Nussknacker im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2899

Zwei Vorstellungen mit Tschaikowskis „Der Nussknacker” boten die Tänzerinnen und Tänzer des Hermannstädter Balletttheaters auf der Bühne des Thaliasaals im Rahmen der Lehrkonzerte der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Heute, 7. Februar, jeweils 10 und 11.30 Uhr gibt es zwei weitere Vorstellungen. In den Hauptrollen sind Milei Lee (Klara), Lazaro Ortega (Nussknacker), Henrique Ferreira (Fritz) zu sehen. Für die Adaption der originalen Choreographie von Lew Iwanow zeichnet Valentin Barteș verantwortlich, für das Bühnenbild Alin Gavrilă und für die Kostüme Carmen Siminie.                Foto: Filarmonica de Stat Sibiu

 

,,Wir müssen Lösungen finden“

Pressekonferenz zur Bilanz 2024 im Astra-Museum

Ausgabe Nr. 2899

Museumsdirektor Ciprian Ștefan.                               Foto: Ruxandra STĂNESCU

„2024 war zum Teil ein sehr gutes Jahr für das Astra-Museum”, erklärte Museumsdirektor Ciprian Ștefan, „zum Teil war es im Trend der Stadt und des Landes” – denn die Anzahl der Touristen sei landesweit zurückgegangen. In einer Pressekonferenz zog der Direktor Bilanz und sprach auch über die Pläne für das laufende Jahr.Weiterlesen

Ringen nach Zeichen

Kunstdialog in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2899

ifa-Kulturmanagerin Christiane Böhm bei der Werkbesprechung zwischen Peter Jacobis „Fufoaika” (links) und Lilian Theils „Deportation in die Sowjetunion im Januar 1945”.                                             Foto: Beatrice UNGAR

Die ifa-Kulturmanagerin Christiane Böhm setzte am 30. Januar und am 3. Februar in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche die Kunstwerke von Peter Jacobi („Fufaika”, 1973/77) und Lilian Theil („Deportation in die Sowjetunion im Januar 1945”, um 2005) in einen Dialog. Was die beiden Künstler selbst dazu äußern lesen Sie im Folgenden:Weiterlesen

Extremsport auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2899

Ausgetobt haben sich am 1. Februar auf den Skipisten der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne Extremsportler ab 16 Jahre an zwei Wettkämpfen: Ski & Snowboard 4X Cross und MTB Winter 4X Cross. Die Ergebnisse: Ski & Snowboard 4X Cross: Ski, Frauen: 1. Alexa Cotârlea, 2. Anca Șerb, 3. Sofi Șerb; Männer: 1. Victor Royenko, 2. Radu Ianoșiu, 3. Răzvan Stinghe; Snowboard, Frauen: 1. Kinga Zayzon, 2. Bianca Șerban; Männer: 1. Santiago Freinademetz, 2. Martin Freinademetz, 3. Constantin Gârjoabă; MTB Winter 4X Cross 2025: 1. Remus Bonta, 2. Radu Ianoșiu, 3. Jason Bos. Nähere Informationen unter https://paltinisarena.ro

Foto: Tibi HILA

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2899

Foto: Cynthia PINTER

Auf Präsidentschaftskandidat geeinigt

Bukarest. – Auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten geeinigt haben sich die Koalitionspartner PSD, PNL, UDMR und die Fraktion der nationalen Minderheiten im Hinblick auf die für den 4./18. Mai angesetzten Wahlen in Rumänien. Es handelt sich um Crin Antonescu, ehemaliger Senatspräsident und Vorsitzender der Nationalliberalen Partei (PNL) von 2009 bis 2014. Er verzichtete am 31. Mai 2014 sowohl auf den Parteivorsitz als auch auf eine Kandidatur für das Präsidentenamt.

Er werde ein starker Staatspräsident sein, erklärte Antonescu, nachdem zuletzt auch die PSD für dessen Kandidatur gestimmt hatte, jedoch „nicht durch Verstöße gegen die Verfassung, nicht durch Kabalen mit Geheimdiensten oder durch Eingriffe in die Justiz“, sondern durch „Hingabe und Partnerschaft“. Er werde stets ein Partner und niemals ein Komplize sein. Antonescu sagte auch, er meine, die Familie sei von einem Mann und einer Frau gebildet, die sexuelle Veranlagung sollte man aber nicht zur Schau stellen, sondern privat ausleben. Antonescu forderte auch: „Wir müssen Ordnung schaffen – auch auf der Straße“, da Polizei oder Gendarmerie mit einer Missachtung begegnet werde, wie sie in keinem demokratischen Land zu akzeptieren sei. (BU)Weiterlesen

18. Urzellauf in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2898

Am Sonntag liefen in Agnetheln wieder die Urzeln. Einen ausführlichen Bericht können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen. Unser Bild: Doris Lascu sagt im Hof der Kirchenburg den Urzelspruch in siebenbürgisch-sächsischer Mundart auf. In deutscher Fassung lautet er: „Wir wünschen Glück in diesem Haus,/Wir treiben mit Schelle und Peitsche/Die Sorgen und den Ärger aus./Unsere Lieder und Witze kann jeder hören./Und dass wir Euch besuchen kommen,/Beweist, dass wir Euch ehren.”                  

