Lebendige Kultur: ,,Wir, im Wandel der Zeit“

Temeswar: Streiflichter von den 17. Heimattagen der Deutschen im Banat

Ausgabe Nr. 2916

An dem beeindruckenden Trachtenumzug im Zentrum Temeswars haben rund 550 Trachtenträgerinnen und Trachtenträger, 240 Paare, und die Blaskapellen teilgenommen.                 Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Liebe Landsleute, liebe Freunde, gemeinsam wollen wir feiern, uns erinnern und die lebendige Kultur unserer Gemeinschaft präsentieren” – so lautete die Einladung des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat zu den diesjährigen 17. Heimattagen der Deutschen im Banat, die unter dem Motto „Wir, im Wandel der Zeit” vom 13. bis 15. Juni in Temeswar stattfanden. Rund 1.000 Teilnehmer – davon die Hälfte aus Deutschland – nahmen dieses Jahr an dem dreitägigen Fest teil, das mit Unterstützung durch das Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Regierung Rumäniens organisiert wurde. Weiterlesen

,,Im Zeichen der Flutkatastrophen“

Streiflichter von den diesjährigen Deutschen Kulturtagen in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2915

Zum Auftakt traten die Tanzgruppe des Jugendforums Schäßburg und die Kindertanzgruppe „Burgspatzen” auf dem Platz zwischen der Klosterkirche und dem Venezianischen Haus, wo sich der Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Schäßburg befindet, auf.                                                                                        Foto: Andrea ROST

„Die Schäßburger Kokel hat sich in ihr Bett zurückgezogen. Nicht einmal die Ortsansässigen wissen, was von Schäßburg verlorengegangen und wieviel übriggeblieben ist. (…) Die am Kokelufer gelegenen Viertel sind völlig zerstört. Sie beherbergen auch Industrie. (…) Eine Frau sagt: ‚Die meisten Menschen treiben sich seit damals ständig hier herum. Wir warten auf Otto‘, fügt sie noch hinzu. Der Name ‚Klausenburger Straße‘ taucht in ihrer Rede nicht mehr auf. Nichts ist von dieser Straße mehr geblieben, heil ist hier nur noch ein Name: Otto Lurtz. (…) Mit einem Boot hat er fünfzig Menschen aus der Klausenburger Straße gerettet, er hat sie aus Bodenluken und von den Dächern aufgelesen. ‚Sobald Otto die Leute im Boot unterbrachte, stürzte das leere Haus auch schon in die Wellen. Manche ließ er am Seil ins Boot hinunter, er ruderte mit dem Boot zwischen den Dächern umher, und wenn er einen Menschen aufnahm, riß das Wasser dafür ein Haus fort.’” Dieser Auszug stammt einem 1970 von dem Schriftsteller Stefan Banulescu veröffentlichten Beitrag.Weiterlesen

Positive Haltung zur deutschen Abteilung

Pädaschülerinnen und -schüler befragten Passanten in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2915

Die 9D-Klasse bei der Analyse und Interpretation der bei der Straßenumfrage erhobenen Daten.                                                                           Foto: privat

Anfang April führten Schülerinnen und Schüler der IX.D-Klasse der deutschen Abteilung am Pädagogischen Nationalkolleg „Andrei Șaguna“ (kurz: Päda) in Hermannstadt eine Straßenumfrage im Stadtzentrum durch. Ziel war es, die Einstellung der Bevölkerung zur Einschulung der Kinder in die deutsche Abteilung an Grundschulen zu ermitteln. Insgesamt nahmen 56 Personen an der Befragung teil – mit eindeutigem Ergebnis: Eine überwältigende Mehrheit von 47 Personen äußerte sich positiv.Weiterlesen

„Den Verfall verhindern”

Ausgabe Nr. 2914

EU-Gelder: 35 Mio. Euro für Kirchen und Kirchenburgen

Pressekonferenz im Teutsch-Haus (v. l. n. r.): Pressesprecher Hans Königes, Hauptanwalt Friedrich Gunesch, Bischof Reinhart Guib und Stiftungsdirektor Cristian Cismaru. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Bischof Reinhard Guib, Hauptanwalt Friedrich Gunesch und Cristian Cismaru, Direktor der Stiftung Kirchenburgen stellten in einer Pressekonferenz im Teutsch-Haus die Strategie der Evangelischen Kirche in Rumänien A. B. (EKR) bezüglich der Situation der Kirchenburgen vor.

