,,Ein Zeichen großen Heldenmutes“

Zweites Konzert im Rahmen der Reihe ,,Musik in den Kirchenburgen“

Ausgabe Nr. 2731

Die Organistin Christiane Werbs und der Trompeter Christian Packmohr. Foto: Beatrice UNGAR

Das zweite Konzert im Rahmen der Reihe ,,Musik in den Kirchenburgen“, das am vergangenen Freitag gespielt wurde, war wahrscheinlich das letzte Konzert auf der Großauer Orgel in ihrem jetzigen Zustand. Die Organistin Christiane Werbs, Landeskirchenmusikdirektorin der Mecklenburgischen Landeskirche und Kantorin in Warnemünde, und Christian Packmohr, Solotrompeter der Norddeutschen Philharmonie Rostock, kämpften erfolgreich gegen die zahlreichen Fehler und Fehlerchen, die sich im Laufe der Zeit in das bedeutende Instrument eingeschlichen haben.Weiterlesen

Ein ,,Vorreiter in Diagnose und Vorbeugung“

Auf Bildgebung spezialisierte Medima Health-Klinik in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2731

Die neue Klinik befindet sich in der Aleea Seviș 2A.    Foto: Werner FINK

Eine neue Klinik der Medima Health-Kette wurde am Donnerstag der Vorwoche in der Str. Aleea Seviș in Hermannstadt eröffnet.  Gelegt wird hier der Schwerpunkt auf medizinische Bildgebung und onkologische Patienten. Ausgestattet wurde die Klinik mit Spitzentechnologie, die eine genaue Diagnose noch im frühzeitigen  Krankheitsstadium ermöglicht. Die Investition in Hermannstadt belief sich auf rund 3 Millionen Euro. Bei der Eröffnung dabei waren Vlad Ardeleanu, Geschäftsführer von Medima Health, Initiator und ärztlicher Direktor der Kette Prof. Univ. Dr. Gheorghe Iana, und Dozent Dr. Adrian Şanta, der die Klinik vor Ort leitet.Weiterlesen

Die besten Chancen

101 rumänische Sportler bei den Olympischen Spielen

Ausgabe Nr. 2731

Der Schwimmer David Popovici hat die größten Chancen auf eine Goldmedaille.                                                               Foto: @chlorinedaddy

Wer hat die besten Chancen eine Goldmedaille nach Hause zu bringen? Ist es der Schwimmer David Popovici oder die Degenfechterin Ana Maria Popescu geb. Brânză? Heute, am 23. Juli, beginnen die Olympischen Sommerspiele in Tokio und dauern bis zum 8. August. Aus Rumänien nehmen insgesamt 101 Sportler in 17 Sportarten an dem Wettbewerb teil. Es wird die insgesamt 22. Teilnahme Rumäniens an olympischen Sommerspielen sein.Weiterlesen

Domino stellte neuen Song vor

Ausgabe Nr. 2731

Nach dreijähriger Pause wieder da: die Hermannstädter Rockband „Domino“. Mit neuen Musikern und einem neuen Song feierten die Jungs am Donnerstag, dem 15. Juli, im Hof der „Mango Bar“ in Hermannstadt ihr Comeback. „Haida“ heißt das neue Lied, das auch während des Konzerts gespielt und als Videoclip in Premiere gezeigt wurde. Der Clip wurde u. a. auf der Michelsberger Burg gedreht und handelt von der Liebe und den „Sânziene“, den rumänischen mystischen Feengestalten. Auf Youtube ist das Lied „Haida“ unter: https://www.youtube.com/watch?v=ZRn1g3cJIRM zu sehen. Die Band „Domino“ wurde im Dezember 2012 gegründet, damals bestand sie aus Romulus Cipariu (Zymbal, Gesang), Sebastian Marcovici (E-Bass, Gesang) und Valentin Oancea (Trommeln). Heute sind zwei neue feste Bandmitglieder dabei: Ioan Armean (Gesang) und Serghei Crasnov (E-Gitarre, E-Bass). Beim Konzert am Donnerstag traten noch zwei weitere Gäste auf die Bühne: Adrian Ban (Trommeln), Ciprian Dancu (Hirtenflöte, Saxophon) und Claudiu Urse (Gesang). Bald wird auch das erste Musikalbum erscheinen, das den Namen der Band „Domino“ tragen und wie gewohnt alternativen Rock mit Elementen aus der rumänischen Spielmannsmusik (muzică lăutărească) vereinen wird. Unser Bild (v. l. n. r.): Romulus Cipariu, Sebastian Marcovici, Ciprian Dancu, Claudiu Urse und Ioan Armean.      

