Neugierig und wissbegierig

Ausgabe Nr. 2430
 

Neues Buch von Hedwig Brenner erschienen

 

Auf  Menschen zugehen zu können ist eine Gabe, mit ihnen zu sprechen, von ihnen zu erfahren, eine Bereicherung des Lebens. Sich Jahrzehnte später an diese Begegnungen zu erinnern, eine Gnade! Hedwig Brenner, die Autorin des Buches „Begegnungen mit Menschen und Städten. 1919-2014", das vor kurzem im Hartung-Gorre Verlag Konstanz erschienen ist, durchstreifte Städte vor unendlich vielen Jahren, begegnete zufällig in Parks und auf Plätzen alten Bekannten oder Unbekannten, die zu Freunden wurden.

Die Schilderungen in diesem Buch sind nicht erfunden, erlebt und aufgeschrieben wurden sie von einer kommunikativen weltoffenen sechsundneunzigjährigen Dame, einer Czernowitzerin, eben Hedwig Brenner, wie bereits erwähnt. Geboren wurde die Schriftstellerin 1918 in der Bukowina, im deutschsprachigen Buchenland, das einst bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zur Donaumonarchie gehörte, dann zum Königreich Rumänien kam, 1945 gar zur Sowjetunion und dessen nördlicher Teil mit Czernowitz seit 1990 zur Ukraine gehört.

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„Seid offen für die Zukunft“

Ausgabe Nr. 2430
 

25. Maifest des DFDH mit rund 700 Teilnehmern im Jungen Wald gefeiert

 

Die Knospe oder Blüte weiß nicht, ob sie Frucht werden kann, aber sie blüht trotzdem. Ein Frost kann ihr schaden, auch ein Insekt. Was blüht, ist schön und gefährdet zugleich. Sosehr ihr also Gefährdung seht, freut euch mit den Blumen. Wir werden in die Zukunft gehen. Sie wird anders sein, als wir erwarten. Es ist aber unsere Zukunft, sie wird Teil unseres Lebens sein. So wünsche ich euch allen, groß und klein, die Lebenskraft des Mai, damit ihr euch freut an Blumen und Grün und wie die Blüten offen seid für die Zukunft."

 

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Nachrichten

2430

Orgelsommer 2015; 65. Heimattag der Siebenbürger Sachsen; Jerusalem-Tag am Wochenende in Kronstadt; Facetten des Rechtsextremismus; Internationaler Museumstag; Handwerksmarkt; Fest in Reichesdorf; Faust wieder inszeniert; Viertes Männerfrühstück; Portraits der Minderheit; Ausflug in die Ostkarpaten; Kulturtage des Kreises; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Handwerker und Geistliche als Vorfahren

Ausgabe Nr. 2430
 

Gemälde von Hans Hermann (1885-1980) im Teutsch-Haus /Von Heidrun KÖNIG

 

Nach wie vor ist der 1980 verstorbene siebenbürgisch-sächsische Künstler Hans Hermann (1885-1980) als Maler und Graphiker in seiner Heimat und darüber hinaus bekannt und geschätzt. Seine Bekanntheit begründet vor allem das graphische Werk – es handelt sich um die überaus zahlreichen, weitgestreuten Drucke, von denen das Brukenthalmuseum in Hermannstadt je einen Abzug besitzt und seit 1989 in Auswahl regelmäßig zeigt.

130 Jahre nach der Geburt des Künstlers wird dem Hermannstädter Publikum nun eine Auswahl seines malerischen Werks vorgeführt, das bisher weniger Aufmerksamkeit erfahren hat, da es sich nicht primär um Werke mit den vertrauten Themen handelt.

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Europatag in Landshut

Ausgabe Nr. 2430
 

Europafest mit Partnerstädten: Bürgermeister Hans Ramf (im Vordergrund) begrüßte am Europatag am 9. Mai die Vertreter der Partnerstädte aus Frankreich, Schottland, Italien, Österreich und Rumänien auf der Bühne des Europafestes. Aus Hermannstadt angereist war die Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor (in der Bildmitte mit Dorit Wegmann vom Freundschaftsverein Landshut-Hermannstadt an der Seite) und das Folklore-Ensemble Junii Sibiului. Gestern eröffneten Hans Ramf und Astrid Fodor im Foyer im Rathaus am Großen Ring eine Ausstellung mit Fotos von Landshut.                                                   

Foto: Stadt Landshut

 

Partner für Kulturerbe: TransylvaNet

Ausgabe Nr. 2430
 

Organisationen rufen Netzwerk zum Schutz des Patrimoniums ins Leben

Mehrere Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Institutionen aus den Kreisen Hermannstadt, Kronstadt und Muresch haben das Netzwerk „TransylvaNet” gegründet und wollen die Zivilgesellschaft stärken, indem das vorhandene Patrimonium geschützt, kapitalisiert und gefördert wird. Rund 94.000 Euro stellen die nordischen Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen durch die SEE-Grants im Rahmen des NGO-Fonds dafür zur Verfügung.

 

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