Nachrichten

Ausgabe Nr. 2677

Flugverkehr aufgenommen

Hermannstadt. – Am Hermannstädter Flughafen wurde ab dem 17. Juni der Flugverkehr wieder aufgenommen. Angemeldet sind vorerst nur die Flüge nach und aus Dortmund, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden, Nürnberg und Frankfurt Hahn der Fluggesellschaft Wizz Air. Auf dem Hermannstädter Flughafen wird u. a. die Körpertemperatur der Fluggäste gemessen, eintreten darf man nur, wenn diese unter 37,3 Grad Celsius liegt. (RS)

 

Erste Konzerte mit Publikum

Hermannstadt. – Die Hermannstädter Staatphilharmonie hat gestern bereits ein erstes Konzert mit Publikum angeboten, das zweite findet heute, ab 19 Uhr statt. Die Konzerte finden im Freien statt, in der Fußgängerzone vor dem Thalia-Saal. Die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt. Eine Karte kostet 20 Lei, Personen, die Abos besitzen, können die übrig gebliebenen Tickets benutzen.

23 Musikerinnen und Musiker spielen Werke von Doru Popovici, Béla Bártok und Wolfgang Amadeus Mozart, Dirigent ist Bogdan Postolache. (RS)  Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2676

Parlament soll Wahltermine bestimmen

Bukarest. – Nachdem laut diesbezüglichem Urteil des Verfassungsgerichts das Parlament und nicht wie bisher die Regierung befugt sein soll, die Termine von Wahlen zu bestimmen bzw. die Verlängerung der Mandate der gewählten Kommunalräte, kündigte der PSD-Interimschef Marcel Ciolacu an, das seine Partei, die die Mehrheit im Parlament stellt, bis zum Wochenende den Entwurf eines Gesetzes vorzulegen. Dieser Entwurf sieht, so Ciolacu, vor, dass die Amtszeiten der gewählten Kommunalräte bis zum 1. November 2020 verlängert und die Kommunalwahlen spätestens Mitte Oktober terminiert werden müssen.

Allerdings könnten die Kommunalwahlen auch zum Wunschtermin der Nationalliberalen Partei, dem 20. oder 27. September, stattfinden. (BU)Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2675

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Alarmzustands in Rumänien und der damit verbundenen Lockerungen und weiterhin bestehenden Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ-Redaktion vorläufig keinen Publikumsverkehr haben. Wer Abonnements und Anzeigen bezahlen möchte, kann das per Banküberweisung oder zwischen 9 und 14 Uhr   am 2. Fenster links vom Redaktionseingang. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die Redaktion

 

EU-Corona-Hilfen vorgeschlagen

Brüssel/Bukarest. – Einen Wiederaufbaufonds in Höhe von 750 Milliarden Euro hat die EU-Kommission am 27. Mai zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorgeschlagen. Das sei „Europas Moment“ – kein Land könne die Folgen der Krise „allein bewältigen“, nötig seien Investitionen in beispiellosem Ausmaß, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen, derzufolge 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite fließen sollen. Dafür sollen im Namen der Europäischen Union über Anleihen Kredite am Kapitalmarkt aufgenommen und gemeinsam bis 2058 über den EU-Haushalt getilgt werden.

Rumänien soll nach Angaben des Europaabgeordneten Siegfried Mureșan (EVP/PNL) mit 33 Milliarden Euro unterstützt werden, davon wären 19 Milliarden Euro nicht rückzahlbare Zuschüsse. Demzufolge würde das Land von den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten nach Polen (64 Milliarden Euro) am zweitstärksten von den EU-Corona-Hilfen profitieren.