 Weiterlesen

Alpen-Know-how trifft Karpaten-Charme

Ausgabe Nr. 2914

Rückblick auf den Tourismustag in der Rumänischen Botschaft in Wien

Paul Kuttesch, stellvertretender Vorsitzender des Kreisrats Hermannstadt, József Mik, Bürgermeister von Borsec, Simion Giurcă, Tourismusexperte aus Temeswar und Alin Chipăilă, Leiter des Tourismusvereins des Kreises Hermannstadt gehörten zu den Teilnehmern an der Diskussionsrunde (v. l. n. r.). Foto: Kreisrat Hermannstadt

 

Unter dem Motto „Einladung nach Rumänien. Entdecken, Erforschen, Erkunden: Neue Kooperationen – Hohes Geschäftspotenzial, nachhaltige Perspektiven“ veranstaltete die Rumänische Botschaft in Wien einen bemerkenswerten Tourismustag. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Bedeutung des Tourismus für beide Länder: Für Rumänien als Motor für wirtschaftliche Entwicklung und internationale Sichtbarkeit, für Österreich als bewährter Partner mit langjähriger Expertise in nachhaltigem Tourismusmanagement. Weiterlesen

Entchenrennen

Ausgabe Nr. 2914

Entchenrennen: Am 1. Juni veranstaltete der Rotaract Club Hermannstadt das 7. Entchen-Rennen auf dem Zibin. Die Gummi-Entchen starteten von der Brücke am Ende der Str. Ion Neculce, Ziel war vor der Brücke am Zibinsmarkt. Eine Gummi-Ente konnte man für eine Spende von 10 Lei ins Rennen schicken. Der Erlös des Entchen-Rennens dient der Ausstattung der Kinderklinik. Eine Herausforderung war vor allem das Einsammeln der mehr als 4.000 Entchen. Die starke Strömung machte den jungen Männern zu schaffen, aber schließlich sei kein Entchen verloren gegangen, sagten die Veranstalter. Unser Bild: Einer der jungen Männer hält das Sieger-Entchen, Nummer 2159, in die Höhe, Alina Oprean darf sich den Geldpreis in Höhe von 500 Euro abholen. Foto: Beatrice UNGAR

Ein zentraler Impulsgeber

Ausgabe Nr. 2914

Vorschau auf die 13. Ausgabe der Haferland-Kulturwoche 2025

Călin Noru Stamatoiu, Vertreter von Dominic Boutique Transilvania, Cristian Gherghiceanu, Vorsitzender der Stiftung ADEPT, Mihaela Mariș, stellvertretende Vorsitzende The Duke of Edinburgh’s International Award România, Caroline Fernolend, Vorsitzende Mihai Eminescu Trust, Dr. Doz. Paulina Popoiu, Leiterin des „Dimitrie Gusti”-Nationalen Dorfmuseums Bukarest, Michael Schmidt, Vorsitzender der Stiftung M&V Schmidt, Andreea Marin, Bischofsvikar und Dechant Dr. Daniel Zikeli, evangelischer Stadtpfarrer in Bukarest (v. l. n. r.) bei der Pressekonferenz am 28. Mai d. J. in Bukarest. Foto: M&V Stiftung

Die 13. Ausgabe der Haferland-Kulturwoche, des beliebtesten kulturellen und ethnografischen Festivals der Siebenbürger Sachsen, findet dieses Jahr vom 31. Juli bis zum 3. August statt. Erwartet werden rund 10.000 Besucher aus Rumänien und weiteren EU-Mitgliedsstaaten, dem Nahen Osten und Nordamerika. Wie in den vergangenen Jahren wird das Festival in zehn Orten im Haferland stattfinden, die traditionell Gastgeber der Veranstaltung sind: Arkeden/Archita, Keisd/Saschiz, Hamruden/Homorod, Reps/Rupea, Deutsch-Kreuz/Criț, Radeln/Roadeș, Meschendorf/Meșendorf, Klosdorf/Cloașterf, Bodendorf/Bunești und Deutsch-Weißkirch/Viscri.

 Weiterlesen

Er schenkte Hoffnung und Weitblick

Ausgabe Nr. 2914

Nachruf auf Michael Doll, 1. Vorsitzender der Handwerkerschule Martinsdorf e.V.

Eine Gedenkfeier für Michael Doll, der am 20. April nach schwerer Krankheit in Deutschland verstorben ist, fand am 26. Mai in der evangelisch Kirche in Martinsdorf/Metiş statt. An der Gedenkfeier in Michael Dolls zweiter Heimat nahmen über 70 Personen teil, darunter seine Ehefrau Elise Erndt-Doll, Freunde, Projektteilnehmende, Ausbilder, Vereinsmitglieder, Dorfbewohner und Projektpartner aus Kronstadt sowie Holzmengen.

 Weiterlesen