Nachrichten

Ausgabe Nr. 2662

Tourist war nicht infiziert; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag ,,Christus-Bilder“; Alexander von Humboldt-Nachwuchspreis; Preis für Solidarität; FITS-Dialog; Konzert mit 3 Sud Est; Wettbewerb des Konsulats; Schreibwettbewerb; Lesung in Marburg; Tag der Offenen Tür im Forumshaus; Abgabetermin 25. Mai; Straßen asphaltiert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Tourist war nicht infiziert

Hermannstadt. – Ein italienischer Staatsbürger wurde am Montag am Hermannstädter Flughafen in die Notaufnahme überwiesen, nachdem er gemeldet hatte, er habe Fieber. Der Mann wurde mit 37,2 Grad Celsius Fieber isoliert und ins Krankenhaus eingewiesen. Der Flughafen wurde am Abend desinfiziert. Nach Blutanalysen, die in Temeswar durchgeführt wurden, meldeten Vertreter des Kreiskrankenhauses Hermannstadt, dass der Mann nicht mit dem 2019-nCoV infiziert ist, er werde voraussichtlich am Tag danach entlassen.

Die „Gruppe für strategische Kommunikation” in Bukarest meldete, dass bis zum 26. Februar in Rumänien keine Coronavirus-Erkrankungen registriert wurden. 26 Personen befinden sich in Quarantäne und 2.077 werden in ihrer Wohnung monitorisiert. In den letzten 24 Stunden wurden 137 Notrufe bezüglich Coronavirus-Verdacht registriert, die meisten davon (44) in Bukarest.

In den in Italien am stärksten betroffenen Gebieten Lombardei und Venetien leben 200.000 bzw. 120.000 Rumänen. (RS)Weiterlesen→

So viele waren es noch nie…

Der 28. Marienball des Hermannstädter Forums war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2661

Einen Höhepunkt des Marienballs stellte der Auftritt der Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums dar, die siebenbürgisch-sächsische Tänze zeigte, hier die spektakuläre Sternpolka.      Foto: Fred NUSS

,,So viele waren es noch nie…“. Diesen Satz konnte man immer wieder hören bei dem von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) veranstalteten alljährlichen Marienball, der in diesem Jahr etwas später als gewöhnlich stattgefunden hat, am 14. Februar. Gewöhnlich wird der Marienball am 2. Februar – dem Marientag/Darstellung Jesu – oder um dieses Datum veranstaltet. Der diesjährige Marienball war der 28. und er fand nun schon zum vierten Mal im ehemaligen Gemeindesaal in Neppendorf statt.Weiterlesen→

Er erzählt von dem Großen Ganzen

Album mit Porträts des Hermannstädter Fotografen Fred Nuss erschienen

Ausgabe Nr. 2661

Er kann immer mit einem Lächeln und einem warmen Händedruck aufwarten. Fred Nuss begrüßte auch nach der Buchvorstellung im Spiegelsaal viele Freunde und Bekannte und signierte Bücher. Das Erscheinen eines zweiten Porträt-Albums ist nicht ausgeschlossen.                Foto: Cynthia PINTER

„Wenn es stimmt, dass eine Fotografie mehr aussagt als tausend Worte, dann hat Fred Nuss Millionen Worte geschrieben“, sagte Ion Onuc Nemeș über seinen Kollegen und Freund Fred Nuss bei der Vorstellung dessen neuesten Fotografiealbums „Regal de portrete/Porträts“ am Dienstag, dem 18. Februar, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums.

Über Fred Nuss und sein Buch sprachen Benjamin Jozsa, Verlagsleiter des Honterus-Verlags, Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, Mircea Bițu, Direktor des Presse- und Verlagshauses Tribuna und Ion Onuc Nemeș, ehemaliger Redakteur bei der Hermannstädter Tageszeitung Tribuna. „Regal de portrete/Porträts“ ist im Honterus Verlag Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung erschienen und ist kostenlos beim DFDR zu finden.Weiterlesen→

„Die Tendenz ist steigend“

Worschtkoschtprob 2020 der Banater Zeitung wurde in Billed ausgetragen

Ausgabe Nr. 2661

Ștefana Ciortea-Neamțiu, Timotei Țintoi, Ștefan Malanciuc (,,Die Acht“), Bürgermeister Cristian David, Hansi Müller (,,Die Acht“), Edwin Zaban  und Erwin Csonti (v. l. n. r.) bei der Preisverleihung. Foto: der Verfasser

