„Ein dreifaches Vergnügen”

Baden-Württembergischer Staatssekretär Julian Würtenberger in Hermannstadt

Ausgabe Nr.2627

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Fließende Räume“ im Rathaus am Großen Ring. Unser Bild: Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Prof. Dr. Rudolf Gräf, Prof. Dr. Reinhard Johler, Dr. Nora Căpățână und Julian Würtenberger bei der Vernissage (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

Es bereite ihm „ein dreifaches Vergnügen“, in Hermannstadt zu Gast zu sein, sagte Julian Würtenberger, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und Vorsitzender des Stiftungsrates der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (DSKS) bei der Vernissage der Wanderausstellung „Fließende Räume. Karten des Donauraums 1650-1800″ des Institutes für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen im Rathaus.  Zunächst privat, da er nach zehn Jahren wieder diese „wunderschöne“ Stadt besuchen dürfe, dann als für die Kultur der Deutschen in Osteuropa zuständiger Staatssekretär und nicht zuletzt als Vorsitzender des DSKS-Stiftungsrates.Weiterlesen

Durch Gottes Geist befreit

Pfingstbotschaft von Pfarrer Dietrich GALTER

Ausgabe Nr.2627

 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

(Sacharja 4,6)

Zu Pfingsten feiern wir die wunderbare Einkehr des Geistes Gottes in den Geist der Menschen. Dieser Geist befreit und bewirkt neue Aufbrüche. Er befreit Menschen aus ihren Existenzängsten und gibt ihnen neue Hoffnung und neuen Mut. Allen Anfechtungen und Enttäuschungen zum Trotz verkündigen von Gottes Geist begeisterte Menschen die Liebe und Gegenwart Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Sie setzen sich ein für Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltige Bewahrung der Schöpfung Gottes. Weiterlesen

Konfirmation in der Johanniskirche

Ausgabe Nr.2627

12 Konfirmanden, sechs Mädchen und vier Jungen, wurden am Sonntag Exaudi im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Johanniskirche in die evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt aufgenommen: 1. Reihe (v. l. n. r.): Diana Castrino, Maria Junesch, Rafaella Pop, Kinka Schnäp, Ioana Oprisiu-Pop, Andreea Vonica, Isabella Jiurgiu-Krech, Theodora Paraschivescu; 2. Reihe (v. l. n.r.): Vikarin Astrid Hofmann, Nick Harro, Stefan Kramer, Robert Wagner, Robert Gyarmati, Stadtpfarrer Kilian Dörr.                 

Foto: Beatrice UNGAR

 

Herr Haudrauf und Turminchen

Neues Kinderbuch von Anne Junesch ist im HonterusVerlag erschienen

Ausgabe Nr.2627


Die Kinderbuchautorin Anne Junesch beim Signieren ihrer Bücher.
Foto: Cynthia PINTER

Frau Moll, Herr Stobekir, Frau Spemäu, Herr Haudrauf, Amenchen, Thomas und Turminchen. Erraten! Das sind keine Namen bekannter Siebenbürger Sachsen, sondern die Hauptgestalten in Anne Juneschs neuestem Kinderbuch „Das Amenchen. Mäuseleben“, das am Montagnachmittag im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt vorgestellt wurde.  Weiterlesen

100 Jahre deutsche Minderheit in Rumänien

Ausgabe Nr.2627

Rudolf Brandsch (1880-1953).

