Deutsches Brot in Hermannstadt

Fabini-Brüder eröffnen ,,Korn Atelier“ in der Unterstadt

Ausgabe Nr. 2960

Teamarbeit beim Brezelbacken im „Korn Atelier” der Brüder Noah (links) und Julius Fabini (rechts).                                                 Foto: Alisa SCHWARZ

Mit dem Korn Atelier hat Hermannstadt seit kurzem eine neue handwerkliche Bäckerei am Bauholzplatz/Piața Cibin 5. Hinter dem Projekt stehen die Brüder Julius und Noah Fabini, deren Mutter aus Hermannstadt stammt. Nach längerer Vorbereitung und intensiven Umbauarbeiten eröffneten sie nun ihre eigene Bäckerei in unmittelbarer Nähe zum Zibinsmarkt. Bereits im November 2025 hatte die HZ erstmals über das Vorhaben berichtet.Weiterlesen

Treffen aller ,,Neustädter“ – ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2880

Drei sehr gut besuchte Veranstaltungen in der ,,nova civitas“ im Burzenland

Die Delegation aus Neustadt an der Donau vor der Ringmauer mit den Wappen der einzelnen Ortschaften „Neustadt in Europa“. Foto: Rareș RUSU

Insgesamt 37 Städte, Gemeinden und Ortsteile mit dem Namen „Neustadt“ von Holland bis Rumänien, von Polen bis Österreich, bilden seit 1975 eine Arbeitsgemeinschaft, auch Städtegemeinschaft genannt. Die alte lateinische Bezeichnung nova civitas trifft auf Neustadt/Cristian im Burzenland zu, eine neue Stätte, die 1377 erstmals als solche urkundlich erwähnt wurde. Auf der Karte Siebenbürgens von Johannes Honterus aus dem Jahre 1532 ist neustatneben corona zu sehen. Ein historischer Beweis dafür, dass nova civitas = neustat (Neustadt/Cristian, deutsch-rumänisch) da steht.

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Schülerolympiade für traditionelles Kunsthandwerk

Ausgabe Nr. 2873

Die 27. Auflage der Schülerolympiade für traditionelles Kunsthandwerk („Meşteşuguri artistice tradiţionale”) findet bis zum 21. Juli im Freilichtmuseum statt. Bei dieser Landesphase nehmen in nationaler Tracht Schüler zwsichen 6 und 18 Jahren teil. Unser Bild: Die Ausstellung „Altițe. Inspirație. Aspirație”, die den Verzierungen und Stickereien auf den rumänischen Trachtenblusen gewidmet ist, kann bis zum 2. März 2025 im Multikulturellen Pavillon des ASTRA-Freilichtmuseums besichtigt werden.                           Foto: Beatrice UNGAR

 

Mit der Heimat eng ver(w)urzelt

Streiflichter von der 17. Auflage nach Wiederaufnahme des Urzellaufs in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2850

Die Kuratorin der Kirchengemeinde Andrea Șchiau-Gull begrüßt die Urzeln vor der evangelischen Kirche, wo sie sich alle zu einem Gruppenbild aufstellten und ein Krapfenbüffet eröffneten.
Foto: Mareike LEISTER

Mit knallenden Peitschenhieben und lautem Glockengeläut fand am Sonntag, dem 28. Januar, der traditionelle Urzellauf in Agnetheln in der 17. Auflage nach der Wiederaufnahme des Brauches statt. 268 Urzeln im Alter von 4 bis 67 Jahren trieben mit ihren furchterregenden Masken und schwarzen Zottel-Anzügen während des Umzuges allerlei Schabernack.Weiterlesen

57. Töpfermarkt: Tradition und Kitsch

Ausgabe Nr. 2832

Einer der ältesten Töpfermärkte Rumäniens fand am ersten Septemberwochenende statt


Tradition und Kitsch: Die 57. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes fand am 2. und 3. September auf dem Großen Ring statt und wurde gut besucht. Lesen Sie dazu unseren Bericht auf Seite 3. Foto: Mugur FRĂŢILĂ

Das erste Wochenende im September lockte auf den Großen Ring in Hermannstadt auch Töpfer aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldova, die ihre Ware bei dem 57. Töpfermarkt vorstellten und verkauften.

