Ankommen ist nicht leicht

Ausgabe Nr. 2725

Theaterworkshop in der Kirchenburg Holzmengen

„Heimatfremde – Ein Schülerstück über das Ankommen“ – so heißt der Workshop, der 15 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahre nach Holzmengen einlädt, gemeinsam mit Daniel Plier und Hunor Horváth – beide von der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters – ein kleines Schauspiel einzuüben.

Jeder kennt das Gefühl, irgendwo einmal neu zu sein: neu in der Klasse, neu in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land. Damit verbunden ist die Anstrengung, die es kostet, sich zu orientieren, zu verstehen, wie die Dinge an diesem Ort laufen und Freunde zu finden. Zuweilen wird es einem auch recht schwer gemacht. Ankommen ist nicht leicht. Und manchmal weiß man auch gar nicht, wie viel von diesem Ankommen man sich überhaupt wünscht.

Über diese und ähnliche Themen soll diskutiert und nachgedacht werden. Unter professioneller Anleitung werden Erfahrungen und Erlebnisse in kleine szenische Stücke transferiert.

Geprobt wird vom 19. bis 24. Juni im Gemeindesaal der Kirchenburg Holzmengen, wo auch eine Aufführung stattfinden wird. Für den 25. Juni ist eine weitere Aufführung in Hermannstadt geplant.

Das Projekt „Theaterwoche Heimatfremde“ ist eine Kooperation zwischen der Kulturreferentin für Siebenbürgen und der ifa-Kulturmanagerin in Hermannstadt. Als Basis der Projektwoche dient das Projekt „Heimatfremde. – Eine Zeitzeugenwerkstatt für Jugendliche“ der Kulturreferentin.

Kooperationspartner sind das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), die Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH), das Radu Stanca-Nationaltheater sowie das Jugendzentrum Seligstadt und das Teutsch-Haus.

Nähere Informationen und Anmeldungen (bis spätestens 16. Juni 2021) unter E-Mail brecht@ifa.de                          A. B.

 

 

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Gesellschaft, Theater.