Vor genau 100 Jahren, zu Pfingsten 1919, wurde der Verband der Deutschen in Großrumänien in Hermannstadt gegründet. Wie kam es dazu? Auf Anregung von Vertretern der Buchenlanddeutschen, die sich schon im November 1918 für die Vereinigung der Bukowina mit Rumänien ausgesprochen hatten, trafen sich zu Pfingsten 1919 (8. – 10. Juni) Repräsentanten der Deutschen Großrumäniens in Hermannstadt und fassten den Beschluss, einen „Verband der Deutschen Großrumäniens“ zu gründen. Weiterlesen

Hermannstadt auf den Beinen

Beim  8. internationalen Benefiz-Marathon

Ausgabe Nr.2627

Das Team Oswald freut sich über die gelungene Teilnahme: Oswald Kolb, Jens Schlösser, Werner Richter und Lothar Schelenz (v. l. n. r.).           
Foto: Privat

Eigentlich hätte es auch ein sonniger Samstagmorgen werden können, an dem über 5.000 Menschen am Großen Ring sich für den großen Hermannstädter Marathon trafen. Stattdessen regnete es in Bindfäden. Dennoch fiel die Wohltätigkeitsveranstaltung nicht ins Wasser, sondern wurde von etlichen Menschen in wasserfester Kleidung und mit Regenschirmen bejubelt.Weiterlesen

Wer sind die „roten Ameisen“?

Ein neuer Dienstleister aus Deutschland

Ausgabe Nr.2627

Standortleiter Jörg Brandt mit seiner Gattin Anca Brandt.
Foto: Jan Christian BREWER

RedAnts. So nennt sich eine Firma aus Deutschland, die nun in Hermannstadt Fuß fassen will. Der Name kommt von dem englischen Begriff für rote Ameisen, welche in dem Ruf stehen, sehr geschäftig zu sein. Wenn man sich anschaut, wie groß die ursprünglich aus Bremen stammende Firma mittlerweile ist, könnte das auch hinkommen. 27 Standorte in ganz Deutschland zählt das von Geschäftsführer Jörg auf der Heide gegründete Unternehmen bereits, das er zusammen mit Christian Schäfer und der Investorengruppe S-UBG leitet.Weiterlesen

Talent und Leidenschaft

Dreizehnjährige Künstlerin eröffnete ihre erste Ausstellung

Ausgabe Nr.2627

Bei der Vernissage am Montag (v. l. n. r.): Ioan Cândea, Delia Hașegan, Oana Rusu und Marius David.                                Foto: Cynthia PINTER

Sie wird am Sonntag, dem 9. Juni, 13 Jahre alt und wird schon in Hermannstadt als Nachwuchskünstlerin gefeiert. Oana Rusu geht in die 6. Klasse des Brukenthalgymnasiums und verbringt ihre Freizeit an ihrem Büro, wo sie leidenschaftlich malt und zeichnet. Was sie bisher gelernt und geschaffen hat, zeigte sie am Montag in der Vernissage ihrer Debütausstellung, die den Titel „Creioane colorate“ (Buntstifte) trägt und die im Foyer des Kunstlyzeums stattfand. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr.2627

Vernissage in Mediasch; Neuer Vizebürgermeister; 3. Hermannstädter Fußballcup“; Pfingstmontag auf der Burg; Bildvortrag über 125 Jahre Hohe Rinne; Konsulat geschlossen; Seniorentreffen; Zweites Entchenrennen auf dem Zibin; „Vărzar”-Tag; Brunches am Wochenende; Freitags „Musik à la carte” in der Sakristei; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Überraschend hohe Beteiligung

Regierungspartei PSD trägt große Verluste bei den EU-Parlamentswahlen davon

Ausgabe Nr. 2626

 

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor beim Wahlgang vor dem Wahllokal Nr. 28.       
Foto: Sebastian MARCOVICI

49 Prozent der wahlberechtigten rumänischen Staatsbürger haben am 26. Mai ihre Stimme für die EU-Parlamentswahlen abgegeben, vor vier Jahren waren es nur 32 Prozent. Der große Gewinner ist die Nationalliberale Partei mit 27 Prozent der Stimmen, der große Verlierer ist die Regierungspartei PSD, die 22,5 Prozent der Stimmen erhalten hat, vor vier Jahren hatten sie noch 37,6 der Stimmen.Weiterlesen