Vernünftige Touristen erwartet

Ausgabe Nr. 2456
 

Der Bergrettungsdienst Salvamont Hermannstadt bereitet sich für den Winter vor

Adrian David, der Leiter des Bergrettungsdienstes Salvamont Hermannstadt, hat über die Aktivitäten des Dienstes in den ersten zehn Monaten dieses Jahres gesprochen. Der Bergrettungsdienst teilt das Jahr in Monate mit und Monate ohne Schnee ein, und da es im Hochgebirge bereits geschneit hat, bereiten sich die Mitarbeiter für wintertypische Einsätze vor. 161 Mal hat Salvamont eingegriffen, die meisten Unfälle sind auf Skipisten vorgefallen, die schwersten Unfälle sind allerdings im Sommer passiert. Drei Touristen sind gestorben.Weiterlesen→

„#colectiv: Die Korruption tötet”

Ausgabe Nr. 2455
 

Proteste und Demissionen nach drei Tagen Staatstrauer für Brandopfer

 

Premierminister Victor Ponta hat am Mittwoch sein Amt niedergelegt, nachdem am Dienstag Abend mehr als 25.000 Personen in Bukarest sowohl seine, als auch die Demission des Innenministers Gabriel Oprea und des Bürgermeisters des 4. Sektors in Bukarest Gabriel Piedone Popescu gefordert hatten, der ebenfalls am Mittwoch zurückgetreten ist. Die Proteste richten sich allerdings gegen die gesamte politische Klasse und teils auch gegen die orthodoxe Kirche, nachdem 32 Personen bei einem Brand in dem Bukarester Klub Colectiv ums Leben gekommen sind. „Die Korruption tötet!" war der Hauptslogan der Proteste.Weiterlesen→

„Blut hat keinen Preis“

Ausgabe Nr. 2453
 

Blutspender sind im Hermannstädter Blutzentrum immer willkommen

 

Mit Blut eine Konzertkarte bezahlen, für eine Verletzte Blutspender gesucht, immer wieder hört man von Kampagnen, die zum Blutspenden aufrufen. Punktuell hilft das, doch Rumänien ist in puncto Blutspender eigentlich eher unterbesetzt. In Hermannstadt ist die Anzahl der freiwilligen Blutspender zwar angestiegen, allerdings gilt dies auch für die Anzahl der chirurgischen Eingriffe, so dass hier manchmal „Not am Mann" herrscht.

Über das Hermannstädter Blutzentrum führte die HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u mit der Biologin Livia Mareș Pressesprecherin der Institution, folgendes Gespräch.

 Stellen Sie bitte das Hermannstädter Blutzentrum kurz vor.

Das Hermannstädter Blutzentrum ist eine eigenständige Institution, und nicht eine Abteilung des Kreiskrankenhauses, auch wenn wir den Hof mit dem Spital teilen. Wir gehören zum landesweiten Transfusionsinstitut. 20 Angestellte arbeiten hier, davon zwei Ärzte und drei Biologen – wir sind ein bisschen unterbesetzt.Weiterlesen→

„Einer musste ja bleiben…“

2452

Wir, meine Frau Veronika und ich, leben zurzeit in Siebenbürgen, genauer gesagt in Hermannstadt. Siebenbürgen liegt in Rumänien, eine Landschaft von beeindruckender Schönheit und auch eine Landschaft, in der seit Jahrhunderten Deutsche gesiedelt haben. Vor nahezu 850 Jahren sind die Siebenbürger Sachsen aus der Gegend um das heutige Luxemburg nach Siebenbürgen gesiedelt! Eine sehr lange Tradition und auch Stolz auf die Vergangenheit ist ebenso in Siebenbürgen beheimatet wie auch Traurigkeit und Sehnsucht nach den vergangenen Zeiten.Weiterlesen→

