„Eine gelebte Weihnachtsbotschaft”

Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter feierte 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2607

Bei der Verabschiedung in Landshut dabei war der Rockmusiker Peter Maffay (links), der mit der Tabaluga-Stiftung in Radeln ein Ferienhaus für benachteiligte Kinder betreibt.                                    
Foto: Steffen KAISER

„Ich habe großen Respekt vor dem Engagement und dem Enthusiasmus der vielen freiwilligen Helfer, die bis in die entlegensten Winkel fahren, um Menschen, denen oft das Nötigste fehlt, eine Freude zu machen. Das ist eine gelebte Weihnachtsbotschaft. Was vor 25 Jahren recht klein begann, ist eine große Sache geworden. Die Johanniter lehren uns damit, dass steter Tropfen den Stein höhlt und Motivation, Herzenswärme und menschliches Mitgefühl ansteckend sind.“ Das  sagte der Rockmusiker Peter Maffay, der bei der Verabschiedung der „Johanniter-Weihnachtstrucker” am zweiten Weihnachtstag 2018 in Landshut dabei war.

 

Als die Aktion der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. 1994 in Bayern anlief, kamen 3.000 Pakete für bedrüftige Menschen in Südosteuropa zusammen. In diesem Jahr waren es mehr als 56.000 Pakete. Ein Truck brachte auf Initiative der Michael Schmidt-Stiftung und der Tabaluga-Stiftung rund 400 Pakete nach Siebenbürgen, zunächst nach Radeln und Deutschkreuz, aber auch zu Kinderheimen in Weidenbach, Zeiden und Reps.

Bei der Aktion geht es folgendermaßen zu: Menschen in Deutschland packen Hilfspakete mit dringend benötigten Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug für notleidende und bedürftige Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Osteuropa. Zwischen Weihnachten und Silvester werden die Pakete von freiwilligen Fahrern ehrenamtlich nach Albanien, Bosnien und Rumänien gebracht und dort überwiegend persönlich übergeben. In diesem Jahr waren 44 Lastwagen und 13 Begleitfahrzeuge unterwegs.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

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