Seit 1993 ununterbrochen

Erster Teil des diesjährigen Astrafilm-Festivals fand im Freien statt

Ausgabe Nr. 2690

Auf den Beanbag-Sitzsäcken konnte man im Freilichtmuseum bequem die Dokus genießen.                                                                Foto: Fred NUSS

Ein großes Lob bekamen Festivalsdirektor Dumitru Budrala und sein Organisationsteam vom Astrafilm Festival am Sonntagabend dafür, dass sie es doch noch geschafft haben, trotz jetzigen Coronavirus-Umständen, ein Film-Festival auf die Beine zu stellen. Dafür und für seine gesamte Tätigkeit als Übermittler von Kultur im Kreis Hermannstadt bekam Dr. Dumitru Budrala die Auszeichnung Ehrenbürger des Kreises Hermannstadt von der stellvertretenden Kreisratsvorsitzenden Christine Manta-Klemens ausgehändigt. Im Rahmen der Preisverleihungsgala am Sonntag, dem 13. September, wurden die Gewinnerfilme der Kategorie „Rumänien“ der diesjährigen Auflage des Dokumentarfilmfestivals Astrafilm, bekannt gegeben. Es sprachen zudem Sergiu Nistor, der Berater des Staatspräsidenten Klaus Johannis, Ciprian Ștefan, Direktor des Astra-Museums, Bogdan Gheorghiu, Kulturminister, Oana Giurgiu, Regisseurin und Jurymitglied, Christine Manta-Klemens und Dumitru Budrala.Weiterlesen

Spende zum Firmenjubiläum

Liqui Moly-Vertreter Limorom feierte 30. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2690

Gruppenbild mit Spendern und Empfängern (v. l. n. r.): Andreas Huber jun., Pfarrer Wolfgang Arvay, Christine Manta-Klemens, Andreas Huber sen., Monika Hay, Radu Crețulescu, Ortrun Rhein und Nicolae Vezan. Foto: die Verfasserin

Die gesamte Bandbreite von Personengruppen habe die Spenderfirma berücksichtigt und damit etwas an die Gemeinschaft, in der sie seit 30 Jahren Liqui Moly vertritt, zurückgegeben, stellte die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens bei der Übergabe von drei symbolischen Schecks in kleinem Kreise im Sitz der Firma Limorom am Freitag der Vorwoche in Hermannstadt fest. Tatsächlich sei man bemüht gewesen, so der Firmeninhaber, der Österreichische Honorarkonsul in Hermannstadt, Andreas Huber, die Unterstützung möglichst sinnvoll zu gewähren. Weiterlesen

Jedes Bild hütet ein Geheimnis

Oana Ionel und ihre „Secret Stories Of Danube River“

Ausgabe Nr. 2690

Oana Ionel (links) im Gespräch mit Ingrid Weiss.     Foto: Heinz WEISS

Eigentlich sollte man das nicht tun – einem sehr alten und sehr weisen Philosophen, der den strukturierten Dialog mit seinen Schülern etwa 400 Jahre vor Christus „erfand“ zu widersprechen. Er meinte nämlich: Sieh ein Gebirge, einen Berg, ein Meer, einen Fluss – und du hast alles gesehen. Na so nicht, lieber Sokrates! Denn das trifft sicherlich nicht auf die Donau, auf unsere Donau zu. Sie ist mit 2857 km der zweitgrößte und zweitlängste Fluss Europas – nur die Wolga ist mit über 3500 km länger – und durchfließt immerhin zehn Staaten. Die Donau gehört untrennbar zur Geschichte Europas; 40 verschiedene Nationalitäten fanden und finden an der Donau ihren Lebensraum. Die Donau hat aber nicht nur eine hohe geografische und historische Bedeutung. Weiterlesen

Das Poem „Luceafărul” als Rockoper

Mit Alexandra Maria Hojda und Eugen Brudaru als Protagonisten

Ausgabe Nr. 2690

Das allbekannte Gedicht „Luceafărul“ von Mihai Eminescu in eine Rockoper verwandelt wurde unter dem Titel ,,Lucifer – A Rock Opera” in englischer Fassung im Rahmen des 19. Sibiu Opera Festivals am vergangenen Freitagabend auf dem Großen Ring vorgestellt. Im Vorfeld hatte in der evangelischen Stadtpfarrkirche das erste Konzert seit Beginn der Restaurierungsarbeiten stattgefunden. Unser Bild: Alexandra Maria Hojda als Cătălina, im Hintergrund ist am Schlagzeug der Initiator des Projekts, Adrian Tăbăcaru zu sehen.  Foto: Werner FINK

