Faschingstreiben im Unterwald bei Lutsch
Ausgabe Nr. 2946

Der Kurator der Petersdorfer evangelischen Kirchengemeinde Rolf Pfaff (rechts) ging mit gutem Beispiel voran und erschien im Indianerkostüm.
Der Fasching bei Familie Lutsch, Inhaber und Betreiber des Gasthofes LUTSCH 2000, ist schon eine Eigenmarke. Seit über 20 Jahren organisieren Michael und Rita Lutsch im Februar den traditionellen Fasching, wie ihn früher alle Nachbarschaften gefeiert haben, zu dem „Narren“ aus der gesamten Mühlbacher Gegend eingeladen werden.
Heuer fand die Feier in einem Saal bei der „Fântâna Sasului“ (Sachsenbrunnen) an der Ausfahrt von der Autobahn nach Vințul de Jos statt.
Auch in diesem Jahr waren etwa 80 Personen aus den Ortschaften Mühlbach, Petersdorf, Deva, Broos, Pien, Urwegen und Gäste aus Deutschland mit dabei, viele in Masken, denn es war ja Maskenball.
Von Kleopatra und Cäsar über Indianer, Häftlinge, Hexen, Gestalten des Mittelalters und Märchen war alles vertreten.
Kulinarisch war man bestens versorgt. Das Menü war reichhaltig: eine Vorspeise, dann Würstchen und später Braten mit Kartoffelbrei und Salat, und für die Süßmäuler gab es bei der Ankunft Krapfen und dann hausgemachten Kuchen.
Für Stimmung und gute Laune sorgten gleich zwei Bands: Trio Saxones plus und Top 40 aus Augsburg. Ausgelassen wurde getanzt, gelacht und sozialisiert. Und viele warten schon auf den Fasching 2027.
Inge SOMMER