Augenmerk auf Kirchen und Synagoge

Erste Auflage des Festivals ,,Ars SACRA“ hat in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2834

„Ars sacra“ lautete auch der Titel der Ausstellung mit Werken von Stefan Orth in der reformierten Kirche in der Fleischergasse/Mitropoliei. Foto: Beatrice UNGAR

Zum Europäischen Denkmaltag haben sich mehrere Kirchen und die Synagoge in Hermannstadt dem 2007 in Budapest erarbeiteten Modell „Ars SACRA“ angeschlossen und schafften es, bei der ersten Auflage dieser Veranstaltung, die vom 15. bis 17. September stattgefunden hat, das Augenmerk auf die Kirchengebäude als Kulturgut und auf ihre Ausstattung als heilige Kunst zu lenken mit 5 Ausstellungen, 12 Kulturveranstaltungen, zwei religiösen Stadtführungen.Weiterlesen

Durchdringende Freude erlebt

Frauen aus Afrika, Asien und Europa bei einer internationalen Konsultation in Namibia

Ausgabe Nr. 2834

Einige Frauen vom Penduka-Projekt mit Aigerim Kursantowa.

Zwischen dem 22. und dem 31. August d. J. hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck jeweils zwei Vertreterinnen ihrer sechs Partnerkirchen zu einer Konsultation zum Thema „Empowerment of Women” (Stärkung, Befähigung der Frauen) ins Tabitha Conference Center nach Windhoek in Namibia eingeladen. Insgesamt nahmen fünfzehn Delegierte aus Indien, Namibia, der Republik Südafrika, Deutschland, Rumänien und Estland an der Konsultation teil, seitens der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien waren Sunhild Galter und Monika Brandsch dabei.Weiterlesen

Tage der offenen Gotteshäuser

Hermannstadt hat sich erstmals dem Festival-Format ,,Ars SACRA“ angeschlossen


Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am Sonntag konnten Interessierte die Synagoge laut Hauptorganisatorin Anda Reuben ,,mit allen Sinnen erleben“, u. a. über Fotos von Hermannstadt, Gegenstände und Musik mit dem Cellisten Makcim Fernandez Samodaiev. Foto: Beatrice UNGAR

Mitte September findet jährlich der Europäische Denkmaltag statt, der auch von vielen Kirchen als „Tag der offenen Kirche“ begangen wird. In Hermannstadt geschah das schon sporadisch, in diesem Jahr jedoch arbeiten mehrere Kirchen und die Synagoge zusammen und haben sich dem 2007 in Budapest erarbeiteten Modell „Ars SACRA“ angeschlossen. Durch die Angebote im Rahmen des dreitägigen Festivals soll das Augenmerk auf die Kirchengebäude als Kulturgut und auf ihre Ausstattung als heilige Kunst gelenkt werden. Die Kirchen werden offen sein und es werden Führungen, Ausstellungen und Konzerte angeboten.Weiterlesen

Michelsberg im 20. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2831

Erfolgreicher Abschluss

Unser Bild: ,,Geschichten aus der Geschichte“ von Michelsberg im 20. Jahrhundert erzählte Kurator Michael Henning (rechts) im Dialog mit Pfarrer Zorán Kézdi. Foto: Beatrice UNGAR

Mit dem achten Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“, geboten von dem Ensemble Couleurs aus Klausenburg und einem Dialog zur Geschichte von Michelsberg im 20. Jahrhundert sind am Sonntag die Veranstaltungen zum 800. Jubiläum der Michelsberger Burg teilweise abgeschlossen worden. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 5 und II. Weitere zwei Veranstaltungen, die ebenfalls auf der Michelsberger Burg geplant sind, stehen allerdings ebenfalls im Zeichen der 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Michelsberg: Am Sonntag, dem 3. September, 18 Uhr, findet eine orthodoxe Abendandacht statt und am 29. und 30. September veranstaltet der Reenactment-Verein Anacronism erneut ein Michaelsfest.

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,,Immer ein schönes Gefühl, daheim zu sein”

Evangelische Kirche in Großschenk/Cincu wurde wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2830

An der großen Hallenkirche, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, wurden vor allem Arbeiten am Dach und im Außenbereich erledigt.                Foto: Werner FINK

Die Großschenker evangelische Kirche wurde am 12. August nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wiedereingeweiht, im Rahmen eines Heimattreffens für ehemalige und heutige Großschenker. Als Ehrengäste dabei waren u. a. der Großschenker Bürgermeister Sorin Suciu, der Kronstädter Präfekt Mihai Cătălin Văsii, der Kreisratsvorsitzende von Kronstadt Șerban Todorică-Constantin oder der Senator Mihai Veștea. Das EU-Projekt belief sich auf über einer halben Million Euro.Weiterlesen

,,U biden Åwern des Zabeng do lot Grißa“

Die Hahn-Orgel in Großau wurde nach eingehender Restaurierung wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2829

Beim traditionellen Gang zum Friedhof trug ein junger Mann das Wahrzeichen der HOG mit der Aufschrift „U biden Åwern des Zabeng do lot Grißa de Himet meng“ (An beiden Zibinsufern liegt Großau meine Heimat) voran, ihm folgte die Großauer Blaskapelle unter der Leitung von Hermann Grennerth.                              
Foto: Beatrice UNGAR

„In Siebenbürgen haben wir schon immer MULTIKULTI gelebt. In unserem Dorf Großau leben Menschen, die rumänisch, siebenbürgisch-sächsisch, landlerisch, ungarisch gesprochen haben und noch sprechen. Meine ganz persönliche Erfahrung in Rumänien – es war ein gutes Miteinander“. Dieses Zitat aus einem Zeitzeugenbericht der Großauerin Anna Ramsauer verlas Konsulin Kerstin Ursula Jahn in ihrem Grußwort im Anschluss an den Festgottesdienst zu den Großauer Festtagen am Sonntag.Weiterlesen

Klagenfurter im Einsatz

Ausgabe Nr. 2829

Die jahrzehntelange Verbundenheit zwischen Hermannstadt und Klagenfurt hat auch diesen Sommer schöne Früchte getragen. Eine Jugendgruppe der evangelischen Pfarrgemeinde Johanneskirche aus Klagenfurt in Betreuung von Pfarrerin Sabine Schmoly und Jugendreferent David Oblak verbrachte ihre Jugendfreizeit vom 31. Juli bis zum 10. August in Siebenbürgen. Von ihrer Unterkunft im Jugendzentrum Kirchenburg Holzmengen aus unternahmen sie verschiedene Aktionen und Ausflüge. Unter anderem waren sie zu Gast in den drei Landlerdörfern Neppendorf, Großau und Großpold und bei der Partnergemeinde in Hermannstadt, wo sie den Gemeindegottesdienst mitgestalteten, sich mit Hermannstädter Jugendlichen trafen und zwei Arbeitseinsätze im Garten des Diakoniehofs Schellenberg mit viel Fleiß durchführten. Dankenswerterweise wurde die Reise vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt am Wörthersee, Partnerstadt von Hermannstadt, finanziell unterstützt. Unser Bild: Die Einsatztruppe nach getaner Gartenarbeit in Schellenberg: Klagenfurter und Hermannstädter Jugendliche und ihre Betreuerinnen, Einwohner des Diakoniezentrums Schellenberg, Freiwillige aus Deutschland, Mitarbeiterinnen der Hermannstädter Kirchengemeinde.                                                                          Text: Hans-Georg JUNESCH, Foto: Eva HÖSCHL