Fasching in der EAS

Ausgabe Nr. 2465
 

Ausgelassene Stimmung herrschte bei der Faschingsfeier im Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen am Samstag, bei der die bewährten DJs Galter und Kothen auflegten.

Foto: Beatrice UNGAR

Barockmusik in der Sakristei

Ausgabe Nr. 2465
 

In der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt wird am Sonntag, den 31. Januar, 18 Uhr, Barockmusik erklingen, gespielt von dem Ensemble Quarto d´ORO". Initiator dieses musikalischen Projektes ist der aus Hermannstadt stammende Fagottist Maximiliam Braisch. Die Musiker sind alle StudentInnen der Klausenburger Musikakademie. Sie haben vor einem knappen Jahr zusammengefunden, um auf historischen Instrumenten (Blockflöte, Geige, Cembalo und Fagott) Musik des 17. und 18. Jahrhunderts stilgerecht einzustudieren. Derzeit bereiten sie sich auf die Teilnahme am Barockfestival La Stravaganza" in Klausenburg vor, wo sie beim Kammermusikwettbewerb im Mai 2015 den 1. Preis gewonnen haben. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine freiwillige Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben. Unser Bild: Das Ensemble Quarto d'ORO": Miriam Marinescu, Aranka Kővári, Maximilian Braisch und Renáta Gebe-Fűgi.                               

Foto: Róbert IENEI

Menschen wie du und ich

Ausgabe Nr. 2465
 

Theaterpremiere am Radu Stanca Theater mit „Enthüller“

 

„Wir haben ein Problem! Wo sind die Ärzte?“ Im staatlichen Ealing-Krankenhaus in London fehlen die Ärzte in der Notaufnahme, weil sie in Privatkrankenhäusern arbeiten. Sharmila Chowdhury, Leiterin der Radiologie-Abteilung, wird darauf aufmerksam und deckt auf, dass 250.000 Pfund durch das Nebenarbeiten der Ärzte verloren gehen. Doch dafür wird sie nicht etwa belohnt. Nein, sie wird entlassen. Sie geht vor Gericht, gewinnt, also muss das Krankenhaus sie wieder einstellen. Aber nein, ihre Arbeitsstelle wurde aufgelöst. Vier Jahre später ist Chowdhury arbeitslos und an Krebs erkrankt.  Sharmila Chowdhury ist ein „Whistleblower“.Weiterlesen

„Wir haben eine Bildungsaufgabe“

Ausgabe Nr. 2465
 

Gespräch mit Daniel Plier, Leiter der deutschen Abteilung des RST

 

Daniel Plier wurde 1968 in Luxemburg geboren. Am Conservatoire de Luxembourg und an der Ecole Supérieure d´Art Dramatique Pierre Debauche studierte er Schauspiel.  Er hat an Theatern in Esch, Maskénada, Schloss Niederweis, Luxembourg (Theatre National, Kapuzinertheater, Theatre du Centaure), Neumünster, Steinfort eine Vielzahl von Rollen übernommen und auch in Filmen mitgewirkt. Daniel Plier inszenierte am Radu-Stanca-Nationaltheater (RST) „Tagebuch eines Wahnsinnigen“, „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“, „Ossis Stein“ und „Panik“. Mit Daniel Plier sprachen Iuliana Popescu, Elena Proșac und Cristina Sava (Hermannstadt), Andra Popa und Mirela Râșnovean (Kronstadt), Maria Prăștean (Deva) und Anca Daniela Săroiu (Mediasch), koordiniert von Ioana Ruga (Hermannstadt).Weiterlesen

Vom Zungenspitzen- zum Reibe-R

Ausgabe Nr. 2465
 

Ergebnisse eines Sprechübungskurses an dem RST

 

 

„Tim uns seine Schüler“ hieß die Veranstaltung, die im Erasmus-Büchercafé am Mittwoch der Vorwoche (20. Januar), stattgefunden hat. Eine „szenische Lesung“ war angekündigt worden, die von den Schauspielerinnen und Schauspielern der deutschen Abteilung des Radu Stanca Theaters Hermannstadt im Sprechunterricht mit Tim Schüler vorbereitet wurden.Weiterlesen

