Nachrichten

Ausgabe Nr. 2672

Foto: Cynthia PINTER

Gottesdienste

Ab sofort können laut dem Gesetz über den Alarmzustand in Rumänien wieder Gemeinde-Gottesdienste stattfinden, allerdings nur im Freien. Nähere Informationen sind bei den Pfarrämtern zu erfragen.

Aufzeichnungen von Gottesdiensten sind online zu sehen und zu hören unter hermannstadt.evang.ro

Unter evang.ro gibt es weiterhin geistliche Texte zum Lesen und Predigten als Podcast zum Hören sowie Videogottesdienste zu sehen.

 

Steuern bis 30. Juni bezahlen

Hermannstadt. – Das Hermannstädter Bürgermeisteramt meldet, dass man die Steuern (z. B. Haus-, Grund- und Kfz-Steuern) bis zum 30. Juni d. J. bezahlen kann. Infos unter www.sibiu.ro. (BU)

 

LESEN SIE WEITERE NACHRICHTEN…Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2671

Foto: Cynthia PINTER

70. Heimattag auf 2021 verschoben

   München. – Der Bundesvorstand des Verbandes der Siebenbürger in Deutschland hat beschlossen, den diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl abzusagen. Es hätte der 70. Heimattag sein sollen. Nun wird dieser auf Pfingsten 2021 verschoben. In einem diesbezüglichen Schreiben begründete der Bundesvorsitzende Rainer Lehni diesen Beschluss mit den hohen gesundheitlichen Risiken und der Planungsunsicherheit, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben. Der Beschluss sei mit der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl abgesprochen worden. Lehni präzisiert: ,,Mit gutem Gewissen könnten wir unserer älteren Generation, als besonders gefährdete Risikogruppe, die Teilnahme an einem Heimattag in diesem Jahr nicht empfehlen. Sie gilt es besonders zu schützen. Unsere Sorgen gelten jedoch allen Heimattaggästen sowie der gesamten Bevölkerung von Dinkelsbühl, da wir absolut niemanden einem gesundheitlichen Risiko aussetzen dürfen.

Die bisherigen Vorbereitungen waren nicht vergebens. Der diesjährige Mitausrichter, die Regionalgruppe Hermannstadt, Harbachtal und Umgebung des Verbands der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften wird den Heimattag 2021 mitgestalten. Wir sehen uns zu Pfingsten 2021 in Dinkelsbühl.“

 

WEITERE NACHRICHTEN LESEN…Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2670

Der Große Ring in Corona-Krisenzeit. Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Gemeinsam mit Musik in den Mai

Michelsberg/München. – In Siebenbürgen war es üblich, dass die Blaskapellen am 1. Mai zu Sonnenaufgang den Frühling auf einem nahegelegenen Berg oder von dem Glockenturm „einbliesen“. Anschließend zogen sie durch die Ortschaft, wo man sich für ihre Ständchen mit Wein und Gebäck bedankte. Maiblasen oder Maisingen, das wird in diesem Jahr etwas anders gefeiert: Die Michelsberger laden am 1. Mai, ab 8.30 Uhr (rumänische Ortszeit) auf der Online-Plattform Zoom zum Maisingen und -blasen auf die Michelsberger Burg ein. Unter www.cetateacisnadioara.info/news oder auf Facebook unter Michelsberg heute/Cisnadioara azi kann man mitmachen.

Am gleichen Tag, 11 Uhr ruft der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ebenfalls dazu auf, den Mai mit Musik zu begrüßen. Jeder für sich und doch alle zusammen! Aus den Fenstern, von den Balkonen, in den Gärten.

