Graf Dracula hätte auf Blut gepfiffen…

Streiflichter von der Wiener Ferienmesse 2019 / Von Ingrid WEISS

Ausgabe Nr. 2608

Die HZ-Korrespondentin Ingrid Weiss (links) beim Rumänien-Stand mit Simion Giurcă, dem früheren Leiter des am 15. Juni 2017 geschlossenen Rumänischen Touristenamtes Wien.          
Foto: Heinz WEISS

Ja, ganz sicher! Graf Dracula hätte auf Blut gepfiffen, wenn er nur die Möglichkeit gehabt hätte, die Wiener Ferienmesse 2019 zu besuchen. Aber alles der Reihe nach: Die Messe Wien startet das neue Messejahr 2019 mit ihrem schon traditionellen Jahres-Megaevent: 850 Aussteller aus aller Welt präsentieren vom 10. bis 13. Jänner auf der Ferien-Messe Wien dem Messepublikum Destinationen und Touristikunternehmen aus mehr als 80 Ländern. Mag es draußen kalt sein, regnen oder schneien, Österreichs größte Publikumsmesse für Tourismus – ca. 150.000 Besucher – lässt in der Messe Wien die Herzen der Reiselustigen und Urlaubsuchenden zur richtigen Buchungszeit mit Tausenden Angeboten rund um den Globus höher schlagen. Weiterlesen

Mit Schwung ins Neue Jahr

Neujahrskonzert der Hermannstädter Philharmonie

Ausgabe Nr. 2608

 Das Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie fand an drei Abenden vor ausverkauftem Saal statt. Den Blumenschmuck für die Bühne und ein Glas Sekt in der Pause spendete der Rotary Club Hermannstadt als langjähriger Partner dieser Veranstaltung.                Foto: ArtGrafica

Zum Auftakt der neuen Konzertsaison lud die Hermannstädter Staatsphilharmonie gleich dreimal zum Neujahrskonzert ein. Von Donnerstag, den 10. Januar, Freitag, den 11. Januar und Samstag, den 12. Januar d. J. spielte das Sinfonische Orchester unter Leitung von Dirigent Theo Wolters jeden Abend pünktlich um 19 Uhr auf. Und an jedem Abend waren die Eintrittskarten ausverkauft.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2608

Tagung zur Beitrittserklärung; Urzellauf am 27. Januar; Ökumenische Gebetswoche, Ehrendoktor-Verleihung; 3084 Geburten im Jahr 2018; Bücherspende; Hohe Rinne-Bus fährt öfter; PC-Kurs für Senioren; Kirchenburgen im HDO und im Teutschhaus; Bebauungsplan steht öffentlich zur Debatte; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Silvester in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2607

In der Silvesternacht herrschte großes Gedränge auf dem Großen Ring, wo ab 22 Uhr auf der Bühne nacheinander The Noise, Riff, Ștefan Bănică Junior und Band sowie BZN auftraten. Da noch ein Großteil der Verkaufsbuden des Weihnachtsmarktes geöffnet hatten, konnten die Anwesenden bei einem guten Schluck Glühwein und verschiedenen Leckereien bei relativ milden Außentemperaturen feiern.         

Foto: Fred NUSS

EU-Ratspräsidentschaft übernommen

Johannis und Dăncilă versprachen, Rumänien sehr gut zu vertreten

Ausgabe Nr. 2607

Rumänien hat am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernommen,  unter dem Motto „Zusammenhalt, ein gemeinsamer europäischer Wert”. Logo ist der stilisierte dakische Wolf. Unter https://www.romania2019.eu sind Infos und das Programm (nur ab dem 15. Januar) zu finden. Die offizielle Übernahmezeremonie hat gestern stattgefunden, heute findet ab 10.30 Uhr eine Pressekonferenz des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker mit Staatspräsidenten Klaus Johannis statt und ab 12.30 Uhr eine Pressekonferenz mit Jean-Claude Juncker und der rumänischen Premierministerin  Viorica Vasilica Dăncilă.Weiterlesen

„Liebt das Theater!”

