr an der Abzweigung nach Kirchberg, danach laufen die Urzeln bis 18 Uhr in Parten durch die Stadt.

Der Marienball des DFDH findet am Freitag, den 2. Februar, ab 19 Uhr, im Neppendorfer Gemeindesaal statt. Das DFDH sorgt für das Essen. Es gibt Live-Tanzmusik und Auftritte der Tanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt und des „Sing mit“-Chores des DFDH  . Anmeldungen beim Sekretariat des DFDH bis zum 30. Januar, unter o269-21.54.17. (BU)Weiterlesen

Die gute Freundschaft gefeiert

Zweite Jahresabschlussfeier im Deutschen Konsulat in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2845

Konsulin Kerstin Ursula Jahn bei ihrer Ansprache im Hof des Konsulats.

„Ihrem ‚Deutschland, wir kommen!‘ möchten wir antworten: Deutschland freut sich auf Euch!“, schloss Konsulin Kerstin Ursula Jahn ihre Ansprache bei der Jahresabschlussfeier, zu der sie in den Hof des Deutschen Konsulats Hermannstadt am Dienstag, dem 12. Dezember, einlud. Zuvor hatte sie das Thema EM-Qualifikation Rumäniens im Fußball angesprochen und freute sich im Namen Deutschlands, die Fußballelf in ihrer Heimat, Gastgeber der Europameisterschaft 2024, willkommen zu heißen. Weiterlesen

Wie eine „Reifeprüfung”

Nachlese zur 18. Auflage des Ars Hungarica-Festivals der ungarischen Kultur

Ausgabe Nr. 2844

Jürg Leutert (an der E-Ogel) und Melinda Samson bei dem Ligeti-Konzert in der reformierten Kirche in Hermannstadt. Im Hintergrund Pfarrer Sándor Várro.

Insgesamt 29 Veranstaltungen beinhaltete die diesjährige Auflage des Ars Hungarica Festivals, das zwischen dem 10. und 19. November in Hermannstadt und Umgebung stattfand. Angeboten wurden sechs Vernissagen, zehn Konzerte, drei Filmvorführungen mit anschließenden Diskussionsrunden, drei Buchvorstellungen, drei Theater- oder Tanztheatervorstellungen, Stadtführungen und Verkostungen. An den zehn Festivaltagen sollen rund 3.000 Teilnehmer dabei gewesen sein. Weiterlesen

Jubiläum in Mediasch

Ausgabe Nr. 2842

„30 Jahren Gymnasialunterricht in deutscher Sprache an der Roth-Oberth-Schule Mediasch (1993-2023)” gewidmet waren am Dienstag, dem 14. November, die feierliche Überreichung der Deutschen Sprachdiplome und ein von Geschichtslehrer Helmuth Knall moderiertes Symposion. Veranstalter waren das DFD Mediasch, der Verein Vivat Academia, das Theoretische Lyzeum Roth-Oberth Mediasch (unser Bild zeigt die Fassade des nach Entwürfen des Architekten Fritz Balthes 1909-1912 errichteten Neubaus), die Mediascher evangelische Kirchengemeinde A. B. und das Mediascher Bürgermeisteramt.                                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

„Bäume pflanzen, Gräber putzen …“

Verschönerungsaktion auf dem Hermannstädter städtischen Friedhof

Ausgabe Nr. 2842

Gruppenbild mit einigen der Teilnehmenden. Foto: Marc ELFLEIN

„… Sträucher zuschneiden, Müll wegräumen“ – so stand es auf der Einladung zur Verschönerungsaktion für den alten evangelischen Teil am Hermannstädter Friedhof, die am 4. November stattfand. Aufgerufen hatte zu dieser Aktion der Friedhofsauschuss des Hermannstädter evangelischen Presbyteriums. Der Aufruf wurde bereits im Gottesdienst bekannt gegeben, doch ausdrücklich eingeladen waren die Gemeindevertretung, das Presbyterium, die Jugendgruppe, die Konfirmanden, die Freiwilligen im sozialen Jahr und die Mitarbeiterinnen des Stadtpfarramtes.

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Für ein besseres Verständnis

Streiflichter vom 33. Europäischen Volksgruppenkongress in Klagenfurt

Ausgabe Nr. 2842

Maria Junesch (rechts am Rednerpult) bei ihrem Vortrag im Rahmen des Panels zur Zukunft der Minderheiten in Europa. Foto: DFDBB

In der ersten Novemberhälfte, am 7. und 8. November, fand in Klagenfurt am Wörthersee, in der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten und Hermannstadts Partnerstadt, der XXXIII. Europäische Volksgruppenkongress statt. Delegationen aus Rumänien (Hermannstadt, Bistritz und Reschitza) und aus der Ukraine (Czernowitz) haben, genauso wie an den vergangenen Auflagen, teilgenommen. Veranstalter und für den Inhalt verantwortlich war das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 1 – Landesamtsdirektion / Bereich Volksgruppen, Menschenrechte und regionale Kooperationen. Der Tagungsort war das Konzerthaus Klagenfurt, im Mozartsaal, die Konferenzsprachen waren Deutsch, Slowenisch und Englisch, wobei man die Übersetzungen durch Kopfhörer verfolgen konnte.

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