Der Weltmeister ist raus!

Die Schweiz schlägt Frankreich im Elfmeterschießen

Ausgabe Nr. 2728

Die Freude war riesengroß nach dem Sieg der Schweizer gegen die Franzosen. Im Vordergrund ist Tormann Yann Sommer zu sehen. Foto: Getty Images

Eine Ära ist zu Ende. Mit der Niederlage der deutschen Nationalelf im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft gegen England (0:2) am Dienstag, dem 29. Juni, trat auch der langjährige Bundestrainer Joachim Löw, zurück. Für Rekordcoach Löw endet die DFB-Zeit nach fast 15 Jahren und 198 Länderspielen als Bundestrainer mit einer Enttäuschung. Enttäuschung gab es auch in Österreich, als ihre Nationalmannschaft gegen Italien ebenfalls im Achtelfinale verlor (1:2). Nur die Schweizer dürfen sich freuen. Sie sind nach dem wohl spannendsten Match der ganzen EM 2021 ins Viertelfinale weiter und treffen heute, Freitag, dem 2. Juli, auf Spanien. Weiterlesen

Deutsch lernen – eine Herausforderung?

Ausgabe Nr. 2728

Essaywettbewerb des DKH

Sonia Maria Chwoika.

 

Vieles im Leben wird für den einen oder anderen einmal zu einer Herausforderung, sei es nun ein neuer Arbeitsplatz, eine Reise, eine banale alltägliche Tätigkeit oder warum nicht auch das Erlernen einer neuen Sprache.

Ist es tatsächlich eine große Herausforderung eine neue Sprache zu erlernen? Mit Sicherheit für den einen oder anderen Erwachsenen, was man aber von Kindern und Jugendlichen weniger behaupten kann. Bei diesen ist das Erlernen einer Sprache oft viel leichter und zugänglicher, denn oft machen sie das spielerisch und unbewusst und „wachsen“ mit dieser auf.Weiterlesen

Gert Fabritius stellt im Rahmen des 25. Carl-Filtsch-Festivals aus

Ausgabe Nr. 2728

Gert Fabritius: Chaise du mal. Zeichnung auf Papier, 2019. Reproduktion: © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Am 10. Juli 2021 wird im Foyer der Hermannstädter Philharmonie die Ausstellung „O tempora, o mores!“ mit Zeichnungen von Gert Fabritius eröffnet. Besucher können in den darauffolgenden Wochen bis zum 31. August faszinierende Einblicke in das vielfältige Werk des Künstlers erhalten. Die Ausstellung wird im Rahmen des diesjährigen internationalen Carl-Filtsch-Festivals eröffnet. Gestaltungskraft und eine „ungebremste Lust am Zeichnen“ (Fabritius) prägen bis in die Gegenwart die Kunst des 1940 in Siebenbürgen geborenen Künstlers. Seine im Tagebuch-Rhythmus entstehenden Zeichnungen der letzten Jahre zeigen sich als befreiende künstlerische Handlung mit Blick auf sich selbst und die Unwägbarkeiten des alltäglichen Zeitgeschehens: Menschliches, Allzu-Menschliches, Reflexionen über die Tagespolitik, über „Gott und die Welt“ fügen sich – mal ironisch gewürzt mit Schlagzeilen aus der Presse, mal drastisch kommentiert und unter die Gürtellinie zielend – zu einem Bild persönlicher wie allgemein gesellschaftlich-aktueller Befindlichkeiten in Krisenzeiten. Dieses Befindlichkeitsbild fügt sich zum Ich-zentrierten Kaleidoskop im Zusammenspiel mythologischer Vorstellungen mit Versatzstücken aus Philosophie und Literatur.

