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Hannelore Baier erhält Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2025

Ausgabe Nr. 2901

Hannelore Baier wurde beim Sachsentreffen in Meschen 2022 mit der Honterus-Medaille ausgezeichnet.
Foto: Cynthia PINTER

 

Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis, die höchste von den Siebenbürger Sachsen vergebene Ehrung für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen, wurde für das Jahr 2025 der Journalistin und Historikerin Hannelore Baier zuerkannt. Der Preis wird vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und vom Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich gemeinsam verliehen. Weiterlesen

Heute noch im aktiven Liedschatz

Das siebenbürgisch-sächsische Volkslied ,,Et såß e klie wäld Vijjeltchen“

Ausgabe Nr. 2901

Angelika Meltzer/Rosemarie Chrestels (Hrsg.): E Liedchen hälft ängden. Alte und neue Lieder aus Siebenbürgen. Verlag Haus der Heimat e. V. Nürnberg 2017, 2018, 2020, 371 Seiten, ISBN 978-3-00-058197-7. 21 Euro/99 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

„Et såß e klie wäld Vijjeltchen“ ist eines der ältesten „echten“ siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder, das in ganz Siebenbürgen verbreitet war und auch heute noch im aktiven Liedschatz lebt.

Friedrich Wilhelm Schuster (1824–1914) veröffentlichte Text und Melodie erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Rätsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlichen Mühlbacher und Petersdorfer Überlieferungen sowie eine zweistrophige Fassung aus Weißkirch bei Bistritz. Gottlieb Brandsch (1872–1959) fügte ihnen noch zwei weitere Fassungen aus dem Nösnerland (Schönbirk, Petersorf) bei und veröffentlichte alle in seiner Ausgabe der mundartlichen Volkslieder von 1931.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2901

Die Sprecherinnen und Sprecher der insgesamt 32 Klassen des Hermannstädter Samuel von Brukenthal-Gymnasiums übergaben am Mittwoch in Begleitung von Schulleiterin Monika Hay und deren Stellvertreterin Delilah Florea den Erlös des Weihnachtsbasars 2024, der für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins bestimmt war. Insgesamt 30.000 Lei sammelten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-12 für diesen guten Zweck. Nachdem Heimleiterin Ortrun Rhein den Gästen von der Tätigkeit im Kinderhospiz berichtet hatte, stellten sich alle zum Gruppenbild im Hof des Dr. Carl Wolff-Altenheims auf.    

Foto: Beatrice UNGAR

Ein Lexikon des Leidens

,,Das Tagebuch der 66“ über den Brand im Bukarester Club ,,Colectiv“

Ausgabe Nr. 2901

Alexandra Furnea: Das Tagebuch der 66 – Die Nacht, in der ich brannte, Aus dem Rumänischen von Peter Groth, Dittrich Verlag 2024, 340 Seiten. ISBN 978-3-910732-31-5.

Dieses Jahr jährt sich der Brand vom Club „Colectiv“ in Bukarest, bei dem 65 junge Menschen ihr Leben verloren haben, zum zehnten Mal. Die Tragödie ereignete sich am Abend des 30. Oktober 2015, als 27 Menschen an Ort und Stelle und die übrigen später in Krankenhäusern an Verbrennungen und Komplikationen starben. Weitere 150 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen blieben für ihr Leben gezeichnet. Alexandra Furnea, eine der Überlebenden, hat im Jahr 2022 das Buch „Jurnalul lui 66: Noaptea în care am ars“ (Humanitas-Verlag Bukarest) veröffentlicht. Ihr Buch, ein offenes Zeugnis der Trauer und des Kampfes mit dem Trauma, wurde letztes Jahr ins Deutsche von Peter Groth übersetzt und auf der Frankfurter Buchmesse unter dem Titel „Das Tagebuch der 66.- Die Nacht, in der ich brannte“ (Dittrich Verlag) vorgestellt.Weiterlesen

Von Tagen und Frauen, die nicht kamen

Das neueste Buch von Karin Gündisch: ,,Die Tür zum Paradies“

Ausgabe Nr. 2901

Karin Gündisch: Die Tür zum Paradies, Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn 2024, 180 Seiten. ISBN 978-3-949583-66-7. 39 Lei/9,95 Euro. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Unter dem Titel „Die Tür zum Paradies“ ist vor kurzem ein Band mit Erzählungen von Karin Gündisch erschienen. Im ersten Teil hat die erfahrene Autorin, die vor allem mit ihren Kinder- und Jugendbüchern international bekannt geworden ist und heute in Hamburg lebt, neun Erzählungen zusammengestellt, die im Lauf mehrerer Jahrzehnte entstanden sind und jetzt kaum noch überarbeitet werden mussten, wie uns die Erzählerin in dem Text „Anstelle eines Nachworts“ wissen lässt. Alle in sich abgeschlossenen Geschichten haben einen Bezug zu Rumänien, wie Karin Gündisch erklärt, die auch viele Jahre in Bukarest gelebt hat.Weiterlesen