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Auf der Suche nach einem frohen Fest

Weihnachtsbotschaft / Von Dechant Alfred DAHINTEN

Ausgabe Nr. 2799

In einem vergilbten Büchlein, welches noch mein Vorgänger im Pfarramt zurückgelassen hatte, fand ich den Text eines alten Krippenspiels. Es war eines der Ersten, welches ich in Mühlbach aufführen ließ, denn trotz seines Alters erschien seine Botschaft erstaunlich aktuell.

Es erzählt von einem gewissen „Herr Irgendwer“- der Name ist natürlich Programm – welcher von seinem Chef eine „Gratifikation“ erhält (für die jüngeren Leser: Er kriegt Weihnachtsgeld). Damit soll er für sich und seine Lieben etwas zu Weihnachten kaufen; – nicht mehr und nicht weniger als „Das Allerbeste zum Weihnachtsfeste“! Weiterlesen

32. Sachsentreffen in Meschen

Ausgabe Nr. 2787

Meschen/Moșna. – Unter dem Motto „Zu Rat und Tat die Hände reichen” (St. L. Roth) steht das von dem Siebenbürgenforum in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien und der Nachbarschaft Meschen (Deutschland) veranstaltete 32. Sachsentreffen, das am 16. und 17. September in Meschen stattfindet. Am Freitag, dem 16. September, 17 Uhr, wird in der evangelischen Kirche die „Kärntner Dokumentation“ (Bd. 35, 36, 37) vorgestellt und im Anschluss nimmt Mag. Udo Puschnig (Klagenfurt) die goldene Ehrennadel des DFDR entgegen. Ab 19 Uhr findet im Gemeindesaal eine  Tanzunterhaltung mit Trio Saxones Plus statt.

Am Samstag, dem 17. September, sind ab 9 Uhr Stände auf dem Burghof aufgestellt, ab 9.30 Uhr gibt es ein Kinderprogramm und ab 10 Uhr findet der Festgottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Im Anschluss steht Blasmusik auf dem Kirchhof im Angebot. Von hier aus startet ab 11.45 Uhr auch der Trachtenumzug. Ab 12.30 Uhr treten die Tanzgruppen auf. Die Festveranstaltung mit Grußworten, Festvortrag von Pfarrer Dr. András Bándi und der Verleihung der Honterusmedaille an Hannelore Baier findet ab 14 Uhr in der evangelischen Kirche statt. Zum Abschluss steht ab 16 Uhr die Theatervorstellung „Bezuolt“ der siebenbürgisch-sächsischen Theatergruppe Landshut im Gemeindesaal auf dem Programm.

Verpflegung kann am Freitag ab 19 Uhr im Gemeindesaal und am Samstag ab 12 Uhr an den Ständen im Burghof gekauft werden.

Vieles zu entdecken

Streiflichter vom 56. Hermannstädter Töpfermarkt

Ausgabe Nr. 2786

56. Töpfermarkt: Vom Regen verschont wurden Töpfer und Käufer auf dem 56. Hermannstädter Töpfermarkt, der am vergangenen Wochenende auf dem Großen Ring stattgefunden hat. Unser Bild: Wer seine Ware gut gelaunt anpreisen konnte, wie diese Töpferfamilie aus Korund, förderte die Kauflust der Kunden mit Erfolg.                                          Foto: Beatrice UNGAR

Ein Drittel Tradition, ein Drittel moderne Kunst und ein Drittel Kitsch: Bei der 56. Auflage des traditionellen Hermannstädter Töpfermarktes, die am Wochenende auf dem Großen Ring stattgefunden hat, konnte man sehen: Der Markt wird langsam aber sicher vom Kitsch erobert, wenn die Organisatoren sich nicht dagegen stemmen. Zwar gibt es Kunden für alle Anbieter, doch ein Teil der Ware hat hier nichts zu suchen, denn sie hat weder mit Töpferei, noch mit Keramik etwas zu tun.Weiterlesen