Die Ausstellung ist in der Zusammenarbeit des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim mit dem Brukenthalmuseum in Hermannstadt, der Saxonia Stiftung und dem Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt entstanden und wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland. Sie belegt den lebendigen Kulturaustausch zwischen Rumänien und Deutschland die enge Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet zwischen den beteiligten Institutionen.                        Siebenbürgisches Museum Gundelsheim

 

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2728

Digitales COVID-Zertifikat abrufbar

Bukarest. – Seit dem 1. Juli können auch rumänische Staatsbürgerinnen und -bürger das EU Digitale COVID Zertifikat, kurz ,,Impfpass“ genannt, für die Corona-Impfung auf das Smartphone laden und bei Bedarf vorzeigen. Das Gleiche gilt auch für  das Zertifikat für die Genesung von einer Corona-Infektion oder für ein negatives Corona-Testergebnis. Das Impfzertifikat ist abrufbar auf der Plattform certificat-covid.gov.ro

Man kann es auf dem Smartphone speichern oder ausdrucken. Wer keinen Internetanschluss hat, kann sich an den Hausarzt, das Bürgermeisteramt, das Einwohnermeldeamt oder an die örtliche öffentliche Gesundheitsbehörde (Direcția de sănătate publică, DSP) wenden. Für vollständig gegen den neuen Coronavirus Geimpfte ist der Impfpass bis zum 30. Juni 2022 gültig. Das negative Corona-Testergebnis gilt je nach Testart jeweils 24 oder 72 Stunden nach dem erfolgten Test. Das Genesungszertifikat ist 180 Tage gültig. Gezählt wird ab dem Datum des ersten positiven Testergebnisses.

Es gibt allerdings auch eine Schonfrist: Die bei der Impfung ausgehändigten Zertifikate können noch bis zum 15. August d. J. vorgezeigt werden.

Das Gesundheitsministerium hat ein Call Center eingerichtet, wo unter der Rufnummer 021-414.44.25 nähere Auskünfte geboten werden. (BU)Weiterlesen

Offene Kunstwerke zum Anfassen

Gabriela von Habsburg stellt Skulpturen und Grafiken im Kunsthaus 7B aus

Ausgabe Nr. 2727

Nach dem Gespräch im Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt bot der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, Erzherzogin Gabriela von Habsburg und Thomas Emmerling, Kunstsammler und Betreiber der Galerie Kunsthaus 7B (v. l. n. r.), eine kurze Stadtführung.      Foto: Beatrice UNGAR

Wenn ein so hoher Gast wie die Künstlerin Gabriela von Habsburg nach mehr als zwei Jahren Vorbereitung tatsächlich persönlich zu der Eröffnung ihrer ersten Ausstellung in Rumänien anreist, kann man schon verstehen, dass der Kunstsammler Thomas Emmerling ins Schwärmen gerät und und bei der Vernissage verkündet: ,,Kunst ist nicht systemrelevant, Kunst ist existenzrelevant“. Schließlich beherbergt seine kleine aber feine Galerie Kunsthaus 7B im Gebäude der ehemaligen Schule in Michelsberg seit Sonntag diese Ausstellung. Weiterlesen

Gewonnen haben alle

300 Kinder und Jugendliche beim Jubiläumsturnier

Ausgabe Nr. 2727

Ein Turnier zum 100. Jubiläum des Handballspiels hat am Samstag in Hermannstadt stattgefunden. Unser Bild: Die jüngsten Teilnehmerinnen vom Schülersportklub Hermannstadt mit dem Hauptveranstalter, Damian Matei, und Bubu, der Maskotte des Turniers. Foto: Beatrice UNGAR

Das am Samstag, den 19. Juni, auf dem Trainingsspielfeld gegenüber vom Stadion im Erlenpark zum 100. Jubiläum des Handballspiels veranstaltete Turnier gereichte seinem Motto – ,,Die Tradition wird weitergeführt“ – durchaus zur Ehre. 300 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil und bewiesen, dass der Nachwuchs gesichert ist.Weiterlesen

Premiere im Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2727

Unter dem Titel „Vaca Rosalinda – o fabulă muzicală” (Die Kuh Rosalinda – eine musikalische Fabel) haben Schauspielerinnen und Schauspieler von der rumänischen Abteilung des Hermannstädter Gong-Theaters ,,Die Kuh Rosmarie“, ein ,,Familienstück für alle ab 5 Jahren“ von Andri Beyerler nach dem Bilderbuch ,,Die Kuh Rosalinde“ von Frauke Nahrgang und Winfried Opgenoorth in der Pandemie-Zeit  gemeinsam einstudiert. Die Vorstellung hatte am Samstag Premiere und kann auch von Schulen und Kindergärten gebucht werden. Unser Bild: Szenenfoto mit vier der fünf Schauspieler Paul Bondane, Claudiu Fălămaș, Bálint Anton, Alexandra Șerban (v. l. n. r.).                                 

