Hessischer Landtagspräsident Norbert Kartmann besuchte Rumänien
Ausgabe Nr. 2521

Der Hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) fühlte sich am Donnerstag der Vorwoche wieder in seinem Element als Pädagoge (er war vor dem Einstieg in die Landespolitik 1987 Lehrer gewesen, für evangelische Theologie und Physik): Er hielt in der Aula der Brukenthalschule vor interessierten Schülern und Lehrern einen Vortrag zum Thema „25 Jahre deutsch-rumänischer Freundschaftsvertrag und die Bedeutung der Europäischen Union“, wobei sich Kartmann gegen ein Europa mit „unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ aussprach.
220 Teilnehmer aller Altersklassen waren bei dem diesjährigen Marienball des Hermannstädter Deutschen Forums (DFDH) dabei, der erstmals nicht im Spiegelsaal im Forumshaus sondern im Gemeindesaal in Neppendorf stattgefunden hat.



„Er war eine markante Persönlichkeit, die das Selbstverständnis Deutschlands und das Miteinander in unserer Gesellschaft geprägt und gestaltet hat“. Mit diesen Worten würdigt der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, der am Dienstag, dem 10. Januar d. J., gestorben ist. Der 1934 im bayerischen Landshut geborene Roman Herzog war promovierter Jurist. 1970 wurde er Mitglied der CDU und war als solcher in der Landespolitik tätig, bis er 1983 zum Bundesverfassungsrichter berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis 1994 inne. Von 1994 bis 1999 war er der siebte Präsident der Bundesrepublik Deutschland.