Die Schauspielerin Ildiko Jarczek-Zamfirescu ist tot

Ausgabe Nr. 2607

Ildiko Jarczek-Zamfirescu (Bildmitte) mit  ihrem Gatten, dem Bühnenbildner Traian Zamfirescu (rechts) und Elke Sabiel, ehemalige Vertreterin der Friedrich Ebert-Stiftung in Rumänien, bei der Gala zum 55. Gründungsjubiläum des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) am 29. November 2008.                                   
Foto: Beatrice UNGAR

„Sie hat nicht nur als Schauspielerin sondern auch als Intendantin geradezu Übermenschliches geleistet.“ Mit diesen Worten würdigte der Dramaturg Franz Csiky (1950-2016) die Schauspielerin, Intendantin und Regisseurin Ildiko Jarczek-Zamfirescu bei der Jubiläumsgala am 29. November 2008, als das Deutsche Staatstheater Temeswar sein 55jähriges Bestehen feierte. Am 9. Januar d. J. ist Ildiko Jarczek-Zamfirescu in Temeswar gestorben.Weiterlesen

„Märchenhaft verträumt”

Die Maramuresch in Bild und Wort

Ausgabe Nr. 2607

Björn Reinhardt: Maramuresch. 101 Foto/Geschichten aus den Waldkarpaten Rumäniens. Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt, 2018. 104 Seiten. ISBN 978-3-946954-24-8

Es lohnt sich, bis in die Maramuresch zu reisen, und das nicht nur der schönen Landschaft wegen. Dabei verspricht sie nichts Spektakuläres oder schon auf den ersten Blick Auffälliges. Im Gegenteil, sie verspricht anfangs gar nichts. Sie ist ruhig, dabei Geist und Seele besänftigend, und das in zunehmender Weise. Sie offenbart sich dem in sie Hineinwachsenden hügelweise, dabei von Berg zu Berg leicht ansteigend und von Tal zu Tal in ihr versinkend. Das vorherrschende Licht, geboren in den Nebeln ihrer Geschichte, transportiert endlose, oft märchenhaft verträumte Stimmungen“. Weiterlesen

„Eine gelebte Weihnachtsbotschaft”

Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter feierte 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2607

Bei der Verabschiedung in Landshut dabei war der Rockmusiker Peter Maffay (links), der mit der Tabaluga-Stiftung in Radeln ein Ferienhaus für benachteiligte Kinder betreibt.                                    
Foto: Steffen KAISER

„Ich habe großen Respekt vor dem Engagement und dem Enthusiasmus der vielen freiwilligen Helfer, die bis in die entlegensten Winkel fahren, um Menschen, denen oft das Nötigste fehlt, eine Freude zu machen. Das ist eine gelebte Weihnachtsbotschaft. Was vor 25 Jahren recht klein begann, ist eine große Sache geworden. Die Johanniter lehren uns damit, dass steter Tropfen den Stein höhlt und Motivation, Herzenswärme und menschliches Mitgefühl ansteckend sind.“ Das  sagte der Rockmusiker Peter Maffay, der bei der Verabschiedung der „Johanniter-Weihnachtstrucker” am zweiten Weihnachtstag 2018 in Landshut dabei war. Weiterlesen

Monumentales Programm

Streiflichter der Saison France-Roumanie

Ausgabe Nr. 2607

Das Plakat von dem französischen Illustrator Tofdru

Mit sehr viel Schwung wurde die Saison France-Roumanie 2019 schon im Dezember 2018 eingeleitet. Nach Südkorea, Singapur und Kolumbien steht zum ersten Mal ein europäisches Land auf dem Programm, das sich da in vielfältigster Weise mehrere Monate lang in Frankreich selbst darstellt, sei es kulturell, politisch, kulinarisch, oder einfach spielerisch. All das soll der französischen Öffentlichkeit ein möglichst komplettes Bild von Rumänien liefern. Weiterlesen

Zerrissen zwischen Aktion und Reaktion

Betrachtungen zu Radu Țuculescus Roman „Stalin, mit dem Spaten voran“
Ausgabe Nr. 2607

