Jazz für alle Sinne

Jubiläumsauflage des Hermannstädter Jazz-Wettbewerbs

Ausgabe Nr. 2648

Die Gewinnerband Josiah Woodson & Quintessentiel und die beste Gesangssolistin Anaïs del Sordo beim Galakonzert am Sonntag.                                   Foto: Fred NUSS

Bei der 40. Auflage des internationalen Jazz-Wettbewerbs für Nachwuchsmusiker, der am Wochenende im Thalia-Saal über die Bühne gegangen ist, wurde wieder einmal bestätigt: Die Wiege des Jazz liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Als Sieger ging nämlich die Band Josiah Woodson & Quintessentiel hervor, mit dem US-amerikanischen Musiker Josiah Woodson an der Spitze.Weiterlesen

Frauen standen im Mittelpunkt

Erste Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2648

Bei der Vernissage der Ausstellung im Foyer des Rathauses sprachen (v. l. n. r):  Bürgermeisterin Astrid Fodor, Thomas Koiber, Direktor des Österreichischen Kulturforums Bukarest, der Luxemburger Honorarkonsul Daniel Plier, die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens und Teresa Leonhardt. Foto: Fred NUSS

Mit der Vernissage der Ausstellung ,,KALLIOPE Austria – Frauen in Gesellschaft“, die eine beeindruckende Sammlung herausragender Frauenpersönlichkeiten aus Österreich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigt, die Österreich geprägt und Zeitgeschichte geschrieben haben, wurde die erste Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt am 25. Oktober d. J. im Foyer im Rathaus am Großen Ring offiziell eröffnet. Die Kulturtage standen unter dem Motto ,,@Home in Central Eastern Europe/Heimat bist du großer Töchter“. Am gleichen Tag hatte die Initiatorin und Hauptorganisatorin vor Ort, Teresa Leonhard, in der Aula der Brukenthalschule Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden der Lucian Blaga-Universität einen Workshop zur Ausstellung angeboten.Weiterlesen

Ein einmaliges Erlebnis

17. Reformationsgottesdienst in der Mundart

Ausgabe Nr. 2648

Die Lesung aus dem Evangelium überließ Pfarrer Michael Reger (rechts vor dem Gestühl stehend) seinem Amtskollegen, dem Militärpfarrer Johannes Waedt, der u. a. auf Radio Siebenbürgen die Reihe „Wort zum Sonntag“ gestaltet.                                                          Foto: Beatrice UNGAR

,,Alle, die einen sprachlich einmaligen Gottesdienst erleben wollen, sind herzlich dazu eingeladen“, hieß es in der Ankündigung des ersten Gottesdienstes in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart in der Hermannstädter Zeitung Nr. 1851 vom 31. Oktober 2003. Dieser im Geiste der Reformation auf Bitte der Michelsberger evangelischen Kirchengemeinde veranstaltete Gottesdienst wurde am 2. November 2003 in der Michelsberger Dorfkirche gefeiert. Liturg und Prediger war Prof. Dr. Paul Philippi. Am Reformationstag 2019 fand schon zum 17. Mal dieser besondere Gottesdienst statt. Weiterlesen

,,Pionierregion der Religionsfreiheit“

Zur Konferenz ,,Grenzen überschreiten. 500 Jahre Reformation in Siebenbürgen“

Ausgabe Nr. 2648

Dr. Ulrich A. Wien (am Rednerpult) und Dr. Renate Klein bei der Eröffnung der Konferenz.                                                        Foto: Roger PÂRVU

