Von Flamenco bis Klezmer

Ausgabe Nr. 2358
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Siebente Auflage des World Music Festivals im Gong-Theater

 

Was hat World Music (Weltmusik) zu tun mit den Traditionen der nationalen Minderheiten? Die Antwort auf diese Frage erhielten die Anwesenden an zwei Abenden des dreitägigen World Music Festivals, das am vergangenen Wochenende seine siebente Auflage im Gong-Theater feierte. Am Samstag konnte man ein Ensemble der im Donaudelta lebenden Lipowener-Russen erleben und am Sonntag die Klezmer-Band Mazeltov" der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

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Neue Flugverbindungen nach Europa

Ausgabe Nr. 2358
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128. Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen

 

Vergangenen Mittwochabend hat das 128. Mitgliedertreffen und zugleich die zweite ordentliche Mitgliederversammlung in diesem Jahr des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) im Business-Center in Hermannstadt stattgefunden. Zu den vorgestellten Themen gehörte  unter anderem die Software Xybermotive, die neuen Strategien des Hermannstädter Flughafens, der Green Innovation Business Incubator in Freck, Energiesparmöglichkeiten im Unternehmen sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen Auchan und DWS-Mitgliedern. Anschließend konnte eine Kunstausstellung bewundert werden.

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Richtungsweisende Persönlichkeit

Ausgabe Nr. 2358
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Prof. Dr. Dr.h.c. Paul Philippi zum 90. Geburtstag

Vor einer Woche erwähnte Prof. Dr. Karl Schwarz aus Wien gelegentlich einer Tagung in Neppendorf, mit welch erstaunlichem Mut der junge Paul Philippi im Jahr 1953 es wagte, gegenüber dem hochberühmten und damals jüngst emeritierten Kirchenhistoriker Prof. Dr. Karl Heussi Thesen aufzustellen und, selbst nachdem dieser eine „Richtigstellung“ veröffentlicht hatte, auch weiter zu verfechten. Es ging dabei um die religiöse Freiheit als einem europäischen Modellfall im Siebenbürgen des 16. und 17. Jahrhunderts.

Seither sind 60 Jahre vergangen, doch die glänzende Fähigkeit, schlagfertig und fest begründet zu argumentieren, kennzeichnet Prof.  Dr. Paul Philippi auch heute noch. Er wird deshalb von vielen bewundert, andere aber widersprechen ihm oder wenden sich resigniert von ihm ab. Tatsache ist, dass seine optimistische Grundhaltung von einigen geteilt, von anderen gar nicht verstanden wird, denn es gibt Dinge, die man nur versteht, wenn man einen ähnlichen Ansatzpunkt hat. Auch dass er niemals bereit ist leichtfertig aufzugeben, kann nur verstehen, wer ähnlich empfindet.Weiterlesen

Deutsch europaweit als Vorteil

Ausgabe Nr. 2358
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25. Jahre Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg

Die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg hat laut ihren Satzungen die Aufgabe, die deutsche Sprache und Kultur sowie das Gemeinschaftswesen der Deutschen in Ungarn, Rumänien und auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien im Rahmen des zusammenwachsenden Europa zu unterstützen und zu fördern. In Rumänien ist sie bekannt z. B. durch die Förderung der Zusammenarbeit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit den Partneruniversitäten in den Zielgebieten im Bereich der Deutschlehrerausbildung, u. a. in Klausenburg und in Hermannstadt, durch erlebnispädagogische Veranstaltungen wie z. B. die Kinderstadt in Seligstadt.  Von heute bis Samstag findet in Hermannstadt im Senatssaal an der Lucian Blaga-Universität eine Germanistentagung, die von der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste unter dem Titel Deutsche Sprache, Literatur und Kultur – interkulturell und interdisziplinär" veranstaltet wird.  Zum 25. Jubiläum dieser Stiftung gewährte deren langjähriger Geschäftsführer Eugen Christ, der heute, 9.30 Uhr, zum Thema Netzwerk 'Deutsch im Donauraum' – Eine Überlegung (wert)" referiert, der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview:Weiterlesen

„Umdenken und Anpassung notwendig“

Ausgabe Nr. 2358
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Denkanstöße von der Tagung Reformation und Toleranz" an der EAS

Reformation und Toleranz – Brücken und Leitwege über Jahrhunderte" lautete das Thema der dreitägigen internationalen Tagung, die zum Abschluss der gleichnamigen Veranstaltungswoche zur Luther-Dekade von der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) und dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Hermannstadt vom 7. bis 9. November d. J organisiert worden ist. Nachdem am ersten Tag Bischof em. Dr. Christoph Klein in seinem einleitenden Referat auf den Toleranzgedanken bei Martin Luther" und darin insbesondere auf die Haltung Luthers den Juden gegenüber eingegangen war und Prof. Dr. Hermann Pitters ausführlich die evangelische Reformation in Siebenbürgen beleuchtet hatte, kam am zweiten und dritten Tag Vertreter verschiedener Konfessionen und Kirchen zu Wort.

 

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Wie ausgewechselt

Ausgabe Nr. 2358
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Der Handballklub Hermannstadt verlor Heimspiel

 

Wir sind nicht gerade auf Rosen gebettet” so kommentierte Trainer Matei Damian den vorletzten Platz in der aktuellen Wertung in der A-Liga Region Südwesten. Nicht so erfolgreich wie die Baketballer von CSU Atlassib, die am Samstag den fünften Sieg in Folge in der A-Liga-Meisterschaft  erzielten, sind derzeit die Spieler vom Handballklub Hermannstadt.

 

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„Stimmstarkes Zwei-Nationen-Ensemble“

Ausgabe Nr. 2357
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Hermannstädter Bachchor und Göttinger Stadtkantorei sangen Haydn-Oratorium

 

Im Alten Testament heißt es, Gott habe für die Schöpfung sieben Tage gebraucht. Kein Wunder, wenn der Mensch etwas länger daran arbeitet: Die Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ in einer Gemeinschaftsproduktion des Bach-Chores Hermannstadt mit der aus Deutschland angereisten Göttinger Stadtkantorei hatte eine Vorbereitungszeit von ungefähr einem Jahr.

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Ein stiller Meister der Farbnuancen

Ausgabe Nr. 2357
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Der Maler Nicolae Barcan feiert am 12. November seinen 90. Geburtstag

 

Am Donnerstag, den 14. November, zwei Tage nach seinem 90. Geburtstag wird der Maler Nicolae Barcan zum Ehrenbürger der Stadt gekürt, die Feierstunde beginnt um 13 Uhr im Rathaus am Großen Ring und anschließend findet um 14 Uhr die Vernissage der Retrospektive des Malers in der UAP-Galerie am Großen Ring statt.

 

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Erfahrungen gesammelt

Ausgabe Nr. 2357
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Traditionen waren im Mittelpunkt der Aktivitäten

 

Rund 80 Grundschulkinder und sieben Lehrerinnen vom Hermannstädter Octavian Goga-Lyzeum haben die Ferien im Ferienlager in Râu Sadului verbracht, im Rahmen des Projektes Kreative Kinderseele. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrerinnen waren begeistert über die tollen Erfahrungen und – mehr oder weniger offiziell – auch über das Wegfahren von Zuhause.

 

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