Radu Țuculescu: Stalin, mit dem Spaten voran (Originaltitel: Stalin, cu sapa-nainte). Roman. Deutsche Fassung: Peter Groth.  Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale). 256 Seiten. ISBN 978-3-95462-994-7

„Einen der ‚Pulp Fiction‘, der amerikanischen Pop-Kultur, nahekommenden Stil“ nutze Radu Țuculescu in seinem „lakonischen“ Roman „Stalin, mit dem Spaten voran” (Originaltitel: „Stalin, cu sapa-nainte“, Cartea Românească, 2009),  schrieb NZZ-Redakteur Markus Bauer am 14. März 2018 über das Buch, das in der Übersetzung von Peter Groth im Mitteldeutschen Verlag  Halle (Saale) pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2018 erschienen war und daselbst vorgestellt wurde. Bauer stellte fest, Țuculescu nutze diesen Stil „um einerseits eine Kindheit in Siebenbürgen und gleichzeitig eine meist sexuell aufgeladene Gegenwart des mit einer Narbe unter dem Auge in Form einer Eidechse auffallenden Helden darzubieten. Gewalt und Sex erscheinen als die Realität unterlaufende oder formende Begehren.“ Diese Einschätzung wird dem Buch nicht gerecht, das übrigens das zweite Buch des 1949 in Neumarkt am Mieresch/Târgu Mureş/Marosvásárhely geborenen Autors darstellt, das in deutscher Übersetzung erschienen ist. Das erste erschien 2008 im Wiener Johann Lehner Verlag in der deutschen Fassung von Zorin Diaconescu unter dem Titel „Der Mikrowellenherd: Der Roman eines Plattenbaus in 10 Aufzügen“.Weiterlesen

Ein Impulsgeber

100 Jahre Deutsche in Rumänien unter der Lupe

Ausgabe Nr. 2607

Die beiden Herausgeber und Autoren Remus Gabriel Anghel (links) und Ottmar Trașcă bei der Vorstellung des Buches in der Astra-Bibilothek in Hermannstadt.                                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Das Buch „Un veac frământat. Germanii din România după 1918” (Ein bewegtes Jahrhundert. Die Deutschen in Rumänien nach 1918) wende sich vor allem an das rumänische Publikum, betonte Prof. Dr. Sorin Radu, Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften der Lucian Blaga-Universität, bei der Vorstellung des Bandes kurz vor Jahresende 2018 in der Astra-Bibliothek in Hermannstadt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2607

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser wünschen wir ein gutes Jahr 2019. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2019 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!                   

Die Redaktion

 

PNL hat erstmals die Nase vorn

Bukarest.– Wenn am Sonntag Parlamentswahlen stattfinden würden, käme laut einer von dem Radiosender Europa FM in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IMAS die Nationalliberale Partei (PNL) auf 17,1 Prozent der Stimmen, die Sozialdemokratische Partei (PSD) auf 16,4. Damit liegt die PNL erstmals knapp vor der Regierungspartei. Für die Union Rettet Rumänien“ (USR) würden 7,5 Prozent der Befragten stimmen, für die Liberal-Demokraten (ALDE) 6,3 Prozent, für die von dem ehemaligen Premierminister Dacian Cioloș gegründete Partei der Freiheit, Einheit und Solidarität (Partidul Libertăţii, Unităţii şi Solidarităţii, PLUS) 5,3 Prozent, für Pro Romania (die von dem ehemaligen Premierminister Victor Ponta gegründet wurde) 5,2 Prozent, für den Ungarnverband 3 Prozent. 26 Prozent der Befragten erklärten, sie seien noch unentschieden. (BU)

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Die wunderbarste Parole der Welt

Weihnachtsbotschaft von Bischof Reinhart Guib

Ausgabe Nr. 2606

Foto: Cynthia PINTER

Liebe Weihnachtsleser!

