Nachrichten

Ausgabe Nr. 2734

Jazzfestival

Hermannstadt. – Die 51. Auflage des Internationalen Hermannstädter Jazzfestivals findet ab heute und bis einschließlich Sonntag statt. Konzerte gibt es jeweils ab 19 Uhr auf dem Großen Ring, heute und am Samstag, jeweils ab 18 Uhr, auch in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Angekündigt haben ihre Teilnahme Musikerinnen und Musiker aus Ungarn, Rumänien und Italien. Mehr dazu auf Seite 8. Das genaue Programm und eine kurze Präsentation der Teilnehmenden finden Sie unter sibiujazz.eu (BU)

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Ungeteiltes Interesse aufgebracht

Ausgabe Nr. 2733

Jubiläumstagung in der Aula der Brukenthalschule / Von Sunhild GALTER

Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums (links) eröffnete als einer der Veranstalter die Tagung in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums. Foto: Beatrice UNGAR

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 300 Jahrestages der Geburt des Barons Samuel von Brukenthal fand am 28. Juli in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt eine Tagung zum Thema „Bruken-
thals Erbe: Chance, Auftrag und Herausforderung“ statt. Die 13 Vorträge waren in drei Bereiche gruppiert.

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,,Et äs mer griuß Frout“

Ausgabe Nr. 2733

,,Et äs mer griuß Frout“

Auf Baron Samuel von Brukenthals Spuren im Harbachtal und in Freck

Dr. Hans-Bruno Fröhlich (Bildmitte) bei der Andacht. Musik aus Brukenthals Zeiten bot das Collegium Musicum Brukenthal – Gabriel Silișteanu (1. v. l.), Iuliana Cotârlea (2. v. l.), Jürg Leutert (2. v. r.), Brita Falch Leutert (1. v. r.) und Elisa Gunesch (nicht im Bild) – nicht nur in Leschkirch sondern auch in Holzmengen, Freck usw. Eine Zusammenfassung der Konzerte finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=arG332C2sFQ Foto: B. UNGAR

,,Die Teilnehmenden waren alle sehr begeistert, wie reibungslos alles geklappt hat und wie gut die Stimmung aber auch das kulturelle Angebot auf der Reise auf Brukenthals Spuren war, in Leschkirch, Alzen (Herkunftsort der Familie Breckner), Holzmengen (Ausstrahlung des spätbarocken „Brukenthal-Stils“ in der Kirche, wo Sartorius, Vater und Sohn, gelebt haben) und Freck“, resümierte Unterstaatssekretär Thomas Sindilariu gegenüber der Hermannstädter Zeitung den zweiten Tag der dem 300. Geburtstag von Brukenthal gewidmeten Veranstaltungen.

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Botschafter Hermannstadts

Ausgabe Nr. 2733

Zum „Botschafter Hermannstadts“ gekürt wurde vor kurzem im Rahmen einer Feierlichkeit im Innenhof des Hochzeitshauses am Kleinen Ring der Hermannstädter Dirigent und Festivalsveranstalter Gabriel Bebeșelea (links). Die Auszeichnung vergibt der Hermannstädter Verschönerungsverein AIOS, vertreten durch Tudor St. Popa (rechts), überreicht hat sie Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte).          

Foto: Silvana ARMAT

Vorbild und treuer Weggefährte

Ausgabe Nr. 2733

Nachruf auf Prof. Dr. Horst Schuller (1940-2021) / Von Doris SAVA


Prof. em. Dr. Horst Schuller bei seiner Dankesrede als Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2018 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Foto: Christian SCHOGER

Am 25. Juli 2021 ist Horst Schuller, Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker, Kulturvermittler, Übersetzer und Publizist, im Alter von knapp 81 Jahren verstorben. Der Lehrstuhl für Germanistik an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt verliert mit Horst Schuller ein Vorbild und einen treuen Weggefährten.

Horst Schuller kam 1990 an den neu gegründeten Lehrstuhl für Germanistik und hat hier vieles bewegt und erreicht. Zehn Jahre nach seiner Promotion an der Universität Bukarest wurde er 1994 zum ordentlichen Professor ernannt – und stärkte durch vernünftige Flexibilität fortan die Fachgemeinschaft und den Ruf des Lehrstuhls.

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Hermannstädter Rallye

Ausgabe Nr. 2733

Vier Tage lang, von Donnerstag, dem 29. Juli, bis Sonntag, dem 1. August, beherrschte der Service-Park der Hermannstädter Rallye, der 7. Lauf der Rumänischen Rallye-Landesmeisterschaft, das Geschehen auf dem Großen Ring. Hier fand auch der offizielle Start statt, gefahren wurde allerdings nur auf Makadam-Strecken,  u. a. in der Zibinsklamm und zur Schanta.

Foto: Beatrice UNGAR

Über sächsische Keramik

Ausgabe Nr. 2733

Vortrag und Workshop im Deutschen Forum

Gertrud Krech (links) begrüßte die Anwesenden im Spiegelsaal und gab Dr. Karla Roşca (rechts) das Wort. Fotos: die Verfasserin

Die siebenbürgisch-sächsische Keramik im Mittelpunkt hatte der Vortrag von Museografin Dr. Karla Roșca am vergangenen Freitag im Forumshaus, gefolgt von einem Ton-Workshop mit dem Hermannstädter Verein Tonal.

