Über Kultur und Sprache von Minderheiten

Streiflichter von der Konferenz zum Thema „Minderheiten in Europa“ an der AUB
Ausgabe Nr. 2501
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Am Ende des Tages, an dem bereits viel um Sprache und Worte diskutiert wurde, zieht Schriftsteller Martin Mosebach alle Anwesenden in den Bann. „Unsere Muttersprache verleiht der Seele ihre Form, mehr noch als der Körper“, sagt er. „Sie ist ein Chor, der über die Jahrtausende reicht.“ Der Georg-Büchner-Preisträger geht in seinem Vortrag der Frage „Was heißt deutsch sein heute?“ nach. Es ist der letzte Programmpunkt der Internationalen Konferenz „Minderheiten in Europa“, die am Donnerstag der Vorwoche an der Andrássy-Universität (AUB) in Budapest stattgefunden hat. Einen ganzen Tag lang diskutierten Studierende mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik über Minderheitenschutz, die derzeitige politische Stimmung in Europa und die Situation der deutschen Sprache und Kultur im Ausland.Weiterlesen→

„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz“

Streiflichter von den Medientagen der Deutschen Gesellschaft in Berlin
Ausgabe Nr. 2499
 

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„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“ Dieses Zitat von Gottfried Benn kann durchaus als Motto der kurzen aber inhaltsreichen Medientagung gelten, die von dem Verein Deutsche Gesellschaft e. V. für Journalisten aus dem östlichen Europa am 7. und 8. September in Berlin organisiert worden war. In seiner Begrüßung erwähnte der Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik, Michael Reiffenstuel, dass 130 Projekte – für im Ausland erscheinende deutschsprachige Medien – vom Auswärtigen Amt gefördert werden, um nicht nur Mut zur Verantwortung in der Berichterstattung zu stärken, sondern damit auch die unterschiedliche Definition zahlreicher Schlagwörter, wie z. B. Propaganda, erörtert und diskutiert würden.Weiterlesen→

„Wir helfen sicher wieder“

Drei Brukenthalschüler bei internationaler Bauwoche in Deva
Ausgabe Nr. 2497
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Statt in ihren Sommerferien zuhause zu sitzen oder am Strand zu liegen, spachteln, schrauben und strichen Brukenthalschüler zwei Wochen lang gemeinsam mit anderen Freiwilligen aus Österreich, Ungarn, Deutschland und Rumänien im sogenannten „weißen Haus“ der Stiftung „Sankt Franziskus“ am Fuße des Burgbergs von Deva im Rahmen des Baucamps des Internationalen Bauordens.Weiterlesen→

„Das ist ein Stück Europa!“

Die 5. Sommerakademie in Hermannstadt hat im Juli 2016 stattgefunden
Ausgabe Nr. 2495
 

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Erneut haben Frau Prof. Maria Sass und die Germanistik der Lucian Blaga-Universität in Zusammenarbeit mit der Donauschwäbischen Kulturstiftung eine beeindruckende Sommerakademie organisiert und durchgeführt. Das Programm war dabei genauso vielfältig, wie die Teilnehmer/innen aus vier Ländern. So kamen dieses Jahr etwa 40 Germanisten aus Novi Sad/Serbien, Budapest/Ungarn und Klausenburg, Temeswar und Hermannstadt zusammen. Aus Ludwigsburg in Deutschland nahm mit 16 Studierenden erneut die größte Gruppe an der Akademie teil. Die angehenden deutschen Lehrerinnen und Lehrer studieren alle Geschichte und ein weiteres Fach. Vertreten waren dabei Deutsch, Politik und Mathematik, aber auch Musik oder Englisch.Weiterlesen→

Tänze, Truden und Lieder

Drittes „Sächsisch-Turnier“ in Michelsberg
Ausgabe Nr. 2493
 
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Als „Sächsisch-Turnier“ bezeichnet habe der DFDR-Ehrenvorsitzende und Wahlmichelsberger Paul Philippi den Internationalen Mundartwettbewerb für Siebenbürgisch-Sächsisch, der am Samstag zum dritten Mal stattgefunden hat. Dies gab der Initiator und Hauptorganisator Pfarrer Stefan Cosoroabă in seinem Grußwort zum Thema „Was ist ein Siebenbürger Sachse?“ bekannt.Weiterlesen→

