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Michael Lassel spendete Bild an Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2598

Der Künstler Michael Lassel und sein Gemälde „Menschenwerk“, das nun vor dem Eingang in die Abteilung „Kuriositätenkabinett“ im Brukenthalpalais in der Dauerausstellung zu sehen ist.                     Foto: Fred NUSS

Was haben das Brukenthalmuseum in Hermannstadt und die Tate Gallery in London gemeinsam? Werke des Künstlers Michael Lassel, der im Vorjahr bei dem Großen Sachsentreffen erstmals im Brukenthalmuseum eine Ausstellung gezeigt hat. Unter dem Titel „Barockkolloquium“ war die Ausstellung im Landkartenkabinett zu sehen und wie die Veranstalter vom Brukenthalmuseum erklärten, war es die bisher meistbesuchte Sonderausstellung.Weiterlesen

Auf höchstem Niveau

19. Internationaler Hermannstädter Fotosalon

Ausgabe Nr. 2597

Die Juroren Fred Nuss und Balási Csaba mit dem Vorsitzenden des Orizont-Fotoklubs Radu Stănese.   
Foto: Beatrice UNGAR

Der Hermannstädter Internationale Fotosalon habe einen Ruf zu verteidigen, sagte der Vorsitzende des Verbands der Kunstfotografen Rumäniens, Balási Csaba, bei der Vernissage der 19. Auflage am Sonntag im Foyer des Rathauses am Großen Ring. Als Jurymitglied hatte er gemeinsam mit seinen Kollegen Kerekes István (Ungarn) und Fred Nuss die Auswahl getroffen und die zahlreichen Medaillen, Preise und Sonderpreise vergeben. Weiterlesen

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Sieben Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien antworten auf drei Fragen

Ausgabe Nr. 2593

Unter dem Titel „Împreună-Gemeinsam“ sind noch bis zum 6. Oktober Werke der Künstlerinnen Andreea Floreanu, Cristina Gagiu, Wiebke Herrmann, Ulrike Hischke, Oana Ionel, Agnes Mattis-Teutsch und Ingrid Weissman am Flughafen Hermannstadt und im Kunsthaus 7B in Michelsberg zu sehen. Das Gemeinschaftsprojekt des Konsulates der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, des Flughafens Hermannstadt und des Kunsthaus 7B in Michelsberg wird am 6. Oktober, 16 Uhr im Kunsthaus 7B mit einer Finissage abgeschlossen. Im Vorfeld stellte HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r den sieben Künstlerinnen drei Fragen: 1. Inwiefern entsprach der Titel Împreună – Gemeinsam“ Ihren Erwartungen an diese Ausstellung?; 2. Was bedeutet für Sie die Zusammenarbeit zwischen Künstlern/Künstlerinnen?; 3. Würden Sie die Aussage des Galeristen Thomas Emmerling unterschreiben?„Die Gesellschaft verändert sich, weil junge Frauen etwas dafür tun.“

Hier die Antworten:

 

Wiebke Hermann:

Auf die Fragen 1 und 2 würde ich geschlossen antworten, da sie für mich zusammengehören:  Zusammenarbeit unter Künstlern ist nichts Ungewöhnliches. Von Beginn des Studiums an, lernt man, das gerade bei Ausstellungen Teamwork gefragt ist. Am Anfang der Künstlerkarriere stehen weitaus mehr Gruppenausstellungen als Soloshows. Die gemeinsame Planung, Finanzierung, Kuration, Hängung und Aufsicht einer Ausstellung ist dem/der selbstständigen KünstlerIn sehr bekannt. Man lernt zu kommunizieren, zuzuhören, Kompromisse zu schließen und den Prozess der gemeinsamen Entwicklung zu genießen. Vor allem bei der Hängung einer Ausstellung spielt das gemeinsame Sehen und Probieren eine entscheidende Rolle.Weiterlesen

Keramik, Kupferkessel und Kuchen

Zum 52. Hermannstädter Töpfermarkt gesellten sich Roma- und „Centrum“-Markt

Ausgabe Nr. 2592

Der Große Ring gehörte am Wochenende den Töpfern, den Käufern blieb die Qual der Wahl.          Foto: Fred NUSS

Am Großen Ring hat am vergangenen Wochenende die 52. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes stattgefunden, der traditionell immer am ersten Wochenende im September veranstaltet wird. Auch dieses Jahr fand zeitgleich auf dem Kleinen Ring der Romamarkt statt, was inzwischen auch fast eine Tradition geworden ist.Weiterlesen

