Sachsentreffen 2013 in Schäßburg

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Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums tagte in Hermannstadt

Martin Bottesch wurde auf Vorschlag des Vorstands bei der Vertreterversammlung am Samstag in Hermannstadt zum neuen Vorsitzenden des Siebenbürgenforums gewählt. Paul Jürgen Porr, der seit 1995 dieses Amt innehatte, war bekanntlich bei der DFDR-Vertreterversammlung am 5. März zum Landesvorsitzenden gewählt worden, nachdem Klaus Johannis seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.

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Von der Fiedel zum Kabarett

Ausgabe Nr. 2325
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Zwischenbericht von einigen Veranstaltungen im Frankophonie-Monat
Ob Spiel-  oder Dokumentarfilme, Ausstellungen oder Theaterdarbietungen, der Monat der Frankophonie in Hermannstadt hatte und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Nachdem am 7. März die erste Ausstellung eröffnet worden war, gab es am Wochenende danach gleich drei französische Spielfilme im Gong-Theater zu sehen. Am Dienstag der Vorwoche hielt Dr. Laurent Chrzanovski im Teutsch-Haus einen Vortrag in rumänischer Sprache zu Ergebnissen archäologischer Grabungen in Genf, dem „Protestantischen Rom", die Aufschluss boten über die Reformation daselbst. 
 
Bei der Ausstellung, die bis zum 20. Mai im Brukenthalmuseum zu sehen ist, geht es um den Nachbau eines mittelalterlichen Instruments durch den französischen Geigenbauer Gauthier Saillard. Dieser hatte ein halbes Jahr lang in Rumänien recherchiert auf den Spuren der mittelalterlichen Troubadour-Fiedel, französisch „Vièle", und fand schließlich im Hermannstädter Astra-Museum ein uraltes Stück Holz, das ihm geeignet schien, sich an die Arbeit zu machen. Das Ergebnis dieser Arbeit ist nun im Ausstellungsraum im zweiten Innenhof des Brukenthalpalais zu sehen.  Saillard möchte das Instrument nach Abbau der Ausstellung natürlich auch spielen lassen, und zwar von französischen Musikern. Aber zunächst befindet sich der Geigenbauer auf Recherche in der Mongolei. Mehr dazu finden Sie auf der Webseite des Geigenbauers unter www.gauthiersaillard.wix.com/apprenti-luthier
Ein Highlight war die Drei-Mann-Show „Le Cabaret de l’impossible“ (Das Kabarett des Unmöglichen) am Donnerstag Abend der Vorwoche im Gong-Theater. Drei französischsprachige Kabarettisten – Francois Lavallee (Kanada), Sergio Grondin (La reunion) und Achille Grimaud (Frankreich) – setzten sich auf originelle Weise mit ihrer Muttersprache auseinander. Was auf der Bühne zu sehen und zu hören war, hatten sie bei ihren drei Begegnungen, die reihum in der jeweiligen Heimat der drei Protagonisten, gemeinsam erarbeitet. Es geht dabei um Klischees, um Vorurteile gegenüber den jeweils anderen. Das Publikum erlebt mit, wie eine gemeinsame Sprache noch lange nicht Gemeinsamkeiten hervorruft. Zuweilen fällt es den Zuschauern mit Französischkenntnissen durchaus schwer, den Ausführungen zu folgen. Die drei sprechen nämlich verschiedene Arten von Französisch. Lavallée jenes in Quebec gesprochene, mit Anglizismen versetzt und mit hartem Akzent. Grondin, der Kreole, macht kaum Pausen zwischen den Worten, zeigt ein großes Selbstbewusstsein. Der Bretone Grimaud schließlich befindet sich überraschend für ihn in der Lage einer Minderheit, kann etwas von seinen gekappten Wurzeln erkennen – er spricht zwar kein Bretonisch, es war ihm verboten -, er kann mitfühlen, was es bedeutet, anders zu sein, trotz gemeinsamer Sprache.
Ein ähnliches Experiment könnten für Siebenbürgen drei Sachsen aus drei unterschiedlichen Ortschaften versuchen, z. B. je einer aus Agnetheln, aus Zuckmantel und aus Bistritz. Das dürfte mindestens so spannend werden.

Beatrice UNGAR

Monolog mit Monokel

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Luxemburger Kulturtage in Hermannstadt

 

„Als Bestandteil der bereits bestehenden Kooperationen zwischen Hermannstadt und Luxemburg, deren Hauptanliegen es ist, den Geist des Kulturjahres 2007 und den Austausch zwischen den beiden Völkern aufrecht zu erhalten" verstehe sich laut den Organisatoren die Initiative der Luxemburger Kulturtage, die vom 13. bis 15. März in Hermannstadt stattgefunden haben.

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Sport spielend erleben

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Eco Sport Team fördert den Sport für Kinder 

„17 Prozent aller Kinder leiden an Fettsucht. Diese Statistik, die wir irgendwo im Jahre 2009 gelesen haben, hat uns dazu bewogen, etwas zu tun. Wir wollten dem Sport das zurückzugeben, was er uns an Genugtuung und guter Lebensqualität gegeben hat.“ Andrei Dinu, ehemaliger Profi-Basketballer bei CSU Hermannstadt und ausgebildeter Sozialpädagoge, hat zusammen mit seinem Freund Alex Hulpuș, ebenfalls gewesenerWeiterlesen