Foto: Werner FINK

Gedenken und Planungen

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2898

Der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (1. v. r.) und der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa (2. v. r.) legen einen Kranz seitens des DFDR nieder bei der Gedenkstunde beim Denkmal der Russlanddeportierten im „Episcop Martir Dr. Valeriu Traian Frențiu“-Park (ehemaliger „Cărășana“-Park).                                                                          Foto: DFBB

Am Vortrag der Gedenkfeier anlässlich der 80 Jahre seit Beginn der Deportation von arbeitsfähigen Rumäniendeutschen in die Sowjetunion trat der Vorstand des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, dem 24. Januar, in Reschitza zusammen. Die Sitzung wurde vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr geleitet, anwesend waren Vertreter aller fünf Regionalforen und der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț. Die Beratung begann mit einer Minute stillen Gedenkens an die Opfer der Deportation.Weiterlesen

Im Jenseits blühen die Schneeglöckchen

Ausgabe Nr. 2898

Die für Januar recht milden Außentemperaturen – am Mittwoch betrug der Tageshöchstwert in Hermannstadt 15 Grad – haben die ersten Schneeglöckchen in einigen Gärten in Hermannstadt hervorgelockt, auch Primeln blühen schon. Unser Bild: Diese Schneeglöckchen blühen in einem Garten im Lazarett-Viertel, im Volksmund dem „Jenseits”.                        Foto: Zeno-Karl PINTER

Ein Gruß von den Cookinseln

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Ausgabe Nr. 2898

Gruppenbild der Teilnehmerinnen.                                       Foto: Margit KÉZDI

„wunderbar geschaffen” lautet das Thema des Weltgebetstags in diesem Jahr. Verantwortlich für die Gottesdienstordnung sind für 2025 christliche Frauen von den Cookinseln, einer Inselkette im Südpazifik. Dass diese und ihre Einwohner wunderbar geschaffen sind, erfuhren am 18. und 19. Januar d. J. Frauen aus verschiedenen Gemeinden der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) bei der landesweiten Werkstatt der Frauenarbeit der EKR (FA) für WGT-Multiplikatorinnen im Elimheim in Michelsberg.Weiterlesen

Sechs neue Flugziele

Wizz Air vergrößert Standort in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2898

Sechs neue Flugziele fliegt Wizz Air ab August aus Hermannstadt an: Wien, Hamburg, Frankfurt-Hahn, Basel, Rom-Fiumicino und Madrid. Dazu wird die Fluggesellschaft auch die Anzahl der Flüge nach Memmingen, Nürnberg und Baden-Baden erhöhen. Dafür wird ein zweites Flugzeug nach Hermannstadt gebracht, also wird die Gesellschaft in Rumänien insgesamt 33 Flugzeuge im Einsatz haben. Wizz Air ist zur Zeit Marktführer auf dem Hermannstädter Internationalen Flughafen.Weiterlesen

,,Wir brauchen das in Europa“

Deutsch-französischer Freundschaftsvertrag in Hermannstadt gewürdigt

Ausgabe Nr. 2898

Élysée-Vertrag gewürdigt: Am 22. Januar 1963 haben der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast den „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, kurz Élysée-Vertrag, unterzeichnet. Dem 62. Jahrestag gewidmet waren auch in Hermannstadt mehrere Veranstaltungen, u. a. Filmvorführungen und ein Theaterabend mit Vincent Caires „Der gesamte Moliére (nahezu)” in der Regie von Daniel Plier. Unser Bild: Zum Theaterabend eingeladen hatten die Deutsche Konsulin Kerstin-Ursula Jahn (links) und Julien Chiappone-Lucchesi, Generaldirektor des Französischen Instituts in Rumänien                 Foto: Beatrice UNGAR

Die Initiative für den besonderen Theaterabend am 22. Januar im Studiosaal des „Radu Stanca”-Nationaltheaters geht auf die deutsche Konsulin in Hermannstadt, Kerstin-Ursula Jahn zurück, der die deutsch-französische Freundschaft von jeher ein Herzensanliegen ist. Der Initiative schloss sich der Generaldirektor des Französischen Instituts in Rumänien, Julien Chiappone-Lucchesi, an, der gemeinsam mit Konsulin Jahn im Anschluss an die Aufführung der Hermannstädter Zeitung ein Kurzinterview gewährte.Weiterlesen