500 Jahre Martins-Altar von Schweischer

Kunsthistorische Betrachtung. Der Heilige Martin von Tours  / Von Heidrun KÖNIG

Ausgabe Nr. 2799

Der Martins-Altar von Schweischer – hier die Festtagsseite – befindet sich in der Johanniskirche in Hermannstadt.                                                                                                           Foto: Stefan JAMMER

Um 1500 stand Siebenbürgen durch seine wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen mit Mittel- und Westeuropa unter dem direkten Einfluss wichtiger Produktionszentren der Kirchenkunst, wie Nürnberg, Augsburg und Regensburg. Zu dieser Entwicklung gehört auch Johannes Stoß, der Sohn des Nürnberger Bildschnitzers Veit Stoss, aus dessen Werkstatt in Schäßburg mehrere siebenbürgische Altarretabel entstammen, und dem auch der Martins-Altar von Schweischer zugeschrieben wird. Sein Werk trägt die Merkmale der Donauschule, deren Vertreter im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts im süddeutschen und österreichischen Raum den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance gestalteten. Mit 1520 auf dem Rahmen und mit 1522 als Inschrift auf der Tafel zum Tod des Hl. Martin datiert, gilt das Retabel als Spätwerk des Künstlers und gibt zugleich Aufschluss über die Fertigungsdauer eines solchen Kunstwerks. Analogien bestehen zu den Retabeln von Meeburg (1513), Bogeschdorf (1518) und Reußdorf.Weiterlesen

13.013 Sitzplätze hat das neue Stadion

Das Stadion ist auch geeignet für internationale Fußballspiele und für Konzerte

Ausgabe Nr. 2798

Rundum erneuert und ausgebaut wurde das Stadion am Erlenpark in Hermannstadt aus Mitteln des städtischen Haushalts. Das erste offizielle Fußballspiel findet Samstag, den 10. Dezember, 19 Uhr, statt: FC Hermannstadt – Farul Konstanza.      Foto: Cynthia PINTER

221 Millionen Lei (rund 43 Mio. Euro) aus dem städtischen Haushalt hat das Hermannstädter Bürgermeisteramt für das neue Stadion ausgegeben, das diese Woche eröffnet wurde. Da es einen UEFA4-Standard hat, können hier auch offizielle Wettkämpfe ausgetragen werden. Und jetzt hat Hermannstadt auch endlich einen passenden Veranstaltungsort für große Konzerte, so dass man nicht immer nach Klausenburg oder Bukarest fahren muss, um berühmte Musiker und Bands live zu erleben.Weiterlesen

Neue Kinder-Beilage „Fredi“

Ausgabe Nr. 2798

„Fredi“ heißt die brandneue Kinder-Beilage, die ab Januar 2023 einmal monatlich in der Hermannstädter Zeitung erscheinen wird. Die Beilage ist für Grundschulkinder und Leseanfänger (vor allem 2. und 3. Klasse) der deutschen Schulen in Rumänien gedacht und wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache (ZfL), mit finanzieller Unterstützung der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (DSKLBW) und des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt herausgegeben. GrundschullehrerInnen, die die Kinder-Beilage für ihre Klasse bestellen möchten, melden sich per E-Mail cynpin_ro@yahoo.com bei HZ-Redakteurin Cynthia Pinter an. Für Stadt und Kreis Hermannstadt kostet ein Jahresabonnement 65 Lei und für andere Kreise 175 Lei.

Veranstaltungsmarathon

Im Spiegelsaal des DFDH und in Neppendorf

Ausgabe Nr. 2798

Der traditionelle Adventsbasar der Handarbeitskreise der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde A. B. konnte in diesem Jahr wieder im Forumshaus stattfinden, nachdem er 2020 ausgefallen und 2021 auf dem Huetplatz hatte stattfinden müssen. Mit dabei waren die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden A. B. Heltau und Neppendorf. Unser Bild: Zu den treuesten Mitveranstalterinnen gehört Helga Pitters (links), die an der Lebkuchentheke schon mal einen großzügigen Kunden wie Marius Luca erleben darf, der gleich eine Kiste voll von dem leckeren Gebäck kaufte.                                   Foto: Beatrice UNGAR

Einen regelrechten Veranstaltungsmarathon haben die Mitarbeitenden und Mitglieder des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt und ihre Freunde und Gäste Ende November hingelegt. Außer der Mitgliederversammlung gab es mehrere Konzerte im Spiegelsaal, dazu den traditionellen Adventsbasar und den ebenso traditionellen Katharinenball im Neppendorfer Gemeindesaal.Weiterlesen

Erster Adventsbasar in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2798

Die Agnethler evangelische Kirchengemeinde A. B. mit Kuratorin Andrea Gull-Schiau an der Spitze hat am 3. Dezember den ersten Adventsbasar in der Kirchenburg veranstaltet. Der Einladung gefolgt und mit Ständen vertreten waren ,,Grădină cu de toate“ (Zied), die Malerin Silvia Oros (Agnetheln),  Legumicola SRL ( Agnetheln), Florăria Mery (Agnetheln), Erich Krämer (Probstdorf), die Zuckerbäckerinnen Elena Rebrișorean und Andreea Podu (Agnetheln), die 4. Klasse der deutschen Abteilung von der Georg Daniel Teutsch-Schule (Agnetheln), das Free Kids-Schulprojekt nach dem Modell der Freien Demokratischen Schulen (Schellenberg), die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, eine Konfirmandengruppe (Malmkrog), Lokalproduzent Ionut Titiriga, (Mergeln). Roxana Hădărean (Agnetheln) bot Ponyreiten an, für das leibliche Wohl sorgten die Metzgerei Imperial in Zusammenarbeit mit dem Restaurant ,,La Prut“ (Agnetheln). Unser Bild: Beim Stand der Firma Legumicola war auch von Kindern angefertigter Christbaumschmuck im Angebot.                                   Foto: Beatrice UNGAR

Eishotel Europa gewidmet

Ausgabe Nr. 2798

Europa gewidmet sei in diesem Jahr das Eishotel am Buleasee, gaben die Betreiber um den Unternehmer Arnold Klingeis, der auch die Bulea-Hütte am gleichnamigen See betreibt, vor kurzem bekannt. Die Zimmer sollen jeweils Namen von Hauptstädten europäischer Staaten tragen. Nähere Auskünfte unter www.hotelofice.ro. Unser Bild: Die Wetterverhältnisse erlaubten es in diesem Jahr, mit dem Aufbau termingerecht zu beginnen, gearbeitet wird rund um die Uhr. Das Foto entstand in der Nacht vom 5. zum 6. Dezember d. J..                                                                                Foto: Arnold KLINGEIS

Ein besonderes Ereignis

Pfarrer-Ehepaar seit 20 Jahren in Mediasch

Ausgabe Nr. 2798

Pfarrer Gerhard Servatius, Pfarrerin Helga Rudolf, Bischof D. Dr. Christoph Klein, Pfarrerin Hildegard Depner und Pfarrer Alfred Dahinten (v. l. n. r.) am 12. Dezember 2002 in Mediasch.

Am 12. Dezember 2022 erfüllen sich 20 Jahre, seitdem Hildegard Depner und Gerhard Servatius in Mediasch zur Pfarrerin bzw. zum Pfarrer ordiniert wurden. Der damalige Bischof Dr. Christoph Klein ordinierte im selben Gottesdienst gleich vier Absolventen, unter denen zwei Frauen. Weiterlesen