Als Grundlage für die am Freitag auf dem Großen Ring aufgeführten Rockoper diente „Luceafărul“, das bekannteste Werk des rumänischen Dichters Mihai Eminescu, sowie die englische Übersetzung des Werkes von Dimitrie Cuclin Lucifer. Gesungen wird auf Englisch, was dem Werk einen internationalen Klang verleiht.Weiterlesen

Im Zeichen der Multikulturalität

Ungarn- und rumäniendeutscher künstlerisch-literarischer Dialog in Stuttgart

Ausgabe Nr. 2690

Gert Fabritius: Der Sprung über den Stein, ein vergebliches Hoffen auf die Erfüllbarkeit des Seins. Holzschnitt, 2010

Vor genau 30 Jahren hatte das Kulturinstitut der Republik Ungarn seine Tore in Stuttgart geöffnet. Vor 30 Jahren hatte dann auch die Zusammenarbeit mit der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg begonnen: Nach dem Mauerfall und der Grenzöffnung wollte man gemeinsam ungarndeutschen Kulturschaffenden auf dem Weg nach Europa eine Plattform bieten, ihre Schöpfungen bekanntzumachen. Zu dem Zeitpunkt beschränkte sich der Förderbereich der Stiftung allein auf die deutsche Minderheit in Ungarn.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2690

Morgen Sachsentreffen online

   Hermannstadt. – Aufgrund der gesundheitlichen Lage kann in diesem Jahr kein Sachsentreffen stattfinden. Aus diesem Grund hat sich das Siebenbürgenforum dafür entschieden, am Samstag den 19. September, dem Tag an dem das Sachsentreffen in Großau stattfinden sollte, ein digitales Sachsen-online-Treffen auszurichten. Unter dem Motto „Gemeinschaft verbinden – Abstand überwinden“ wird es ab 16 Uhr auf Facebook und Youtube einen Livestream mit Grußworten, einer Andacht und einem bunten Kulturprogramm, sowie mit Beiträgen aus unterschiedlichen Ortschaften zu sehen geben. Um dem Livestream zu folgen, müssen auf Youtube der Kanal „Demokratisches Forum der Deutschen in Siebenbürgen“ bzw. auf Facebook die Seiten „Siebenbürgenforum“ oder ,,Hermannstädter Zeitung“ geöffnet werden.

 

Buchvorstellung am Dienstag

Hermannstadt. – Der Schäßburger Pfarrer und Bezirksdechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich präsentiert am Dienstag, den 22. September, 16 Uhr, im Hof des Teutsch-Hauses seine im Honterus-Verlag Hermannstadt in Buchform herausgegebene Dissertation ,,Eine einmalige Gabe. Die Anerkennung der christlichen Taufe zwischen evangelischer und orthodoxer Kirche und die Praxis in Rumänien“. Es sprechen Prof. Dr. Stefan Tobler und Dr. Irimie Marga, die Moderation hat Benjamin Józsa inne. Veranstalter sind der Honterus-Verlag Hermannstadt, das Institut für Ökumenische Forschung sowie das ,,Friedrich Teutsch“-Begegnungs- und Kulturzentrum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien.

Die Drucklegung des Buches wurde vom Departement für interethnische Beziehungen über das Deutsche Forum Schäßburg gefördert. (BU)Weiterlesen

Rotes, gelbes oder grünes Szenario?

Schulbeginn am 14. September unter besonderen Umständen und Auflagen

Ausgabe Nr. 2689

Drei Szenarien stehen den Schulen zum Schulbeginn in diesem Jahr zur Verfügung. Das rote – hier werden die Schüler nur online unterrichtet –  tritt in jenen Ortschaften ein, in denen die Anzahl der SARS-CoV-2-Infektionen in den letzten 14 Tagen mehr als 3 pro 1.000 Einwohner betragen. Das gelbe – hier wird sowohl online- als auch Präsenzunterricht erteilt –  betrifft die Ortschaften, in denen diese Zahl zwischen 1 und 3 liegt.  Das grüne – Präsenzunterricht – gilt dort, wo diese Zahl unter 1 liegt. Ausschließlich online-Unterricht soll es laut den jeweiligen Beschlüssen der zuständigen Behörden in 43 Ortschaften in Rumänien geben.  410 Ortschaften, einschließlich  Bukarest, befinden sich im gelben Bereich und 2728 im grünen. Weiterlesen

