Erste Büffelkuh gekauft

Ausgabe Nr. 2428
 

Projekt „Rettet die Büffelherde" gestartet

Der Verein Villa Abbatis aus Abtsdorf/Apoș hat letzte Woche das Projekt „Rettet die Büffelherde“ mit dem Kauf der ersten Büffelkuh gestartet. Das Ziel des Projektes ist es, die Menschen auf dem Lande zu ermutigen, weiterhin Wasserbüffel zu halten und zu nutzen. Gaja wurde auf dem Markt in Alzen/Alțâna am 15. April d.J. gekauft und dem Schmied Ioan Goldi (Nelu) gegeben, der im selben Ort lebt und sie bis am Ende ihres Lebens behalten darf. Wir danken GAEA Tours aus Oberrieden/Schweiz, besonders Frau Elisabetha Eggenberger für die großzügige Unterstützung, durch die der Kauf der Büffelkuh ermöglicht wurde. Gaja ist drei Jahre alt und wird bald kalben, sodass die Hoffnung für eine Zukunft der Wasserbüffel in Alzen gut aussieht.

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Es hat alles gepasst…

Ausgabe Nr. 2428
 

Die deutsche Indie-Rockband Emma6 konzertierte im Atrium-Café

Die Indie-Rockband Emma6 gab in der Vorwoche ihre ersten Konzerte außerhalb von Deutschland  und hat dabei souverän ein paar neue Fans gewonnen. Ihr erster Halt war in Hermannstadt und sie haben dabei auch gleich ein paar neue Songs vorgestellt. Die Band besteht aus den Brüdern Peter (Gitarre & Gesang) und Henrik Trevisan (Schlagzeug) und Dominik Republik (Bass).

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Nachrichten

2428

Feste im Mai; Gartenfestival auf dem Großen Ring; Heute Frauenfrühstück; „Hermannstädter Snack”; Orientierungslauf; Literaturwettbewerb; Viertes Männerfrühstück; Diskussionsabend am Montag; Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion; Essen auf Rädern; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Feste im Mai

Michelsberg/Hermannstadt. – Der Reigen der Veranstaltungen im Mai beginnt am Freitag, dem 1. Mai, 7 Uhr, mit dem Maisingen auf der Michelsberger Burg.

Ab 9 Uhr findet das Maiblasen in Neppendorf statt. Der Umzug der H-Musikanten findet seinen Ausklang bei einem Mittagessen im „La Sepp"-Restaurant. Hier findet ab 19 Uhr auch ein Mai-Ball mit der Band „Trio Saxones" (Alfred Dahinten, Andreas Hartig und Dietrich Galter) statt, zu dem alle Tanzlustigen eingeladen sind.

Das traditionelle Maifest in Hermannstadt wird am 9. Mai ab 9.30 Uhr mit Umzug (gestartet wird am Huetplatz vor der Brukenthalschule), Kulturprogramm und gemütlichem Beisammensein gefeiert. (BU)

 

Gartenfestival auf dem Großen Ring

Hermannstadt. – Die vierte Ausgabe des Gartenfestivals findet heuer an diesem Wochenende, vom 30. April bis 3. Mai, auf dem Großen Ring statt. Wie in den vergangenen Jahren werden auch dieses Mal Blumen und Pflanzen aller Art, Gartendekorationsartikel und Gartenmöbel zum Verkauf dargeboten. Blumenhändler aus Hermannstadt aber auch aus anderen Städten des Landes nehmen daran teil. Das Gartenfestival in Hermannstadt ist das einzige Festival dieser Art in Rumänien und erfreut sich jedes Jahr zahlreicher Besucher und Käufer. (CP)

 

Heute Frauenfrühstück

Hermannstadt. – Ein Frauenfrühstück findet heute, den 30. April, ab 9 Uhr, im Presbyterialsaal, Huetplatz 2, statt. Die Teilnehmerinnen, die zum Frühstück etwas beisteuern wollen, können  das gerne tun.  Nach dem Frühstück lädt Frank Ziegler um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Gaben der Natur, Reichtum und Mäßigung” im Blauen Haus ein. Bei dieser Führung sind auch Männer willkommen. Rückfragen an Irmele Philippi 0269-21.55.70. (RS)

