,,Der erste Schritt zur Akzeptanz ist das Kennenlernen”

Streiflichter von der 15. Auflage der Hungarikum-Tage

Ausgabe Nr. 2874

Zwei Mitglieder der Mannschaft „Sare și Piper”, die den 1. Preis beim Gulasch-Kochwettbewerb gewonnen haben, nehmen den Preis von dem Juryvorsitzenden entgegen.

Zwischen dem 4. und 7. Juli fanden nun zum 15. Mal die Hungarikum-Tage statt, wobei sich die Besucher vier Tage lang Kulturveranstaltungen und gastronomischen Spezialitäten erfreuen konnten. Eröffnet wurden die Hungarikum-Tage mit dem Konzert des gemischten Chors der Stadt Veszprém am Donnerstagabend in der römisch-katholischen Kirche am Großen Ring. Der Höhepunkt war wie jedes Jahr der Kochwettbewerb am Samstag im Astra-Freilichtmuseum, an dem dieses Jahr 29 Mannschaften teilnahmen. Gekocht wurde aber insgesamt an 32 Feuerstellen. Als Gewinner gingen in diesem Jahr in der Kategorie „Andere traditionelle Gerichte“ die Mannschaft „Homo Novus II” und in der Hauptkategorie ,,Gulasch” die Mannschaft „Sare și Piper” hervor. Gäste, Künstler und Kochteams kamen dieses Mal aus mehreren Teilen des Landes sowie aus Slowenien, der Slowakei, Serbien und Ungarn.Weiterlesen

Feiern in den Weiden

Beim 2. Waldgottesdienst in Petersdorf am Mühlbach

Ausgabe Nr. 2873

Waldgottesdienst am Mühlbach: „In den Weiden, in dem Park mit der Quelle”, wie Ortskundige diesen PLatz neben dem Mühlbach nennen, veranstalteten am Sonntag, dem 7. Juli die evangelische Kirchengemeinde A. B. Petersdorf gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Mühlbach erneut einen Waldgottesdienst, zu dem Gäste aus dem gesamten Kirchenbezirk Mühlbach und darüber hinaus strömten. Unser Bild: Die von Anamaria Dahinten geleitete sächsische Tanzgruppe der Kinder und der Jugendlichen aus Mühlbach erfreute nach dem Gottesdienst die zahlreichen Anwesenden.                                           Foto: Eduard SCHNEIDER

Näher zusammenrücken und gemeinsam feiern, das genossen rund 250 Evangelische und ihre Gäste aus dem Kirchenbezirk Mühlbach der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien bei dem zweiten Waldgottesdienst, den die evangelischen Kirchengemeinden Petersdorf und Mühlbach zum zweiten Mal gemeinsam in Petersdorf neben dem Mühlbach auf dem „In den Weiden, in dem Park mit der Quelle” genannten Ort organisiert haben.Weiterlesen

Weiterhin werden Freiwillige gesucht

Letzte Planungen für das zweite Große Sachsentreffen 2024 in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2873


Der Vertreter der Föderation der Siebenbürger Sachsen Michael Konnerth, der stellvertretende Vorsitzende Radu Nebert, der Vorsitzende Martin Bottesch, die stellvertretende Vorsitzende Andrea Rost und der Geschäftsführer des Siebenbürgenforums Winfried Ziegler (v. l. n. r.). Foto: Aurelia BRECHT

Bei dem letzten Planungstreffen zum Großen Sachsentreffen 2024, das am Samstag, den 29. Juni stattgefunden hat, wurden der Abzeichenverkauf, der Verkauf von Verpflegung am Großen Ring sowie die Freiwilligenakquise besprochen. Es werden immer noch Freiwillige für das Wochenende vom 2. bis 4. August gesucht. Interessierte melden sich unter sachsentreffen@siebenbuergenforum.ro.Weiterlesen

Ein Fest der Gemeinschaft und Tradition

Streiflichter vom 23. Kronenfest nach der Wende in Kerz

Ausgabe Nr. 2872

Kronenbezwinger Luca Bara hält die traditionelle Rede beim Kronenfest, das am 30. Juni stattgefunden hat. Foto: Beatrice UNGAR