Filmen Sie Ihre Version von „Der Mai ist gekommen“ und schicken Sie das Video direkt per Facebook-Nachricht an die Facebookseite des Verbands unter www.facebook.com/siebenbuerger.de oder über den Facebook-Messenger an Siebenbuerger.de. Die Veranstalter schneiden die besten Aufnahmen zusammen und laden das Ergebnis später auf dem YouTube-Kanal des Verbandes www.youtube.com/siebenbuerger de hoch. (BU)

WEITERE NACHRICHTEN IM ÜBERBLICK:

Neue Spenden; Längere Ausgangszeiten; Noch keine Flüge; Covid-19 im Kreis; Schulen bleiben geschlossen; Infos für deutsche Staatsbürger in Rumänien; Schreibwettbewerb; Anthologie in kurdischer Sprache; Kostenloses Frühstück; Konzerte im Livestream; Ultramarathon zu Hause; Alle Gottesdienste fallen aus; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Schutzmasken bleiben verpflichtend

Leben geht ab dem 15. Mai nicht wieder normal weiter, warnte Präsident Johannis

Ausgabe Nr. 2669

Aus dem Fenster eines Zimmers im Apollo-Hotel in Hermannstadt bedankt sich ein Ehepaar, das hier seine Quarantäne-Zeit verbringen musste, mit einem Transparent mit der Aufschrift ,,Wir danken euch für eure Fürsorge!“ bei den Betreuern.                                       Foto: Kreisrat Hermannstadt

9.710 Personen wurden in Rumänien bis zum 22. April mit Covid-19 infiziert, 519 Personen sind an den Folgen gestorben und 2.406 gelten als genesen und wurden aus den Krankenhäusern entlassen. Staatspräsident Klaus Johannis erklärte am Mittwoch, dass der bis zum 15. Mai ausgerufene Notstand nicht einen weiteren Monat verlängert wird und die ersten Lockerungen ab Mitte Mai eintreten dürften, falls die Anzahl der Neuerkrankungen und Todesfälle bis dann stetig sinkt. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2669

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Nachrichtentitel im Überblick: ,,Eine Bilderbuch-Übergabe“; Infos für deutsche Staatsbürger in Rumänien; Pflegekräfte gesucht; Zahlung verschoben; Pflegemütter gesucht; Konzert im Wohnzimmer; Konzerte im Livestream; Bücher online; Folklorefestival erst 2021; Hilfe im Alltag; Arbeiter da geblieben; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2668

In eigener Sache

Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 24. April 2020.

Die Redaktion ist am 10. April und dann vom 13. April bis 20. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Osterfest im Kreise Ihrer Lieben.        

Die Redaktion

Nachrichten im Überblick: Forellen auf Bestellung; Aktuelles vom Auswärtigen Amt; In eigener Sache; Solidarität für Hermannstadt; Null Toleranz; Alle Gottesdienste fallen aus; Hilfe im Alltag; Notrufnummern; „Isol-art“; Wettbewerb für Journalisten; Band mit Banater Mundarten; Treppenhäuser desinfiziert; Konzerte im Livestream; Deutschkurse; Theaterfestival erst 2021; Drama für Jugendliche; Online-Einblick ins Brukenthalmuseum; Online-Spielzeit; Theater online; Online-Angebote des Gong-Theaters. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2667

Die Heltauergasse – menschenleer am 17. März d. J.Foto: Mugur Frățilă

Militärischer Erlass Nr. 4 in Kraft getreten

   Bukarest. –  Am 29. März ist der Militärische Erlass Nr. 4 in Kraft getreten.

Rumänien befindet sich laut Gesundheitsminister Nelu Tătaru (PNL) – der den Gesundheitsminister Victor Costache ersetzt hat, nachdem dieser am 26. März demissioniert hat – in der vierten und somit letzten Etappe des Krisenplans, in der mehr als 2.000 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus registriert wurden. Laut dem Minister rechnen die Behörden mit einer ersten Spitze mit 10.000 Infektionsfällen gegen Mitte bis Ende April. Die 4. Phase bezieht sich vor allem auf das Gesundheitssystem, zum Beispiel wurden weitere 36 Krankenhäuser bestimmt, die Covid-19-Patienten aufnehmen. Das Kreiskrankenhaus und die Kinderklinik in Hermannstadt, sowie das Mediascher Krankenhaus sind sogenannte „Covid-Krankenhäuser”. Asymptomatische, leichte und mittelschwere Fälle sollen daheim behandelt werden. Infizierte Ärzte und Krankenschwestern sollen, wenn möglich, Covid-19-Patienten behandeln. Der Krisenstab der Regierung soll die Beschränkungen verschärfen, falls nötig.