 

„Hermannstädter Snack”

Hermannstadt. – Der Verein „Ille et Vilaine” und das französische Lektorat laden Francophone zu einem rumänischen Abend ein, heute, dem 30. April, 19 Uhr bei dem traditionelle Produkte, Käsesorten und Weine vorgestellt werden. Anmeldungen werden per Email unter  v.arvunescu@gmail.com entgegengenommen, das Essen kostet 15 Lei pro Person. (RS)

 

Orientierungslauf

Hermannstadt. – Der „Maikäfer”-Orientierungslauf des Tourismusvereins „Amicii Munţilor” findet am 10. Mai im Jungen Wald statt. Die Teilnehmer sind gebeten, sich am Starttag ab 9 Uhr anzumelden, der Wettlauf beginnt um 10 Uhr.

Die 8. Auflage des Wettbewerbs „In memoriam Gutt Reinhold” wird organisiert, alle Altersgruppen sind eingeladen. Die Erfahrung ist nicht wichtig, denn erwartet werden sowohl Orientierungsläufer mit Erfahrung, als auch Anfänger, die hier lernen können, sich mit Hilfe des Kompasses und der Karte zu orientieren. Die Preisträger der verschiedenen Altersgruppen werden am gleichen Tag prämiert. Näheres unter www.amiciimuntilor.ro. (RS)

 

Literaturwettbewerb

Hermannstadt. – Der Verein „Capital Cultural” und „Pardon Café” organisieren ein Schreibwettbewerb für Schüler und Studenten, die aufgefordert werden, vergessene Geschichten Hermannstadts (wieder) zu entdecken. Bis zum 31. Mai können die Geschichten zum Thema „Sibiu Underground Stories” per Email (redactie@capitalcultural.ro) eingereicht werden, es winken Geldpreise, Bücher, und Einladungen zum Essen und zu Kulturveranstaltungen. Nähere Informationen unter www.capitalcultural.ro (RS)

 

Viertes Männerfrühstück

Hermannstadt. – Das vierte Männerfrühstück dieses Jahres findet am 30. Mai, um 9 Uhr im Hans-Bernd-von-Haeften Tagungs- und Konferenzzentrum der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (Liveziistr. 55) statt. Als inhaltlicher Impulsgeber spricht Dr. Florian Flörsheimer zum Thema: „Krise(n) in Europa — Beginn vom Ende oder Renaissance nationalstaatlicher Identitäten?"

Dr. Florian Flörsheimer ist DAAD-Dozent an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt und ausgewiesener Experte für Sicherheitspolitik in europäischen Kontexten.

Um Anmeldung wird per E-Mail (eas@neppendorf.de) oder Telefon (0269-21.99.14) bis zum 29. Mai an der EAS gebeten. (BU)

 

Diskussionsabend am Montag

Hermannstadt. – Einen Diskussionsabend mit dem Nahost-Experten und Journalisten Ulrich Leidholdt (Berlin) zum Thema „Terror der IS – Flächenbrand und humanitäre Katastrophe in Nahost – eine Bedrohung auch für Europa?” veranstaltet das Erasmus-Büchercafé am Montag, den 4. Mai, 18 Uhr.

Der ehemalige ARD-Hörfunk-Korrespondent Ulrich Leidholdt berichtete von 2008 bis 2013 fünf Jahre lang aus dem jordanischen Amman über Irak, Syrien, Kuwait und die Golfstaaten.

