Lesenswert

Deutsches Jahrbuch für Rumänien 2019

Ausgabe Nr. 2615

 

Ein Bild vom Deckendekor in der Zeidner evangelischen Kirche ziert den Umschlag des von der ADZ im Auftrag des DFDR herausgegebenen Deutschen Jahrbuch für Rumänien 2019. In seinem Grußwort stellt der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr fest: „2018 hatten wir in Rumänien ein sehr schlechtes Jahr“. Weiterlesen

„Die Schwere einer Banausenstadt…“

Ein Frauenschicksal aus alten Zeiten: Elsa Asenijeff

Ausgabe Nr. 2615

 

Max Klinger: Elsa Asenijeff.

Als „Femme Fatale“ wird sie hin und wieder bezeichnet, die Elsa Asenijeff, die in Wien als Elsa von Packeny im Jahr 1868 geboren wurde. Die Eltern waren angesehen und wohlhabend, die Tochter wollte gegen den Strom der Zeit schwimmen. Doch vorerst heiratete sie im Jahr 1890 den bulgarischen Diplomaten und Ingenieur Ivan Nestoroff, der sehr gut zu ihr war, wie sie oft beteuerte, doch sehr einfach, wie sie meinte. Der Sohn Asen wurde in Sofia geboren, den sie abgöttisch zu Tode liebte. Das Kind starb und ihr Künstlername Asenijeff entstand.Weiterlesen

Frühlingsball der Honorarkonsuln

Ausgabe Nr. 2615

Der zweite Frühlingsball des Verbands der Honorarkonsuln in Rumänien (Uniunea Consulilor Onorifici din Romania, UCOR) fand am 2. März im Anschluss an die Generalversammlung des Verbands in der Sala Rondă des Intercontinental-Hotels in Bukarest statt. Teilgenommen haben außer den UCOR-Mitgliedern Botschafterinnen und Botschafter, Vertreter des Rumänischen Außenministeriums und der Wirtschaft, allen voran der Vorsitzende des Internationalen Verbands der Konsuln (FICAC), Aykut Eken. Der Erlös des UCOR-Frühlingsballs war für den Ankauf von medizinischen Geräten für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins bestimmt. Unser Bild:  Der FICAC-Vorsitzende, Honorarkonsul Aykut Eken, überreicht dem Österreichischen Honorarkonsul und UCOR-Vorsitzenden Andreas Huber eine Plakette als Beweis, dass der UCOR Vollmitglied mit allen Rechten des FICAC ist.             

Foto: Cristian SULTANA

Erste Wiener Schule und Zweite Wiener Schule

Konzerte der Reihe „musica suprimata“ in Temeswar, Klausenburg und Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2615

Die Geigerin Marianne Boettcher.

In diesem Jahr bald, Ende März bis Anfang April, wird die Reihe „musica suprimata” wieder im Lande sein: In Temeswar, in Klausenburg und in Hermannstadt. Was heißt eigentlich „musica suprimata“? Das changiert zwischen zwei Bedeutungen: Rumänisch bedeutet es „unterdrückt“. „Verfemt“ heißt es in Deutschland, wo im Nationalsozialismus alles begonnen hatte, die „undeutsche“ Musik mundtot zu machen. Gründlich und für immer. Aber eine kleine Veränderung, nur ein einziger Buchstabe, macht deutlich, um was es sich da gehandelt hat und für immer handelt, nämlich um Musik der höchsten Qualität. Inzwischen weiß es das Publikum in Siebenbürgen ebenso wie im Banat: Da kommt Musik auf’s Podium, der man gespannt zuhören sollte. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2615

 

Zwei neue Ehrenbürger; Buchvorstellung; Museumseintritt frei; Konsulat heute geschlossen; Neue Bücher von Wittstock und Fabini; Seniorentreffen im Palais; Bilderbuchkino; Comics-Wettbewerb; Volontäre gesucht; Methode Unfall; Vertreterinnenversammlung; Schauspieler nominiert; EU-Gipfel schließt Schulen; IKGS plant Tagung in Klausenburg; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Es ging (nicht nur) um die Wurst

Gastronomisches Wochenende im Hermannstädter Lazarett-Viertel
Ausgabe Nr. 2614

 

Die Gewinner der Kategorie „Profis“ beim Wurstwettbewerb (v. l. n. r.): Marinel Dima, Dragoș Pădurariu und Călina Varga) präsentierten stolz ihr Produkt bevor es in der Bratpfanne landete.   
Foto: Cynthia PINTER