Im Ensemble wird man groß

Ausgabe Nr. 2464
 

Begegnung mit einem sensiblen Musiker / Von Ursula PHILIPPI

 

Mist! Da stehe ich nun seit 50 Minuten in der zugigen  Haltestelle von Tartlau und es kommt kein Bus. Die Anschlüsse nach Hermannstadt sind somit alle weg. In vier Stunden beginnt die Probe in der Philharmonie, bei der ich dabei sein wollte. Ludwig Quandt, Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker, ist Gast des kommenden Konzerts mit Antonin Dvořáks Cellokonzert in h Moll op. 104. Schließlich schaffe ich es per Auto und komme gerade recht, um die erste Probe mit zu erleben. Unterwegs lege ich mir Fragen zurecht. Was erzählt wohl ein Musiker von Weltruf, wenn es ihn an einen Ort wie Hermannstadt verschlägt?Weiterlesen

Die rote Masche

Ausgabe Nr. 2464
 

Ein Shoabuch für Kinder und Erwachsene /  Von Christel WOLLMANN-FIEDLER

 

Aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages, der  am 27. Januar weltweit begangen wird, veröffentlicht die HZ im Folgenden die Rezension eines Buches von Annika Tetzner, einer Holocaust-Überlebenden, die in Jerusalem lebt.

Es geht um das Erzählen eines Kindes, das im Ghetto Theresienstadt die Kälte und die Not spürt, doch auch die Liebe der Eltern und der Tanten, mit denen sie als kleines Mädchen zusammen in das Konzentrationslager deportiert wird.Weiterlesen

Entdecken, erleben, genießen

Ausgabe Nr. 2464
 

Streiflichter von der Wiener Ferien-Messe 2016

 

Alle Jahre wieder kommt das Urlaubsfeeling bereits Mitte Januar ordentlich in Schwung, denn vom 14. bis 17. Januar 2016 fand in Wien wieder Österreichs größte Urlaubs- und Reiseshow, die „Ferien-Messe Wien“ statt.Weiterlesen

Bald städtisches Strandbad im Jungen Wald?

Ausgabe Nr. 2464
 

Bürgermeisterin ad interim stellte Hermannstadts Haushaltsplan für 2016 vor

 

„Wir möchten die Arbeit an der Machbarkeitsstudie für das schon lange geplante städtische Strandbad im Jungen Wald wieder aufnehmen, für das Mittel aus dem Fonds des Regionalen Operationellen Programms beantragt werden sollen”, verriet Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor eines der diesjährigen Vorhaben der Hermannstädter Stadtverwaltung. Außerdem soll der Bebauungsplan für die Gegend, wo in der Vergangenheit verschiedene Feste im Jungen Wald stattfanden, beendet werden. Der Bebauungsplan für das Zentrum für Konferenzen und Theatervorstellungen soll ebenfalls fertig gestellt werden.Weiterlesen

Winterfreude

Ausgabe Nr. 2464
 

Während im Süden und Osten des Landes Straßen gesperrt und Ortschaften isoliert sind, freuen sich die Kinder im Erlenpark in Hermannstadt über den Wintereinbruch mit Schnee.                    

Foto: Fred NUSS

Briefmarken mit Gemälden aus dem Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2464
 

Vier Gemälde von Malern der flämischen Schule aus der Brukenthalschen Gemäldesammlung schmücken die am 5. Januar 2016 herausgebrachte Briefmarken-Edition, die Romfilatelia dem Hermannstädter Brukenthalmuseum gewidmet hat: Die 4,70 Lei-Briefmarke zeigt eine Reproduktion des Gemäldes Der Heilige Hieronymus in der Zelle" von Marinus Claeszoon van Reymerswaele, die 5-Lei-Briefmarke Ceres, Bacchus und Venus" von Abraham Janssens van Nuyssen, die 7,60-Lei-Briefmarke Ein majestätischer Löwe vor seiner Höhle"  von Roelant Savery und die 9,10-Lei-Briefmarke Stilleben mit Früchten und Papagei" von Jan Fyt. Bestellungen unter office@romfilatelia.ro 

Foto: Alexandru OLĂNESCU