Ulrich Leidholdt wurde 1949 in Berlin geboren, wo er nach dem Abitur Politologie und Publizistik studierte. In Köln begann er 1973 beim Deutschlandfunk seine journalistische Laufbahn. 1978 wechselte er zum Westdeutschen Rundfunk zunächst als Redakteur für Wirtschaft, Verkehr und Aktuelles, ab 1983 als Reporter, vor allem in der DDR. Zur Wende berichtete er als Reporter im ARD-Studio DDR oft aus Leipzig und Ost-Berlin und wurde 1990 ARD-Korrespondent, später bis 1995 WDR-Korrespondent in Berlin. Von 1995 bis 1999 war er in Köln Redakteur und Reporter bei WDR 2. Bis 2004 berichtete er für den WDR und andere aus dem Hauptstadtstudio Berlin über Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik sowie über die FDP und die PDS. Anschließend arbeitete er als ARD-Krisenreporter in Afghanistan, Indien, Kongo, Kenia und im Nahen Osten. Von 2008 bis 2013 war er ARD Hörfunk-Korrespondent und Studioleiter in Amman.

Der Eintritt ist frei.

 

Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion

Hermannstadt. – Ein Stipendienprogramm für engagierte Europäerinnen und Europäer aus Mittel- und Südosteuropa, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, vergeben zum achten Mal die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Robert Bosch Stiftung. Bewerbungsfrist ist der 31. Mai.

 Bis zu 16 Stipendien an junge Fachkräfte der politischen Bildung und des zivilgesellschaftlichen Engagements aus Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Türkei, Ungarn und Zypern sind zu vergeben. Ziel des Programms ist es, den Austausch, die Vernetzung und die kreativen Köpfe der politischen Bildung in Europa zu fördern.

 Die Teilnehmenden verbringen zwei bis drei Monate in einer deutschen Gastinstitution der politischen Bildung. Die thematischen Schwerpunkte konzentrieren sich auf: Neues Lernen aus der Geschichte, Minderheiten in Europa, Verantwortung und Engagement in Europa.

Im YouTube-Videokanal der bpb ist ein Kurzfilm zum Stipendienprogramm zu finden: www.youtube.com/watch?v= PDlCIiRkcQM. Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen unter www.bpb.de/inaktion. Fragen an  Programmkoordinatorin Christiane Toyka-Seid: info@europagestalten.bpb.de. (RS)

 

Essen auf Rädern

Hermannstadt. – Die evangelische Kirchengemeinde bietet die Möglichkeit, durch das Projekt „Essen auf Rädern” wochentags eine warme Mahlzeit direkt nach Hause zu erhalten. Eine Mahlzeit kostet 15 Lei pro Person, bei geringem Einkommen wird der Beitrag von der Kirchengemeinde bezuschusst. Näheres bei Annemarie Fazakas, Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt, Telefon 0269/21.31.41. (RS)

 

Radio Neumarkt auf Deutsch

Sendezeiten: Mo.-Sa. von 21 bis 22 Uhr auf den Frequenzen der Mittelwelle 1593, 1323, 1197 kHz sowie Ultrakurzwelle 106,8 MHZ und im Livestream unter www.radiomures.ro/de/: Freitag: 1. Mai und wer arbeitet?; Samstag: Musikabend mit Helene Fischer; Montag: Kulturelle Veranstaltungen in Hermannstadt; Dienstag: Menschen bei uns: Panlo’s Story; Mittwoch: Die EAS und ihre Veranstaltungen im Blickpunkt – Gespräch mit Pressesprecher Manuel Stübecke; Donnerstag: Wirtschaftsmagazin.

Die Sendung ist montags bis freitags auch in Hermannstadt über die UKW-Frequenz 106,8 zu empfangen.

 

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

TVR 1, Montag, 4. Mai, 13.00-14.00 Uhr; Deutsch… um 1: …Schritt für Schritt in Sathmar; 25 Jahre DFDR.

TVR 2, Dienstag, 5. Mai, 14.30-15.00 Uhr: Ein Stück Paradies – Kleinschenk; Hüter der Kirche – Ausstellung in Hermannstadt.

TVR 1,  Donnerstag, 7. Mai, 15.30-17.00 Uhr, AKZENTE: Nachrichten; Orgeleinweihung in Petersberg; Deutsche Literaturtage in Reschitza; Quiz.

