Die Dorfgemeinschaft funktioniert

Der 6. Sonntag nach Trinitatis in Michelsberg am Silberbach

Ausgabe Nr. 2922

Das erste der in diesem Jahr insgesamt drei Konzerte der Reihe „Michelsberger Spaziergänge” war sehr gut besucht.
Foto: Michael HENNING

Trinitatis ist in seiner Bedeutung der Versuch, uns Menschen zu erklären, dass Gott der Schöpfer ist, der seine Welt und den Menschen liebt, der seinen Sohn Jesus Christus uns als Menschensohn schickte und der im Heiligen Geist unter uns weilt. Am Samstag den 26. Juli d. J. konnte man in Michelsberg spüren, dass die Kraft der Natur den Menschen in Michelsberg ihre Energie in Form eines gewaltigen Wolkenbruchs schickte, der den Silberbach, der durch den Ort normal ruhig und leise fließt, in rasendem Tempo zu einem reißenden Fluss mit Schlamm, Wasser und Geröll verwandelte. Weiterlesen→

Mit dem Fahrrad durch 13 Länder

Felix Gündisch erfüllte sich einen Traum

Ausgabe Nr. 2922

Felix Gündisch wurde bei seiner Ankunft in Michelsberg feierlich von seinen Großeltern Karin und Dietmar Gündisch empfangen.         Foto: privat

Von München bis Michelsberg: 6.000 Kilometer, 13 Länder und ein roter Teppich zum Finale am Haus seiner Großeltern: Felix Gündisch erfüllte sich nach dem Abitur einen Traum auf zwei Rädern. Die meisten gönnen sich nach dem Abitur ein paar Wochen Urlaub, Felix Gündisch hingegen entschied sich für ein Abenteuer. Mit seinem Fahrrad fuhr der 20-Jährige aus München rund 6.000 Kilometer quer durch Südosteuropa, überquerte etliche Bergpässe, durchradelte 13 Länder und kam nach zwei Monaten bei seinen Großeltern in Michelsberg an, wo ihn Familie und Nachbarn mit einem feierlichen Empfang samt rotem Teppich und Blumen überraschten.Weiterlesen→

Spurensuche in einem Land, das es nicht gibt

Was Schwarzmeerdeutsche in Transnistrien hinterlassen haben

Ausgabe Nr. 2922

Die einstige Kirche der lutherischen Siedler ist seit Sowjetzeiten ein Kulturzentrum. Eine vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung angebrachte Glastafel veranschaulicht den ursprünglichen Zustand.

Vor über 200 Jahren haben sich deutsche Siedler auf dem Gebiet zwischen den Flüssen Dnjestr und Bug niedergelassen und den Kolonistenbezirk Glückstal gegründet. Eine Reise nach Transnistrien, in ein Land, das auf den meisten Karten nicht zu finden ist, zeigt, welche Spuren sie trotz Krieg, Flucht und Vertreibung hinterlassen haben. Der aktuelle HZ-Praktikant Tobias J a r i t z hat vor kurzem eine Reise in die „Pridnestrowische Moldawische Republik” unternommen und berichtet im Folgenden davon:Weiterlesen→

Herausforderung und Freude

Steffen Schlandt bot Orgelkonzert in Großau

Ausgabe Nr. 2922

Zwei Generationen aus Kronstadt an der Großauer Orgel: Steffen Schlandt und Sohn Felix Schlandt.
Felix, der die Register zog und die Seiten der Partituren umblätterte.               Beatrice UNGAR

Eine Herausforderung und eine Freude zugleich sei es für ihn, an der Hahn-Orgel in der Großauer evangelischen Kirche spielen zu dürfen, sagte der bekannte Kronstädter Organist Steffen Schlandt in seiner Begrüßung bei dem zweiten Konzert des Orgelsommers daselbst am Donnerstag der VorwocheWeiterlesen→

Pilz-Zacusca, ein ,,Gaumen-Regenbogen”

,,Schön. Keramisch. Nützlich.” war der Salzburger Keramik gewidmet

Ausgabe Nr. 2922

Mihaela (Miky) Pleșea aus Galaţi (rechts) ist nicht nur die jüngste Teilnehmerin an der Keramik-Messe „Schön. Keramisch. Nützlich.” sondern auch eine Erfolgsgeschichte des Astra-Freilichtmuseums: Sie war gerade mal sieben Jahre alt, als sie zum ersten Mal im Rahmen einer Schülerolympiade in Hermannstadt töpferte, und ist jetzt, mit 18 Jahren, eine der bekanntesten Keramikerinnen Rumäniens. Sie hat bei den Schülerolympiaden nicht nur durchgehend den 1. Preis erhalten, sondern wurde bei vielen Wettbewerben preisgekrönt – viele von ihnen im Freilichtmuseum -, und ist auch bei den Mitarbeitern des Museums für ihr Talent und auch für ihre frohe Natur sehr beliebt. Unser Bild: Miky zeigt den Besuchern, wie man an der Töpferscheibe arbeitet.                           Foto: Beatrice UNGAR