Volle Bierkrüge beim CibinFest

Ausgabe Nr. 2450
 

Das Hermannstädter Bierfest war wie immer ein Erfolg

500 Hektoliter Bier, 2.000 Plätze, 4 Tage und Unmengen Weißwürste und Bretzeln: Das diesjährige CibinFest hat am Großen Ring am Wochenende stattgefunden und war ein Efolg, denn trotz Regenwetter war das Zelt jeden Abend brechend voll. Für gute Laune sorgten abends die Österreicher von „Spatzen 2000”.Weiterlesen→

Batulläpfel zum Selberpflücken…

Ausgabe Nr. 2450
 

…auf dem Alten Berg in den Obstgärten von Horticola International

„Ein Apfel am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.“ „An apple a day keeps the doctor away.” Diese und ähnliche Sprüche zeigen wie beliebt der Apfel ist. Heute, im Zeitalter der Globalisierung, können wir  im Handel viele neue, hochgezüchtete Apfelsorten kaufen, die unter Umständen von der anderen Erdhalbkugel importiert werden. Sie haben phantasievolle, moderne Namen wie „Pink Lady“, Pinova, Jazz… Form, Farbe und Geschmack sind der gerade herrschenden Mode unterworfen. Doch, wo kommen die Äpfel her, wie sehen diese „Apfelfabriken“ aus, die statt auf Geschmack, eher auf Schönheit und Ertrag aus sind?Weiterlesen→

„Eine sächsische Wiedervereinigung“

Ausgabe Nr. 2449
 

25. Sachsentreffen fand am vergangenen Samstag in Mediasch statt

 

Über die Schule habe jeder eine Meinung, stellte der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, bei der Festveranstaltung im Traube-Saal zum offiziellen Abschluss des 25. Sachsentreffens am Samstag in Mediasch fest. Das Motto des diesjährigen Sachsentreffens lautete treffend „Schule – gestern, heute, morgen" und bot für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas. Bei sommerlichen Temperaturen wurden mehr als 2.000  Teilnehmende gezählt.Weiterlesen→

„Schule – gestern, heute, morgen“

Ausgabe Nr. 2448
 

Morgen, am 19. September, findet in Mediasch unter diesem Motto das 25. Sachsentreffen statt

 

Die Jubiläumsauflage des von dem Siebenbürgenforum veranstalteten Treffens beginnt wie immer mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, in dem der Mediascher Stadtpfarrer Gerhard Servatius-Depner die Predigt hält.

Im Rahmen des Sachsentreffens wird Prof. Dr. Hermann Pitters mit der Honterus-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hält Dechant Dietrich Galter. Den Festvortrag zum Motto hält Thomas Șindilariu.

Im Programm stehen außer Ausstellungen und dem Umzug und Auftritt der sächsischen Tanzgruppen aus ganz Siebenbürgen noch ein Konzert des „Viva la musica"-Chores des Klausenburger Deutschen Forums und eine  Darbietung der Augsburger Theatergruppe mit dem Stück „As Susi huet Geest". Für die Kinder gibt es zwischen 10 und 12 Uhr ein Kinderprogramm in der Hermann Oberth-Zentrumsschule, ab 11 Uhr ein Jugendcafé im Gemeindehaus.

Ab 8 Uhr können Interessierte vor dem Kirchenkastell Abzeichen und Programme kaufen.  (BU)

„Es ist etwas in Bewegung gekommen“

Ausgabe Nr. 2447
 

Baden-Württemberger Delegationen zu Gast in Hermannstadt


 

Knapp eine Woche nach der am 13. Juni diesen Jahres erfolgten Gründung des Verbands der Honorarkonsuln in Rumänien stand Helmut W. Schweimler, der Generalsekretär der Vereinigung des Konsularkorps Baden-Württemberg, auf der Matte bei seinem Amtskollegen Andreas Huber in Hermannstadt, der zum Präsidenten des Verbands gewählt worden war. Und knapp drei Monate später, genau an den ersten beiden Tagen dieser Woche, besuchte eine Delegation dieser Vereinigung  Hermannstadt, auf Einladung des österreichischen Honorarkonsuls Andreas Huber. Ein Zeichen, dass die Baden-Württemberger nicht lange fackeln, wenn es darum geht, Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen anzubahnen. 

Festtag im Zwischenkokelgebiet

Ausgabe Nr. 2447
 

Feierliche Wiedereinweihung der Kirchenburg in Groß-Alisch 

 

Die Einheit der Christen müsse nicht gesucht werden, die gäbe es schon. Man müsse sie bloß entdecken, sagte der Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Hans-Bruno Fröhlich, in seinem Grußwort bei der Wiedereinweihung der Kirchenburg in Groß-Alisch/Seleuș bei Dunnesdorf/Daneș am vergangenen Sonntag. Fröhlich sagte auch, dass er und sein rumänisch-orthodoxer Amtskollege, Ortspfarrer Nicolae David, in Groß-Alisch diese Einheit entdeckt haben und auch pflegen. Ein Beweis dafür war die Tatsache, dass aus Anlass der Wiedereinweihung zum dritten Mal in diesem Ort, wo alle Ethnien gut zusammenleben, ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde.

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Schnäppchenjagd auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2447
 

Die 49. Auflage des traditionellen Töpfermarktes fand am Wochenende statt


49. Auflagen des Töpfermarktes gab es bereits in Hemannstadt, am Wochenende ließen sich die Hermannstädter weder vom Regen noch vom Wind vom Großen Ring wegscheuchen. Denn es ist inzwischen Tradition: Am ersten Samstag im September kauft man Töpferware ein! Seit einigen Jahren findet zeitgleich ein Romamarkt auf dem Kleinen Ring statt, so dass man die Einkäufe mit Silberschmuck, Holz- und Plastikware aber auch fehlerhaften Ikea-Produkten ergänzen kann.

„Schule – gestern, heute, morgen“

Ausgabe Nr. 2447
 

Das 25. Sachsentreffen findet am 19. September in Mediasch statt

Zu der Jubiläumsauflage des von dem Siebenbürgenforum veranstalteten Treffen werden zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland erwartet. Das Festprogramm beginnt wie immer mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, in dem der Mediascher Stadtpfarrer Gerhard Servatius-Depner die Predigt hält. 

Im Rahmen des Sachsentreffens wird Prof. Dr. Hermann Pitters mit der Honterus-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hält Dechant Dietrich Galter. Den Festvortrag zum Motto hält Thomas Șindilariu. 

Im Programm stehen außer Umzug und Auftritt der sächsischen Tanzgruppen aus ganz Siebenbürgen noch ein Konzert des „Viva la musica"-Chores des Klausenburger Deutschen Forums und eine  Darbietung der Augsburger Theatergruppe. Für die Kinder gibt es zwischen 10 und 12 Uhr ein Bastelprogramm in der Hermann Oberth-Zentrumsschule

Ab 8 Uhr können Interessierte vor dem Kirchenkastell Abzeichen und Programme kaufen.  (BU)

Kein Pech bei Proetnica Nummer 13

Ausgabe Nr. 2446
 

Das pluriethnische Festival hat in Schäßburg Ende August stattgefunden

 

Die Frage, warum das Schäßburger Festival Proetnica nicht viel mehr Besucher hat, bleibt wie jedes Jahr offen, denn es ist nicht nur ein kulturelles Event, sondern auch eine gute Gelegenheit, die Minderheiten des Landes kennen zu lernen. Und nicht immer die großen, bekannt durch mehr oder weniger gute Taten, sondern auch diejenigen nationalen Minderheiten, die in der Öffentlichkeit eher selten wahrgenommen werden. Darum geht es nämlich bei Proetnica, und auch dieses Jahr war das Festival, bei dem knapp 850 Teilnehmer dabei waren, ein Erfolg.

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