 

Neue Rahmensatzung angenommen

Ausgabe Nr. 2427
 

Pressemitteilung von der Vertreterversammlung und Vorstandssitzung des DFDR

 

Die erste ordentliche Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) fand am Samstag, den 18. April, im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt statt. Ebenda hatte zuvor der DFDR-Vorstand getagt. Beide Sitzungen wurden vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul Jürgen Porr geleitet.

An den beiden Sitzungen nahmen Vertreter aus allen fünf Regionalforen, sowie der DFDR-Ehrenvorsitzende Dr. Paul Philippi, der Abgeordnete Ovidiu Ganţ und Unterstaatssekretärin im Departement für interethnische Beziehungen Christiane Cosmatu teil. Bei der Vertreterversammlung waren desgleichen die interimistische Bürgermeisterin Astrid Fodor, Geschäftsführer von DFDR-Stiftungen und als Gäste Hans Schebesch vom deutschen Konsulat in Hermannstadt, sowie die ifa-Regionalkoordinatorin Monika Kovats zugegen.

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Als Andenken selbstgebastelte Maketten

Ausgabe Nr. 2427
 

Brukenthalschüler schlossen Praktikum bei Marquardt erfolgreich ab

 

Bei Marquardt Schaltsysteme SCS in Hermannstadt wurde Mitte April die letzte Schülergruppe der Brukenthalschule verabschiedet, die hier ein Praktikum absolvierte. Dabei wurden die drei Schülerinnen Paula Constantinescu (Platz 1), Andreea Ludoșan (Platz 2) und Doris Guță (Platz 3), die ihre Aufgaben am besten erfüllt hatten von ihren Betreuern Virginia Iuga und Vlad Branga, Mitarbeiter der Personalabteilung, mit Preisen ausgezeichnet. „Alle Schüler waren sehr gut. Wir haben die Preise fast verlost“, sagte Virginia Iuga.

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„…mit eisernem Willen sich selbst geformt“

Ausgabe Nr. 2427
 

Zum 100. Todestag des Bischofs Friedrich Müller I.

 

 

Am 25. April 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, starb Altbischof D. Dr. Friedrich Müller, doch hing sein Tod keineswegs mit dem Krieg zusammen: er war schon neun Jahre vor seinem Tod auf eigenes Ansuchen hin wegen hochgradiger Schwerhörigkeit emeritiert worden. Weshalb uns das nach 100 Jahren noch interessiert? Zunächst, weil er im Urteil seiner Zeitgenossen eine ungewöhnliche Persönlichkeit war; dann aber auch, weil er im Schatten seines berühmten Vorgängers und seines gleichfalls berühmten Nachfolgers vielfach übersehen wurde. Repräsentation war nicht seine Stärke und deshalb wurde er auch bald vergessen. Dazu kommt, dass er immer wieder mit dem späteren Bischof gleichen  Namens verwechselt wird, den wir zur Unterscheidung Friedrich Müller II. zu nennen pflegen und der mit Friedrich Müller I. nicht anverwandt war.

   Bei der Beerdigung des Altbischofs Friedrich Müller erklangen aus dem Mund seines Amtsnachfolgers Friedrich Teutsch die Worte: „Wie hat er mit eisernem Willen sich selbst geformt, … die Kleinmütigen gestärkt, den Zagenden Mut eingeflößt… Ein Abglanz der ewigen Liebe glühte in seinem Herzen, das nicht nur für die Seinen schlug…“. Aber der Sprecher ließ auch durchblicken, dass diese Liebe „nicht jedem sichtbar entgegen trat.“ Müllers Art galt vielmehr als schroff. Nur wer länger mit ihm zusammengearbeitet hatte, erkannte, dass in seinem Inneren ein Kern lebendiger Nächstenliebe glühte. Wir fragen: Wer war dieser einzigartige und gelegentlich fast sonderbare Mensch?

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