Der „Marshall-Plan“ der EU-Kommission für die europäische Wirtschaft benötigt allerdings die einstimmige Billigung der 27 EU-Staaten, weswegen wochenlange Debatten erwartet werden. (BU)Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2674

Das Schatzkästlein am Kleinen Ring.                             Foto: CNM Astra

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Alarmzustands in Rumänien und der damit verbundenen Lockerungen und weiterhin bestehenden Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ-Redaktion vorläufig keinen Publikumsverkehr haben. Wer Abonnements und Anzeigen bezahlen möchte, kann das per Banküberweisung oder zwischen 9 und 14 Uhr am 2. Fenster links vom Redaktionseingang. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die Redaktion

 

1. Juni ist arbeitsfrei

Hermannstadt. – Der 1. Juni ist in Rumänien ein nationaler Feiertag und somit arbeitsfrei. Für die evangelischen und katholischen Christen fällt der Pfingstmontag, der ebenfalls frei ist, in diesem Jahr auf den 1. Juni. (RS)Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2673

Das Brukenthalmuseum hat am Mittwoch seine Tore wieder geöffnet. Wie auf den beiden Plakaten seitlich des Hauptportals am Brukenthalpalais am Großen Ring zu sehen, erwarten Baron Samuel von Brukenthal und seine Gattin Sophia zünftig mit einer Schutzmaske ausgestattet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto ,,Wir kommen wieder zusammen“. Zu besichtigen sind vorläufig die Sammlungen im Brukenthalpalais, im Historischen Museum und im Naturwissenschaftlichen Museum.     Foto: Beatrice UNGAR

Neue Fußgängerzonen geplant

Hermannstadt. – Weitere Pkw-freie Plätze will das Bürgermeisteramt von Hermannstadt schaffen. Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor wird dem Stadtrat in der Sitzung am 28. Mai den Vorschlag unterbreiten, einen Teil des Kleinen Rings und den gesamten Fingerlingsplatz/Piața Aurarilor zur Fußgängerzone zu erklären. Diese Maßnahmen seien, so die Bürgermeisterin, Teil des Plans für urbane Mobilität in der Stadt. Wer auf dem Kleinen Ring auf einer der Terrassen einen Kaffee genießen möchte, müsse nun zumindest in dem Bereich zwischen Schatzkästlein und Ratturm, wo auch am Rande zur Burgergasse/Ocnei hin die Verkaufsbuden stehen, nicht mehr zusätzlich Motorenlärm oder Abgase in Kauf nehmen. Der gewöhnlich zugeparkte Fingerlingsplatz werde durch das Parkverbot besser zur Geltung kommen. Die Anrainer können sich eine Dauerkarte für einen Parkplatz in der Elisabethgasse/9 Mai kaufen.

Auf dem schon seit einem Jahr autofreien Huetplatz dürfen laut eines Stadtratsbeschlusses die Bars und Restaurants mit Zugang zum Platz Freisitze einrichten (nur Tische, Stühle und Sonnenschirme). (BU)

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2672

Foto: Cynthia PINTER

Gottesdienste

Ab sofort können laut dem Gesetz über den Alarmzustand in Rumänien wieder Gemeinde-Gottesdienste stattfinden, allerdings nur im Freien. Nähere Informationen sind bei den Pfarrämtern zu erfragen.

Aufzeichnungen von Gottesdiensten sind online zu sehen und zu hören unter hermannstadt.evang.ro

Unter evang.ro gibt es weiterhin geistliche Texte zum Lesen und Predigten als Podcast zum Hören sowie Videogottesdienste zu sehen.

 

Steuern bis 30. Juni bezahlen

Hermannstadt. – Das Hermannstädter Bürgermeisteramt meldet, dass man die Steuern (z. B. Haus-, Grund- und Kfz-Steuern) bis zum 30. Juni d. J. bezahlen kann. Infos unter www.sibiu.ro. (BU)

 

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2671

Foto: Cynthia PINTER

70. Heimattag auf 2021 verschoben

   München. – Der Bundesvorstand des Verbandes der Siebenbürger in Deutschland hat beschlossen, den diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl abzusagen. Es hätte der 70. Heimattag sein sollen. Nun wird dieser auf Pfingsten 2021 verschoben. In einem diesbezüglichen Schreiben begründete der Bundesvorsitzende Rainer Lehni diesen Beschluss mit den hohen gesundheitlichen Risiken und der Planungsunsicherheit, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben. Der Beschluss sei mit der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl abgesprochen worden. Lehni präzisiert: ,,Mit gutem Gewissen könnten wir unserer älteren Generation, als besonders gefährdete Risikogruppe, die Teilnahme an einem Heimattag in diesem Jahr nicht empfehlen. Sie gilt es besonders zu schützen. Unsere Sorgen gelten jedoch allen Heimattaggästen sowie der gesamten Bevölkerung von Dinkelsbühl, da wir absolut niemanden einem gesundheitlichen Risiko aussetzen dürfen.

