Floßfahrt war der Höhepunkt

Ausgabe Nr. 2433
 

Streiflichter vom Heimattreffen der Zipserdeutschen in Oberwischau

 

„Wir treffen uns droben im Wassertal, an dem Ort, an dem unsere Vorfahren gearbeitet und gelebt haben, dort wo sie ihre 'Kaska' erzählt haben, dort wo sie ihre  'Koliben' bauten und wo sie ihre Floße ins Tal beförderten", sagte in seiner Begrüßung Leopold Langtaler, Vorsitzender des Forums in Oberwischau.

 In diesem Jahr nahmen rund 350 Teilnehmer am Heimattreffen der Zipserdeutschen teil. 30 Personen sind dafür aus Deutschland angereist. Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Schaufloßfahrt am Samstag.Weiterlesen→

Es hat sich gelohnt

Ausgabe Nr. 2433
 

Streiflichter vom Heimattag in Dinkelsbühl

 

Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland hatte über die Pfingsttage wieder zum alljährlichen Heimattag nach Dinkelsbühl eingeladen. Rund zwanzigtausend Teilnehmer waren aus Deutschland und Österreich angereist, einige Würdenträger auch aus Siebenbürgen. Das fröhliche und vielfarbige Fest der ausgewanderten Siebenbürger Sachsen stand unter dem Motto „Identität lohnt sich“. Dieses Thema wurde in zahlreichen Reden aufgenommen und angesichts so vieler Teilnehmer bei Großveranstaltungen, Aufführungen, Ausstellungen und von vielfältiger Wiedersehensfreude in zufriedener Zustimmung durch alle offiziellen Beiträge positiv bilanziert.

 

Weiterlesen→

„Pacem te poscimus“

Ausgabe Nr. 2433
 

Auftakt des Kulturjahres 2015 in Heltau

 

„Nulla salus bello, pacem te poscimus omnes“ („Kein Heil ist im Krieg, den Frieden erbeten wir alle von dir). Dieses Zitat aus der Aeneis von Vergil sei 1505 an der Mauer der damals katholischen heute evangelischen Kirche in Sächsisch-Reen angebracht worden, sagte Stadtpfarrer Zorán Kézdi in seiner Predigt im Festgottesdienst zum Tag der Offenen Tür in der evangelischen Kirche in Heltau am Sonntag.

 

Weiterlesen→

„Heute sind wir alle Gürtler“

Ausgabe Nr. 2432
 

Erstes Bezirksgemeindefest in Gürteln/Gherdeal im Krautwinkel

 

Bei all den sichtbar bröckelnden Mauern darf man nicht übersehen, dass sich in Gürteln etwas tut. An einigen Häusern wird repariert, andere, sehr wenige, sind saniert. Ein Zeichen setzen wollte auch der Hermannstädter Kirchenbezirk, und veranstaltete am Pfingstmontag erstmals ein Bezirksgemeindefest in diesem für viele bisher unbekannten Ort im Krautwinkel.

 

Weiterlesen→

Rhabarber und Heu

Ausgabe Nr. 2432
 

Zur Frühlingsausgabe von Huet Urban

 

Huet Urban hat sich während der Jahre immer mehr zu einem Festival der Entspannung entwickelt. Als vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal ein grüner Rasen auf dem ältesten Platz Hermannstadts ausgerollt wurde, hatten noch viele den Zweck der ganzen Aktion nicht verstanden und darüber geschmunzelt. Inzwischen steht Huet Urban für die Oase des Wohlfühlens und der Entspannung mitten in Hermannstadt. Der Zweck des Festivals, das von der Heritas Stiftung in Hermannstadt zum fünften Mal organisiert wird, ist das Freiräumen der Autos und vor allem die Zurschaustellung des schönsten und ältesten Platzes Hermannstadts.  In diesem Jahr fand die Frühlingsausgabe des beliebten Festivals unter dem Titel „Huet Urban Spring Brunch“ am Sonntag, dem 24. Mai, statt.

 

Weiterlesen→

Handwerk hautnah

Ausgabe Nr. 2431
 

Streiflichter vom Handwerksmarkt in Holzmengen

 

Beim Handwerksmarkt in Holzmengen/Hosman gab es am vergangenen Samstag für die ca. 300 Besucher eine interessante Auswahl an Handwerkskunst, gutem Essen und ein entspanntes Treiben in der warmen Frühlingssonne.

 

Auf dem Gelände hinter der Alten  Mühle hatten verschiedenste Handwerker ihre Stände aufgebaut. Die Variation reichte von Filzprodukten aus Schafwolle über geflochtene Körbe, eingemachte Lebensmittel und Lebkuchen bis zu vor Ort gebundenen Reisigbesen. Daneben wurde auch anderes geboten, wie etwa der Stand von World Wide Opportunities on Organic and Traditional Farms (WWOOF), wo Samen von traditionell hier wachsenden Pflanzen verschenkt wurden. Insgesamt kamen an die 20 Aussteller zusammen.