„…gemeinsam bauen wir die Burg (um)“

Lautet das Motto des Partnerschaftsprojektes „Sommerschule Holzmengen“
Ausgabe Nr. 2492
 
 

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Auf dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof in Holzmengen und im Pfarrhaus, das von dem „Europäischen Jugendbegegnungszentrum Kirchenburg Holzmengen e.V.“ betrieben wird, herrschte vor kurzem geschäftiges Treiben. Im Hof waren Zelte aufgestellt, überall war sorgfältig gestapeltes Baumaterial zu sehen, an der Mauer war eine Dusche im Freien hergerichtet und in der alten Scheune dampfte es aus den Töpfen auf der Kochstelle. Ein langer Tisch stand da und am anderen Tischende befand sich die Schlafstelle von Robert Kerker, Fachlehrer für Elektrotechnik an der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim. Im Haus wurde an der elektrischen Installation gerackert, auch ein Pressebüro war dort eingerichtet, überall Staub und Geräusche von verschiedenen Werkzeugen. Arbeitsatmosphäre eben. Was war da im Gange?Weiterlesen→

Kinderuni in Bekokten

60 Kinder lernten, wie man früher kommunizierte
Ausgabe Nr. 2491
 
 

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Eine Kinderuni in deutscher Sprache für rund 60 Kinder zwischen 8 und 11 Jahren fand in Bekokten/Bărcut, Kreis Kronstadt statt. Ein reichhaltiges Programm, frische Luft, leckeres Essen und kein Handyempfang ließen die Kinder aufblühen, die Woche endete mit der Zusammenstellung einer Zeitung, in der die Kinder ihre Erlebnisse erzählen und zeichnen konnten, unter der Aufsicht von vier sehr implizierten „Redaktören”.Weiterlesen→

„Sie fühlen sich pudelwohl“

In Seligstadt findet ein internationales Filmcamp statt
Ausgabe Nr. 2489
 
 

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Die Sommerzeit bringt nach Seligstadt und Bekokten bei Fogarasch viele Kinder und Jugendliche, denn hier werden für In- und Alusländer jede Menge Camps angeboten. Eines der wichtigsten, das seit vier Jahren bereits erfolgreich organisiert wird, ist das interkulturelle Sprachfördercamp „Film-Sprache-Begegnung”, ein Projekt, das im Auftrag der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg durchgeführt wird. Weiterlesen→

Ausbildung für das Ausland

EAS-Dialogkreis zu Arbeits- und Akademikermigration
Ausgabe Nr. 2484
 
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„Was ist dran am Braindrain?“ – Unter dieser Fragestellung lud die Evangelische Akademie Siebenbürgen am 19. Mai d.J. zum Dialogkreis. „Braindrain“ kennzeichnet die befürchtete Abwanderung intellektuellen Potentials: Der Abwanderung der Akademiker ins Ausland. Vier Referenten widmeten sich in ihren Vorträgen den Formen dieser Migration.

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„Die Minderheit lebt”

Tag der deutschen Minderheit an der Klausenburger Uni
Ausgabe Nr. 2484
 
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Das Departement für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg hat am Samstag den Tag der deutschen Minderheit gefeiert. Es gab, passend zu diesem Tag, interessante Vorträge, Spiele, siebenbürgische Tänze und leckeres Essen.  

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Auf dem Weg zu einer Berufsschule

Werkstatt in Rothberg eingeweiht
Ausgabe Nr. 2481
 
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Vergangenen Samstag wurde eine Werkstatt unter dem Firmennamen ecoArt in Rothberg eröffnet, im Beisein von Claudio Bernasconi, Präsident des Schweizer Vereins „Schule für Romakinder“, Bürgermeister Valentin Aldea, Konsulin Judith Urban, dem mit dem Bau beauftragten Werner Keul, Anette Wiecken, Vertreterin der Waldorfschule in Rothberg, Schuldirektor Alexandru Dumbravă, Spendern und anderen Menschen, die sich für Verein und Schule engagieren. Die Werkstatt ist übrigens ein erster Schritt zur Gründung einer Berufsschule in Rothberg.

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