Foto: Dragoș DUMITRU

,,Das Zauberwort heißt Konsequenz“

Essaywettbewerb des DKH

Ausgabe Nr. 2727

Die Grundschullehrerin Juliane Henning auf der Burg in ihrem Heimatort Michelsberg.                                                                   Foto: Mark FÜLÖP

An dem von dem Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt (DKH) in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Essay-Wettbewerb zum Thema Förderung der deutschen Sprache und Kultur beteiligten sich 28 ErzieherInnen und Deutschlehrende aus ganz Rumänien. Der 1. Preis ging an Juliane Henning, zur Zeit Lehrerin an der Gustav Gündisch-Schule in Heltau (4. Klasse), der 2. Preis an Sonia Maria Chwoika, Deutschlehrerin am Diaconovici Tietz-Lyzeum in Reschitza, der 3. Preis an die freiberuflich tätige Deutschlehrerin Irina Milea (Hermannstadt).

In dieser Ausgabe lesen Sie den Beitrag der Erstplatzierten.Weiterlesen

,,Ausgesprochen adäquat“

Vizekonsulin bei den Deutschen Kulturtagen in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2727

Das neue Gesicht im Deutschen Konsulat Hermannstadt: Vizekonsulin Daniela Siefken an ihrem Schreibtisch.Foto: Carmen KÖNEKAMP

Vom 18. Juni bis 20. Juni 2021 hat das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg die „Deutschen Kulturtage“ organisiert. Die Überschrift der diesjährigen Veranstaltung lautete ganz passend „Gesundheit und Wohlergehen in der Geschichte unserer Stadt“. Das besonders umfangreiche und breitgefächerte Programm wurde am Freitag, den 18. Juni, mit Grußworten der Gastgeber und einzelnen geladenen Gästen im Festsaal des Rathauses von Schäßburg eröffnet.Weiterlesen

ASECO-Umweltprojekt für Schüler

Umweltprobleme im Landkreis können ab Jahresende online gemeldet werden

Ausgabe Nr. 2727

Grund- und Gymnasialschüler zeigen noch viel Interesse an der Natur und freuen sich, Insekten, Tieren und Pflanzen beobachten zu können. Dabei ist es wichtig, dass sie während der Junior-Ranger Camps auch ohne Handy und Tablets überleben.                                                   Foto: ASECO

Ein Projekt zur Schulung der jungen Umweltaktivisten will der Verein der jungen Ökologen ,,ASECO” (Asociația Studenților Ecologi) im Laufe eines Jahres implementieren, in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität. Finanziert wird das Projekt durch die SEE und Norwegische Grants 2014-2021, über das Programm Active Citizens Fund Rumänien. Weiterlesen

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Neueste Premiere des Radu Stanca-Nationaltheaters in der Kulturfabrik aufgeführt

Ausgabe Nr. 2727

Szenenfoto mit Kristin Henkel (links) und Daniel Bucher.Foto: TNRS/Cătălin MUREȘAN

Ein Mann erwacht neben einer Frau. Er erinnert sich an nichts. Wer ist sie? Wie kommt sie hierher, in diesen Raum? Was haben sie miteinander zu tun? So beginnt „Die Geschichte von den Pandabären“, von Matei Vișniec, die am Donnerstag, dem 17. Juni, in der Kulturfabrik IACM Construcții, im „Lulu-Saal“ des Radu Stanca-Nationaltheaters (RST) stattgefunden hat. Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des RST kam durch eine Kooperation mit dem Theater ECCE aus Salzburg in Österreich mit der Unterstützung des Österreichischen Kulturforums zustande. In dem Theaterstück, in der Regie von Ben Pascal, sind Daniel Bucher (RST) und Kristin Henkel (Theater ECCE) die Hauptprotagonisten. Das Bühnenbild schuf Gerd Walter, die Musik dazu komponierte Astrid Wiesinger, und Remo Rauscher entwarf die visuellen Effekte. Weiterlesen