Partnerschaft weiter gepflegt

Marburger Sportlerinnen und Sportler zu Gast

Ausgabe Nr. 2735

Gruppenbild der Marburger mit Vizebürgermeisterin Corina Bokor im Hof des Hochzeitshauses am Kleinen Ring.               Foto: Presseamt der Stadt

Auch dieses Jahr sind wieder jugendliche Marburger Sportlerinnen und Sportler im Rahmen einer internationalen Partnerschaftsbegegnung in Marburgs Partnerstadt Hermannstadt gefahren.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2735

Das Plakat des diesjährigen Theaterfestivals.

28. Theaterfestival

Hermannstadt. – Das 28. Internationale Hermannstädter Theaterfestival findet vom 20. bis 29. August als Hybrid-Auflage, sowohl offline, als auch online statt. Geplant sind rund 600 Events mit Künstlern aus 37 Ländern. Die Karten kosten für die offline-Events zwischen 20 und 150 Lei, für die online-Übertragungen und -Aufnahmen zwischen 20 und 75 Lei. Für die gesamte online-Auflage kostet ein Abo 500 Lei. Informationen zum Kartenvorverkauf und das genaue Programm sind unter www.sibfest.ro zu finden, wo auch Änderungen angekündigt werden. (RS)Weiterlesen

Dreitägige Kulturwoche im Haferland

Ausgabe Nr. 2734

Schirmherr und Ehrengast war Staatspräsident Klaus Johannis

Der Haupttag der Haferland-Kulturwoche fand am Sonntag in und rund um die Kirchenburg in Deutsch-Kreuz statt. Unser Bild: Die Korona-Tanzgruppe aus Kronstadt sorgte mit schwungvollen siebenbürgisch-sächsischen Volkstänzen vor der Kirchenburg für gute Stimmung. Fotos: M&V Schmidt Stiftung

Einen ganz besonderen Anklang fand die neunte Auflage der Haferland-Kulturwoche, die unter dem Motto ,,Die Tradition geht weiter im Haferland“ vom 30. Juli bis 1. August 2021 stattfand. Die M&V Schmidt Stiftung hat es gemeinsam mit ihren Partnern aus dem In- und Ausland erneut geschafft, ein abwechslungsreiches Programm auf allerhöchstem Niveau zu bieten. Schwerpunkt war wie immer die Pflege und Bekanntmachung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten von Rumänien Klaus Johannis und des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet.

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,,Cântecele Munților”

Ausgabe Nr. 2734

Die 46. Auflage des Internationalen Folklorefestivals ,,Cântecele Munților” (Lieder der Berge), fand letzte Woche statt. An den drei Abenden – Freitag, Samstag und Sonntag -, an denen auf der Bühne auf dem Großen Ring Darbietungen der Folkloreensembles aus Rumänien, Bulgarien und Polen geboten wurden, war der Platz übervoll. Unser Bild: Am Sonntag überreichte die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (1. v. r.) der Managerin des Kreiszentrums für die Erhaltung und Förderung der traditionellen Kultur ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ und Festivalsleiterin Silvia Macrea (Bildmitte) die Insignien einer Ehrenbürgerin des Kreises Hermannstadt – einen diesbezüglichen Beschluss hatte der Kreisrat in seiner ordentlichen Sitzung im Juli verabschiedet.                                                                               Foto: Kreisrat Hermannstadt

 

 

Wie gewöhnlich ungewöhnlich

Ausgabe Nr. 2734

Streiflichter von drei besonderen Konzerten am Wochenende in Hermannstadt

Sie bestritten das Konzert am Sonntagabend auf dem Huetplatz (v. l. n. r.): Mihai Murariu (Klavier), Raluca Stratulat (Violine), Marius Ungureanu (Viola), Ciprian Dancu (Klarinette) und Florin Coșuleț (Gedichtvortrag).

Für jeden Musikgeschmack etwas gab es am vergangenen Wochenende in Hermannstadt zu hören. Angefangen mit dem Marktkonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche über das Friedenskonzert in der Hammersdorfer evangelischen Kirche bis hin zu dem Streetmusic-Festival, bei dem an zwei Abenden – Samstag und Sonntag – auf dem Huetplatz musikalische Leckerbissen auf dem Programm standen. Parallel dazu tanzten auf der Bühne auf dem Großen Ring Folklorensembles und auf dem Kleinen Ring wurden im Rahmen des TIFF-Filmfestivals Filme gezeigt. Und keine Veranstaltung störte die andere.Weiterlesen

Kleines Jubiläum

Ausgabe Nr. 2734

 