Die bisherigen Vorbereitungen waren nicht vergebens. Der diesjährige Mitausrichter, die Regionalgruppe Hermannstadt, Harbachtal und Umgebung des Verbands der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften wird den Heimattag 2021 mitgestalten. Wir sehen uns zu Pfingsten 2021 in Dinkelsbühl.“

 

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2670

Der Große Ring in Corona-Krisenzeit. Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Gemeinsam mit Musik in den Mai

Michelsberg/München. – In Siebenbürgen war es üblich, dass die Blaskapellen am 1. Mai zu Sonnenaufgang den Frühling auf einem nahegelegenen Berg oder von dem Glockenturm „einbliesen“. Anschließend zogen sie durch die Ortschaft, wo man sich für ihre Ständchen mit Wein und Gebäck bedankte. Maiblasen oder Maisingen, das wird in diesem Jahr etwas anders gefeiert: Die Michelsberger laden am 1. Mai, ab 8.30 Uhr (rumänische Ortszeit) auf der Online-Plattform Zoom zum Maisingen und -blasen auf die Michelsberger Burg ein. Unter www.cetateacisnadioara.info/news oder auf Facebook unter Michelsberg heute/Cisnadioara azi kann man mitmachen.

Am gleichen Tag, 11 Uhr ruft der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ebenfalls dazu auf, den Mai mit Musik zu begrüßen. Jeder für sich und doch alle zusammen! Aus den Fenstern, von den Balkonen, in den Gärten.

Filmen Sie Ihre Version von „Der Mai ist gekommen“ und schicken Sie das Video direkt per Facebook-Nachricht an die Facebookseite des Verbands unter www.facebook.com/siebenbuerger.de oder über den Facebook-Messenger an Siebenbuerger.de. Die Veranstalter schneiden die besten Aufnahmen zusammen und laden das Ergebnis später auf dem YouTube-Kanal des Verbandes www.youtube.com/siebenbuerger de hoch. (BU)

WEITERE NACHRICHTEN IM ÜBERBLICK:

Neue Spenden; Längere Ausgangszeiten; Noch keine Flüge; Covid-19 im Kreis; Schulen bleiben geschlossen; Infos für deutsche Staatsbürger in Rumänien; Schreibwettbewerb; Anthologie in kurdischer Sprache; Kostenloses Frühstück; Konzerte im Livestream; Ultramarathon zu Hause; Alle Gottesdienste fallen aus; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Schutzmasken bleiben verpflichtend

Leben geht ab dem 15. Mai nicht wieder normal weiter, warnte Präsident Johannis

Ausgabe Nr. 2669

Aus dem Fenster eines Zimmers im Apollo-Hotel in Hermannstadt bedankt sich ein Ehepaar, das hier seine Quarantäne-Zeit verbringen musste, mit einem Transparent mit der Aufschrift ,,Wir danken euch für eure Fürsorge!“ bei den Betreuern.                                       Foto: Kreisrat Hermannstadt

9.710 Personen wurden in Rumänien bis zum 22. April mit Covid-19 infiziert, 519 Personen sind an den Folgen gestorben und 2.406 gelten als genesen und wurden aus den Krankenhäusern entlassen. Staatspräsident Klaus Johannis erklärte am Mittwoch, dass der bis zum 15. Mai ausgerufene Notstand nicht einen weiteren Monat verlängert wird und die ersten Lockerungen ab Mitte Mai eintreten dürften, falls die Anzahl der Neuerkrankungen und Todesfälle bis dann stetig sinkt. Weiterlesen