Der Militärische Erlass Nr. 4 lockert ein bisschen die Einschränkungen für Personen über 65 Jahren, die weiterhin für Einkäufe nur zwischen 11 und 13 Uhr die Wohnung verlassen dürfen, jedoch den ganzen Tag für medizinische Versorgung ausgehen dürfen. Auch abends dürfen diese zwischen 20 und 21 Uhr ihre Haustiere ausführen und brauchen keine Erklärung dafür.

Die Bürgermeisterämter müssen in den Wohnblocks Spender mit Desinfektionsmitteln installieren und gemeinsame Räumlichkeiten desinfizieren.

Die Bürger müssen überfüllte Gegenden meiden und dürfen sich in Gruppen von maximal drei Personen fortbewegen – Ausnahme machen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Preise für elektrische und thermische Energie, Gas, Wasser und Kraftstoff dürfen nicht über das Niveau vom 29. März 2020 angehoben werden.​

Bis zum 1. April wurden in Rumänien 26.609 Tests durchgeführt,  2.460 Personen waren positiv, 252 davon sind genesen und 92 gestorben – mindestens eine Person in Hermannstadt. (RS)

 

WEITERE NACHRICHTENTITEL:

Notrufnummern; In eigener Sache; Tests im Kinderkrankenhaus; Medaillen zur Jahrhundertfeier; Treppenhäuser desinfiziert; Hilfe durch Online-Plattform; Deutschkurse; Programm gekürzt; Geflüsterte Geschichten; Konzerte im Livestream; Plattform für Lokalprodukte; Kunstausstellung im Netz; Alle Gottesdienste fallen aus; Hilfe im Alltag; Ausweis nötig; Forum im Homeoffice; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2666

Am vergangenen Wochenende konnte man bei herrlichen 19 Grad Celsius draußen in der Sonne sitzen, den Frühling genießen und die blühenden Bäume in all ihrer Pracht begutachten. Und auch wenn der Schneefall nicht die einzige schlechte Nachricht ist, die dieser Tage auf uns alle niederfällt, wird auch dieser ein Ende finden. Denn wie sagt man so schön? ,,Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.“ Unser Bild: Märzschnee am Montag am Schillerplatz.
Foto: Niels STERN

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Offiziellen Ratschlägen folgen

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind nicht leichte Zeiten, die wir erleben und die nächsten Wochen/Monate werden sicher nicht leichter.

Deshalb ist es sehr wichtig, auf unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen zu sorgen. Da der neue Coronavirus sehr ansteckend ist, ist es wichtig, alle Menschenansammlungen zu vermeiden, was durch den inzwischen ausgerufenen Notstand ja auch verboten ist. Man kann sich aber auch von einzelnen Menschen anstecken. Deshalb alle unnötigen Kontakte meiden und möglichst oft die Hände mit Seife waschen. Wer es sich erlauben kann, bleibe zu Hause. Um möglichst immun zu bleiben, normal essen, evt. mehr Zitrusfrüchte als sonst oder Vitamin C einnehmen und genügend lange schlafen. Man soll den offiziellen Ratschlägen folgen und nicht der Hysterie verschiedener Gerüchte vor allem aus dem Internet verfallen. Panik macht alles nur viel schlimmer!

Wenn jemand mit einem potentiell Infizierten in Kontakt war, soll man entweder den Notruf 112 wählen und Bescheid sagen oder zur Notaufnahme  (UPU) des Kreisspitals gehen. Man wird dann entweder in Isolation nach Hause geschickt oder in die Klinik für ansteckende Krankheiten eingeliefert.

Wir Ärzte sind alle ,,auf den Barrikaden“. Seien Sie versichert, dass wir alles Menschenmögliche tun. Hoffentlich brauchen Sie uns nicht!

Ihr Dr. Paul-Jürgen PORR

DFDR-LandesvorsitzenderWeiterlesen