Irrfahrten gestern und heute

Ausgabe Nr. 2376
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Kulturhauptstadtjahr 2013-Produktion gastierte auch in Hermannstadt

Das Stück „Slobodija Odysseia, mon Amour!“ wurde am vergangenen Mittwoch auch in Hermannstadt aufgeführt. Von Homers Odysee ausgehend wurden die Themen der Flucht, Fremdheit, Suche und Ankunft erforscht, wobei die Irrfahrten und Erzählungen des Odysseus auf der Bühne den Erzählungen heute umherirrender Menschen begegnen. Die Aufführung wurde für die Europäische Kulturhauptstadt 2013 Marseille-Provence bzw. Kosice/Slowakei entwickelt und ist eine Produktion von Bahamut Productions mit dem Sitz in Wien.

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Vom Know-who zum Know-how

Ausgabe Nr. 2376
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Gespräch mit dem gebürtigen Hermannstädter Berater Cătălin Vesmaș

Die Geschwister Daiana und Cătălin Vesmaș, gemeinsam mit einem weiteren Partner,  haben vor kurzem in Hermannstadt eine eigene Firma für Consulting, Management und Leadership gegründet. Mit Cătălin Vesmaș, der seit 25 Jahren in Deutschland, in Wörth am Rhein lebt und arbeitet, sprach die HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r.

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Einladung zum Innehalten

Ausgabe Nr. 2376
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Martin Eichler stellt im Teutsch-Haus aus

Keine schmucken Kirchenburgen in Siebenbürgen, keine siebenbürgischen Landschaften auf Hochglanzpapier, für die der in Ludwigslust geborene Fotograf Martin Eichler bekannt und beliebt ist, sind in der Ausstellung im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt zu sehen. Eichler zeigt Fotos von Kreuzen am Straßenrand und nennt seine Ausstellung Straßen der Trauer. Kreuze am Straßenrand – eine Ausstellung zum Innehalten".

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Kooperation im Vordergrund

Ausgabe Nr. 2376
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24. Sachsentreffen in Mühlbach geplant

Die Kooperation mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien steht derzeit für das Siebenbürgenforum im Vordergrund. Dies ging aus dem ausführlichen Bericht des Vorsitzenden Martin Bottesch bei der Vertreterversammlung am Samstag hervor, die im Spiegelsaal im Hermannstädter Forumshaus stattfand.

So wolle man das Presbyterium der Kirchengemeinde Mühlbach, wo in diesem Jahr das 24. Sachsentreffen geplant ist, mit in die Organisation einbinden, sagte Bottesch, der zu diesem Zweck schon erste Gespräche vor Ort geführt hat. Das Motto des Sachsentreffens soll laut Beschluss der Vertreterversammlung „Wir sind hier" lauten und die Festrede soll dem 25. Gründungsjubiläums des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien gewidmet sein.

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Der Frühling ist da!

Ausgabe Nr. 2376
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Der Frühling ist da: Heute und morgen soll es nicht so sonnig sein wie auf dem Bild von der Bretterpromenade mit Blick auf ein Blumenbeet im Stadtpark in Hermannstadt. Nachtsüber sind sogar Minusgrade angesagt. Sonntag scheint wieder die Sonne, sagen zumindest die Meteorologen.                

Foto: Fred NUSS

Perspektivenwechsel in Sachen Identität

Ausgabe Nr. 2376
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Zweite Ideenwerkstatt zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien

Eine 17-jährige Schülerin aus Suceava und der 90-jährige Ehrenvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien sitzen an einem Tisch und diskutieren über die Situation der deutschen Minderheit in Rumänien. Kein alltägliches Bild, aber Sinn der zweiten Ideenwerkstatt zum Planspiel: „Zukunft der Deutschen Minderheit in Rumänien“. Insgesamt 16 Interessierte haben sich am vergangenen Wochenende getroffen. Mit dabei waren Schüler, Studenten, Journalisten, Rentner und Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde. Sie alle beschäftigen sich auf unterschiedlichste Weise mit ihrer eigenen Identität, der deutschen Kultur und natürlich der deutschen Minderheit in Rumänien.

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RIFF in Marburg

Ausgabe Nr. 2375
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Das MaNo-Musikfestival wird ehrenamtlich von einer Gruppe musikliebender MarburgerInnen organisiert. Frei nach dem Motto Raus aus den Proberäumen, rauf auf die Bühne“ geben die Veranstalter Bands aus Marburg und der nächsten Umgebung die Möglichkeit, sich live zu präsentieren, dabei neue Zuhörer zu finden und Kontakte zu anderen Bands zu knüpfen.

Die 19. Auflage fand vom 13. bis 15. März statt und stand unter dem Motto Sieben auf einen Streich – Marburg und seine Partnerstädte". Dazu die Veranstalter: Den Kontakt zu unseren Partnerstädten zu pflegen und die Städtepartnerschaften ins öffentliche Bewusstsein zu rücken ist nach wie vor ein zentraler Gedanke des Festivals. Schließlich lässt sich bereits am Namen ablesen, dass das MaNo-Festival ursprünglich von Musikern aus Marburg und Northampton ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile sind aber auch Bands aus unseren Partnerstädten Poitiers (Frankreich) und Maribor (Slowenien) fester Bestandteil des Programms. Nachdem 2013 zum ersten Mal eine Eisenacher Band am MaNo teilnahm, haben wir 2014 mit RIFF (Hermannstadt) und Nostalgia (Sfax) unser Ziel, Bands aus allen Partnerstädten Marburgs in das Festival zu integrieren, erreicht". Beim Eröffnungsabend am Donnerstag, den 13. März, traten in der Waggonhalle die zehn Gastbands auf: Les Rousses de S’cours, The Last Of The Meheecans (Poitiers), Walking Beats (Eisenach), Nostalgia (Sfax), Samson, Tresperados, Cookies (Maribor), RIFF (Hermannstadt), Fallingham Fair und 72% Morrissey (Northampton). Unser Bild: Florin Grigoraș und seine Band RIFF auf der Bühne des Gong-Theaters.                                             

Foto: Fred NUSS

Das „Buch des Flüsterns“ auf Deutsch

Ausgabe Nr. 2375
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Zu dem Schicksalsroman der Armenier von Varujan Vosganian

 

Am 24. April 1915, also vor fast hundert Jahren, begann der Völkermord an den Armeniern. Bis heute hat sich die Türkei nicht zu ihrer Verantwortung für die im Osmanischen Reich begangenen Verbrechen an der armenischen Minderheit bekannt. Es ist das Verdienst des rumänischen Politikers und Literaten armenischer Herkunft, Varujan Vosganian, in seinem „Buch des Flüsterns“ erneut die Verbrechen an den Armeniern zu thematisieren (nach den inzwischen fast vergessenen, seinerzeit aber berühmten Büchern von Autoren wie Franz Werfel oder Armin T. Wegner).

 

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