2015 das Jahr der Bildung ausgerufen

Ausgabe Nr. 2413
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Erstmals Zuwachs statt zahlenmäßige Abnahme der Evangelischen verzeichnet

 

2014 erstmals wurde in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien erstmals nach 1990 im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs bei der Seelenzahl verzeichnet, gab Bischof Reinhart Guib beim traditionellen Neujahrsempfang am Donnerstag der Vorwoche im Bischofspalais bekannt.Weiterlesen

„Wir sind ratlos damals und heute“

Ausgabe Nr. 2413
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Predigt von Bischof Reinhart Guib im Gedenkgottesdienst zu 70 Jahren seit der Russlanddeportation

 

70 Jahre Russland-Deportation! 75 Jahre Beginn und 70 Jahre  Ende des  Zweiten Weltkrieges! Wie viel Vernichtung und Zerstörung, wie viel Leid und Not haben diese Jahre und ihre Folgen über die ganze Welt und besonders Europa gebracht. Einen langen Bericht über die Millionen Menschenleben und Güter, die massenweise und aufs grausamste vernichtet wurden, möchte ich nicht bringen. Denn es könnte sein, dass wir erschüttert von so viel Leid und Not fast vergessen können, dass wir und unsere deutsche und evangelische Gemeinschaft von diesem Leid auch selbst betroffen oder mit betroffen wurden. Wer ist denn unter uns von dem Leid, dass der letzte Weltkrieg über die Menschen brachte verschont geblieben? Die Erlebnisgeneration sind unsere Mütter und Väter, Großmütter und Großväter, Brüder und Schwestern, Onkel und Tanten, von denen die meisten inzwischen verstorben sind, einige aber noch unter uns leben. Durch sie sind auch wir auch nach 70 Jahren mit betroffen und haben auch heute zu tragen an dem, was an Elend und Leid und als Folge, an Trennung und Auswanderung auf unser Volk zugekommen ist und bis heute in den Seelen und Leibern und in unserer Geschichte Wunden hinterlassen hat. Wenn ich über die Gemeinden fahre, höre ich heute noch die Alten von den schweren Zeiten erzählen und merke, dass auch die Zeit nicht alle Wunden heilt und Herzen auch heute verbittert sind und Leben ohne Zukunftsperspektive vorhanden ist.Weiterlesen

„Unser Erlöser ist da“

Ausgabe Nr. 2411
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Wort zum Advent 2014 / Von Petra STÖCKMANN

„Sehet auf und erhebet eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28) so lautete der Wochenspruch für den 2. Advent.

Ich habe dafür ein Bild von Walter Habdank ausgewählt, das eine ganz besondere Adventsgestalt zeigt: Noah.

Noah wartete auf seine Erlösung aus der Arche, in der er mit seiner Familie monatelang gefangen war – die ihm gleichzeitig aber die Rettung war. Als die Taube ihm den Ölzweig brachte, wusste er: Seine Erlösung ist nahe, bald könnte er mit seiner Familie die Arche verlassen und wieder auf der Erde leben. Wie mag es ihnen da ergangen sein? Haben sie sich gefreut – vor Freude gesungen und getanzt? Haben sie sich in den Armen gelegen und vor Freude geweint – endlich wieder frei, wieder festen Boden unter den Füßen, wieder Sonnenschein? Haben sie angefangen aufzuräumen, die Sachen zu packen, die Tiere vorzubereiten?  Oder haben sie sich gefürchtet und sich ängstlich gefragt: Was wird uns da erwarten? Wie wird es aussehen – wo werden wir dann wohnen, was werden wir essen, es war ja bestimmt alles zerstört von der Flut. Wie wird es jetzt weitergehen?Weiterlesen

Leuchterkirche

Ausgabe Nr. 2410
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Den alten Brauch der Leuchterkirche" (gewöhnlich wurde dieser am ersten Christtag um 7 Uhr morgens gefeiert) haben Theologiestudenten in internationaler Zusammensetzung unter der Anleitung von Sara Konnerth am Sonntagnachmittag in der evangelischen Kirche in Neppendorf mit Unterstützung der Anwesenden vorgestellt. Unser Bild: Beim Leuchtersingen (ein Wechselgesang) stand eine Gruppe auf der Orgelempore.       

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Die Kirche ist kein Unternehmen“

Ausgabe Nr. 2410
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Bischof Reinhart Guib als Referent beim Männerfrühstück der EAS

 

 

„Wie ein Unternehmen dürfen wir als Kirche nicht auftreten", resümierte  Bischof Reinhart Guib. Dieser war, wie im vergangenen Jahr, zum letzten Männerfrühstück des Jahres in die Evangelische Akademie Siebenbürgen eingeladen worden. Er referierte über ein Jahr voller Professionalisierungsprozesse und formulierte Wünsche für das kommende Jahr 2015.

Mehr die Nähe zu Gott und zu den Menschen zu suchen, sei nicht nur Ziel der Jahreslosung, sondern auch der Fahrplan für das kommende Jahr, versicherte Bischof Reinhart Guib seinen Zuhörern beim Männerfrühstück in der EAS. Derzeit seien dafür 38 Gemeindepfarrer im Amt und in 31 Gemeinden würde jeden Sonntag Gottesdienste gehalten werden.Weiterlesen

2015 „Jahr der Bildung“

Ausgabe Nr. 2408
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82. Landeskirchenversammlung tagte in Hermannstadt

 

Im Zeichen des zu Ende gehenden „Jahres des Diakonie“ (2014) und des bevorstehenden „Jahres der Bildung“ (2015) stand die 82. Landeskirchenversammlung (LKV) der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) die am Samstag, dem 25. November, im Hermannstädter Bischofspalais getagt hat. Neben einem neuen Landeskonsistorium wurden des weiteren ein geistliches Mitglied der Oberdisziplinarkammer und der Rat für Rechtsfragen gewählt.Weiterlesen

„Er bedarf unser aller Mithilfe“

Ausgabe Nr. 2407
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Die historische Präsidentschaftswahl 2014 in Rumänien aus geistlicher Sicht

Die Wahl von Klaus Johannis zum Präsidenten Rumäniens hat nicht nur vielen Freunden, Mitstreitern und Sympathisanten eine selten große Freude bereitet, sondern hat auch ein ganzes Land und die weitaus größere Mehrheit seiner Bevölkerung mit Bewunderung und Erstaunen erfüllt. Sie hat eine euphorische Begeisterung für einen Politiker ausgelöst, wie sie in dieser Zeit der Politikverdrossenheit seit langem, nicht mehr zu erleben war. Viele Beobachter der Ereignisse, vor allem politische Analytiker, haben dies als ein „Wunder“ bezeichnet und versucht, es in ihren Kommentaren und Stellungnahmen auf unterschiedliche Weise zu erklären.  Altbischof Christoph Klein versucht es im Folgenden aus geistlicher Sicht:Weiterlesen