Luther oder Melanchthon? Wittenbergisch oder nicht? Confesia Augustana invariata oder variata? Evangelisch, reformiert oder unitarisch? Die verschiedenen Wege und Weisen der Reformation in Siebenbürgen im 16. Jahrhundert werfen noch immer viele Fragen auf.  Vor 500 Jahren kam es zur Verbreitung der reformatorischen Schriften und des dazugehörenden Gedankenguts im siebenbürgischen Raum. Unter dem Titel „Grenzen überschreiten“ fand zwischen dem 31. Oktober und dem 3. November d. J. im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen eine internationale Konferenz statt, welche sich mit der Reformation in Siebenbürgen, dieser „Pionierregion der Religionsfreiheit“ wie sie Dr. Ulrich A. Wien von der Universität Koblenz-Landau so trefflich nannte, auseinandersetzte. Weiterlesen

Erinnerung als Form der Wirklichkeit

Das Festival ,,Jung in Hermannstadt“ ist dem Thema Kommunismus gewidmet

Ausgabe Nr. 2648

Szenenfoto aus „Cultul personalității“ (Der Personenkult): Gheorghe Gheorghiu Dej (links, gespielt von Andrei Șerban), möchte nicht, dass Nicolae Ceaușescu (gespielt von Raj Alexandru Udrea) die Wahrheit sagt. Foto: Cynthia PINTER

Jung musste man sich am Wochenende und auch diese Woche im  Hermannstädter „Gong“-Theater für Kinder- und Jugendliche fühlen. Denn hier hat seit dem 1. November die fünfte Auflage des Festivals „Jung in Hermannstadt“ (Festivalul Tânăr de la Sibiu) begonnen. Die Veranstaltung dauert ganze zehn Tage und endet am Sonntag, dem 10. November, mit einem Konzert der Musikgruppe „The Motans“, um 20 Uhr, im Gong-Theater.Weiterlesen

Neue Bücher zu Hermannstadt

Buch über Frauenpersönlichkeiten in Arbeit

Ausgabe Nr. 2648

Constantin Necula/Sorana Maier: Hermannstadt. ,,Häuser mit Seele“, nach einem Jahrhundert unter dem Zeichen der Einheit. Deutsche Fassung: Klaus M. Untch. Eikon-Verlag, Bukarest, 2019, 180 Seiten, ISBN 978-606-49-0071-5.

Die beiden Hermannstadt gewidmeten Prachtbände, die jeder der Teilnehmenden am EU-Gipfel vom 9. Mai d. J. mitnehmen durfte, sind vor kurzem als günstige Broschüren erschienen.Weiterlesen

Vizeweltmeistertitel für Rumänien

Auflage des Transylvanian Grand Prix-Wettkampfes in der Transilvania-Halle

Ausgabe Nr. 2648

In der Kategorie WDSF World Championship Junior II-10 Dance holte das Paar Kirill Kurbatov und Alexandra Ravel-Muroz (Russland, im Vordergrund) den ersten Preis.   Foto: Werner FINK

Im Rahmen der sechsten Auflage des Transylvanian Grand Prix war der Höhepunkt am Samstagabend das Finale der Weltmeisterschaft der Welttanzsportvereinigung (WDSF) in der Kategorie Junioren II, 10 Tänze. Der Kampf auf dem Tanzparkett in der Transylvania-Halle war abermals hart. Die Ansagerin erinnerte daran, dass die Paare bereits den 40. Tanz im Rahmen des Abends tanzten. Trotzdem zeigten die besten Paare kaum Spuren der Müdigkeit.  Die Favoriten des rumänischen Publikums waren das Paar Emanuel Rareș Vadana und Maria Tea Neculae die von allen Seiten angefeuert wurden.  Es erklang aber auch dieses Jahr das bereits aus dem Vorjahr bekannte „Dawai, dawai“ und nach den mehreren Latein- und Standardrunden gewannen schließlich die Weltmeisterschaft Kirill Kurbatov und Alexandra Ravel-Muroz aus Russland. Vadana und Neculae konnten sich aber als Vizeweltmeister durchsetzen. Auch in den WM-Kategorien „WDSF World Open Latin – Adult“ und „WDSF World Open Standard – Youth & Adult“, erzielten die rumänischen Paare ebenfalls  ausgezeichnete Ergebnisse.Weiterlesen