Zwischen Lehren und Verwalten

Gespräch mit dem langjährigen Stolzenburger Schulleiter Giusseppe Bothar

Ausgabe Nr. 2689

Giusseppe Bothar.  Foto: Fred NUSS

Der am 24. Juli 1956 in Kronstadt geborene Geschichte- und Deutschlehrer Giusseppe Bothar ist seit 36 Jahren an der Stolzenburger Allgemeinschule tätig, seit 35 Jahren als Schulleiter. Ab 1985 war er stellvertretender Schulleiter und ab 1990 voller. Die Zügel übernommen hatte er von Günther Guni. Vor kurzem hat ihn der Gemeinderat von Stolzenburg zum Ehrenbürger der Ortschaft gekürt. Im Rahmen einer Feierlichkeit im kleinen Kreise im Innenhof des Rathauses in Stolzenburg überreichte ihm Bürgermeister Ioan Șurean am 29. Juli d. J. die entsprechenden Insignien.

Im Anschluss gewährte Giusseppe Bothar der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r das nachfolgende Interview:Weiterlesen

Eine Glanzleistung hingelegt

Die 30. ,,Deutschen Literaturtage in Reschitza“ fanden off- und online statt

Ausgabe Nr. 2689

Der Veranstalter und Moderator Erwin Josef Țigla mit Bianca Barbu bei deren Buchvorstellung am Samstag.                                          Foto: DFFB

Die 30. Auflage der „Deutschen Literaturtage in Reschitza” hat vom 4. bis 6. September d. J. in Reschitza stattgefunden. Die meisten Autorinnen und Autoren waren online zugeschaltet, einige schickten Videoaufnahmen. Der Initiator und Hauptveranstalter Erwin Josef Ţigla und sein Team vor Ort haben eine Glanzleistung hingelegt.  Im Innenhof der Deutschen ,,Alexander Tietz“-Bibliothek war ein kleines Studio eingerichtet worden und Ţigla moderierte an den drei Tagen mehr als 12 Stunden. Die Aufzeichnungen kann man auf Youtube unter https://www.youtube.com/channel/UC_kYvj3wj9oGipq7pmZoS_g? oder auf der Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Demokrati sches.Forum.der.Banater.Berglanddeutschen abrufen und in aller Ruhe genießen.Weiterlesen

Eine Auswahl von roten Schals…

Drei Begegnungen mit Eginald Schlattner / Von Andreea DUMITRU

Ausgabe Nr. 2689

Die Verfasserin bei einem Besuch 2019 bei Eginald Schlattner in Rothberg.

Die Überzeugungen eines Menschen verändern sich im Laufe der Zeit und dass im Leben nichts zufällig ist, sollen folgende Sachverhalte beweisen.

Eginald? Ja, Eginald Norbert Felix Schlattner. Dieser Mensch hat die letzten Jahre meines Daseins entscheidend mitgeprägt. Doch beginnen wir mit dem Anfang, denn eine Rückblende kann den Bezug zu ihm verständlicher machen. Diesen Text widme ich dem Schriftsteller und Gefängnisseelsorger zu dessen 87. Geburtstag, den er am 13. September feiert.Weiterlesen

Er wohnt in einer Jurte

Der Töpfermeister Bálint Csaba aus Szeklerburg

Ausgabe Nr. 2689

Auch bei den Hungarikum-Tagen 2020 konnte man Bálint Csaba beim Schautöpfern zusehen.                                                     Foto: Werner FINK

Der Töpfermeister oder Keramiker Bálint Csaba aus Szeklerburg (Csíkszereda/Miercurea Ciuc) zeigte auch dieses Jahr an der Töpferscheibe im Rahmen der letzten Hungarikum-Tage im Freilichtmuseum wie Tongefäße entstehen. Bereits 2015 hatten die Hermannstädter die Möglichkeit, ihn kennen zu lernen, als er hier an dem „Frumos. Ceramic. Folositor“- Töpfermarkt teilnahm. Seit sechs Jahren leitet er auch die Scout Nocrich-Keramikwerkstatt der Pfadfinder in Leschkirch/Nocrich, die im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus ihren Sitz haben und ist außerdem auch an Sanierungsarbeiten beteiligt was äußere Keramik betrifft. Er war am Wochenende beim Töpfermarkt in Hermannstadt anzutreffen und wurde von der Jury mit dem Preis für die Wiederbelebung des traditionellen Handwerks ausgezeichnet.Weiterlesen