Alles hat seine Zeit

Ausgabe Nr. 2427
 

Brotbackseminar in Kleinschenk

 

„Das Leben der sächsischen Gemeinde in Kleinschenk schien nach der letzten großen Auswanderungswelle zu Ende. Aber es geht weiter, auf eine neue Weise.“ So etwa formulierte es Dr. Carmen Schuster, Vorsitzende des Vereins „Contrafort Pro Kleinschenk Cincșor“, als sie für das Dutzend Teilnehmerinnen am Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien eine Führung durch das alte Pfarrhaus und die Kirchenburg in Kleinschenk machte. Im August 2014 war hier der erfolgreiche Abschluss des 18-Kirchenburgen-EU-Projektes gefeiert worden. Auch die wertvolle Samuel-Metz-Orgel konnte jüngst dank einer Spendenaktion restauriert werden. Das Pfarrhaus und die ehemalige evangelische Schule sind renoviert und zu einem Gästehaus-Komplex ausgebaut worden. Wer hätte das vor 25 Jahren oder vor 10 Jahren gedacht und für möglich gehalten?

 

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„Sicht-Korridor“ geschnitten

Ausgabe Nr. 2424
 

Friedhofsaktion der evangelischen Kirchengemeinde

Wie viele Personen bilden eine Handvoll Leute? Am Samstag, dem 21. März, war bestimmt mehr als eine Handvoll Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde damit beschäftigt, auf dem Hermannstädter Zentralfriedhof Bäume zu pflanzen und ihm das passende Gesicht für die warme Jahreszeit zu geben.

 20 Personen, bewaffnet mit Gartenscheren, Spaten und Schaufeln, waren unter strahlender Sonne und blauem Himmel auf dem evangelischen Teil des Friedhofs unterwegs. Wer noch nie zuvor einen jungen Baum gesetzt hatte, wusste nach dem Schnellkurs sicher Bescheid: Loch graben, Schlamm anrühren, Wurzel hinein, Erde drüber und Wasser nachgießen.  Buchen, Eichen und besonders viele Linden wurden gepflanzt und der Frühlingssonne übergeben.Weiterlesen

Ostermorgen

Ausgabe Nr. 2424
 

Osterbotschaft von Pfr. Hans-Georg JUNESCH

 

Es ist die frühe Morgenstunde des Ostertages. Das unberührte Licht des neuen Tages wird mich bald umfassen, wird das verbrauchte Dunkel verdrängen. Ich erwarte, vom ersten Licht sanft durchflutet zu werden. Es ist die Gnade der ersten Stunde, vor der ich freudig stehe. Ein einzigartiges Ereignis bricht sich Bahn. Ich werde zu den Ersten gehören, die heute die Worte hören: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“

Was für eine Herausforderung: Die stärkste Macht der Welt wird außer Kraft gesetzt! Die Gesetzmäßigkeit von Werden und Vergehen wird durchbrochen. Wer kann das begreifen? Viele Ostermorgen sind seither vergangen. Und doch genieße ich, noch unberührt von der Ablenkung des Tages, das Gespür eines Neubeginns; für mich.

Ich liebe die Morgenstunde. In ihr findet sich ein Hauch des ersten Schöpfungstages wieder, als Gott das Licht von der Finsternis schied. Doch jeden Morgen die gleiche Frage: Was wird dieser Morgen Neues bringen? Wird nur das Alte neu erscheinen, vielleicht neu gewandet? Jenseits aller Kerzen und aller Sonnen scheint das Osterlicht, auf. Es kann alles durchdringen. Auch meine innerste Finsternis. Es kann sie erhellen und zum Strahlen bringen, jeden Morgen neu. Denn heute ist uns gesagt: „Fürchtet euch nicht!“

Heute geschieht in mir eine neue Schöpfung. Sie entspringt aus Liebe und Vergebung, aus Hoffnung und Gnade, aus Glaube und Vertrauen. Die Finsternis und der Tod sind besiegt. Ich kann ohne Todesangst leben, lautet die frohe Botschaft. Denn jeden Morgen weiß ich neu: „Christus ist auferstanden!“, auch für mich. Was braucht der Mensch noch mehr?

Eine psychologische Schwelle

Ausgabe Nr. 2423
 

Herbert Hruschka präsentierte alternatives Sanitärverfahren in Hammersdorf

 

Vergangene Woche war Herbert Hruschka, Stiftungsrat der WasserStiftung in Ebenhausen bei München zu Gast in Hammersdorf, um ein alternatives Sanitärverfahren vorzustellen wobei die Restprodukte die dann entstehen, sinnvoll im Garten bzw. in der Landwirtschaft wieder verwendet werden können. Es ging um Trockentrenntoilletten und eine Grauwasserbehandlungsanlage die dann hier möglicherweise auch gebaut werden sollen. Als Gastgeber dabei war Hermannstadts Stadtpfarrer Kilian Dörr.

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Erstes Konzert mit neuem Musikwart

Ausgabe Nr. 2422
 

Seinen Einstand als Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien und Dirigent des Hermannstädter Bachchors gab am Sonntag im Gottesdienst in der Johanniskirche der Schweizer Musiker Jürg Leutert (am Dirigentenpult) mit der Aufführung des Dictums zu Laetare von Johannes Knall (1734-1794), der 23 Jahre lang Kurator der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde war.                       

Foto: Fred NUSS

 

Anlass zur Freude

Ausgabe Nr. 2421
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Purimfest auch in Hermannstadt gefeiert

 

Mit „Hak Purim Sameach!” begrüßte man sich  herzlich am 5. März, bzw. 14. Adar des Jüdischen Kalenders, in dem Gemeindehaus der Hermannstädter jüdischen Gemeinde, wo das diesjährige Purimfest stattgefunden hat.

 Ein Tisch gedeckt mit allem, was das Herz begehrt, wenn der kleine Hunger vorhanden ist: von Früchten und Teigwaren bis hin zu Wein und Kaffee: alles da! Denn darum geht es ja beim Purimfest, so die jüdischen Gelehrten: „Man muss so viel Wein trinken, bis man nicht mehr unterscheiden kann, zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gelobt sei Mordechai‘.“Weiterlesen

„Menschenwürdiges Wohnen im Alter“

Ausgabe Nr. 2417
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Doppelter Neubeginn für die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt zusammen sind um eine lange Arbeit, ein schönes Projekt abzuschließen und gleichzeitig um ein Neubeginn zu starten“, sagte Stadtpfarrer Kilian Dörr. Vergangenen Samstag wurden nämlich der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Haus Nr. 9 in der Wintergasse im Beisein von Vertretern der Kirchengemeinde, Mietern sowie den Schweizer Helfern Hanns-Albrecht von Graefe und Rudolf Herold gefeiert.

 

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