Ein lupenreiner Hattrick

FC Hermannstadt verbucht 3:2-Auswärtssieg

Ausgabe Nr. 2901

Ianis Stoica freut sich über seinen lupenreinen Hattrick.
Foto: oradesibiu.ro

Mit einem lupenreinen Hattrick verhalf der 22-jährige Stürmer Ianis Stoica dem FC Hermannstadt zu dem 3:2-Auswärtssieg gegen Sepsi OSK Sfântu Gheorghe in Sankt Georgen/Sepsiszentgyörgyi. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber zwar mehr Torchancen aber es blieb beim 0:0. Nach der Pause wechselte Trainer Marius Măldărășanu Stoica ein, der bis dahin die Reservebank drücken musste. Und Stoica war ihm dankbar. Innerhalb von 21 Minuten traf er dreimal.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2901

Vier UNITER-Nominierungen

Hermannstadt. – Adrian Matioc, Schauspieler des Radu Stanca-Nationaltheaters ist für den Preis „Bester Hauptdarsteller” bei der Gala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER) nominiert worden, für seine Rolle Iwán Petrówitsch Wojnízkij (Onkel Wanja) in dem Stück „Onkel Wanja” von A.P. Tschechow, Regie Neil LaBute.

Hermannstadt hat drei weitere Nominierungen für die diesjährige Gala. In der Kategorie Debüt: Crina Dumitrașcu für die Rolle der Sonja, ebenfalls in „Onkel Wanja”; in der Kategorie bestes Animationstheater/Kindertheater: „Jungla” (Der Dschungel), nach „Tropice tâmpe” von Florin Bican, Musik von Ada Milea, im Gong-Theater; in der Kategorie bestes Videodesign: Adrian Sitaru für „Bluthochzeit”, deutsche Abteilung, Radu Stanca-Nationaltheater.

Die 33. Gala zur Verleihung der UNITER-Preise findet am 26. Mai im „Amza Pellea”-Saal des „Marin Sorescu”-Nationaltheaters in Craiova, anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Theaters, statt.

Näheres unter https://www.uniter.ro/premiile-senatului-si-nominalizarile-pentru-premiile-galei-uniter-2025/. (RS)Weiterlesen

,,Man glaubt wirklich in Österreich zu sein“

14. Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2900

Gruppenbild der Veranstalter und Gastgeber mit Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer (vordere Reihe 4. v. l.) und Honorarkonsul Andreas Huber (5. v. l.).                                                                                         Foto: Werner FINK

Das Konsulat der Republik Österreich in Hermannstadt organisierte am vergangenen Samstag die 14. Auflage des „Ski-Cups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt – Liqui Moly” unter der Schirmherrschaft der Botschaft Österreichs in Bukarest, der Stadtverwaltung Hermannstadt und des Kreisrats Hermannstadt auf der B-Piste des Skigebiets Păltiniș Arena. Weiterlesen

Fabriksgebäude bald Geschichte

Ausgabe Nr. 2900

Die Fabriksgebäude von Flaro (links) und Mondex (früher 7 Noiembrie) am Zibinsufer sollen bald einer Wohngegend weichen. Den von Architekt Alexandru Găvozdea erstellten Bebauungsplan (PUZ) hat der Hermannstädter Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Januar d. J. beschlossen. Die 5,67 Hektar große Fläche wird Wohnblocks, neue Straßen, Handelsräume umfassen. Geplant ist auch eine Fußgängerbrücke.          

Foto: Beatrice UNGAR

EKR hat neuen Pressesprecher

Ausgabe Nr. 2900

Hans Königes an seinem Arbeitsplatz.                          
Foto: Beatrice UNGAR

Zum 1. Februar 2025 hat die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (EKR) die Stelle des Verantwortlichen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit neu besetzen können. Diese Besetzung stand aus, nachdem der langjährige Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte Stefan Bichler sich vor über einem Jahr in die Selbstständigkeit verabschiedet hatte. Die EKR dankt Herrn Bichler, dass er diese wichtige Stelle auf- und ausgebaut sowie geprägt hat. Weiterlesen

Ausstellung im Forumshaus geplant

Traditionelle siebenbürgisch-sächsische Objekte sollen gezeigt werden

Ausgabe Nr. 2900

Auch in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung sind einige Keramikteile zu finden.                                         Foto: die Verfasserin

Die meisten Events des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) für dieses Jahr stehen schon fest. Gertrud Krech, Mitglied im Vorstand des DFDH, ist von einer kommenden Ausstellung besonders begeistert – auch wenn im Vorfeld noch der Kleine Spiegelsaal renoviert werden muss. Darüber sprach sie mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen