Dauerausstellungen in der Agnethler Kirchenburg feierlich eröffnet
Ausgabe Nr. 2815

Das Herzstück der Dauerausstellung auf der Empore in der evangelischen Kirche in Agnetheln sind die beiden Mannequins in der Tracht der Siebenbürger Sachsen aus Agnetheln, links der Mann im Dolmen und rechts die gebockelte Frau, dazu eine Hannenlade (Bürgermeisterlade), an der Oblateneisen lehnen, die Turmspitze mit der Zeitkapsel und im Hintergrund ist das aus dem 19. Jahrhundert stammende Ortswappen mit der Heiligen Agnetha, der Namensgeberin und Schutzpatronin des Ortes zu sehen. Foto: Beatrice UNGAR
,,Der Harbachkradder quakt nouch!“ war auf dem Festabzeichen für das vierte Treffen der ausgewanderten Agnethler in Heilbronn 1996 zu lesen. ,,Harbachkradder“ oder auch ,,Harbaochkradder“, also ,,Harbach-Frosch“ ist einer der Spitznamen, mit denen die Agnethler geneckt wurden und werden. Das Motto aus dem Jahr 1995 bewahrheitet sich immer wieder, neulich bei der feierlichen Eröffnung der Dauerausstellungen in der Kirchenburg und Kirche am 29. April. Am 14. August letzten Jahres waren die evangelische Kirche und die Kirchenburg nach eingehenden Renovierungsarbeiten wiedereingeweiht worden.Weiterlesen→