Am 30. Juni fand in Kerz das traditionelle Kronenfest statt, eines der wichtigsten Veranstaltungen der Siebenbürger Sachsen aus dem Kreis Hermannstadt. Dieses Fest, das als Bezirksgemeindefest vom Kirchenbezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt und der evangelischen Kirchengemeinde Kerz organisiert wurde, zog dieses Jahr knapp 450 Besucherinnen und Besucher an.Weiterlesen

Deutsche Kulturtage Schäßburg

Ausgabe Nr. 2870

Die Deutschen Kulturtage in Schäßburg standen vom 14. bis 16. Juni im Zeichen der 125 Jahre Museumsgeschichte in Schäßburg. Veranstalter war das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg, dabei wurde u. a. das Buch „Zur Geschichte der Schäßburger Museen 1899-1980” von Nicolae Teşculă in der deutschen Fassung von Cynthia Pinter vorgestellt. Unser Bild: Die Kindertanzgruppe „Burgspatzen”, geleitet von Martha Szambothy und Waltraut Schuster trat bei der Eröffnung auf dem Platz vor dem Venezianischen Haus unweit des Stundturms auf.     Foto: Aurelia BRECHT

Kleine Runde, große Vorfreude

Hildrun Schneider informiert über das Große Sachsentreffen 2024

Ausgabe Nr. 2869

Am Dienstag, dem 11. Juni, fand das fünfte Seniorentreffen des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt im Spiegelsaal im Forumshaus statt. Trotz einer kleinen Runde bot die Veranstaltung den Teilnehmern eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2869

Kronenfest in Kerz am 30. Juni

Kerz/Cârța. – Das traditionelle Kronenfest in Kerz, das der Kirchenbezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) und der evangelischen Kirchengemeinde Kerz als Bezirksgemeindefest veranstaltet, findet am Sonntag, den 30. Juni in Kerz statt.

Im Mittelpunkt der wichtigsten Begegnungsveranstaltung der Siebenbürger Sachsen aus dem Kreis Hermannstadt stehen der Gottesdienst um 12 Uhr und der Umzug ab 14 Uhr. (BU)

 

Verkaufsstände anmelden

Hermannstadt. – Die Anmeldung für Verkaufsstände beim Großen Sachsentreffen 2024 (2.-4. August) ist bis zum 30. Juni möglich. Verkaufshäuschen (Grundfläche 2 x 3 m) können für 3.000 Lei auf dem Großen Ring oder 2.000 Lei auf dem Kleinen Ring für das gesamte Wochenende genutzt werden. Im Preis inbegriffen sind die Stromkosten, der Auf- und Abbau und sonstige Nebenkosten. Bei der Anmeldung muss man mitteilen, was in dem Stand angeboten werden soll. Eventuell notwendige Genehmigungen für den Verkauf muss der Nutzer des Verkaufsstandes selbst beschaffen.

Die Zahl der Stände ist begrenzt. Bis zum 7. Juli wird den Anwärtern mitgeteilt, ob sie einen Stand erhalten können. Anmeldung unter: sachsentreffen@siebenbuergenforum.ro (WZ)Weiterlesen

Ein bunter Veranstaltungsfächer

Ausgabe Nr. 2868

Das Programm und das Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen 2024 sind da!

„Heimat ohne Grenzen“ lautet das Motto des Großen Sachsentreffens 2024. Das Programmheft und die Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen sind ab sofort auch in Hermannstadt zu erwerben. Das Heft umfasst neben den Veranstaltungen am Festwochenende vom 2. bis 4. August auch das Rahmenprogramm, das vom 26. Juli bis 11. August 2024 rund um Hermannstadt und in ganz Siebenbürgen angeboten wird.Weiterlesen

