,,Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“

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Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 22.-25. Mai 2026 in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2957

Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) ist zusammen mit dem Sozialwerk Mitausrichter des Heimattages 2026. Unser Bild: Festumzug 2025 in der Segringer Straße in Dinkelsbühl. Foto: Laura MICU

Unter dem Motto „Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“ veranstaltet der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland den 76. Heimattag vom 22. bis 25. Mai in Dinkelsbühl. Am Pfingstwochenende wird den tausenden Besuchern ein attraktives Programm geboten. Kultur und Unterhaltung, Tradition und Brauchtum, Tanz und Musik garantieren für ein stimmungsvolles Pfingsttreffen – ein Fest der Begegnung aller Generationen.

Seit 1951 ist das mittelfränkische Dinkelsbühl zu Pfingsten das Zentrum der siebenbürgisch-sächsischen Welt. Mitausrichter des diesjährigen Pfingsttreffens sind die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) und das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen, die beide heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Den Auftakt des diesjährigen Heimattages macht am Freitagabend (22. Mai) eine Willkommensparty im Festzelt mit Live-Musik.

Bei der offiziellen Eröffnung am Samstag (23. Mai) sprechen Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Petra Loibl, MdL, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Heiko Hendriks, Beauftragter für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl.

Beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag (24. Mai) predigt Dr. Dr. h.c. Johann Schneider, Regionalbischof des Bischofssprengels Magdeburg.

Ein traditioneller Publikumsmagnet ist der Trachtenumzug durch die historische Altstadt von Dinkelsbühl, an dem über 3 000 Mitwirkende teilnehmen werden. Bei der anschließenden Kundgebung vor der Schranne sprechen Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt, MdB, und der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland Rainer Lehni.

Gewürdigt werden Prof. Dr. Hannah Monyer, Direktorin der klinischen Neurobiologie in Heidelberg, mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis, der Vorsitzende des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen „Stephan Ludwig Roth“ e. V., Klaus Waber, mit der Carl-Wolff-Medaille und die Tanzgruppen-Leiterin Astrid Göddert mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis.

Die Projektgruppe Haferland will am Samstag (23. Mai) neben der Schranne den längsten Baumstriezel der Welt backen zugunsten der Dachsanierung auf Schloss Horneck.

Die Podiumsdiskussion am Pfingstmontag (25. Mai) im Schrannen-Festsaal erörtert das Thema: „Mer walle bleïwe, wåt mer sen? Werte und Traditionen über Generationen hinweg“. Unter der Moderation von Renate Bauinger, Superintendentialkuratorin der Evangelischen Kirche A.B. Oberösterreich, diskutieren Matthias Fleps, Marie-Claire Hihn, Prof. Dr. Hannah Monyer, Winfried Ziegler und Gerlinde Zurl-Theil.

Der Heimattag 2026 beinhaltet ein reichhaltiges Kulturprogramm mit Ausstellungen, Vorträgen, Buchpräsentationen, Filmen, Kinder- und Jugendevents.

Das detaillierte Programm ist online unter www.siebenbuerger.de zu finden.

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Gesellschaft.