„Wir wissen, wie wichtig Würste und Wurstmachen für die Schwaben im Laufe der Jahrhunderte war, wir wissen wie wichtig für sie ein Gläschen Wein ist und wie wichtig für sie Musik und Tanz sind“, sagte Siegfried Thiel, Redaktionsleiter der Banater Zeitung. Am Donnerstag der Vorwoche fand nämlich wieder die Worschtkoschtprob, das traditionelle Redaktionsfest der Banater Zeitung (BZ) statt, dieses Mal in dem etwa 30 Kilometer von Temeswar entfernten Billed. Insgesamt 41 Wurstproben musste die Jury in diesem Jahr verkosten.Weiterlesen→

Wer kennt schon Kirchenburgen?

Podiumsgespräch zur Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen in Berlin

Ausgabe Nr. 2661

Podiumsteilnehmer, Moderator und Gastgeber (v. l. n. r.): Sebastian Bethge, Dr. Achim Krekeler, Bischof Reinhart Guib, Prof. Dr. Paul Zalewski, Stefan Bichler und Botschafter Emil Hurezeanu.  Foto: die Verfasserin

Wer kennt schon Kirchenburgen? Wer kennt die Landschaft, in der sie vor achthundert Jahren gebaut wurden? Nein, gleich um die Ecke stehen Sie nicht, man muss reisen, sich auf den Weg machen nach Rumänien in den Karpatenraum. Die Herren – keine Damen sind dabei – auf dem Podium, das am 11. Februar in der Botschaft Rumäniens in Berlin stattgefunden hat – wissen das, sie kommen alle nicht von dort, außer der amtierende Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib, der einer siebenbürgisch-sächsischen Familie entstammt. Er kommt später, man wartet auf ihn. Der Himmel über Berlin wird im Moment von der stürmenden  teutonischen „Sabine“ beherrscht, doch ein Bischof kommt damit klar. Weiterlesen→

Allegorie und Mythos

Der Künstler Michael Lassel stellt in Klausenburg aus

Ausgabe Nr. 2661

Michael Lassel: Die ewige Stadt.

Der Künstler Michael Lassel kehrt mit seiner persönlichen Ausstellung ,,Die Welt als Allegorie und Mythos“ nach Rumänien zurück, nachdem er 2017 anlässlich des Großen Sachsentreffens in Hermannstadt im Brukenthalpalais die Ausstellung ,,Barockkolloquium“ eröffnet hatte, die daselbst bis zum 27. September 2017 zu besichtigen war und die bis heute bestbesuchte Sonderausstellung in dieser Einrichtung war. Seine dritte Ausstellung in seinem Heimatland – 2010 hatte er in der Bukarester European Art Gallery ausgestellt – eröffnet Lassel am 25. Februar, 18 Uhr, in dem Klausenburger Kunstmuseum. Weiterlesen→

Gelebter kategorischer Imperativ

Hommage an Eckart Schlandt zum 80. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2661

Eckart Schlandt. Foto: Steffen SCHLANDT

Eckart Schlandt ließ am 20. Februar 80 Jahre hinter sich. Es waren Jahre großer, ja umwälzender Veränderungen;  das gewalttätige Erscheinen und der Fall des Kommunismus, die Informatisierung und Globalisierung mit Internet, Computer und Handy. Womöglich ist gar der nächste Besuch  im Ausland nicht mehr eine Fahrt, sondern ein Flug vom neuen Flughafen  Kronstadt aus, der Stadt seiner Geburt und seines Wirkens. Er hat es erlebt und wahrscheinlich auch erlitten, dass sein menschliches Umfeld nicht nur altersbedingt sondern schicksalhaft geschrumpft ist bis nahe an die Auslöschung. Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2661

Rumänien bei der 70. Berlinale; Frauensalon an der EAS; Märzchen für den guten Zweck; Wettbewerb für Sänger; Arbeiten in der Papiu Ilarian; Öffentliche Debatte; Gemeindeabend in Heltau; Bastelstunde für Kinder; Komödie im „Ion Besoiu”; Fasching in Mediasch; Konzert mit 3 Sud Est; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag zum Thema ,,Christus-Bilder“; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Jeder Winter hat ein Ende

Maler und Restaurateur Ioan Muntean stellt Winterbilder im Brukenthalpalais aus

Ausgabe Nr. 2661

Ioan Muntean.                                                        Foto: Fred NUSS

