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Ausgabe Nr. 2942

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben!

Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2026. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2026 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die Redaktion

 

4xCross auf der Hohen Rinne

Hermannstadt. – Zwei 4xCross-Wettkämpfe finden an diesem Wochenende in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne statt. Morgen, Samstag, dem 17. Januar, gibt es den spektakulären Ski & Snowboard 4X Cross. Dabei befinden sich jeweils vier Fahrer gleichzeitig im Rennen, von denen sich jeweils die beiden besten für die nächste Runde qualifizieren. Die Abfahrstrecke misst 200 Meter und ist mit diversen Herausforderungen (Schanzen, Kurven, Absätzen, Senken, Verjüngungen) angelegt. Anmelden können sich Ski- oder Snowboard-Fahrer und -Fahrerinnen ab 16.

Sonntag, den 18. Januar, sind die Mountainbiker gefragt beim MTB Winter 4X Cross, wo ebenfalls vier Konkurrenten gleichzeitig starten und sich die zwei Besten in die nächste Runde qualifizieren. (BU)

 

Steuern und Müllabfuhr sind teurer

Hermannstadt. – Dieses Jahr zahlen auch die Hermannstädter erhöhte Steuern, sowohl für die Häuser und Grundstücke, als auch für die Pkws. Die Erhöhung der Steuern wurde von der rumänischen Regierung durch das Gesetz 239/2025 festgelegt. In Hermannstadt wurden die lokalen Steuern und Abgaben seit 2016 nicht mehr erhöht, sondern nur an die Inflationsrate angepasst.

Für Privatpersonen wurden in Hermannstadt folgende Änderungen vorgenommen: bei der Wohnsteuer ist der Steuersatz pro Quadratmeter von 1.492 Lei auf 2.677 Lei (um 79,5% mehr) gestiegen. Abgeschafft wurde die Ermäßigung von 10 Prozent auf den Steuerkoeffizienten für Wohnungen in Gebäuden mit mindestens 8 Wohnungen und 3 Stockwerken. Abgeschafft wurden auch die Ermäßigung nach dem Alter der Immobilien (bisher 10 % für Gebäude zwischen 30 und 49 Jahren, 30 % für Gebäude zwischen 50 und 99 Jahren und 50 % für Gebäude, die älter als 100 Jahre sind). Auch die Eigentümer von Immobilien im historischen Zentrum, die bis 2025 eine Ermäßigung von 50 Prozent erhielten, verlieren diese Vergünstigung, so dass die Steuer beispielsweise für eine 2-Zimmer-Wohnung in der Altstadt von 109 Lei (2025) auf 392 Lei (2026) gestiegen ist. Die Steuer für bebaubare Grundstücke innerhalb von Ortschaften wurde nur mit der Inflationsrate von 5,6 Prozent erhhöht. Die Steuer auf bebaubare Grundstücke außerhalb von Ortschaften, Weideland, Wiesen und andere Grundstücke außerhalb von Ortschaften wurde um 75-80 Prozent erhöht.

Auch die Kfz-Steuer wurde erhöht, denn für ihre Berechnung wurden neue Kriterien eingeführt, wobei nun sowohl der Hubraum als auch die Abgasnorm berücksichtigt werden. Selbst wenn ein Fahrzeug einen kleinen Hubraum von unter 1600 Quadratzentimeter hat, aber einen hohen Schadstoffausstoß aufweist, steigt die Steuer um etwa 70-80 Prozent. Die Besitzer der Hybridfahrzeuge erhielten bis im Vorjahr eine Ermäßigung von bis zu 100 Prozent, jetzt wurde diese auf maximal 30 Prozent gekürzt bzw, ganz abgeschafft. Auch die Besitzer von Elektrofahrzeugen müssen die Pauschalsteuer von 40 Lei entrichten. Bei Fahrzeugen mit einem Hubraum von über 1600 Quadratzentimeter ist die Steuer unverändert geblieben oder sogar gesunken.

