Spende zum Firmenjubiläum

Liqui Moly-Vertreter Limorom feierte 30. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2690

Gruppenbild mit Spendern und Empfängern (v. l. n. r.): Andreas Huber jun., Pfarrer Wolfgang Arvay, Christine Manta-Klemens, Andreas Huber sen., Monika Hay, Radu Crețulescu, Ortrun Rhein und Nicolae Vezan. Foto: die Verfasserin

Die gesamte Bandbreite von Personengruppen habe die Spenderfirma berücksichtigt und damit etwas an die Gemeinschaft, in der sie seit 30 Jahren Liqui Moly vertritt, zurückgegeben, stellte die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens bei der Übergabe von drei symbolischen Schecks in kleinem Kreise im Sitz der Firma Limorom am Freitag der Vorwoche in Hermannstadt fest. Tatsächlich sei man bemüht gewesen, so der Firmeninhaber, der Österreichische Honorarkonsul in Hermannstadt, Andreas Huber, die Unterstützung möglichst sinnvoll zu gewähren.

 

Eigentlich sollte diese Zeremonie Anfang April stattfinden, im Rahmen einer Feierlichkeit zum 30. Firmenjubiläum, aber das war dann wegen dem Ausbruch der Pandemie mit dem neuen Coronavirus nicht mehr möglich, die Spendengelder wurden an die ausgewählten Empfänger überwiesen und die Übergabe der symbolischen Schecks musste immer wieder verschoben werden.

Am Freitag der Vorwoche war es dann so weit: Unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen empfingen die Vertreter der Spender die Vertreter der Empfänger im Firmensitz in Hermannstadt. Zunächst berichteten die Empfänger über die Verwendung, die sie den Spendengeldern zugedacht haben. So habe der Dr. Carl Wolff-Verein, sagte die Vorsitzende und Leiterin dessen Einrichtungen, Ortrun Rhein, sich sehr gefreut über die Spende, denn damit konnte eine so genannte Schmerzpumpe für das Kinderhospiz angekauft werden. Diese sei auch bald zum Einsatz gekommen und habe einem 14-Jährigen den letzten Besuch zu Hause ermöglicht.

Pfarrer Wolfgang Arvay bedankte sich im Namen des Jugendwerks der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für die Spende und erklärte, diese sei sehr willkommen, denn es seien, bedingt durch die Pandemie und die damit verbundenen Restriktionen, unerwartete Kosten auf die Arbeit dieser Einrichtung zugekommen. Dank der Spende habe man die Tätigkeit auch online gut schultern können – da in diesem Sommer keine Jugendcamps organisiert werden konnten – und ein Teil der Summe sei für den Jugendtag vorgesehen, der in kleinem Rahmen stattfinden soll.

Im Namen des Elternvereins der Brukenthalschule dankte die Schulleiterin Monika Hay für die Unterstützung und der Vorsitzende des Elternvereins, Radu Crețulescu berichtete über die Verwendung der Gelder. So könne man sozial schwache Schülerinnen oder Schüler unterstützen, man denke da an Vollwaisen und Halbwaisen, man könne Schutzausstattungen ankaufen usw.

Die Übergabe erfolgte in folgender Reihenfolge: Zunächst überreichte Andreas Huber, der Gründer und Inhaber von Limorom Monika Hay und Radu Crețulescu den Scheck über 50.000 Lei, eine Spende der Mutterfirma Liqui Moly GmbH in Neu-Ulm/Deutschland. Huber sagte, diese Spende sei ein Zeichen der Wertschätzung für die Tätigkeit an dieser Schule.

Den zweiten Scheck im Wert von 30.000 Lei, eine Spende von Limorom, überreichte Andreas Huber jun., Juniorpartner von Limorom, Ortrun Rhein, und beglückwünschte sie für ihren unermüdlichen Einsatz für Schwerkranke und Seniorinnen und Senioren, der vor allem im aktuellen Kontext hervorzuheben sei.

Nicht zuletzt übergab Nicolae Vezan, Generaldirektor von Limorom, einen Scheck über 20.000 Lei, dem Vorsitzenden des Jugendwerks der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Pfarrer Wolfgang Arvay. Vezan wies auf die Bedeutung der Jugendarbeit hin, die dieses Werk leistet, sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Studenten und Studentinnen.

Die Spende von insgesamt 100.000 Lei erfolgte aus Anlass des 30. Firmenjubiläums von Limorom und  der 30 Jahre Präsenz in Rumänien von Liqui Moly.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

 

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