Weiterlesen→

„Hava Nagila“

Ausgabe Nr. 2431
 

Jüdische Gemeinde Kronstadt feierte Jerusalemtag

 

Nach der Feier der Hawdala zum Ende des Schabbat sang der Kinderchor unter der Leitung von Cristina Plugaru in der Beit Israel-Synagoge der jüdischen Gemeinde in Kronstadt  „Hava Nagila" (was soviel bedeutet wie „Lasst uns glücklich sein") und alle stimmten ein. Manche tanzten auch zu der Melodie dieses beliebten hebräischen Volksliedes. Die Stimmung am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Jerusalemtag erfuhr eine weitere Steigerung bei dem Konzert der Klezmer-Band „Mazel Tov" von der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

 

Weiterlesen→

Muttertag in Heltau

Ausgabe Nr. 2430
 

Neue Tradition in Heltau: die Feier des Muttertages

Zum dritten Mal feierte die Heltauer Gemeinde den Muttertag in ganz besonderer Weise: Der Sonntag begann mit einem tradionellen Gottesdienst, zu dessen Beginn der Kinderchor aufgetreten ist. In Begleitung der Gitarrengruppe sangen die „Kleinen in der Gemeinde“ zwei wunderschöne, den Müttern gewidmete Lieder und begeisterten mit ihrer Ausstrahlung alle Anwesenden. Manche Eltern drängelten sich stolz nach vorne, um den Auftritt der Kleinen auch digital festhalten zu können. Die Älteren lächelten gerührt und freuten sich an diesem Programmpunkt. Stadtpfarrer Kézdi schlug über Alltagsbeispiele aus dem Leben der Mütter eine Brücke zu der biblischen Geschichte von Martha und Maria und forderte die Mütter und Frauen, aber auch die Väter und Männer allgemein, sich Zeit zu nehmen, auch Maria zu sein. Nicht Arbeit allein soll unseren Alltag und unser Leben bestimmen, auch Zeiten der Einkehr und der Ruhe seien dringend nötig. Beim Ausgang wurden alle Frauen mit einer vom Handarbeitskreis gespendeten Topfblume beschenkt. Die Teenies aus der Jungschar-Gruppe hatten diese Aufgabe übernommen. Sie lächelten dabei alle freundlich an und wünschten „Alles Gute zum Muttertag!“. Anschließend begaben sich alle Gottesdienstbesucher auf Einladung des Stadtpfarrers in den Pfarrgarten.

Weiterlesen→

„Seid offen für die Zukunft“

Ausgabe Nr. 2430
 

25. Maifest des DFDH mit rund 700 Teilnehmern im Jungen Wald gefeiert

 

„Die Knospe oder Blüte weiß nicht, ob sie Frucht werden kann, aber sie blüht trotzdem. Ein Frost kann ihr schaden, auch ein Insekt. Was blüht, ist schön und gefährdet zugleich. Sosehr ihr also Gefährdung seht, freut euch mit den Blumen. Wir werden in die Zukunft gehen. Sie wird anders sein, als wir erwarten. Es ist aber unsere Zukunft, sie wird Teil unseres Lebens sein. So wünsche ich euch allen, groß und klein, die Lebenskraft des Mai, damit ihr euch freut an Blumen und Grün und wie die Blüten offen seid für die Zukunft."

 

Weiterlesen→

Als Höhepunkt ein Ball

Ausgabe Nr. 2429
 

Rotary Club Hermannstadt feierte 20. Jubiläum

In einigen Monaten wird sich entscheiden, ob – und wenn ja – wann, wie und von wem ein Rotary Club in Hermannstadt gegründet wird, habe Prof. Dr. Paul Philippi Anfang November 1994 der Hermannstädter Zeitung gegenüber erklärt, heißt es in der Ausgabe vom 11. November 1994. Philippi war zu dem Zeitpunkt der einzige Rotarier in der Stadt (er war während seiner Zeit als Universitätsprofessor in Heidelberg Mitglied im Rotary Club Schwetzingen-Waldorf geworden) und in der Woche davor hatte ihn der Gouverneur des Distrikts 1600 Paris, Jaques Verrier, zu Vorgesprächen betreffend die Gründung eines Rotary Clubs in Hermannstadt besucht.

 

Weiterlesen→

Maisingen auf der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2429
 

„Der Mai ist gekommen": Pünktlich um 7 Uhr begann am 1. Mai das traditionelle Maisingen auf der Michelsberger Burg. Unser Bild: Zum Auftakt sangen Schülerinnen und Schüler der Gustav Gündisch-Schule Heltau sowie von der Schule Nr. 15 beliebte Mailieder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Adina Fülöp, Henriette Guib, Juliane Henning und Rosemarie Müller. Die Anwesenden stimmten fröhlich ein.                  

Foto: Beatrice UNGAR

Gartenfestival

Ausgabe Nr. 2429
 

„Blumen – Die schönste Sprache der Welt" unter dieses Motto könnte man das Gartenfest stellen, das am Wochenende auf dem Großen Ring zum vierten Mal stattgefunden hat.                             

Foto: Fred NUSS

 

Radurlaub von Freiburg nach Isfahan

Ausgabe Nr. 2429
 

Andreas Blums viermonatige Velo-Reise führte auch durch Hermannstadt

 

Mit einem Durchschnitt von 20 Kilometern pro Stunde und 100 Kilometern pro Tag will Andreas Blum (Deutschland) etwa 10.000 Kilometer in etwa vier Monaten per Rad zurücklegen. Einen guten Zweck der Reise gibt es auch, er sammelt  Spenden für syrische Flüchtlingskinder in Ankara, genauer gesagt für ein Jesuitenprojekt vor Ort. Dabei ist Ankara nur ein Zwischenstopp auf der Hälfte seiner Reise, die eigentlich bis nach Isfahan in Iran gedacht ist. Ende März ist der Radfahrer aus seiner Heimatstadt Freiburg losgefahren und hat vergangene Woche bei Regen und Kälte auch Hermannstadt erreicht.

 

Weiterlesen→