Getöpfert, gekocht, erzählt und verkauft: Nicht einmal der Sturm am Samstag Nachmittag und die vielen Unwetterwarnungen des Inspektorates für Notsituationen konnte die Keramik-Messe „Schön. Keramisch. Nützlich.” im Astra-Freilichtmuseum stören. Gewidmet war die Messe in diesem Jahr der Salzburg-Keramik (Vizakna/Ocna Sibiului, Kreis Hermannstadt).Weiterlesen→

Auf Brukenthals Spuren

Ausgabe Nr. 2922

Zu einer Studienfahrt auf den Spuren des Barons Samuel von Brukenthal (1721-1803) hat die evangelische Kirchengemeinde A. B. am Vortag dessen 304. Geburtstags Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brukenthalmuseums sowie Mitglieder der Gemeindevertretung eingeladen. Mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgaben. Unser Bild: Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu (3. v. r.) und ein Teil der Gruppe vor der Ruine des Brukenthal-Schlosses in Sâmbăta de Jos. Foto: Beatrice UNGAR

,,…zu lernen auf der Lauten…“

,,Hans Judenkünig-Landestournee” machte in Hermannstadt Station

Ausgabe Nr. 2922

Szabó Zsolt, Erich Türk, Narcisa Brumar und Caius Hera (v. l. n. r.) bedanken sich für den Stehapplaus in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt.                                                                        Foto: Beatrice UNGAR

„Ain schone künstliche Underweisung in disem Büechlein, leychtlich zu begreyffen den rechten Grund zu lernen auff der Lautten und Geygen” lautet der Titel der 1523 bei Hans Singryener in Wien gedruckten Sammlung, welche sich jetzt im Nationalarchiv Kronstadt befindet. Autor der Sammlung ist der deutsche Musiker und Lautenspieler Hans Judenkünig (1450-1526), einer der bedeutendsten Instrumentalisten der Renaissance. Mit Werken aus dieser Sammlung begaben sich die Instrumentalisten Narcisa Brumar (Sopran), Caius Hera (Laute), Erich Türk (Spinett), Szabó Zsolt (Viola da gamba) auf die „Hans Judenkünig-Landestournee”, die mit einem Konzert in der Klosterkirche in Schäßburg am 22. Juli begann und heute, Freitag, den 1. August, mit einem Konzert im Barockpalais in Temeswar zu Ende geht.Weiterlesen→

Orchester aus dem Dreiländereck auf Konzertreise

Ausgabe Nr. 2922

Auf seiner Reise durch Siebenbürgen wird das Orchester der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell zwei Benefizkonzerte bieten: am Montag, den 4. August, 19 Uhr, in Kronstadt im Kulturzentrum Redoute bzw. am Freitag, den 8. September, 19 Uhr, in Hermannstadt im Ramada-Hotel. Der Eintritt ist jeweils frei, der Erlös der Spenden geht an soziale Projekte. Zu dem Konzert in Hermannstadt wird auch Jürgen Dixius, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell – sie liegt im Dreiländereck Deutschland-Frankreich und Luxemburg – mit zwei Ratsmitgliedern anreisen, meldete Erwin Berens, 1. Vorsitzender des Orchesters und Beigeordneter der Verbandsgemeinde.   Foto: www.vgorchester-saarburg-kell.de

Sechster Sieg für Mani

Red Bull Romaniacs forderte auch 2025 alles

Ausgabe Nr. 2922

Der spektakuläre Anstieg auf dem Hammersdorfer Berg forderte von den Bikern einfach alles.                                                             Foto: Traian OLINICI

Über 600 Fahrer aus 60 Nationen und ein Ziel: Bei der härtesten Hard-Enduro-Rallye der Welt anzukommen. Das Off-Road-Motorradrennen Red Bull Romaniacs forderte auch dieses Jahr alles von Mensch und Maschine, diesmal auf einem staubigen trockenen Parcours, dank der Dürre. Und es konnte nur einen Sieger geben und der hieß wieder Manuel Lettenbichler. Es ist nun sein sechster Sieg und es fehlt ihm nur noch einer, um sich offiziell zum „König der Karpaten“ krönen zu lassen.Weiterlesen→