Hektische stressige Vorbereitungszeit, die Landschaft schneebedeckt, ein schön geschmückter Weihnachtsbaum, bunt gepackte Geschenke, der Geruch von Lebkuchen, Äpfel und Nüssen, ein leckeres Festessen, Weihnachtslieder, die Gedichte der Kinder, die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 mit dem „Euch ist heute der Heiland geboren“, die Familie zusammen – so kennen wir Weihnachten aus Kindheitstagen. So wünschen wir es uns. Dass es auch anders sein kann hat mancher erlebt. Z. B. in der Millionenstadt Tokio:Weiterlesen

„Wir dürfen dankbar sein”

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor

Ausgabe Nr. 2606

Die Weihnachtsfeier des Deutschen Wirtschaftsklubs Siebenbürgen (DWS) hat am Mittwoch der Vorwoche erstmals im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden. Unser Bild: Bei der Tombola, deren Erlös für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins bestimmt war, gewann Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (links) ein Jahresabonnement und ein T-Shirt von der Hermannstädter Zeitung. Der DWS-Vorsitzende Harald Friedrich gratulierte.         
Foto: Werner FINK

Neben den vielen Investitionen im Bereich Infrastruktur, Kindergärten, Schulen, Sport- und Freizeitanlagen wurden auch im Jahr 2018 zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Gemeinschaftsprojekte mit Zuschüssen von der Stadt organisiert. Wir hatten zahlreiche Besucher und konnten im Bereich Tourismus zwei Mal richtig punkten, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Zeitschrift National Geographic setzte Hermannstadt auf die Liste der coolsten Reiseziele 2019″ und laut dem bekannten Hotel- und Reiseführer Guide MichelinReisemagazin ist Hermannstadt die einzige 3-Sterne-Stadt aus Rumänien. Wir dürfen dankbar sein und uns freuen.Weiterlesen

Adventsstimmung erlebbar gemacht

Alternative Weihnachtsmärkte und eine gelungene Singspiel-Aufführung
Ausgabe Nr. 2606

Holzmengen: In der Scheune gab es Brötchen mit Zakuska-, Käse- und Auberginen-Aufstrich,
heißen Tee, Glühwein und eine gute Stimmung.
Foto: Beatrice UNGAR

Wer es länger aushielt, konnte sowohl in Holzmengen am Samstag als auch in Michelsberg am Sonntag echte Weihnachtsstimmung erfahren, denn es war richtig etwas los bei den beiden Weihnachtsmärkten, die als Alternative zu dem Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring gedacht waren und überraschend viele Besucher anlockten.

Weihnachtsstimmung kam auch bei der Aufführung des Singspiels „Vater Martin“ nach einer Erzählung von Leo Tolstoi auf, die am Sonntag Abend in der Aula des Gemeindezentrums in Hammersdorf stattgefunden hat. Hauptakteure waren die Mitglieder des Kinderchors der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt, die Gesamtleitung hatte die Stadtkantorin Brita Falch-Leutert inne.Weiterlesen

Nächstenliebe und Ökumene

Zu Besuch im „Haus Bethleem“ in Fogarasch

Ausgabe Nr. 2606

Die in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhauseneröffnete Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins besuchten am Freitag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler (2. Reihe, 4. v. l.) und Vizekonsul Harald Fratczak (2. Reihe, 5. v. l.). Unser Bild: Die Gäste überbrachten Geschenke, über die sich Betreute und Helfer (v. l. n. r.) – Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia), Cristina Rusu (Diakonia), Rüdiger Frodermann (agape e. V.) – freuten.               
Foto: Beatrice UNGAR

Nicht nur die Nächstenliebe sondern auch die Ökumene haben sich der Fogarascher Diakonia-Verein und sein Partner agape e. V. Lockhausen auf die Fahne(n) geschrieben. Die Tagesstätte wurde nämlich am 19. Oktober 2018 mit dem hohen Segen von Metropolit Laurențiu Streza durch Bischofsvikar Ilarion Făgărășanul eingeweiht. Der Metropolit hatte den Bischofsvikar beauftragt, dem Geschäftsführer von agape e. V., Rüdiger Frodermann, die Auszeichnung  „Ordinul Sfântul Ierarh Andrei Mitropolitul Transilvaniei” (Orden des Heiligen Andrei, Metropolit von Siebenbürgen) zu überreichen.Weiterlesen