„Hava Nagila“

Ausgabe Nr. 2431
 

Jüdische Gemeinde Kronstadt feierte Jerusalemtag

 

Nach der Feier der Hawdala zum Ende des Schabbat sang der Kinderchor unter der Leitung von Cristina Plugaru in der Beit Israel-Synagoge der jüdischen Gemeinde in Kronstadt  Hava Nagila" (was soviel bedeutet wie Lasst uns glücklich sein") und alle stimmten ein. Manche tanzten auch zu der Melodie dieses beliebten hebräischen Volksliedes. Die Stimmung am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Jerusalemtag erfuhr eine weitere Steigerung bei dem Konzert der Klezmer-Band Mazel Tov" von der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

 

Was wird am Jerusalemtag gefeiert? Die Wiedervereinigung von Jerusalem. Der Ost-Teil Jerusalems war nämlich von 1948 bis 1967 von Jordanien besetzt und wurde im Sechstagekrieg von Israel erobert. Seitdem haben Juden wieder Zugang zur Altstadt und damit auch zur Klagemauer.

An zwei Tagen – am 16. und am 17. Mai – gedachten auch die Mitglieder der Kronstädter jüdischen Gemeinde und ihre Gäste – insgesamt 400 Teilnehmer wurden laut Veranstaltern, zu denen auch der Zionistische Verein aus Rumänien zählte – dieses historischen Ereignisses. Zum Auftakt mit einem von dem Kronstädter Autoren Doru Munteanu moderierten Podiumsgespräch mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen zum Thema „Jerusalem, Hauptstadt der Großen Religionen, Hautptstadt des Weltfriedens", gefolgt von einem kurzweiligen Exkurs des Gemeindevorsitzenden  Tiberiu Roth zur Geschichte der Stadt.                   

B. U.

 

Die Klausenburger Klezmer-Band Mazel Tov" in Aktion.

 

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