Demokratie lebt vom Dialog

Ausgabe Nr. 2914

Zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar

Bei dem Demokratie-Gespräch mit Konsulin Regina Lochner und ifa-Kulturmanager Philipp Klein. Foto: privat

Demokratie braucht Räume, in denen junge Menschen ihre Fragen, Gedanken und Ideen einbringen können. Solch einen Raum bot die zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar, organisiert vom Medienverein FunkForum und dem Deutschen Konsulat Temeswar in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Zwölf Schülerinnen und Schüler diskutierten in drei Runden engagiert mit Konsulin Regina Lochner über politische Themen, die sie persönlich bewegen und umtreiben.

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Ein zentraler Impulsgeber

Ausgabe Nr. 2914

Vorschau auf die 13. Ausgabe der Haferland-Kulturwoche 2025

Călin Noru Stamatoiu, Vertreter von Dominic Boutique Transilvania, Cristian Gherghiceanu, Vorsitzender der Stiftung ADEPT, Mihaela Mariș, stellvertretende Vorsitzende The Duke of Edinburgh’s International Award România, Caroline Fernolend, Vorsitzende Mihai Eminescu Trust, Dr. Doz. Paulina Popoiu, Leiterin des „Dimitrie Gusti”-Nationalen Dorfmuseums Bukarest, Michael Schmidt, Vorsitzender der Stiftung M&V Schmidt, Andreea Marin, Bischofsvikar und Dechant Dr. Daniel Zikeli, evangelischer Stadtpfarrer in Bukarest (v. l. n. r.) bei der Pressekonferenz am 28. Mai d. J. in Bukarest. Foto: M&V Stiftung

Die 13. Ausgabe der Haferland-Kulturwoche, des beliebtesten kulturellen und ethnografischen Festivals der Siebenbürger Sachsen, findet dieses Jahr vom 31. Juli bis zum 3. August statt. Erwartet werden rund 10.000 Besucher aus Rumänien und weiteren EU-Mitgliedsstaaten, dem Nahen Osten und Nordamerika. Wie in den vergangenen Jahren wird das Festival in zehn Orten im Haferland stattfinden, die traditionell Gastgeber der Veranstaltung sind: Arkeden/Archita, Keisd/Saschiz, Hamruden/Homorod, Reps/Rupea, Deutsch-Kreuz/Criț, Radeln/Roadeș, Meschendorf/Meșendorf, Klosdorf/Cloașterf, Bodendorf/Bunești und Deutsch-Weißkirch/Viscri.

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Er schenkte Hoffnung und Weitblick

Ausgabe Nr. 2914

Nachruf auf Michael Doll, 1. Vorsitzender der Handwerkerschule Martinsdorf e.V.

Eine Gedenkfeier für Michael Doll, der am 20. April nach schwerer Krankheit in Deutschland verstorben ist, fand am 26. Mai in der evangelisch Kirche in Martinsdorf/Metiş statt. An der Gedenkfeier in Michael Dolls zweiter Heimat nahmen über 70 Personen teil, darunter seine Ehefrau Elise Erndt-Doll, Freunde, Projektteilnehmende, Ausbilder, Vereinsmitglieder, Dorfbewohner und Projektpartner aus Kronstadt sowie Holzmengen.

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Nestor der Schulgeschichte der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2914

Festvortrag zur Erinnerung des 100. Geburtstags von Walter König in Hermannstadt

Dr. Ulrich Wien bei seinem Festvortrag. Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich der vom 29.-31. Mai abgehaltenen internationalen Konferenz des AKSL-Hermannstadt zur Bildungsgeschichte in Zentraleuropa während der Zwischenkriegszeit, deren Problematik nicht zuletzt von Walter König zum Forschungsgegenstand erhoben worden war, konnte – gewissermaßen als Reverenz gegenüber dem 2015 verstorbenen Nestor der Schul- und Bildungsgeschichte der Siebenbürger Sachsen – diese Tagung in Kooperation von AKSL, Siebenbürgenforum, RPTU Kaiserslautern-Landau und IKGS mithilfe der Förderung des Schroubek-Fonds (München) und des Amtes der Kärntner Landesregierung ausgerichtet werden. Neben dem Bildungshistoriker Prof. Dr. Angelo Van Gorp hatte Prof. Dr. Ulrich Andreas Wien (beide Landau) die Vorbereitung und Leitung übernommen. Letzterer hielt am Freitag, dem 30. Mai, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums eine würdigende Ansprache, die durch eine kleine, von Friedrich Philippi besorgte Ausstellung mit Quellentexten (Gesetze und Übersetzungen) sowie Schulbüchern ergänzt war. Lesen Sie im Folgenden eine gekürzte Fassung der Würdigung:

