„Hava Nagila“

Ausgabe Nr. 2431
 

Jüdische Gemeinde Kronstadt feierte Jerusalemtag

 

Nach der Feier der Hawdala zum Ende des Schabbat sang der Kinderchor unter der Leitung von Cristina Plugaru in der Beit Israel-Synagoge der jüdischen Gemeinde in Kronstadt  Hava Nagila" (was soviel bedeutet wie Lasst uns glücklich sein") und alle stimmten ein. Manche tanzten auch zu der Melodie dieses beliebten hebräischen Volksliedes. Die Stimmung am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Jerusalemtag erfuhr eine weitere Steigerung bei dem Konzert der Klezmer-Band Mazel Tov" von der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

 

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Infozentrum in Reichesdorf

Ausgabe Nr. 2431
 

Informationszentrum für Touristen in Reichesdorf: Für die nachhaltige Entwicklung des verwaltunsgmäßig zu der Gemeinde Birthälm gehörenden Dorfes und für die Erhaltung der traditionell gewachsenen dörflichen Strukturen und der Architektur setzt sich  seit knapp neun Jahren auch der Verein Pro Richiș ein, der aus Initiative der Bukarester Fremdenführerin Miriam Eliad gegründet worden ist. Einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer für Touristen attraktiven Adresse schaffte Reichesdorf durch die Einrichtung eines Informationszentrzums für Touristen in unmittelbarer Nähe der evangelischen Kirche, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Eröffnet wurde das Informationszentrum mit einem kleinen Festakt am Samstag im Beisein des Birthälmer Bürgermeisters Mircea Dragomir und der Vereinspräsidentin Miriam Eliad sowie mit einer Ansprache des Mediascher Bezirkskirchenkurators Wilhelm Untch, ein gebürtiger Reichesdorfer und Vizepräsident des Vereins, der vor allem für die in Reichesdorf zu findenden Gaumenfreuden warb. Vor allem für den Rhabarberkuchen, den die Gäste am Samstag auch genießen durften. Mehr dazu unter www.PRORichis.ro. Unser Bild: Die zweite Vizepräsidentin des Vereins, Tony Timmerman, führt eine Besucherin durch das Info-Zentrum.          

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Als Lehrer hat man viel zu erzählen!”

Ausgabe Nr. 2431
 

Deutschlehrerin und Autorin Angelika Bohn las im Deutschen Kulturzentrum

 

Deutsch als Fremdsprache zu lernen, ist nicht unbedingt einfach, aber auch Deutsch zu unterrichten kann schwierig sein. Oder auch witzig, wie die Deutschlehrerin und Autorin Angelika Bohn im Laufe der Jahre feststellen konnte. Einen Teil ihrer Erfahrungen hat sie im Buch „Wem die Deutschstunde schlägt” veröffentlicht. Bei der Lesung im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt amüsierte sich das Publikum und so mancher Lehrer oder Deutschlernende konnte sich hie und da erkennen, besonders wer frustriert die „unsinnigen” Regeln und Ausnahmen lernen musste, auch wenn sicherlich kaum einer zugibt, Deutschkurse zu besuchen, nur um Flirtpartner zu finden. Erwachsenen Deutsch beizubringen bringt aber ungeahnte Herausforderungen, wie Angelika Bohn feststellte und glücklicherweise auch mitteilte. Darüber sprach sie mit HZ-Redakteurin Ruxandra S T Ă N E S C U.

 

Sie sind gebürtige Rumänin?

Ich bin in Mediasch geboren, mit 12 sind wir mit meiner Familie nach Deutschland umgezogen, habe dann Germanistik und Anglistik in Heidelberg und North Bay/Kanada studiert. Direkt nach dem Studium habe ich angefangen zu arbeiten und habe diesen Job ausgesucht, ich unterrichte Deutsch für Erwachsene.

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Nachrichten

2431

Riesenbrunch auf dem Huetplatz; Wallfahrtsgottesdienst in Gürteln; Konsulat geschlossen; Musikalische Begegnung; Hermannstädter Gespräche; Viertes Männerfrühstück; 2. Transylvanian Brunch; Englische Gottesdienste; Hermannstädter Abende; Kulturtage des Kreises; Ausflug in die Ostkarpaten; Zehnter Internationaler Kongress der Germanisten; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Auszeichnungen für Hermannstädter Theater- und Filmfestival

Ausgabe Nr. 2430
 

Die Insignien seiner Schirmherrschaft überreichte am Samstag im Rahmen einer Zeremonie im Cotroceni-Palast Rumäniens Präsident Klaus Johannis (2. v. r.) an die Vertreter vier bedeutender Festivals, die er als repräsentativ für die rumänische Kultur" erachtet (v. l. n. r.): Constantin Chiriac (22. Internationales Theaterfestival Hermannstadt), Dumitru Budrala (14. Astra Film Fest Hermannstadt), Oana Dobre (10. Internationales Kammermusikfestival Sonoro) und Mihai Constantinescu (22. Internationales George Enescu-Musikfestival).                  

Foto: presidency.ro

Muttertag in Heltau

Ausgabe Nr. 2430
 

Neue Tradition in Heltau: die Feier des Muttertages

Zum dritten Mal feierte die Heltauer Gemeinde den Muttertag in ganz besonderer Weise: Der Sonntag begann mit einem tradionellen Gottesdienst, zu dessen Beginn der Kinderchor aufgetreten ist. In Begleitung der Gitarrengruppe sangen die „Kleinen in der Gemeinde“ zwei wunderschöne, den Müttern gewidmete Lieder und begeisterten mit ihrer Ausstrahlung alle Anwesenden. Manche Eltern drängelten sich stolz nach vorne, um den Auftritt der Kleinen auch digital festhalten zu können. Die Älteren lächelten gerührt und freuten sich an diesem Programmpunkt. Stadtpfarrer Kézdi schlug über Alltagsbeispiele aus dem Leben der Mütter eine Brücke zu der biblischen Geschichte von Martha und Maria und forderte die Mütter und Frauen, aber auch die Väter und Männer allgemein, sich Zeit zu nehmen, auch Maria zu sein. Nicht Arbeit allein soll unseren Alltag und unser Leben bestimmen, auch Zeiten der Einkehr und der Ruhe seien dringend nötig. Beim Ausgang wurden alle Frauen mit einer vom Handarbeitskreis gespendeten Topfblume beschenkt. Die Teenies aus der Jungschar-Gruppe hatten diese Aufgabe übernommen. Sie lächelten dabei alle freundlich an und wünschten „Alles Gute zum Muttertag!“. Anschließend begaben sich alle Gottesdienstbesucher auf Einladung des Stadtpfarrers in den Pfarrgarten.

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