45 Jahre Fotoklub Orizont

Ausgabe Nr. 2592

Sein 45. Jubiläum feiert der im Frühjahr 1973 von einer Gruppe Kunstfotografen – allen voran Gheorghe Lăzăroiu, der erste Klubvorsitzende, und Fred Nuss – gegründete Orizont-Fotoklub mit einer Retrospektive in zwei Räumen im Ratturm. Die Ausstellung ist daselbst bis zum 14. September d. J. zu besichtigen. Unser Bild: Die Kunstfotografen Louis Guermond und Marcel Baciu, die Leiterin des Studentenkulturhauses Liliana Popescu, der Vorsitzende des Fotoklubs Radu Stănese und Gründungsmitglied Fred Nuss bei der Vernissage der Ausstellung.                            

Foto: Radu DUMITRU

„Kunst soll man teilen”

Alexander Pop Suca stellt in Hermannstadt zum ersten Mal aus

Ausgabe Nr. 2591

Der Künstler Alexander Pop Suca im Gespräch mit Redakteurin Ruxandra Stănescu in der HZ-Redaktion.                           
Foto: Beatrice UNGAR

„Gemälde ohne Namen” will Alexander Pop Suca vom 6. bis 12. September im Touristeninformationszentrum des Hermannstädter Bürgermeisteramtes zeigen. Der Wahlhermannstädter – zusammen mit seiner Ehefrau Marlene lebt er seit November 2017 in Hermannstadt – ist eigentlich 1950 in Temeswar geboren und hat über 40 Jahre in Münster gelebt. Nicht nur über die Ausstellung sprach der Künstler mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Von der Schönheit zur Freiheit

Werke von Hans Mattis-Teutsch waren in Wien zu sehen

Ausgabe Nr. 2589

 

Pastell aus der Serie „Seelenblumen“.        Reproduktion: Heinz WEISS

Mitten im Italien-Urlaub erreichte mich ein Mail der HZ-Chefredakteurin, in dem sie mir mitteilt, dass das Rumänische Kulturinstitut (RKI) in Wien zu folgender  Vernissage einlädt: „Hans Mattis-Teutsch. Ein rumänischer Künstler der europäischen Avantgarde“. Wieder zurück in Wien und etwas verwirrt ob meiner persönlichen kulturellen Lücke diesen bedeutenden Künstler betreffend suche ich den Kontakt zu der Direktorin des RKI, Irina Cornișteanu, um die Ausstellung besuchen zu dürfen, die vom 22. Juni bis 3. August d. J. zu besichtigen war.Weiterlesen

Kochen, töpfern, fachsimpeln

6. „Triathlon der Töpfer“ war der Bistritzer Keramik gewidmet

Ausgabe Nr. 2588

Zum Auftakt gab es eine wissenschaftliche Tagung, in der Mitte des Raumes waren Objekte Bistritzer Keramik ausgestellt.
Foto: Beatrice UNGAR

 

50 Keramikfachleute, Museographen und vor allem Töpferinnen und Töpfer aus Bulgarien, Ungarn, der Republik Moldova und Rumänien beteiligten sich an der 6. Auflage des Internationalen Marktes „Schön. Keramisch. Nützlich“, der vom 18. bis 22. Juli im Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat. An dem Wochenende vom 20. bis 22. Juli wurden 14.695 Besucher gezählt. Für das Schautöpfern und die Workshops spendeten die Betriebe Túri Interkerámaus Kecskemét/Ungarn und Interceramaus Schäßburg insgesamt 150 kg Lehm.Weiterlesen

„Bereit sein, das Wesen des Bildes zu entdecken“

Vier Künstler aus Düsseldorf stellen in der UAP-Galerie am Großen Ring aus

Ausgabe Nr. 2587

 

Bei der Vernissage in der UAP-Galerie am  Großen Ring (v. l. n. r.): Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, Generaldirektor des Brukenthalmuseums, Dr. Alexandru Sonoc, Leiter der Gemäldegalerie des Brukenthalmuseums, Andrea Mohr, Bertolt Mohr, Konsul Hans Erich Tischler, UAP-Filialleiter Ion Tămăian, Mirela Anura und Ion Isaila.                    
Foto: Beatrice UNGAR