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,,Sei stärker als der Muskelkater!“

Ausgabe Nr. 2913

  1. Internationaler Benefizmarathon in Hermannstadt

Gemeinschaft gefeiert haben am Wochenende in Hermannstadt beim 14. Internationalen Benefizmarathon nicht nur die über 10.000 Läuferinnen und Läufer aus Rumänien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Polen, Griechenland u. a., sondern auch die 600 Volontäre. Mehr dazu auf Seite 4. Unser Bild: Zum Abschluss des ersten Tages stellten sich alle Volontäre zum Gruppenbild vor dem Start- und dem Finishtor auf, das in diesem Jahr die malayesische Künstlerin Tuan Nini gestaltet hat. Foto: Beatrice UNGAR

Mehr als 10.000 Läuferinnen und Läufer haben an dem 14. Hermannstädter Internationalen Benefizmarathon (Maratonul Internaţional Sibiu – MIS) am Wochenende teilgenommen und sich für 54 soziale Projekte eingesetzt, gaben die Organisatoren von der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) bekannt. Die Erwachsenen und die Jugendlichen sind am 24. Mai gelaufen, die Kinder zwischen 4 und 12 Jahren am 25. Mai. Spenden kann man noch bis Ende Juni. Alle Ergebnisse unter https://www.cronometraj.ro/rezultate-live/

Zwei freiwillige Helferinnen, die anspornende Sprüche auf Kartons aufgemalt hatten. Fotos: Beatrice UNGAR

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,,Das muss man erlebt haben“

Ausgabe Nr. 2913

Gespräch mit der scheidenden Deutschen Konsulin Kerstin Ursula Jahn

Konsulin Kerstin Ursula Jahn vor dem Street-Art-Bild von Claudiu Peța.

Die Diplomatin Kerstin Ursula Jahn ist seit 2021 Konsulin am Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Ab Juli 2025 wird sie dienstlich nach Bordeaux wechseln. Sie habe sich aus zwei Gründen für den Posten in Hermannstadt beworben, sagte sie in einem Interview kurz nach ihrem Amtsantritt: „Der erste Grund ist, dass es in meiner Laufbahn sehr wenige vergleichbare Posten gibt, wo jemand im gehobenen Dienst eine Auslandsvertretung leiten darf. Mein Mann und ich haben uns dann über Land und Leute dokumentiert und uns dann dafür entschieden.” Vor ihrem Abschied von Hermannstadt gewährte Kerstin Ursula Jahn der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview:

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Kampfflagge für das Militärspital

Ausgabe Nr. 2913

Das Hermannstädter Militärspital „Dr. Alexandru Augustin“ hat in festlicher Runde am Mittwoch, dem 28. Mai, eine Kampfflagge entgegen nehmen dürfen und gleichzeitig den 106. Jahrestag seit der urkundlichen Bestätigung der Übernahme durch das 7. Korps der rumänischen Armee gefeiert. Oberstarzt Dr. Doru Florian Cornel Moga, Kommandant des Militärkrankenhauses, übernahm die Kampfflagge vom Leiter der medizinischen Abteilung des Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Dragoș-Marian Popescu und versprach: Das Jahr 2025 steht für uns im Zeichen des Wachstums und der Herausforderungen bei den Investitionen, die wir tätigen. Wir werden auf alle kommenden Herausforderungen professionell, einfühlsam und unverzüglich reagieren. An der Veranstaltung nahmen u. a. Bürgermeisterin Astrid Fodor, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und Präfekt Mircea Crețu teil.                                                        Foto: Ruxandra STĂNESCU