Für den Kfz-Verkehr freigegeben

Ausgabe Nr. 2868

Am 31. Mai wurde die Viitorului-Straße im Beisein von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor für den Verkehr freigegeben. Gearbeitet wurde seit über einem Jahr an dem Abschnitt zwischen der Lohmühlgasse/Str. Moara de Scoarță und dem Heumarkt/Str. Târgul Fânului. Dieser wurde abgesenkt und verbreitet, so dass nun zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können und auch höhere Fahrzeuge, wie z. B. Busse (zurzeit Buslinie 8) unter der Eisenbahnbrücke durchfahren können. Außerdem wurde ein Gehweg eingerichtet, neue Wasser- und Gasleitungen gelegt sowie die Kanalisation erneuert. 30 junge Weiden wurden am Ufer gepflanzt und werden in Zukunft für Schatten sorgen. „Dieser Abschnitt der Viitorului-Straße stellt die Verbindung zu drei Stadtteilen her – Reșița, Gusterița/Hammersdorf und Lazarett -, in denen in den letzten Jahren viele Neubauten entstanden sind. Wir haben damit eine tragfähige Alternative für den Verkehr auf dem Viadukt am Bahnhof geschaffen. Die Arbeiten hatten eine gewisse Komplexität, da sie im Bereich der Eisenbahnbrücke durchgeführt wurden, wo die Eingriffsvorschriften sehr streng sind, sowie im Bereich des Zibinsufers, das befestigt und erweitert werden musste. Dennoch wurden die Arbeiten innerhalb der vertraglichen Frist und unter guten Bedingungen von dem Bauunternehmen SC Geiger Transilvania SRL & SC GG Tehnic Proiect SRL durchgeführt“, sagte Bürgermeisterin Fodor bei der offiziellen Eröffnung des Straßenabschnitts.     Foto: Cynthia PINTER

Dankbarkeit

Ausgabe Nr. 2868

KODAK Digital Still Camera

 

Beim Anblick des aktuellen Zustandes „seiner Fabrik” hätte man erwartet, dass Harry H. Binder (unser Bild unten zeigt ihn bei dem Besuch in der HZ-Redaktion) Wehmut oder gar Wut überwältigen würden. Keine Rede: „Ich empfinde bloß Dankbarkeit dafür, dass ich hier im Independența-Werk in Hermannstadt am Fuße der Altstadt unweit des Zibins den Grundstein für meine Karriere setzen durfte”. Damals, 1952 als 18jähriger Elektromechaniker in der Stahlgießerei, die Halle ist heute eine Ruine (unser Bild oben).

In diesem Jahr feiert der am 7. Oktober 1934 in Hermannstadt geborene Harry H. Binder seinen 90. Geburtstag und im Vorfeld haben ihm seine beiden Söhne den Wunsch erfüllt, das Werk in Hermannstadt besuchen zu können. Hoch erfreut war Binder, dass der amtierende Direktor der Aktiengesellschaft Independența S. A. ihn nicht nur empfangen, sondern ihn auch in seinem Privatwagen durch das Gelände der früheren Independența-Werke geführt hat. Nach dem Wehrdienst studierte Harry H. Binder Physik und Chemie in Klausenburg und wurde Nuklearphysiker, arbeitete bis zu seiner Auswanderung 1971 u. a. im Chemiekombinat in Turnu Măgurele. In Deutschland arbeitete er bei Siemens im bereich Reaktortechnik, forschte an der Universität Darmstadt im Bereich Schwerjonen, war an Erfahrungsaustausch in Sachen Nuklearforschung in der Sowjetunion, den USA, Japan und Südafrika beteiligt, hat u. a. die Protonentherapie mit- und weiterentwickelt. Der Besuch in Hermannstadt habe ihn glücklich gemacht und er sagte der HZ: Mit 100 komme ich noch einmal her”. „Es war uns eine Ehre, Sie zu empfangen, wir danken Ihnen für den Besuch und erwarten Sie auch ein nächstes Mal”, schrieb Generaldirektor Ion Stăneci von Independența S.A. Beatrice UNGAR

Berührende Begegnungen

Ausgabe Nr. 2868

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (I)

Pfarrerin Agnes Schmidt-Köber.

 

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Agnes Schmidt-Köber erzählt im Folgenden, was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, die in diesem Jahr begangen werden. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Theologin Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die ab dieser Ausgabe in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheinen wird..

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