Keine Steuerbefreiungen für Wohnungen, Grundstücke und Pkw mehr gibt es für: Menschen mit Behinderungen bzw. ihre gesetzlichen Vertreter, Kämpfer der Revolution von 1989, Ehepartner und Nachkommen von politischen Gefangenen und Deportierten, Ehepartner und Nachkommen von Vertriebenen. Keine Steuer zahlen weiterhin Kriegsveteranen und deren Witwen, politische Gefangene, Deportierte, Vertriebene sowie für Eigentümer von Gebäuden, in denen Bildungsaktivitäten stattfinden oder die Hausarztpraxen beherbergen. Ebenso werden Eigentümer historischer Denkmäler, die die Fassade ihres Gebäudes renovieren, von der Steuer befreit, jedoch nur für die Dauer der Renovierung und für zwei Jahre nach Abschluss der Arbeiten.

Auch für die Müllabfuhr durch die Firma Soma haben die Stadträte eine Steigerung von 22 Prozent bewilligt. (RS)

 

Zwei Aufführungen

Temeswar. – Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Staatstheater Temeswar (DSTT) und der Badischen Landesbühne Bruchsal finden im DSTT-Saal Temeswar zwei Gastvorstellungen statt: 21. Januar, 19.30 Uhr; „else (someone)”, eine Adaption nach Arthur Fräulein Else, inszeniert von Gina Jasmina Wannenwetsch; 22. Januar, 19.30 Uhr, „JEDER*MANN”, nach Hugo von Hofmannsthal, inszeniert von Wolf E. Rahlfs. . Infos https://teatrulgerman.ro/ro/ oder an der Theaterkasse (Str. Alba Iulia Nr. 2). (RS)

 

Musik in der Stadtpfarrkirche

Hermannstadt. – In der evangelischen Stadtpfarrkirche konzertiert am Freitag, den 16. Januar, 12 Uhr und am Samstag, den 17. Januar, 19 Uhr Brita Falch Leutert (Orgel). (BU)

 

Aufruf für Ausstellung

Hermannstadt. – Das DFDH in Zusammenarbeit mit dem Astra-Museum Hermannstadt will die Ausstellung „Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen in Hermannstadt und Umgebung” im Forumshaus einrichten. Die Forumsmitglieder werden gebeten, einen für die Siebenbürger Sachsen typischen Haushaltsgegenstand dafür auszuleihen. Für die Auswahl der Gegenstände sind die Mitarbeiter des ASTRA-Museums zuständig. Interessenten müssen sich bei Kulturreferent Sebastian Arion anmelden, telefonisch unter 0742-52.77.37, werktags zwischen 9 und 18 Uhr. (RS)

 

Kaffeenachmittag des DFDH

Hermannstadt. – Beim Kaffeenachmittag des DFDH, der am Dienstag, dem 20. Januar, 14 Uhr, im Spiegelsaal stattfindet, spricht Petru Scântei zum Thema Siebenbürger Sachsen in militärischen Führungspositionen im Zweiten Weltkrieg. (BU)

 

Werkstatt im Elimheim

Hermannstadt. – Eine landesweite Werkstatt für Weltgebetstags-Multiplikatorinnen findet am 16. und 17. Januar 2026 im Elimheim in Michelsberg statt. Anmeldungen unter office@frauenarbeit.ro. (RS)

 

Buchbesprechung

Hermannstadt. – Ein Gespräch zwischen Tudor Dinu und Liviu Cîmpeanu zu dem im Humanitas-Verlag erschienenen Buch „Grecia din România. Mănăstirile închinate din Ţara Românească şi Moldova, 1564–1866” (Griechenland in Rumänien. Die Klöster in der Walachei und Moldau, 1564–1866) findet heute, ab 18 Uhr in der Humanitas-Buchhandlung statt. Die Buchvorstellung endet mit einer Autogrammstunde. (RS)

 

Ballettmatinee

Hermannstadt. – Die Ballettmatinee „Der Nussknacker”, Regie Ion Ambrosi, findet am Samstag, dem 17. Januar, ab 11 Uhr im Thaliasaal statt. Karten auf iabilet.ro (RS)

 

Konzert bei Kerzenlicht

Hermannstadt. – Das Candellight-Konzert „Queen vs. ABBA” findet am Samstag, dem 17. Januar, ab 19 Uhr im Ion Besoiu-Kulturzentrum statt. Karten auf https://feverup.com/. (RS)

 

Schlangen und Insekten

Hermannstadt. – Die Messe ExoticExpo mit Vogelspinnen, Schlangen, Echsen und Insekten findet im Ausstellungsraum an der Str. Malului Nr. 2 am Sonntag, dem 18. Januar, von 11 bis 15 Uhr statt. (RS)

 

Konzerte in der Stadt

Hermannstadt. – Zwei Konzerte „CONCERT’N 4?” finden im Gong-Theater am Montag, dem 19. Januar, ab 17 und 19 Uhr. Es singen Ada Milea, Bobo Burlăcianu, Anca Hanu und Cristi Rigman. Die Karten kosten 24 Lei.