Introspektiv und philosophisch

Ausgabe Nr. 2913

Japanischer ,,Iona“ feierte Premiere in Hermannstadt

Der japanische Schauspieler Kuranosuke Sasaki.
Foto: Alexandru CONDURACHE

 

Der berühmte rumänische Regisseur Silviu Purcărete ist für seine opulenten Inszenierungen bekannt. Die Üppigkeit, der Reichtum an Eindrücken sind in seinen Theaterstücken geradezu betäubend. Bei der neuesten Premiere am „Radu Stanca“-Nationaltheater Hermannstadt erwarteten die meisten Zuschauer laute Explosionen wie in „Faust“, provokante Kostüme wie in „Lulu“ oder mindestens einen seichten Pool wie in den „Metamorphosen“. Für die One-Man-Show „Iona“ von Marin Sorescu richtete sich aber alle Konzentration auf den japanischen Schauspieler auf der Bühne: Kuranosuke Sasaki.Weiterlesen

Kabinettausstellung

Ausgabe Nr. 2913

Unter dem Titel „’Da geht ein Wandern mir durch Hirn und Sinn.‘ Walther Teutsch // William Shakespeare. Sonette in Bildern’” verbindet die am 29. Mai d. J. eröffnete Kabinettausstellung, die bis zum 14. September d. J. im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu besichtigen ist, selten gezeigte, kraftvoll expressive Holzschnitte des siebenbürgischen Künstlers Walther Teutsch mit einem Stück Weltliteratur, den berühmten Sonetten William Shakespeares. Der aus Kronstadt/Braşov stammende Maler und Grafiker Walther Teutsch (1883-1964) hat 1922 einen Holzschnittzyklus zu William Shakespeares Sonetten in Leipzig sowohl als Grafikmappe als auch in Buchform zusammen mit den Gedichten des großen englischen Dramatikers in der Übersetzung Eduard Saengers herausgegeben. „Die Sonette sind geladen von dunkler Ahnung um diese Zeitenwende und von heraufdämmernder Tragik umwittert“, schrieb der Journalist Bruno Erich Werner 1922 im Vorwort der Buchausgabe. Unsere Reproduktion: Walther Teutsch: Illustration zu Shakespeares Sonett XXVII, 1922, Holzschnitt, Siebenbürgisches Museum Foto: Siebenbürgisches Museum (M. Lörz); © Walther Teutsch, VG Bild-Kunst Bonn 2025

 

Beispielhafte Völkerverständigung

Ausgabe Nr. 2913

Landshut feierte nach zehn Jahren wieder das Europafest mit seinen Partnerstädten

Oberbürgermeister Alexander Putz, Partnerschaftsvereinsvorsitzende Michèle Bilbault und Sheila Brumby, Bürgermeisterinnene Astrid Fodor, Christina Marigo, Vizebürgermeisterin Barbara Corzato, Bürgermeister Bernhard Zwielehner, 2. Bürgermeister Thomas Haslinger (V. l. n. r.). Foto: Matthias AMMER

„Hermannstadt und Landshut sind seit 23 Jahren Partnerstädte – der Stichtag war am 13. April dieses Jahres. In dieser ganzen Zeit pflegten die beiden Städte eine aktive Freundschaft, durch konkrete gemeinsame Projekte. Folglich hat die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten den Test der Zeit bestanden. Events wie das Europafest oder die Landshuter Hochzeit haben uns jedes Mal zusammengebracht. Wie in jeder Freundschaft macht die Pflege der Beziehung den Unterschied zwischen Form und Inhalt. Deshalb schätze ich Ihre Bemühungen, die Verbindung zu unserer Stadt zu pflegen. Hermannstadt pflegt seinerseits die Beziehungen zu dieser schönen bayerischen Stadt – ein besonderes Verdienst kommt dabei dem Freundschaftsverein Landshut-Sibiu zu. Herzlichen Dank an Frau Wegmann und das Team des Vereins für die gewährte Unterstützung.” Dies sagte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor in ihrem Grußwort bei dem Begrüßungsabend zum Auftakt des Europafestes im Rathausprunksaal in Landshut.

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