Kleines Jubiläum: Dr. Andreas H. Appelt von der Deutschen Gesellschaft e. V. aus Berlin besuchte am vergangenen Wochenende die von der Gesellschaft seit 2007 geförderte Schauwerkstatt der Wandergesellen, die in diesem Jahr ihre 15. Auflage erlebt. Zählte man 2007, als Hermannstadt gemeinsam mit Luxemburg und der Großregion Europäische Kulturhauptstadt gewesen ist, rund 300 Wandergesellen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz bei der ersten Auflage, so sind es in diesem Jahr zehn Wandergesellen aus Deutschland und aus Frankreich. Noch bis einschließlich Sonntag, den 15. August, kann man den Wandergesellen im Hof der evangelischen Stadtpfarrkirche bei der Arbeit zusehen, einige ihrer Schmiedearbeiten kaufen oder auch selbst einmal versuchen, z. B. eine Rose zu schmieden. Unser Bild: Dr. Appelt (2. v. l.) mit einigen der in diesem Jahr angereisten Wandergesellen.                                         Foto: Beatrice UNGAR

„A Being Nature”

Ausgabe Nr. 2734

Audio- und Multimedialinstallationen vorgestellt

Die Vernissage war eher untypisch, man konnte mit den Künstlern und der Kuratorin, aber auch anderen Gästen erzählen: Jasmina Al-Qaisi (Mitte, in gelb), Ralf Wendt (3. v. l.) spricht mit Stadtpfarrer Kilian Dörr, Iris Ordean (5. v. l.) spricht mit dem Künstler Dan Perjovschi. Foto: die Verfasserin

Installationen der deutschen Künstler Jasmina Al-Qaisi und Ralf Wendt sind bis zum 19. August im Rahmen der Ausstellung „A Being Nature”, Kuratorin Iris Ordean, im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt, im Kunstraum arta.nonstop, in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche, in der Astra-Bibliothek und im Gong-Theater zu sehen. Veranstalter ist das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt, wo das Kunstobjekt permanent bleiben soll.

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Es geht voran in Alzen

Ausgabe Nr. 2734

Arbeitsintensiver Samstag in der Kirchenburg

Die Alzner hoffen, dass das Anfang November 2020 eingestürzten Gewölbe in der evangelischen Kirche bald renoviert wird.
Fotos: Werner SEDLER

Am Samstag, den 7. August, früh um 7 Uhr rief in Alzen das Glöckchen am Ostturm der Kirchenburg zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder zur Gemeindearbeit. Der Schutt von dem Anfang November 2020 eingestürzten Gewölbe sollte endlich aus der Kirche hinausgebracht werden – Schwerstarbeit selbst für Männer.

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Jede Seite fasziniert

Ausgabe Nr. 2734

,,Hipodrom“ heißt der neue Roman von Nora Iuga

Eine Sternstunde für die Schriftstellerin Nora Iuga (links) war die Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den damaligen Deutschen Botschafter Werner Hans Lauk am 30. September 2015 in Bukarest. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

,,Hipodrom“, ein Buch von Nora Iuga, in rumänischer Sprache verfasst, beinhaltet das Leben des damaligen Kindes in der Zwischenkriegszeit, sowie Erlebnisse als Deutschlehrerin an Hermannstädter Schulen mit deutscher Unterrichtssprache in der Zeit der kommunistischen Diktatur.

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Im Schatten der Linden auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2734

Sehr willkommen sind die im Auftrag und auf Kosten der Stadt eingerichteten neuen Sitzgelegenheiten auf dem Huetplatz, die sich buchstäblich um die Linden ranken und zum Verweilen einladen. Die neuen Bänke sind auch mit Steckdosen ausgestattet, wo man Mobiltelefone aufladen kann und mit Info-Schaukästen.                    Foto: Beatrice UNGAR

 

Es hieß einmal Alburnus Maior

Ausgabe Nr. 2734

Ein Besuch im neuen UNESCO-Weltkulturerbe Roșia Montană/Goldbach

Beim Besuch in den ehemaligen Stollen des Goldbergwerks.
Fotos: die Verfasserin

Bei einem Spaziergang durch Roșia Montană (deutsch: Goldbach, ungarisch: Verespatak, lateinisch: Alburnus Maior) erinnert kaum noch etwas an den früheren Reichtum der Ortschaft und an die Suche nach Gold. Verfallene Häuser, Plattenbauten aus der Zeit des Kommunismus und ein kleiner Einkaufsladen im Zentrum prägen das Bild des am Fuße des Westgebirges in Rumänien auf 850 m. ü. M. liegenden Vorortes der gleichnamigen Gemeinde. Es scheint, als wäre die Zeit vor 30 Jahren stehen geblieben.

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