,,Dies ist die Krönung meines Berufslebens“

Martin Müller lud zum DWS-Mitgliedertreffen im Touristenkomplex Albota ein

Ausgabe Nr. 2922

DWS-Vorsitzender Wolfgang Köber (links) und Gastgeber Martin Müller begrüßten alle Anwesenden.                                                   Foto: Werner FINK

Das letzte Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 9. Juli wurde auf Einladung von Martin Müller und dessen Firma Sobis in Albota abgehalten. Die Mitglieder des DWS hatten nun die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Forellenzüchterei und dem Konzept „from farm to table“ (von der Farm auf den Teller) zu schauen, über welches das Restaurant Hermania, der Lebensmittelladen Băcănia Albota, sowie der Onlineshop von der eigenen Farm versorgt werden. Weiterlesen→

Auf der Suche nach der Stofflichkeit

Irina Minodora Ene stellt im Museum für zeitgenössische Kunst aus

Ausgabe Nr. 2922

Irina Minodora Ene, neben ihrem Lieblingsporträt und dem einem menschlichen Gehirn nachempfundenen Brotlaib.     Foto: die Verfasserin

Der auf einem Stativ thronende Brotlaib in Form eines menschlichen Gehirns ist möglicherweise ein Hinweis auf die doppelte Ausbildung der Künstlerin Irina Minodora Ene, deren Ausstellung unter dem Titel „Mit allen Augen sehen” noch bis zum 24. August im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei zu besichtigen ist. Ene hat nämlich sowohl bildende Kunst als auch Psychologie studiert und ist in beiden Branchen tätig.Weiterlesen→

Nachrichten

Die 50. Auflage des internationalen Festivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) , das vom Kreiszentrum für die Erhaltung und Förderung der traditionellen Kultur „Cindrelul – Junii Sibiului” organisiert wird, findet bis 3. August, in Hermannstadt statt. An drei Abenden – 1., 2. und 3. August – gibt es jeweils ab 19 Uhr auf dem Großen Ring Darbietungen der eingeladenen Folkloreensembles aus Kolumbien, Griechenland, Zypern, Belgien, der Türkei und Rumänien und natürlich der Gastgeber, Junii Sibiului. Zu den Ehrengästen zählt der beliebte Musiker Ștefan Bănică, der heute, Freitag, den 1. August, auf der Bühne des Festivals konzertieren wird. Im Astra-Freilichtmuseum finden weitere Programmpunkte statt, u. a. Tanzworkshops, Präsentationen der Bräuche und Gastronomie, usw. Näheres zum Programm unter traditiisibiene.ro Unser Bild: Der Taragotist des Orchesters der „Junii Sibiului”, Adrian Neamțu (Bildmitte), feiert seinen 50. Geburtstag auf der Bühne am 3. August, 19 Uhr, mit Gästen aus ganz Rumänien.                                     Foto: traditiisibiene.ro

Ausgabe Nr. 2922

Karin Gündisch liest im Erasmus

Hermannstadt. – Die Schriftstellerin Karin Gündisch liest heute, Freitag, den 1. August, 18 Uhr, in dem Erasmus-Büchercafé aus ihrem neuesten Buch, das unter dem Titel „Die Tür zum Paradies“ 2024 im Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn erschienen ist. Die Moderation übernimmt Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung. Der Eintritt ist frei. Die 1948 in Heltau geborene Autorin lebt als freischaffende Schriftstellerin in Hamburg. (RS)Weiterlesen→

Vielfalt nicht nur gastronomisch

Erfolgreiche zehnte Auflage des Astra Multicultural Festivals im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2921

Bei der Ankunft der ersten Kanufahrerinnen und -fahrer beim Anleger neben dem Gehöft aus Mahmudia.
Foto: Lukas STOIA-HELTMANN

350 Kunsthandwerker, Musikanten, Tänzerinnen und Tänzer, Köchinnen und Köche aus der ungarischen und der Roma-Gemeinschaft sowie Betreiber von so genannten „Puncte Gastronomice Locale” (lokale gastronomische Zentren) aus ganz Rumänien konnten die rund 6400 Besucherinnen und Besucher beim Astra Multicultural Festival der kulturellen Vielfalt erleben, dessen zehnte Auflage vom 18. bis 20. Juli im ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat. Am ersten Tag fand auch eine Konferenz zum Thema „Die lokalen gastronomischen Zentren – Bewahrer kreativer Traditionen” statt, bei der die bessere Vernetzung dieser Kleinbetriebe im Vordergrund stand.Weiterlesen→