„Quo vadis 2018″ lautet der Titel der Ausstellung mit Werken von vier in Düsseldorf lebenden Künstlern, die am Donnerstag der Vorwoche in der Galerie der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP-Galerie) am Großen Ring eröffnet worden ist. Der Titel bietet einen großzügigen Rahmen, allerdings mussten sich die Künstler genau überlegen, welche Werke in diese Galerie passen, deren Räumlichkeiten doch sehr beschränkt sind. Auf jeden Fall ist es für die Galerie eine Premiere, auch wenn der „Hauptschuldige“, also der Initiator dieser Ausstellung, ein gebürtiger Hermannstädter ist. Weiterlesen

Endlich im Mittelpunkt

Vorschläge für„Brukenthal-Gedenkpavillon”

Ausgabe Nr. 2587

Bei der Vernissage (v. l. n. r.): Virgil Nițulescu, Peter Jacobi, Alexandru Constantin Chituță (Brukenthalmuseum), die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens, Cosmin Nasui und Robert Strebeli, Leiter der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums.
Foto: Fred NUSS

 

„Ethnische Minderheiten in der visuellen Kunst. Fokus Rumänien“ lautet der Titel der  Ausstellung mit den Forschungsergebnissen zu diesem Thema, die am 11. Juli in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums (Quergasse/Tribunei 6) eröffnet wurde und daselbst bis zum 31. August d. J. zu besichtigen ist. Im Rahmen der Ausstellung präsentiert der Bildhauer Peter Jacobi seine Projekte „Brukenthal-Gedenkpavillon“ und „Stillleben nach dem Exodus“. Weiterlesen

19 neue Malereien

Dem Regen zum Trotz: Street Art Festival hatte Erfolg

Ausgabe Nr. 2585

Cristian Scutaru auf dem Gerüst beim Bemalen des Wohnblocks Nr. 38 in der Str. Mirăslau im Hippodrom-Viertel.                                    
Foto: sisaf

2.200 Quadratmeter Wandmalerei hat Hermannstadt dazugewonnen, nach der Beendung am Sonntag der vierten Auflage des Internationalen Festivals für Straßenkunst „Street Art Festival” (SISAF). Einen Rundgang, bei dem man 5.700 Quadratmeter bemalte Flächen betrachten kann, bieten die Organisatoren von „Art Factory Transilvania” an. Weiterlesen

Kunst im Gepäckwagen

Junge Künstlerinnen stellen auf dem Flughafen aus

Ausgabe Nr. 2582

Premiere auf dem Hermannstädter Internationalen Flughafen: Unter dem Titel „Împreună-gemeinsam“ ist bis zum 15. September eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien zu sehen. Lesen Sie mehr dazu auf Seite I.Drei der sieben Künstlerinnen waren bei der Vernissage am 11. Juni dabei (vordere Reihe, v. l. n. r.): Agnes Mattis-Teutsch (Hermannstadt), Andreea Floreanu (Bukarest) und Wiebke Herrmann (Dresden). Hinter den Künstlerinnen stehen die Vertreter der Veranstalter (v. l. n. r.) : Gabriel Tischer, Vorsitzender des Verwaltungsrates, Konsul Hans Erich Tischler, der stellvertretende Kreisratsvorsitzende Marius Luca, Flughafen-Direktor Marius Ioan Gîrdea und Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7B Michelsberg.    
Foto: Fred NUSS

Eine Flugzeit von eineinhalb Stunden verbindet Urgroßvater und Urenkelin, Hans Mattis-Teutsch (1884-1960) bzw. Agnes Mattis-Teutsch (1980). Gestern wurde nämlich in Wien in der Galerie des Rumänischen Kulturinstituts die Ausstellung „Hans Mattis-Teutsch. Ein rumänischer Künstler der europäischen Avantgarde“ eröffnet, die daselbst bis zum 3. August zu besichtigen ist. Am 11. Juni wurde im Terminal des Hermannstädter Internationalen Flughafens eine Ausstellung mit Werken junger Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien eröffnet und mit dabei ist Agnes Mattis-Teutsch.Weiterlesen

Von Angesicht zu Angesicht

Zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk

Ausgabe Nr. 2580

Die Vernissage der Ausstellung in der schmucken Kleinschenker evangelischen Kirche war gut besucht. Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Die zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk hat dieses Jahr vom 20. bis 26. Mai unter dem Motto „Von Angesicht zu Angesicht” stattgefunden, Kuratorin war auch dieses Jahr Elisabeth Ochsenfeld. Die Vernissage der Ausstellung fand in der Kirchenburg statt, gefolgt von einem Konzert der Temeswarer Band „Trompetre”.Weiterlesen