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Red Bull Romaniacs

Ausgabe Nr. 2733

Die 18. Auflage der Hard Enduro Rallye „Red Bull Romaniacs“ hat vom 27. bis 31. Juli unter dem Titel „Vertical Madness Reloaded“ stattgefunden. Die Sieger sind: Gold-Klasse: Manuel Lettenbichler (Deutschland/KTM); Silver-Klasse: Nick Fahringer (USA); Bronze-Klasse: Artem Kuncevich (Belarus); Iron-Klasse: Tjaša Fifer (Slowenien, erste Frau mit Klassensieg beim Red Bull Romaniacs); Atom-Klasse: Dmitry Akhmanaev (Russland). Mehr Informationen sind auf der Homepage www.redbullromaniacs.com zu finden. Unser Bild: Manuel Lettenbichler (Deutschland) feierte seinen dritten Sieg in der Gesamtwertung der Gold-Klasse.

Foto: Mihai ȘTEȚCU

 

Projekt „Saubere Arktis“ in Murmansk

Ausgabe Nr. 2733

Mehr Nachhaltigkeit, Öko-Ehrenamt und Förderung einer Umweltkultur


Einige der 500 Freiwilligen, die an der Aktion „Garten der Erinnerung“ (russ. Sad Pamjati) im Jahr 2020 teilgenommen haben, die dem 75. Jubiläum des Weltkriegsendes gewidmet war. Fotos: Ekaterina MAKAROVA

Umweltprobleme sind omnipräsent und natürlich auch in Russland ein wesentliches Thema. Die Erstarkung des ökologischen Denkens ist der Motor für die Entstehung der Idee des Öko-Ehrenamtes. Das Öko-Ehrenamt gründet auf freiwilligen Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes, die auf die Verbreitung einer Umweltkultur in der Gesellschaft abzielen. Das Öko-Ehrenamt ist eine der interessantesten Formen von Freiwilligenarbeit und seine Förderung ist besonders relevant und vielversprechend in ganz Russland, einschließlich in der Arktis.

In den arktischen Regionen werden Umweltprobleme von der Bevölkerung sensibler als in anderen Gebieten Russlands wahrgenommen. Davon zeugt das Projekt ,,Saubere Arktis“.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2733

Acht deutsche Lyzealklassen

Hermannstadt. – Die Aufnahme für die 9. Klasse des Schuljahres 2021/2022 an den Lyzeen ist abgeschlossen. An dem Samuel von Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt kommen 97 der insgesamt 104 in die vier Klassen aufgenommenen Schüler aus Hermannstadt. Davon sind 46 Absolventen der Brukenthalschule, 31 der Nicolae-Iorga-, 9 der Caragiale-, 7 der Goga-, 3 der Onisifor-Ghibu-Schule und 1 von der Schule Nr. 4. Drei Schüler kommen aus Mediasch. Aus anderen Kreisen kommen insgesamt vier Schüler, 2 aus Sächsisch-Reen, 1 aus Fo-
garasch und 1 aus Reps. Die letzte Aufnahmenote an der Mathematik-Informatik-Klasse war 9,32, an den zwei Naturwissenschaften-Klassen 9,16 und an der Philologie-Klasse 8,75.

Am Onisifor-Ghibu-Lyzeum gibt es zwei deutsche Klassen mit je 28 Plätzen. Die letzte Aufnahmenote an der Philologie-Klasse war 7,46, bei der Naturwissenschaften-Klasse 7,67.

Auch am Pädagogischen Lyzeum gibt es zwei deutsche Klassen mit je 28 Plätzen. Die letzte Aufnahmenote an der Päda-Klasse war 8,35, an der Philologie-Klasse 7,53. (BU)

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Erinnerungsort und Identifikationsfigur

Feierlichkeiten rund um den 300. Geburtstag des Barons Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2732

Den Festakt im Innenhof des Brukenthalpalais umrahmte mit Werken zweier Lieblingskomponisten Brukenthals, Carl Friedrich Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann, das als Bläserquintett zusammengesetzte Collegium Musicum Brukenthal (v. l. n. r.): Szilárd Kelemen (Horn), Szabolcs Tarcsi (Horn), Maximilian Braisch (Fagott), Mihai Bădiță (Klarinette) und Theresa Braisch (Klarinette).Foto: Beatrice UNGAR

,,Wodurch aber Brukenthal zu einem dauerhaften Erinnerungsort und zu einer Identifikationsfigur wurde, das ist die Stiftung seiner umfangreichen und wertvollen Sammlungen zu einem öffentlichen Museum mit Bibliothek in gemeinschaftlichem Besitz mit Prägekraft bis heute“.  Diese Worte stehen in der Einleitung zu dem Heft der Wanderausstellung ,,Ein früher Europäer“, die aus Anlass des 300. Geburtstags von Baron Samuel von Brukenthal von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern erstellt und von der beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde.Weiterlesen