„Wurst ist eine Götterspeise. Denn nur Gott weiß, was drin ist.” Dies sagte der Schriftsteller und Dichter Jean Paul schon im 18. Jahrhundert. Bei der Wurst, die man aus dem Supermarkt kauft, trifft dieser Spruch manchmal zu, weil man selten entziffern kann, was in ihr steckt. Das Geheimnis der Wurst wurde am Sonntagnachmittag (24. Februar) im Rahmen der Veranstaltung „Gusturile iernii“, in der Redal Expo-Halle in Hermannstadt gelüftet, wohin die Veranstalter vom Konsortium „Europäische Gastronomieregion Hermannstadt“ eingeladen hatten.Weiterlesen

Schreiben als Virtuosität

Hommage zum 120. Geburtstag von Erwin Wittstock

Ausgabe Nr. 2614

 

Erwin Wittstock

Eine Hommage an Erwin Wittstock (geb. am 25. Februar 1899, Hermannstadt) erinnert den Laien und Lehrling der Schriftkunst mit tiefer Melancholie an den Untergang der siebenbürgischen Bildungsmittelschicht und an die Erkenntnis, dass die Wurzeln unserer Identität als Volk tief in der Erde ihre Nahrung zu suchen haben. In großem Schaffensdrang und in Tuchfühlung mit allen gesellschaftlichen Ereignissen und Persönlichkeiten seiner Zeit, verstarb der Autor der Romane „Bruder, nimm die Brüder mit“ (1933), „Die Freundschaft von der Kokelburg“ (1935), „…Abends Gäste…“ (1938) oder des bekannten „Das jüngste Gericht in Altbirk“ (1971, aus dem Nachlass) sowie des umfangreichsten „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“ (ebenfalls aus dem Nachlass, 1998), umgeben von Schreibprojekten und unvollendeten Werken, 1962 in Kronstadt, aufgrund einer längeren Krankheit.Weiterlesen

Wichtige Brückenfunktion

Workshop: „Entdecke das Lehrmittelzentrum”

Ausgabe Nr. 2614

 

Vorstellungsrunde der Teilnehmer (v. r. n. l.): Ada Tănase, Ana-Maria Viscrean, Hans E. Tischler und Laura Părăian.           
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Im Rahmen eines Workshops für Deutschlehrerinnen stellte das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt vergangenes Wochenende ihr Lehrmittelzentrum vor. Teilgenommen haben Lehrerinnen aus Siebenbürgen, die Deutsch als Muttersprache und als Fremdsprache unterrichten. Weiterlesen

Eine „gestandene” Banaterin

Interview mit Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing

Ausgabe Nr. 2614

Ramona Lambing.
Foto: Werner FINK

Auf der Worschtkoschtprob“, dem Redaktionsfest der Banater Zeitung,das Mitte Februar in Busiasch stattgefunden hatte, trafen wir die Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing. Als eine echte Banaterin und damit eine Kennerin des hier typischen Geschmacks war sie ein anderes Mal sogar die Jurypräsidentin. Lambing ist seit mehr als 25 Jahren in der deutschen Reisebranche tätig und spezialisierte sich nun auf die Destination Rumänien. In den Büros ihrer Firma PASSAGE Travel Concepts GmbHin Saarbrücken und Temeswar entstehen maßgeschneiderte Gruppen- und Sonderreisen, vor allem für den deutschsprachigen Markt. Mit Ramona Lambing führte der HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gepräch:Weiterlesen

Ein Spießrutenlaufen

Premiere mit „Jerusalem” am Radu Stanca-Theater

Ausgabe Nr. 2614

Szenenfoto mit (v. l. n. r.) Cătălin Pătru, Ioan Paraschiv, Florin Coșuleț und Mihai Roman.                                              Foto: Dragoș DUMITRU

Er sei bei der Inszenierung des Stückes „Ierusalim“ von Jez Butterworth „durch die Hölle gegangen“, sagte der Regisseur Bogdan Sărătean. Für die Premiere-Besucher am Samstag war es ein echtes Spießrutenlaufen wobei ihnen nahezu unentwegt deftige Flüche um die Ohren schwirrten, zweideutige Bemerkungen, sexistisches Gelaber allenthalben. Weiterlesen