Klassische Musik mit dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie findet im Thaliasaal am Donnerstag, dem 22. Januar, 19 Uhr statt. Dirigent ist Cristian Oroșanu, Solist Dragoș Dimitriu (Klavier).

Die Band „Hazard Blues Band” tritt ebenfalls am 22. Januar, ab 20 Uhr, im Imperium Pub auf.

Die Hermannstädter Band „The Teachers” tritt am gleichen Tag im Atrium Café ab 21 Uhr auf. (RS)

 

Ski-Wettbewerb

Hermannstadt. – Ein „Freestyle Open”- Wettbewerb findet in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne am 24. Januar statt. Die Einschreibungen können bereits am 23. Januar gemacht werden. Die Wettkämpfe beginnen am 24. Januar um 10 Uhr, die Preisverleihung findet um 15 Uhr statt. Näheres unter https://paltinisarena.ro/. (RS)

 

,Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2026

Reschitza. – Für den „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2026 wurden bis zum Einsendeschluss am 21. Dezember 2025 insgesamt 160 Einsendungen registriert, davon 136 aus Deutschland, 12 aus Österreich, 4 aus der Schweiz, 2 aus Norwegen und je eine aus Chile, Griechenland, Italien, Polen, aus der Ukraine und aus Ungarn. Jede mit einer Kennziffer versehene Eingabe wird demnächst den Jury-Mitgliedern zugesandt, die bis Mitte Februar 2026 den/die Preisträger/in bekanntgeben werden.

Die Mitglieder der diesjährigen Jury sind Dietrich Machmer (Preisträger für das Jahr 2024, als Vorsitzender), Dr. Waldemar Fromm, Katharina Kilzer, Hellmut Seiler, Dr. Olivia Spiridon und Barbara Zeizinger.

Der mit 2.000 Euro dotierte Gedächtnispreis wird Ende März 2026 im Rahmen der XXXVI. Auflage der „Deutschen Literaturtage in Reschitza“ überreicht.

Der von dem Schriftsteller Hellmut Seiler initiierte Gedächtnispreis würdigt deutschsprachige Gedichte, wobei die Zuordnung zur Gattung Lyrik deutlich erkennbar sein muss. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Erwähnenswert ist noch, dass das Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, das Kulturwerk Banater Schwaben e. V. Bayern, die Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V. München, das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ den Lyrikwettbewerb und die Preisvergabe fördern.

Wichtige Unterstützer des Preises sind auch die 80 Mitglieder des Förder- und Freundeskreises, deren Zahl ständig steigt.

Bekanntlich ist der erste Preisträger des „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises der in Moskau geborene und in der Schweiz lebende Alexander Estis. Die zweite Preisträgerin war Britta Lübbers aus Oldenburg/Deutschland (2021). Der dritte Preisträger war Bastian Kienitz aus Mainz/Deutschland (2022), 2023 bekam Christian T. Klein aus Wien/Österreich den Gedächtnispreis, 2024 Dietrich Machmer (Seevetal/Deutschland) und 2025 Nicole Quaß (Düsseldorf/Deutschland).

Erwin Josef ŢIGLA

 

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

TVR Tg. Mureș, Samstag, 17. Januar, 17-18 Uhr/Sonntag, 18. Januar, 10-11 Uhr: Erasmus-Austausch für Schüler und Lehrer in Deutschland.

TVR 2, Dienstag, 20. Januar, 13-13.30 Uhr: Kulturabend in Sathmar (II).

TVR Cultural, „Kultur um 2”, 14.30-15.00 Uhr: Mittwoch, 21. Januar: Internationale Konferenz Nikolaus Lenau gewidmet.

TVR 1, AKZENTE, 15.00-16.43 Uhr: Donnertag, 22. Januar: Rückblick und Ausblick aus Hermannstadt; 55 Jahre Bühnenarbeit der Schauspielerin Ida Gaza; Schloss Horneck; Siebenbürgisches Museum in Gundelsheim.

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Nachrichten.