Nachrichten

2386

Kronenfest in Kerz

Präsidentenbruder verhaftet

Vorlesenachmittag

Transilvanian Brunches 2014

Ferienclubs

Kirchenburgen-Fahrradtour

Delegation aus Bayern

Bücher, Bücher, Bücher im Teutsch-Haus

Neue Internetseite fürs Siebenbürgische Museum

China-Ecke

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

Gemeinsame Verantwortung für Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2386
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64. Heimattag in Dinkelsbühl setzt Zeichen der Verbundenheit zu Siebenbürgen

 

 

Rund 20.000 Siebenbürger Sachsen haben ihren 64. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl gefeiert. Unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen“ gedachten sie zweier historischer Ereignisse – der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren und der Wende in Osteuropa vor 25 Jahren – die zu Leid, Heimatverlust, aber auch Aufbruch geführt haben. Die Siebenbürger Sachsen brachten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten kraftvoll in die Gesellschaft ihrer neuen Heimat ein, pflegten aber ihre Kultur beherzt weiter und setzten stets neue Zeichen der Verbundenheit zu ihrer „alten Heimat“ Siebenbürgen. Aus Siebenbürgen waren diesmal mehrere Gäste angereist, die das Pfingsttreffen in entscheidenden Punkten mitgestalteten.Weiterlesen

Briefmarkenausstellung

Ausgabe Nr. 2386
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Eine Briefmarkenausstellung zum 120. Geburtstag des in Hermannstadt geborenen Raketenpioniers Hermann Oberth und zum 60. Jubiläum der rumänischen Fluggesellschaft TAROM wurde am Mittwoch im Beisein des ersten und einzigen rumänischen Astronauten Dumitru Prunaru (3. v. r.) im Foyer im Rathaus am Großen Ring eröffnet. Die vom Verband der Philatelisten aus Rumänien veranstaltete Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 29. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr, zu besichtigen. Unser Bild: Vizebürgermeisterin Astrid Fodor (4. v. r.) begrüßte die  zahlreichen Vernissageteilnehmer im Namen der Gastgeber.               

Foto: Fred NUSS

 

Weniger wäre mehr…

Ausgabe Nr. 2386
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Zu Dieter Roths Roman Der müde Lord"

 

484 Seiten hat der Verfasser Dieter Roth dafür aufgewandt, um den in Bukarest verbrachten Lebensabschnitt seines alter ego Christian Rosenow literarisch aufzubereiten. Es handelt sich immerhin um prägende Jahre – Christian Rosenow zieht, wie schon vor ihm einige bildungshungrige Roman- oder Novellenhelden, „durchs Gebirge“ in den Süden.  Das ist in diesem Fall die Reise aus dem fiktiven Burgstedt über Kronstadt nach Bukarest, der Landeshauptstadt von Rumänien. Dort will er in der Redaktion der deutschen Tageszeitung „Neues Land“ unterkommen, um sich dadurch ein Studium der Germanistik finanzieren zu können.

 Damit beginnen für uneingeweihte Leser auch schon die Schwierigkeiten. Denn die Namen, Personen- wie Ortsnamen, sind teils real, teils fiktional, teils rudimentär fiktionalisiert. Kronstadt und Bukarest sind mit eventuellem Nachschlagen der rumänischen Bezeichnung durchaus auf der Landkarte zu finden, Burgstedt hingegen wird man vergeblich suchen. Alfred Margul-Sperber und Paul Celan dürfen ihre Klarnamen behalten, aus Immanuel Weißglas wird jedoch Immanuel Glass, Alfred Kittner wird zu Alfred Kyttner, aus Hans Liebhardt wird Hans Lipphardt, andere Namen sind wiederum nur für Kenner der Materie realen Personen zuordenbar.Weiterlesen

„Unser Herz lenkt unsere Schritte“

Ausgabe Nr. 2385
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Mehr als 400 Teilnehmende kamen zum fünften Mediascher Treffen

 

Alle drei Jahre treffen sich die Mediascher Sachsen in ihrer Heimatstadt, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. In diesem Jahr war es das fünfte Treffen und es fand von Freitag bis Montag statt. Am Freitag trafen sich alle um 9 Uhr auf dem Kirchhof der Margarethenkirche, dort erhielten sie ein Programmheft und ein Abzeichen, das alle Teilnehmenden trugen.

 

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Und nächstes Jahr kommt Brandauer

Ausgabe Nr. 2385
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Rückblick auf das 21. Internationale Theaterfestival in Hermannstadt

 

Es war die erfolgreichste Auflage aller Zeiten. Das Internationale Theaterfestival Hermannstadt, kurz Sibfest, endete am 15. Juni mit einem riesengroßen Feuerwerk, das etwa 15 Minuten dauerte. Es waren neun Tage, an denen die Stadt am Zibin von Künstlern aus 72 verschiedenen Ländern überfallen und erobert" wurde. Laut den Organisatoren sollen über 600.000 Menschen die 21. Auflage des Theaterfestivals besucht haben.  Die meisten davon sahen sich die Veranstaltungen im Freien an. Vor allem die Konzerte und Zirkusshows auf dem Großen Ring zogen eine große Anzahl von Hermannstädtern in ihren Bann.

 

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Grabsphinx am Torturm

Ausgabe Nr. 2385
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Gräfenburg in Urwegen saniert und eingeweiht

 

Eine der letzten erhalten gebliebenen Gräfenburgen in Siebenbürgen, jene von Graf Daniel im 13. Jahrhundert in Urwegen im Unterwald errichtete, wurde am Sonntag nach im Rahmen des EU-Kirchenburgenprojekts durchgeführten Sanierungsarbeiten, durch Bischof Reinhart Guib, Dechanten Dr. Wolfgang Wünsch und Ortspfarrer Wilhelm Meitert eingeweiht.Weiterlesen

Franziskanerinnen

Ausgabe Nr. 2385
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Vor 150 Jahren kamen erstmals Mallersdorfer Schwestern (Franziskanerinnen) nach Hermannstadt. Hier mietete 1864 und kaufte 1865 die Herzogin Montenuovo, geb. Gräfin Juliánna Batthanny in der Berggasse/Dealului ein Haus und Grundstück, wo die Schwestern nach und nach eine Volksschule, einen Kindergarten, eine Bürgerschule für Mädchen und eine Lehrerinnenbildungsanstalt mit Internat, eine Handels- und eine Haushaltsschule für Mädchen betrieben. Weihnachten 1949 wurde das Anwesen enteignet und die Schwestern vertrieben. 2007 haben es die seit 1991 wieder in Siebenbürgen tätigen Mallersdorfer Schwestern rückerstattet bekommen und haben seitdem unter Koordination von der aus Regensburg stammenden Schwester Michaela schon einige Räume (unser Bild: der Festsaal) saniert und restauriert. Am 17. Oktober d. J. ist ein Jubiläumsgottesdienst in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche geplant. Dazu soll auch eine Ausstellung eingerichtet werden. Aus diesem Anlass bittet Schwester Michaela alle früheren Betreuten bzw. deren Nachfahren Fotos, Erinnerungsstücke oder Erinnerungsgeschichten aus ihrer Zeit bei den Franziskanerinnen an die Hermannstädter Zeitung zu schicken oder zu mailen.                                                           

Foto: Beatrice UNGAR