Text: Cynthia PINTER; Foto: Facebook Domino

Karrierestart und Freimaurerei

Eine offene Frage der Brukenthalforschung / von Thomas ŞINDILARIU

Ausgabe Nr. 2731

Mit „C.S.v.BR.“, also mit Carl Samuel von Brukenthal ist die Gedenkmünze zum Johannisfest des Jahres 1744 der Hallenser Loge „unterschrieben“ – es ist die früheste Bildquelle zu Samuel von Brukenthal und die Umschrift ein treffendes und authentisches Lebensmotto: STUDIO SAPIENTIA SILENTIO. Foto: Brukenthalmuseum Hermannstadt

Der vorliegende Beitrag ist aus Anlass des 200. Todestages des Barons Samuel von Brukenthal in der Monatsschrift der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien, Der Punkt, Heft 60/2003 erschienen. Im gleichen Jahr, aus gleichem Anlass veröffentlichte die Hermannstädter Zeitung (Nr. 1823/11. April 2003) die rechts unten abgedruckten Gedanken von Paul Philippi (1923-2019), damals Ehrenvorsitzender des DFDR. Weiterlesen

Einzigartig und unverwechselbar

Klaus Hübner hält Laudatio auf Iris Wolffs Lebenswerk

Ausgabe Nr. 2731

Klaus Hübner: Dermaleinst, anderswo und überhaupt. Kein Twitter, kein Facebook/Von Menschen, Büchern und Bildern, Band 4, p.machinery-Verlag Winnert 2021, 260 Seiten, ISBN 978-3-95765-236-2

Mit „Dermaleinst, anderswo und überhaupt“ erschien heuer der letzte Band der Tetralogie von „Kein Twitter, kein Facebook. Von Büchern, Menschen und Bildern“ von Klaus Hübner. Am Donnerstag, den 1. Juli, stellte der Literaturkritiker und Autor Texte aus seinem Werk im Rahmen einer Online-Lesung vor, die von Christina Meinusch, M. A., der Heimatpflegerin der Sudeten­deutschen, in Kooperation mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS)durchgeführt worden ist. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2731

Brukenthal gewidmete Tagung

Hermannstadt. – Anlässlich des 300. Geburtstags des Barons Samuel von Brukenthal veranstalten Siebenbürgenforum und Brukenthalmuseum am Mittwoch, dem 28. Juli, 10 Uhr, in der Aula der Brukenthalschule, eine Tagung zum Thema „Brukenthals Erbe: Chance, Auftrag und Herausforderung. 300 Jahre seit der Geburt des Barons Samuel von Brukenthal”. Wegen der gesetzlichen Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und nur mit schriftlicher Anmeldung bis zum 25. Juli d. J. unter info@siebenbu ergenforum.ro möglich. (WZ)Weiterlesen

600 Veranstaltungen, 37 Länder

Das Hermannstädter Internationale Theaterfestival findet vom 20.-29. August statt

Ausgabe Nr. 2730

Das Plakat des diesjährigen Theaterfestivals.

Die 28. Auflage des Internationalen Theaterfestivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Construim speranța împreună“ („Gemeinsam bauen wir Hoffnung auf“) vom 20. bis 29. August in Hermannstadt statt. Im Programm sind über 600 Veranstaltungen, an denen Künstler aus 37 Ländern teilnehmen. Geplant sind Indoor-, sowie Outdoor-Veranstaltungen und einige Events werden auch online zu sehen sein. Dazu kommt eine „Hybrid-Variante“, bei der wichtige Theaterstücke gefilmt und live in Kinosälen in Hermannstadt und in anderen rumänischen Städten gesendet werden. Die Eintrittskarten für die Indoor-Veranstaltungen werden ab dem 22. Juli für den Verkauf freigegeben und kosten zwischen 20 und 150 Lei. Weiterlesen

Stachelbeersuppe beim Astra Multicultural

Ausgabe Nr. 2730

7.000 Besucher wurden bei dem Astra Multicultural-Festival der kulturellen Vielfalt am Wochenende im Freilichtmuseum gezählt. Unser Bild: Die in Birthälm geborene Journalistin Christa Richter bereitete im Haus eines siebenbürgisch-sächsischen Weinbauern aus Kleinschelken eine Stachelbeersuppe zu.

 

Foto: Beatrice Ungar

,,Das Wichtigste: Die Sozialisierung”

Vom 27. Juni bis 4. Juli d. J. fanden die 12. Hungarikum-Tage statt

Ausgabe Nr. 2730

Cornel Ciurea und sein Sohn Florin Alexandru Ciurea vom Team Haiducii Sibiului nehmen den ersten Preis in der Kategorie traditioneller Gulasch entgegen. Fotos: Werner FINK

Zwischen dem 27. Juni und 4 Juli fand die 12. Auflage der Hungarikum-Tage in Hermannstadt statt. Von Konzerten, Vernissagen, Werkstätten, Volkstanzvorstellungen bis hin zum Gulaschkochwettbewerb, dem Höhepunkt der Hungarikum-Tage, gab es auch dieses Mal ein reiches Programm. Das Festival war trotz des manchmal launigen Wetters gut besucht, denn während dieser Zeit registrierte das Freilichtmuseum zwischen Montag und Sonntag insgesamt 6962 Besucher.Weiterlesen

100 Jahre Joseph Beuys

Der deutsche Künstler wurde im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt gewürdigt

Ausgabe Nr. 2730

Dan Perjovschi und Iris Ordean.                 Foto: die Verfasserin

In diesem Jahr feiert die Kunstwelt den deutschen Künstler Joseph Beuys (1921-1986), der vor 100 Jahren in Krefeld geboren wurde. Beuys hinterließ ein beeindruckendes Werk, als Zeichner, Bildhauer, Lehrer, Politiker und Aktivist. Das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt widmete ihm aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Bukarest einen Abend mit dem rumänischen Künstler Dan Perjovschi und der Kuratorin Iris Ordean. Weiterlesen