Schritt für Schritt führt der Hermannstädter Maler Ioan Muntean – Ionică für die Freunde – den Zuschauer aus dem Winter heraus. Erst dominieren die kalten Farben, langsam werden sie wärmer und bald ist es klar, dass „kein Winter ewig dauertˮ. Das ist nämlich auch der Titel der persönlichen Ausstellung mit Landschaftsbildern „No Winter Lasts Foreverˮ, die bis zum 3. Mai im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums zu sehen ist. Weiterlesen→

Die „Sündenböcke“ ausfindig gemacht

4. Urzellauf in Großschenk nach der Wiederaufnahme des Brauches

Ausgabe Nr. 2660

Zwei Männer mit der ,,Eier“-Lade voran bewegte sich der Zug der Urzeln durch die Gemeinde Richtung Rathaus. Eine Urzel trug die Fahne Siebenbürgens und die andere die Fahne des neu gegründeten Kulturvereins ,,Scaunul Cincului“ (Großschenker Stuhl). Foto: Werner FINK

„Dä nea schun vuir longer Zet, mät oallen ausgewemdert set. Doch vuir det  Urzelnleofen nin ech un, set ihr extra än de Hoimet kun“, sagte Narrenrichter Helmuth Zink in der Ansprache.  Ja so war es am vergangenen Samstag in Großschenk. Einige der ausgewanderten Sachsen waren wieder extra aus Deutschland in die Heimat gekommen, um als Urzeln gemeinsam mit weiteren Teilnehmern hier den Winter aus der Gemeinde zu vertreiben.  Insgesamt gab es dieses Mal 65 Urzeln denen sowie allen anderen Beteiligten dieser besondere Tag eine Riesenfreude zu bereiten schien.Weiterlesen→

Helmut Stürmer auf Ruhmesmeile

27. Hermannstädter Internationales Theaterfestival findet vom 12.-21. Juni statt

Ausgabe Nr. 2660

Festivalleiter Constantin Chiriac.                               Foto: die Verfasserin

Die erste Pressekonferenz zum Thema „Internationales Theaterfestival 2020“ hat am Donnerstag der Vorwoche im Foyer des Radu Stanca-Nationaltheaters stattgefunden. Festivalleiter Constantin Chiriac stellte die Highlights der 27. Auflage vor, die unter dem Motto „Puterea de a crede“ (Die Macht zu glauben) veranstaltet wird. Auch dieses Jahr werden Persönlichkeiten der Theaterwelt mit einem Stern auf der Ruhmesmeile an der Oberen Promenade geehrt, darunter der gebürtige Temeswarer Helmut Stürmer, der z. B. das Bühnenbild für den Dauerbrenner ,,Faust“ entworfen hat.Weiterlesen→

Gutes Wetter, gute Laune

9. Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats

Ausgabe Nr. 2660

130 Skiläufer und Skiläuferinnen zwischen 4 und 66 Jahren haben an der neunten Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats Hermannstadt Liqui Moly teilgenommen, die am Samstag in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Unser Bild: Große Freude herrschte bei der Preisverleihung. Foto: Daniela ORMENIȘAN

130 Skiläufer und Skiläuferinnen zwischen 4 und 66 Jahren haben an der neunten Auflage des Skicups des Österreichischen Honorarkonsulats Liqui Moly teilgenommen, die am Samstag in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Die Schirmherrschaft hatte die Österreichische Botschaft Bukarest inne, unterstützt wurde die Veranstaltung vom Hermannstädter Kreisrat bzw. Stadtrat und zahlreichen Sponsoren. Weiterlesen→

Brillantes Stück brillant gemeistert

Jüngste Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater regt zum Nachdenken an

Ausgabe Nr. 2660

Szenenfoto mit Cristina Blaga-Tomuș (Gittel) und Andrei Gîlcescu (Jerry).            Foto: TNRS/Tudor TROANCĂ

Mit der jüngsten Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater – ,,Doi pe un balansoar“ (Spiel zu zweit) – wagte sich Regisseur Dan Glasu an ein Stück des US-amerikanischen Schriftstellers William Gibson, das international berühmt ist und 1958 am Broadway uraufgeführt wurde. Das Stück wurde in der Regie von Robert Wise 1962 verfilmt, mit Shirley MacLaine und Robert Mitchum und in den Hauptrollen. Eine Herausforderung für die beiden Schauspieler Cristina Blaga-Tomuș und Andrei Gîlcescu, die diese Aufgabe mit Bravour meisterten. Weiterlesen→